{"id":4948,"date":"2020-09-02T04:50:54","date_gmt":"2020-09-02T04:50:54","guid":{"rendered":"https:\/\/rucksackblog.de\/?p=4948"},"modified":"2021-12-12T17:57:30","modified_gmt":"2021-12-12T17:57:30","slug":"mit-dem-fahrrad-von-berlin-zur-ostsee-6-tage-230-km","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=4948","title":{"rendered":"Mit dem Fahrrad von Berlin zur Ostsee: 6 Tage, 230 km"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"677\" height=\"677\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2020.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4952\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2020.jpg 677w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2020-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2020-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2020-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2020-520x520.jpg 520w\" sizes=\"auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><meta charset=\"utf-8\"><strong>Unser Ziel:<\/strong> Ostsee<br><strong>Wie? <\/strong>Mit dem Rad von Berlin zu Ostsee auf dem Berlin-Usedom Radfernweg<\/h2>\n\n\n\n<div style=\"height:20px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Dank Corona mussten wir unsere Reisepl\u00e4ne den Gegebenheiten 2020 anpassen. Da der letzte Urlaub nach Indien schon wieder einige Monate her war und wir mehr als urlaubsreif, musste ein Plan her. Was es nicht sein durfte: langweilig. Es sollte wie immer ein Abenteuer sein. <br>An einem sommerlichen Abend im Juni kam uns die Idee, eine Reise zur Ostsee w\u00e4re doch was. Durch Corona war eine Flugreise f\u00fcr uns nicht vertretbar und die Schweige-Retreats waren alle schon ausgebucht, also der Plan mit dem Rad zur Ostsee. Die richtige Planung begann f\u00fcr uns erst im Juli und leider stellten wir relativ schnell fest, dass es nur noch wenige Unterk\u00fcnfte gab. Zelten kam f\u00fcr uns nicht infrage da wir nicht noch mehr Gep\u00e4ck mitnehmen wollten und auf ein ordentliches Fr\u00fchst\u00fcck konnten wir wie immer nicht verzichten \u2013 ein wenig Urlaubsstimmung muss schon sein.&nbsp;Die Route planten wir nach den Verf\u00fcgbarkeiten der Hotels entlang der Strecke und da es kaum noch Unterk\u00fcnfte gab, ging die Buchung relativ schnell, ein Abend und das Abenteuer war geplant. Die Fahrr\u00e4der waren vorhanden und als Ausr\u00fcstung gab es kurz vor Abreise eine modische Fahrradm\u00fctze, f\u00fcr jeden ein paar gepolsterte Rad Hosen zum Schutz und ein kleines Multifunktionswerkzeug mit den wichtigsten Schl\u00fcsseln, falls sich eine Schraube auf der Fahrt l\u00f6sen sollte. Eine Fahrradtasche kauften wir noch dazu und zwei weitere konnten wir uns von einer lieben Freundin ausleihen. Fahrradschl\u00e4uche waren uns zu schwer, unser Motto der Tour: \u201eWer gut aussieht ist halb da.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_14-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4977\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_14-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_14-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_14-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_14-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_14-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_14-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_14-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">230 Kilometer<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"848\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_Komoot-1-848x1024.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-5047\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_Komoot-1-848x1024.png 848w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_Komoot-1-248x300.png 248w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_Komoot-1-768x928.png 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_Komoot-1-640x773.png 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_Komoot-1-520x628.png 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_Komoot-1-740x894.png 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_Komoot-1.png 1216w\" sizes=\"auto, (max-width: 848px) 100vw, 848px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Tour: \ud83d\udc49 <a href=\"https:\/\/www.komoot.de\/tour\/238276156\"><span class=\"has-inline-color has-vivid-cyan-blue-color\">https:\/\/www.komoot.de\/tour\/238276156<\/span><\/a><\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 1: Etappe Nr. 1 \u2013 35 Kilometer<\/h2>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Bernau-Ostsee-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4953\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Bernau-Ostsee-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Bernau-Ostsee-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Bernau-Ostsee-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Bernau-Ostsee-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Bernau-Ostsee-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Bernau-Ostsee-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Donnerstag den 13, August war es endlich so weit, es ging vom Potsdamer Platz mit dem Regionalexpress im \u00fcberf\u00fcllten Fahrradabteil nach <strong>Bernau<\/strong>. Dort war unser Startpunkt f\u00fcr die erste Etappe, 34 Kilometer. Bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad ging die Radtour los vorbei an wundersch\u00f6ner Natur. Unser erstes Ziel war der <strong>Werbellinsee<\/strong>. Wir durchfuhren gr\u00fcne W\u00e4lder, \u00fcberall duftete es nach Kiefern und die B\u00e4ume gaben uns den n\u00f6tigen Schatten die Fahrt zu meistern. Bis auf zwei kurze Streckenabschnitte war der Weg einfach. Immer entlang dem Werbelinkanal ging es zu unserem ersten Hotel. Das Wasser war kristallklar so wie wir es in Kroatien das letzte Mal in Europa erlebt hatten. Es muss nicht immer mit dem Flieger ins Ausland gehen, wir machten einen kurzen Halt am Kanal und genossen die Natur.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4954\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_1-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_1-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_1-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_1-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Irgendwie waren wir dankbar, dass Corona uns zum Urlaub in Deutschland gezwungen hatte. Der H\u00f6hepunkt des Tages war die Ankunft am Seehotel. Das Hotel lag direkt am See und sah von au\u00dfen sehr nobel aus. Erstmal runter von den R\u00e4dern und schnell an die Rezeption einchecken, wo wir erstmal etwas komisch angeschaut wurden. Zwei junge Damen in Fahrradhose, bunten M\u00fctzen und Fr\u00e4nn dann mit dem Nasenring und den bunten Tattoos. Die Dame schaute etwas verwundert hinter ihrer Corona-Sicherheitsscheibe vor. Vor uns standen zwei junge Damen und ein Herr die vor uns eincheckten. Die Stimme kam Fr\u00e4nn bekannt vor. Der Herr drehte sich um, es war Benno F\u00fcrmann, der deutsche Schauspieler, der scheinbar auch hier schlief und die Frau an der Rezeption mit seiner hektischen Art etwas aufregte. Danach fragte uns die Frau an der Rezeption: Sie w\u00fcnschen? Fr\u00e4nn: \u201eEine Nacht f\u00fcr zwei, wir haben reserviert.\u201c Schnell merkte sie, dass wir tiefen entspannt waren und somit wurde sie immer lockerer und gab uns den Schl\u00fcssel mit dem Aufdruck \u201eSeeblick\u201c und der Name war Programm, wir schlossen die Zimmert\u00fcr auf und wir hatten doch wirklich ein Zimmer mit Seeblick \u2013 ein Traum. Also erstmal raus aus die durchgeschwitzten Fahrradsachen und duschen. Danach ab an den privaten Hotelstrand, wo wir den Nachmittag genossen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Werbelinsee-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4955\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Werbelinsee-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Werbelinsee-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Werbelinsee-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Werbelinsee-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Werbelinsee-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Werbelinsee-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Werbelinsee-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum Abendessen blieben wir im Hotel da es weit und breit nichts anderes gab. F\u00fcr jeden gab es ein Schnitzel und ein Radler zur St\u00e4rkung. Es war der perfekte Start f\u00fcr eine kleine Auszeit.<br>Frisch gest\u00e4rkt ging es auf unser Zimmer Sachen packