{"id":555,"date":"2016-01-16T19:19:31","date_gmt":"2016-01-16T19:19:31","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=555"},"modified":"2017-01-30T19:39:06","modified_gmt":"2017-01-30T19:39:06","slug":"ein-neues-outfit-fuer-aenn-fraenn-und-die-meerschweinfuetterung-in-der-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=555","title":{"rendered":"Shopping Einsatz und die aufregende Meerschweinf\u00fctterung in Hoi An"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2607.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-531\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2607-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2607-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2607-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2607-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2607-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2607-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2607.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nUnsere erste lange Nachtfahrt mit dem <strong>Open Bus Service<\/strong> lag hinter uns. Der Sleeper Bus bef\u00f6rderte uns von <strong>Ninh Binh<\/strong>, im Norden von Vietnam, nach <strong>Hue<\/strong>, welches sich in der Mitte des Landes befindet. Die \u00fcber 10-st\u00fcndige Fahrt verlangte viel von uns ab. Letztendlich kamen wir gesund und halbwegs munter in <strong>Hue<\/strong> an und waren gleichzeitig ein Abenteuer reicher. Am Vortag erkundeten wir die Umgebung mit zwei Easy Ridern, die uns auch zum n\u00e4chsten Etappenziel, weiter auf unserer Reise in den S\u00fcden Vietnams, bis <strong>Hoi An<\/strong> begleiten sollten.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Der Morgen in <strong>Hue<\/strong> begann wie so oft sehr fr\u00fch. \u00c4nn hielt es vor Aufregung nicht lange im Bett aus. Zum ersten Mal betrat sie am fr\u00fchen Morgen als Erste das Badezimmer. Fr\u00e4nn traute ihren Augen nicht. Das Fr\u00fchst\u00fcck genossen wir noch mit heiterer Stimmung, sammelten unsere frisch gewaschene W\u00e4sche ein und begaben uns, gut in der Zeit liegend, auf unser Zimmer. Die Rucks\u00e4cke mussten f\u00fcr die \u00dcberfahrt nach <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Hoi An <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">gepackt werden. Wieder schien der W\u00e4schedienst hervorragend gelaufen zu sein. Doch dann \u00fcberpr\u00fcfte \u00c4nn die Anzahl ihrer Schl\u00fcpfer, da ihr das auf den ersten Blick seltsam schien. Sechs Unterw\u00e4scheunterteile gab sie zur W\u00e4sche, zwei erhielt sie zur\u00fcck. Vergeblich suchte sie zwischen der restlichen Kleidung ihre schmerzlich vermisste Unterw\u00e4sche. Nichts, sie fehlte.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2618.jpg\" rel=\"attachment wp-att-558\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-558 size-large\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2618-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2618-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2618-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2618-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2618-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2618-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2618.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nPanisch lief \u00c4nn die Treppen hinunter an die Rezeption, die den Fall \u00fcberpr\u00fcfen sollte. Doch angeblich hatte weder der W\u00e4schedienst noch die Rezeptionistin einen Fehler gemacht. \u00c4nn versuchte zu erkl\u00e4ren, dass vier sogenannte Unterhosen zu wenig zur\u00fcckgekommen w\u00e4ren und sie sich so etwas, nur um zu st\u00e4nkern, ja nicht ausdenken w\u00fcrde. Doch das Personal stritt jegliche Schuld energisch von sich und \u00e4nderte die Tonlage. Bestimmend teilten sie \u00c4nn mit, dass die Anzahl an W\u00e4schest\u00fccken, die die Rezeptionistin beim <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Laundry-Service<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"> (Reinigungsdienst) abgab auch wieder <\/span>zur\u00fcckkam. Somit ist alles korrekt gelaufen. Um es zu beweisen, k\u00f6nnten wir uns die Videoaufnahm<span style=\"color: #000000;\">en des Vortages ansehen, teilen uns die Hotelangestellten mit. Diese sollten die Anzahl der Kleidungsst\u00fccke beweisen. Auf einen solchen l\u00e4cherlichen Beweis lie\u00df sich die gekr\u00e4nkte \u00c4nn nicht ein. Wie sollte ein \u00dcberwachungsvideo die Anzahl der abgegebenen Unterhosen beweisen? \u00c4nn ging es nicht um irgendwelche Beweise, wer an der Misere Schuld hatte, sondern nur darum die Schl\u00fcppa wieder zu bekommen. Aber es f\u00fchrte kein Weg zum Ziel. Das Personal wurde zunehmend w\u00fctender in ihren Unschuldsbekundungen und nahm obendrauf die W\u00e4scherei in Schutz. Leider hatten wir auch keine Zeit weiter zu streiten, denn die beiden <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Easy Rider<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"> warteten mit gesattelten Motorr\u00e4dern auf uns zur Weiterfahrt. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn verlie\u00dfen beleidigt die Institution. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Unsere treu wartenden <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Easy Rider<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"> empfingen uns herzlich. Sie verpackten unsere liebgewonnen Rucks\u00e4cke je in eine gro\u00dfe Plastikt\u00fcte, um sie vor Schmutz und Kratzern zu sch\u00fctzen. H\u00f6chst vorbildlich. Dann wurden die Gep\u00e4ckst\u00fccke am Motorrad festgeschnallt.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_556\" aria-describedby=\"caption-attachment-556\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611.jpg\" rel=\"attachment wp-att-556\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-556 size-large\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611-1024x683.jpg\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1611.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-556\" class=\"wp-caption-text\">Unsere Easy Rider Mr. Ty und sein Kollege Mr. Teo<\/figcaption><\/figure>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nDie Tour nach <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Hoi An<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"> konnte beginnen. Leider war <strong>Mr. Ty<\/strong> in andere Angelegenheiten verwickelt und konnte uns selbst nicht begleiten. F\u00fcr ihn sprang ein Kollege namens <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Mr. Teo <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">ein. Er war etwas kleinw\u00fcchsig aber sonst ganz nett. Auch er navigierte das Motorrad sicher und vertrauensvoll durch die Stadt und \u00fcber die Landstra\u00dfen. Wir passierten alle versprochenen Highlights. Leider war einige\u00a0der angek\u00fcndigte Sehensw\u00fcrdigkeit etwas mau und hinkte unseren Erwartungen hinterher. Gro\u00dfe Vorfreude hatten wir auf das Fischerdorf. Dieses nahmen wir als solches erst gar nicht war. Unsere Fahrer hielten irgendwann an und k\u00fcndigten freudig an, dass es vor uns l\u00e4ge. Dieses \u201eDorf\u201c bestand<\/span> nur aus ein paar Stegen und einer \u00fcberschaubaren Anzahl von Schiffen. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren sehr entt\u00e4uscht.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Mit dem Easy Rider nach Hoi An (Vietnam)\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/4tZFPX5LXNU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618.jpg\" rel=\"attachment wp-att-557\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-557 size-large\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1618.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nDie <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>\u201eElefant Springs (<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Su\u1ed1i Voi)<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>\u201c <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>(Su\u1ed1i: springs, Voi: elephant)<\/b><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\">konnten uns auch nicht zum Schw\u00e4rmen verleiten. E<\/span><span style=\"color: #000000;\">s war Nebensaison und die Anlage lag etwas brach, sie wurde nicht bewirtschaftet und es gab Bauarbeiten.<\/span> \u00dcberall lag M\u00fcll und Ger\u00f6ll herum. Sensationeller Weise mussten die Rider f\u00fcr diese br\u00fcchige Attraktion Eintrittsgelder abdr\u00fccken. Im eiskalten Quellwasser, welches von den Bergen in Richtung Tal wasserfallartig herunter lief, konnten wir <span style=\"color: #000000;\">unsere von der Sonne \u00fcberhitzten K\u00f6rper k\u00fchlen. Den Namen erhielt dieser Ort von der unspektakul\u00e4r h\u00e4sslichen Elefantenstatue, die auf den Steinen angebracht war. Das hatten wir uns irgendwie auch verr\u00fcckter vorgestellt.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-555 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=569'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1697-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=570'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1704-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=571'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1711-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=572'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1715-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=563'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1629-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=564'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1630-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=565'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1642-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=697'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Elefant-Springs-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nZum Mittag hielten wir bei einem Restaurant, das auf Meeresfr\u00fcchte spezialisiert war. Der Standort direkt am Wasser war sehr sch\u00f6n. Wir betraten das Etablissement \u00fcber einen Steg. Die zu verzehrenden Meeresfr\u00fcchte konnte man sich noch lebend aus den Bottichen aussuchen und zubereiten lassen. Wir verzichteten auf diese Art der Nahrungsauswahl. Einer der Rider stellte uns ein Men\u00fc zusammen, das preisg\u00fcnstiger gegen\u00fcber der normalen Karte war. Backpackerm\u00e4\u00dfig lag das aber immer noch enorm \u00fcber unserem Budget. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>230.000 Vietnamesische Dong<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">\u00a0(9 Euro) f\u00fcr ein Men\u00fc. Neun Euro entsprach\u00a0unserem Tagesbudget zu z<\/span>weit inklusive Fl\u00fcssigkeitsaufnahme. Das Essen bestand aus einer Handvoll Knoblauch-Schrimps und einem Teller spargelartigen Gr\u00fcngem\u00fcse mit Knoblauch. Dazu wurde trockener Reis serviert. Der gro\u00dfe Hunger lie\u00df es zu, dass wir einwilligten. Wir verspeisten unser Mahl sehr hastig. Knoblauchm\u00e4\u00dfig war dieses Mittag auf Topniveau. Wahrscheinlich werden Vampire sich von\u00a0\u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn\u00a0ihr ganze aufregendes Leben lang fernhalten<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-555 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=586'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1744-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=588'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1758-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=587'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1756-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=608'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1748-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=560'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1752-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=610'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1745-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><br \/>\nDie Fahrt \u00fcber den <b>Wolkenpass <\/b>war gegen\u00fcber dem bisher Gesehenen schon etwas aufregender. Die Landschaft die sich unserem Auge erschloss, war sch\u00f6n anzusehen. Zudem machte die Fahrt auf dem Motorrad entlang den geschl\u00e4ngelten Stra\u00dfen wahnsinnig viel Spa\u00df.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Wolken-Pass (Hai-Van-Pass) in Vietnam\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xZkXS6jceXI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><br \/>\nWir durchquerten die Stadt <span style=\"color: #000000;\"><b>Nha Dang<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">. H<\/span>ier besichtigten wir eine gro\u00dfe Buddhastatue und den <b>China-Beach<\/b>. Auch diese beiden Orte kamen etwas blass daher und rissen uns nicht sonderlich vom Hocker.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-555 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=577'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1827-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=582'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1825-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=583'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1832-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=584'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1845-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=575'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1859-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=688'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/Buddha-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=578'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1860-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=576'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1863-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=581'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1903-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><br \/>\nKurz bevor wir in <b>Hoi An<\/b> unser Hotel erreichten, verfrachteten uns die Fahrer in eine Schneiderei. Mittlerweile waren diese Machenschaften f\u00fcr uns nichts Ungew\u00f6hnliches mehr. Angeblich arbeitete die Nichte von unserem Rider\u00a0<strong>Mr. Teo\u00a0<\/strong>in diesem Gesch\u00e4ft. Die Nichte empfing uns fast schon \u00fcbertrieben freundlich. Diese Herzlichkeit und Freundlichkeit sollte diesmal bis zum Schluss der Gesch\u00e4ftsbeziehung anhalten. Sie bat uns Wasser an, welches wir v\u00f6llig dehydriert von der Tour dankend entgegen nahmen. Wir mussten uns belatschern lassen und in der frischen Kollektion nach geeigneten Kleidungsst\u00fccken suchen. Anf\u00e4nglich hatte keiner so wirklich Lust auf dieses Spielchen. \u00c4nn nahm ihre gewohnte Antihaltung ein. Fr\u00e4nn war sich unsicher, sind fand nicht das passende St\u00fcck und die Verabschiedung aus der Schneiderei stand kurz bevor. Doch dann sah sich Fr\u00e4nn genauer um und wurde vom <b>Shopping-Queen-Syndrom<\/b> gepackt. Ein Kleidungsst\u00fcck \u00e4hnlich einer Bluse oder einem T-Shirt hatte es ihr angetan. Die Ma\u00dfanfertigung kostete 13 Dollar. Fr\u00e4nn war begeistert. Ein Schn\u00e4ppchen, dem sie einfach nicht <span style=\"color: #000000;\">widerstehen <\/span>konnte.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern.jpg\" rel=\"attachment wp-att-691\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-691\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern-683x1024.jpg\" alt=\"schneidern\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern-300x450.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern-520x780.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern-740x1110.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/schneidern.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><br \/>\nDie nette Dame und ihre ebenso nette Chefin gaben sich sehr viel M\u00fche und reichten uns erneut ein k\u00fchles Wasser. St\u00e4ndig umarmten die beiden Frauen uns. Das fanden wir etwas seltsam. Trotz aller M\u00fchen dehnte sich die Zeit f\u00fcr \u00c4nn wie ein alter\u00a0durchgekauter Kaugummi. Keine Kneipe weit und breit um sich die Wartezeit sinnvoll zu vertreiben. Fr\u00e4nns K\u00f6rper wurde vermessen und der passende Stoff ausgesucht. Am n\u00e4chsten Tag um elf Uhr morgens w\u00e4re das Kleidungsst\u00fcck fertiggestellt und zur Anprobe bereit. Wir verabschiedeten uns h\u00f6flich bei den beiden Damen und bekamen Wasser Nummer drei f\u00fcr den Heimweg, also Hotelweg.<br \/>\nEndlich bezogen wir unser winziges Hotelzimmer mit dem landestypischen Duschklo und ohne Fenster. Gelegen war der Raum\u00a0praktisch in der<span style=\"color: #000000;\"> Veranda de<\/span>s Hotels, im Eingangsbereich in unmittelbarer N\u00e4he zur Rezeption und zum Restaurant. Ein angenehm kurzer Weg zum Fr\u00fchst\u00fcck, das war das Positive. Aber es verlangte wieder Klo-Timing-Geschick. Auf unserer Reise von den n\u00f6rdlichen in die s\u00fcdlichen Regionen fiel uns auf wie die roten Fahnen aus dem Stadtbild verschwanden und die Temperaturen anstiegen. Bei unserer Ankunft in\u00a0<b>Hoi An<\/b>, der kleinen Hafenstadt, waren es bereits 28 Grad und der Tourismus nahm schlagartig zu. Die kleine Stadt war total \u00fcberf\u00fcllt. Unsere Fahrt durch die ruhige und entspannte Naturlandschaft machte das Eintreffen in <b>Hoi An <\/b>zu einem kleinen Kulturschock. \u00dcberall waren Menschen, \u00fcberall waren Chinesen. An jeder Ecke wollten einem vietnamesische Stra\u00dfenh\u00e4ndler etwas andrehen. Lampen, Papierflieger, Essen, Trinken, Zigaretten, Bootsfahrten oder irgendeinen anderen Plunder, den man nicht braucht. Einfach nein sagen reichte da nicht aus, um die aufdringlichen H\u00e4ndler abzusch\u00fctteln. H\u00f6chst unangenehm f\u00fcr zwei auf das Geld achtende Backpacker, wie wir zwei es waren. Man musste sich dami<span style=\"color: #000000;\">t arrangieren i<\/span>mmer einen oder zwei Menschen am Hacken kleben zu haben. Selbst der zur\u00fcckhaltenden \u00c4nn riss hier das ein oder andere Mal der Faden und sie trat schimpfend die Flucht vor den penetranten Verk\u00e4ufern an.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943.jpg\" rel=\"attachment wp-att-593\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-593\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_1943\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1943.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><br \/>\nAuf dem Nachtmarkt wurde ein H\u00e4ndler beim <span style=\"color: #000000;\">Feilschen derartig b\u00f6se, dass wir dachten er rastet jeden Moment aus und klatscht uns eine. Merkw\u00fcrdigerweise verkaufte er uns die gehandelte Ware zum Schluss des Verkaufsgespr\u00e4ches dann doch noch zu dem von Fr\u00e4nn gesetzten Preis. H\u00f6hnisch rief er uns dann noch hinterher. Wir entfernten uns z\u00fcgig von seinem Stand.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960.jpg\" rel=\"attachment wp-att-592\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-592\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_1960\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1960.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><br \/>\nZum Abschluss des Tages probierten wir die n\u00e4chste neue Speise am Stra\u00dfenrand. Einen Nudelteller mit Ei und Schrimps, garniert mit verschiedenem Gr\u00fcnzeug. Sehr delikat. In unserem Zimmer erholten wie uns schlafend von der anstrengenden Motorradtour unter der gl\u00fchenden Sonne.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967.jpg\" rel=\"attachment wp-att-591\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-591\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_1967\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_1967.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nDer Morgen in <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Hoi An<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"> begann mit einem deftigen Fr\u00fchst\u00fcck. V\u00f6llig ausgehungert bestellten wir die halbe Karte. Die Hotelangestellte w\u00fcrdigte dies mit einem grimmigen Blick. <\/span><span style=\"color: #000000;\">Danach ging es mit dem Rad auf Erkundungstour. Wir schauten zuerst bei der netten Schneiderin vorbei. Sie freute sich riesig uns anzutreffen und wiederholte st\u00e4ndig wie hei\u00df es doch w\u00e4re und reichte uns wieder ein k\u00fchles Wasser, das wir selbstverst\u00e4ndlich mit Freuden entgegen nahmen. Fr\u00e4nn probierte ihr ma\u00dfgeschneidertes Shirt an. Die Zufriedenheit war ihr ins Gesicht geschrieben. Etwas zwickte die Bluse noch an den Schultern. Kein Problem, die Schneiderin wollte dieses anpassen und gab uns einen Nachmittagstermin zur erneuten Anprobe. F\u00fcr den Weg zur\u00fcck bekamen wir nat\u00fcrlich noch jeder ein Wasser als Wegzehrung mit.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\">Die n\u00e4chste Station auf unserer Fahrradtour war der <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Zentralmarkt<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">. \u00c4nn brauchte ja noch dringend neue Schl\u00fcpfer. Die Mission Schl\u00fcppakauf begann. Selbstverst\u00e4ndlich kreiste gleich wieder eine vietnamesische Verk\u00e4uferin, die uns allerdings sehr nett beratend zur Seite stand, um uns herum. Sie wollte \u00c4nn Unterw\u00e4sche schneidern. Aber \u00c4nn war an ma\u00dfgeschneiderter Unterw\u00e4sche ganz und gar nicht interessiert. Jegliche Art von Verneinung konnten die auffallend anh\u00e4ngliche Frau nicht davon abbringen uns ihre Empfehlungen zu pr\u00e4sentieren. Sie wollte doch nur, dass \u00c4nn eine gute Kaufberatung bekommt.\u00a0Zu unserer Verwunderung f\u00fchrte sie uns dann doch noch zu einem Schl\u00fcppi-Ramsch-Stand. Etwas verlegen blickte \u00c4nn herein, denn es gab wahrlich sch\u00f6nere Aufgaben als in einem fremden asiatischen Land seine Unterbuxen zu besorgen. \u00c4nn war in der Not, deshalb musste sie nicht lange \u00fcberlegen und griff beim erstbesten halbwegs annehmbaren Modell zu und ist jetzt stolze Besitzerin einer <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Hello Kitty Unterhose<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Neue Schl\u00fcppa f\u00fcr \u00c4nn\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/S8JVbWA3pNQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014.jpg\" rel=\"attachment wp-att-598\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-598\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_2014\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2014.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\nMit dem wieder entspannten Gef\u00fchl vier zus\u00e4tzliche Tage in sauberer Unterw\u00e4sche verbringen zu k\u00f6nnen, wollten wir eigentlich ungest\u00f6rt den Wochenmarkt besichtigen. Aber diese gesch\u00e4ftst\u00fcchtigen\u00a0Verk\u00e4ufer und Verk\u00e4uferinnen bekamen wir nicht abgestreift. In <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Hoi An <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">ist es besonders schlimm mit den fliegenden H\u00e4ndlern. Man wird selbst auf dem Fahrrad von harmlos wirkenden Mopedfahrern angesprochen. Man sollte mit ihnen in ihr Gesch\u00e4ft kommen. Lehnte man dankend ab, sahen sie es nicht ein und probierten es unversch\u00e4mter Weise weiter. Sie klebten wie eine Klette am borstigen Hundefell, um am Ende der Diskussion eine Fresse zu ziehen, wie sieben Tage Regenwetter. Mit dem Fahrrad streiften wir noch ziellos durch die Stadt aber ohne einen besonderen Ort ausmachen zu k\u00f6nnen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Am Nachmittag holten wir das geschneiderte Shirt ab. Wieder bekamen wir ein gek\u00fchltes Wasser, mit welchem wir jetzt schon gerechnet hatten. Ein wenig hatten wir trotzdem Angst am Ende eine saftige Wasserrechnung gestellt zu bekommen.\u00a0Aber diese b\u00f6se Vorahnung erf\u00fcllte sich nicht.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse.jpg\" rel=\"attachment wp-att-692\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-692\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse-707x1024.jpg\" alt=\"neue-bluse\" width=\"707\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse-707x1024.jpg 707w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse-207x300.jpg 207w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse-768x1113.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse-300x435.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse-520x753.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse-740x1072.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/neue-bluse.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 707px) 100vw, 707px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Wir verabschiedeten uns von den \u00fcberaus netten Damen und setzten unsere Fahrt in Richtung Nahrungsaufnahme fort. Direkt am Fluss wurden wir f\u00fcndig. Leider konnten wir das Flair aufgrund der \u00dcberf\u00fcllung mit Touristen und den nervenden Stra\u00dfenh\u00e4ndlern nicht genie\u00dfen. Uns war unwohl in <strong>Hoi An<\/strong>. Wir trafen den Entschluss, den ganzen Abend in der Hotellobby zu verbringen und uns unserer\u00a0<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">liebsten Nebenbesch\u00e4ftigung zu widmen, dem<b> Blogschreiben<\/b> und <strong>Fotosortieren<\/strong>.<br \/>\nMitten in der Nacht wurden wir dann aus dem Schlaf gerissen und waren von den komisch klingenden Ger\u00e4uschen verwundert. Wir betitelten es als eine <b>Meerschweinchenf\u00fctterung<\/b>. Das hungrige Tier im Nebenzimmer war hellauf begeistert und verlangte wohl nach immer mehr Nahrung. Selbst das anf\u00e4ngliche Lachen von \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn verjagte das scheue Tierchen nicht. Es ging immer weiter. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn lagen &#8222;zitternd&#8220; in ihren Gem\u00e4chern.\u00a0<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unsere erste lange Nachtfahrt mit dem Open Bus Service lag hinter uns. Der Sleeper Bus bef\u00f6rderte uns von Ninh Binh, im Norden von Vietnam, nach Hue, welches sich in der Mitte des Landes befindet. Die \u00fcber 10-st\u00fcndige Fahrt verlangte viel von uns ab. Letztendlich kamen wir gesund und halbwegs munter in Hue an und waren gleichzeitig ein Abenteuer reicher. Am Vortag erkundeten wir die Umgebung mit zwei Easy Ridern, die uns auch zum n\u00e4chsten Etappenziel, weiter auf unserer Reise in den S\u00fcden Vietnams, bis Hoi An begleiten sollten. Der Morgen in Hue begann wie so oft sehr fr\u00fch. \u00c4nn hielt es vor Aufregung nicht lange im Bett aus. Zum ersten Mal betrat sie am fr\u00fchen Morgen als Erste das Badezimmer. Fr\u00e4nn traute ihren Augen nicht. Das Fr\u00fchst\u00fcck genossen wir noch mit heiterer Stimmung, sammelten unsere frisch gewaschene W\u00e4sche ein und begaben uns, gut in der Zeit liegend, auf unser Zimmer. Die Rucks\u00e4cke mussten f\u00fcr die \u00dcberfahrt nach Hoi An gepackt werden. Wieder schien der W\u00e4schedienst hervorragend gelaufen zu sein. Doch dann \u00fcberpr\u00fcfte \u00c4nn die Anzahl ihrer Schl\u00fcpfer, da ihr das auf den ersten Blick seltsam schien. Sechs Unterw\u00e4scheunterteile gab sie zur W\u00e4sche, zwei erhielt sie zur\u00fcck. Vergeblich suchte sie zwischen der restlichen Kleidung ihre schmerzlich vermisste Unterw\u00e4sche. Nichts, sie fehlte. &nbsp; Panisch lief \u00c4nn die Treppen hinunter an die Rezeption, die den Fall \u00fcberpr\u00fcfen sollte. Doch angeblich hatte weder der W\u00e4schedienst noch die Rezeptionistin einen Fehler gemacht. \u00c4nn versuchte zu erkl\u00e4ren, dass vier sogenannte Unterhosen zu wenig zur\u00fcckgekommen w\u00e4ren und sie sich so etwas, nur um zu st\u00e4nkern, ja nicht ausdenken w\u00fcrde. Doch das Personal stritt jegliche Schuld energisch von sich und \u00e4nderte die Tonlage. Bestimmend teilten sie \u00c4nn mit, dass die Anzahl an W\u00e4schest\u00fccken, die die Rezeptionistin beim Laundry-Service (Reinigungsdienst) abgab auch wieder zur\u00fcckkam. Somit ist alles korrekt gelaufen. Um es zu beweisen, k\u00f6nnten wir uns die Videoaufnahmen des Vortages ansehen, teilen uns die Hotelangestellten mit. Diese sollten die Anzahl der Kleidungsst\u00fccke beweisen. Auf einen solchen l\u00e4cherlichen Beweis lie\u00df sich die gekr\u00e4nkte \u00c4nn nicht ein. Wie sollte ein \u00dcberwachungsvideo die Anzahl der abgegebenen Unterhosen beweisen? \u00c4nn ging es nicht um irgendwelche Beweise, wer an der Misere Schuld hatte, sondern nur darum die Schl\u00fcppa wieder zu bekommen. Aber es f\u00fchrte kein Weg zum Ziel. Das Personal wurde zunehmend w\u00fctender in ihren Unschuldsbekundungen und nahm obendrauf die W\u00e4scherei in Schutz. Leider hatten wir auch keine Zeit weiter zu streiten, denn die beiden Easy Rider warteten mit gesattelten Motorr\u00e4dern auf uns zur Weiterfahrt. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn verlie\u00dfen beleidigt die Institution. Unsere treu wartenden Easy Rider empfingen uns herzlich. Sie verpackten unsere liebgewonnen Rucks\u00e4cke je in eine gro\u00dfe Plastikt\u00fcte, um sie vor Schmutz und Kratzern zu sch\u00fctzen. H\u00f6chst vorbildlich. Dann wurden die Gep\u00e4ckst\u00fccke am Motorrad festgeschnallt. &nbsp; Die Tour nach Hoi An konnte beginnen. Leider war Mr. Ty in andere Angelegenheiten verwickelt und konnte uns selbst nicht begleiten. F\u00fcr ihn sprang ein Kollege namens Mr. Teo ein. Er war etwas kleinw\u00fcchsig aber sonst ganz nett. Auch er navigierte das Motorrad sicher und vertrauensvoll durch die Stadt und \u00fcber die Landstra\u00dfen. Wir passierten alle versprochenen Highlights. Leider war einige\u00a0der angek\u00fcndigte Sehensw\u00fcrdigkeit etwas mau und hinkte unseren Erwartungen hinterher. Gro\u00dfe Vorfreude hatten wir auf das Fischerdorf. Dieses nahmen wir als solches erst gar nicht war. Unsere Fahrer hielten irgendwann an und k\u00fcndigten freudig an, dass es vor uns l\u00e4ge. Dieses \u201eDorf\u201c bestand nur aus ein paar Stegen und einer \u00fcberschaubaren Anzahl von Schiffen. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren sehr entt\u00e4uscht. &nbsp; Die \u201eElefant Springs (Su\u1ed1i Voi)\u201c (Su\u1ed1i: springs, Voi: elephant) konnten uns auch nicht zum Schw\u00e4rmen verleiten. Es war Nebensaison und die Anlage lag etwas brach, sie wurde nicht bewirtschaftet und es gab Bauarbeiten. \u00dcberall lag M\u00fcll und Ger\u00f6ll herum. Sensationeller Weise mussten die Rider f\u00fcr diese br\u00fcchige Attraktion Eintrittsgelder abdr\u00fccken. Im eiskalten Quellwasser, welches von den Bergen in Richtung Tal wasserfallartig herunter lief, konnten wir unsere von der Sonne \u00fcberhitzten K\u00f6rper k\u00fchlen. Den Namen erhielt dieser Ort von der unspektakul\u00e4r h\u00e4sslichen Elefantenstatue, die auf den Steinen angebracht war. Das hatten wir uns irgendwie auch verr\u00fcckter vorgestellt. \u00a0 Zum Mittag hielten wir bei einem Restaurant, das auf Meeresfr\u00fcchte spezialisiert war. Der Standort direkt am Wasser war sehr sch\u00f6n. Wir betraten das Etablissement \u00fcber einen Steg. Die zu verzehrenden Meeresfr\u00fcchte konnte man sich noch lebend aus den Bottichen aussuchen und zubereiten lassen. Wir verzichteten auf diese Art der Nahrungsauswahl. Einer der Rider stellte uns ein Men\u00fc zusammen, das preisg\u00fcnstiger gegen\u00fcber der normalen Karte war. Backpackerm\u00e4\u00dfig lag das aber immer noch enorm \u00fcber unserem Budget. 230.000 Vietnamesische Dong\u00a0(9 Euro) f\u00fcr ein Men\u00fc. Neun Euro entsprach\u00a0unserem Tagesbudget zu zweit inklusive Fl\u00fcssigkeitsaufnahme. Das Essen bestand aus einer Handvoll Knoblauch-Schrimps und einem Teller spargelartigen Gr\u00fcngem\u00fcse mit Knoblauch. Dazu wurde trockener Reis serviert. Der gro\u00dfe Hunger lie\u00df es zu, dass wir einwilligten. Wir verspeisten unser Mahl sehr hastig. Knoblauchm\u00e4\u00dfig war dieses Mittag auf Topniveau. Wahrscheinlich werden Vampire sich von\u00a0\u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn\u00a0ihr ganze aufregendes Leben lang fernhalten &nbsp; Die Fahrt \u00fcber den Wolkenpass war gegen\u00fcber dem bisher Gesehenen schon etwas aufregender. Die Landschaft die sich unserem Auge erschloss, war sch\u00f6n anzusehen. Zudem machte die Fahrt auf dem Motorrad entlang den geschl\u00e4ngelten Stra\u00dfen wahnsinnig viel Spa\u00df. &nbsp; Wir durchquerten die Stadt Nha Dang. Hier besichtigten wir eine gro\u00dfe Buddhastatue und den China-Beach. Auch diese beiden Orte kamen etwas blass daher und rissen uns nicht sonderlich vom Hocker. &nbsp; Kurz bevor wir in Hoi An unser Hotel erreichten, verfrachteten uns die Fahrer in eine Schneiderei. Mittlerweile waren diese Machenschaften f\u00fcr uns nichts Ungew\u00f6hnliches mehr. Angeblich arbeitete die Nichte von unserem Rider\u00a0Mr. Teo\u00a0in diesem Gesch\u00e4ft. Die Nichte empfing uns fast schon \u00fcbertrieben freundlich. Diese Herzlichkeit und Freundlichkeit sollte diesmal bis zum Schluss der Gesch\u00e4ftsbeziehung anhalten. Sie bat uns Wasser an, welches wir v\u00f6llig dehydriert von der Tour dankend entgegen nahmen. Wir mussten uns belatschern lassen und in der frischen Kollektion nach geeigneten Kleidungsst\u00fccken suchen. Anf\u00e4nglich hatte keiner so wirklich Lust auf dieses Spielchen. \u00c4nn nahm ihre gewohnte Antihaltung ein. Fr\u00e4nn war sich unsicher, sind fand nicht das passende St\u00fcck und die Verabschiedung aus der Schneiderei stand kurz bevor. Doch dann sah sich Fr\u00e4nn genauer um und wurde vom Shopping-Queen-Syndrom gepackt. Ein Kleidungsst\u00fcck \u00e4hnlich einer Bluse oder einem T-Shirt hatte es ihr angetan. Die Ma\u00dfanfertigung kostete 13 Dollar. Fr\u00e4nn war begeistert. Ein Schn\u00e4ppchen, dem sie einfach nicht widerstehen konnte. &nbsp; Die nette Dame und ihre ebenso nette Chefin gaben sich sehr viel M\u00fche und reichten uns erneut ein k\u00fchles Wasser. St\u00e4ndig umarmten die beiden Frauen uns. Das fanden wir etwas seltsam. Trotz aller M\u00fchen dehnte sich die Zeit f\u00fcr \u00c4nn wie ein alter\u00a0durchgekauter Kaugummi. Keine Kneipe weit und breit um sich die Wartezeit sinnvoll zu vertreiben. Fr\u00e4nns K\u00f6rper wurde vermessen und der passende Stoff ausgesucht. Am n\u00e4chsten Tag um elf Uhr morgens w\u00e4re das Kleidungsst\u00fcck fertiggestellt und zur Anprobe bereit. Wir verabschiedeten uns h\u00f6flich bei den beiden Damen und bekamen Wasser Nummer drei f\u00fcr den Heimweg, also Hotelweg. Endlich bezogen wir unser winziges Hotelzimmer mit dem landestypischen Duschklo und ohne Fenster. Gelegen war der Raum\u00a0praktisch in der Veranda des Hotels, im Eingangsbereich in unmittelbarer N\u00e4he zur Rezeption und zum Restaurant. Ein angenehm kurzer Weg zum Fr\u00fchst\u00fcck, das war das Positive. Aber es verlangte wieder Klo-Timing-Geschick. Auf unserer Reise von den n\u00f6rdlichen in die s\u00fcdlichen Regionen fiel uns auf wie die roten Fahnen aus dem Stadtbild verschwanden und die Temperaturen anstiegen. Bei unserer Ankunft in\u00a0Hoi An, der kleinen Hafenstadt, waren es bereits 28 Grad und der Tourismus nahm schlagartig zu. Die kleine Stadt war total \u00fcberf\u00fcllt. Unsere Fahrt durch die ruhige und entspannte Naturlandschaft machte das Eintreffen in Hoi An zu einem kleinen Kulturschock. \u00dcberall waren Menschen, \u00fcberall waren Chinesen. An jeder Ecke wollten einem vietnamesische Stra\u00dfenh\u00e4ndler etwas andrehen. Lampen, Papierflieger, Essen, Trinken, Zigaretten, Bootsfahrten oder irgendeinen anderen Plunder, den man nicht braucht. Einfach nein sagen reichte da nicht aus, um die aufdringlichen H\u00e4ndler abzusch\u00fctteln. H\u00f6chst unangenehm f\u00fcr zwei auf das Geld achtende Backpacker, wie wir zwei es waren. Man musste sich damit arrangieren immer einen oder zwei Menschen am Hacken kleben zu haben. Selbst der zur\u00fcckhaltenden \u00c4nn riss hier das ein oder andere Mal der Faden und sie trat schimpfend die Flucht vor den penetranten Verk\u00e4ufern an. &nbsp; Auf dem Nachtmarkt wurde ein H\u00e4ndler beim Feilschen derartig b\u00f6se, dass wir dachten er rastet jeden Moment aus und klatscht uns eine. Merkw\u00fcrdigerweise verkaufte er uns die gehandelte Ware zum Schluss des Verkaufsgespr\u00e4ches dann doch noch zu dem von Fr\u00e4nn gesetzten Preis. H\u00f6hnisch rief er uns dann noch hinterher. Wir entfernten uns z\u00fcgig von seinem Stand. &nbsp; Zum Abschluss des Tages probierten wir die n\u00e4chste neue Speise am Stra\u00dfenrand. Einen Nudelteller mit Ei und Schrimps, garniert mit verschiedenem Gr\u00fcnzeug. Sehr delikat. In unserem Zimmer erholten wie uns schlafend von der anstrengenden Motorradtour unter der gl\u00fchenden Sonne. &nbsp; Der Morgen in Hoi An begann mit einem deftigen Fr\u00fchst\u00fcck. V\u00f6llig ausgehungert bestellten wir die halbe Karte. Die Hotelangestellte w\u00fcrdigte dies mit einem grimmigen Blick. Danach ging es mit dem Rad auf Erkundungstour. Wir schauten zuerst bei der netten Schneiderin vorbei. Sie freute sich riesig uns anzutreffen und wiederholte st\u00e4ndig wie hei\u00df es doch w\u00e4re und reichte uns wieder ein k\u00fchles Wasser, das wir selbstverst\u00e4ndlich mit Freuden entgegen nahmen. Fr\u00e4nn probierte ihr ma\u00dfgeschneidertes Shirt an. Die Zufriedenheit war ihr ins Gesicht geschrieben. Etwas zwickte die Bluse noch an den Schultern. Kein Problem, die Schneiderin wollte dieses anpassen und gab uns einen Nachmittagstermin zur erneuten Anprobe. F\u00fcr den Weg zur\u00fcck bekamen wir nat\u00fcrlich noch jeder ein Wasser als Wegzehrung mit. Die n\u00e4chste Station auf unserer Fahrradtour war der Zentralmarkt. \u00c4nn brauchte ja noch dringend neue Schl\u00fcpfer. Die Mission Schl\u00fcppakauf begann. Selbstverst\u00e4ndlich kreiste gleich wieder eine vietnamesische Verk\u00e4uferin, die uns allerdings sehr nett beratend zur Seite stand, um uns herum. Sie wollte \u00c4nn Unterw\u00e4sche schneidern. Aber \u00c4nn war an ma\u00dfgeschneiderter Unterw\u00e4sche ganz und gar nicht interessiert. Jegliche Art von Verneinung konnten die auffallend anh\u00e4ngliche Frau nicht davon abbringen uns ihre Empfehlungen zu pr\u00e4sentieren. Sie wollte doch nur, dass \u00c4nn eine gute Kaufberatung bekommt.\u00a0Zu unserer Verwunderung f\u00fchrte sie uns dann doch noch zu einem Schl\u00fcppi-Ramsch-Stand. Etwas verlegen blickte \u00c4nn herein, denn es gab wahrlich sch\u00f6nere Aufgaben als in einem fremden asiatischen Land seine Unterbuxen zu besorgen. \u00c4nn war in der Not, deshalb musste sie nicht lange \u00fcberlegen und griff beim erstbesten halbwegs annehmbaren Modell zu und ist jetzt stolze Besitzerin einer Hello Kitty Unterhose. &nbsp; Mit dem wieder entspannten Gef\u00fchl vier zus\u00e4tzliche Tage in sauberer Unterw\u00e4sche verbringen zu k\u00f6nnen, wollten wir eigentlich ungest\u00f6rt den Wochenmarkt besichtigen. Aber diese gesch\u00e4ftst\u00fcchtigen\u00a0Verk\u00e4ufer und Verk\u00e4uferinnen bekamen wir nicht abgestreift. In Hoi An ist es besonders schlimm mit den fliegenden H\u00e4ndlern. Man wird selbst auf dem Fahrrad von harmlos wirkenden Mopedfahrern angesprochen. Man sollte mit ihnen in ihr Gesch\u00e4ft kommen. Lehnte man dankend ab, sahen sie es nicht ein und probierten es unversch\u00e4mter Weise weiter. Sie klebten wie eine Klette am borstigen Hundefell, um am Ende der Diskussion eine Fresse zu ziehen, wie sieben Tage Regenwetter. Mit dem Fahrrad streiften wir noch ziellos durch die Stadt aber ohne einen besonderen Ort ausmachen zu k\u00f6nnen. Am Nachmittag holten wir das geschneiderte Shirt ab. Wieder bekamen wir ein gek\u00fchltes Wasser, mit welchem wir jetzt schon gerechnet hatten. Ein wenig hatten wir trotzdem Angst am Ende eine saftige Wasserrechnung gestellt zu bekommen.\u00a0Aber diese b\u00f6se Vorahnung erf\u00fcllte sich nicht. &nbsp; Wir verabschiedeten uns von den \u00fcberaus netten Damen und setzten unsere Fahrt in Richtung Nahrungsaufnahme fort. Direkt am Fluss wurden wir f\u00fcndig. Leider konnten wir das Flair aufgrund der \u00dcberf\u00fcllung mit Touristen und den nervenden Stra\u00dfenh\u00e4ndlern nicht genie\u00dfen. Uns war unwohl in Hoi An. Wir trafen den Entschluss, den ganzen Abend in der Hotellobby zu verbringen und uns unserer\u00a0liebsten Nebenbesch\u00e4ftigung zu widmen, dem Blogschreiben und Fotosortieren. Mitten in der Nacht wurden wir dann aus dem Schlaf gerissen und waren von den komisch klingenden Ger\u00e4uschen verwundert. Wir betitelten es als eine Meerschweinchenf\u00fctterung. Das hungrige Tier im Nebenzimmer war hellauf begeistert und verlangte wohl nach immer mehr Nahrung. Selbst das anf\u00e4ngliche Lachen von \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn verjagte das scheue Tierchen nicht. 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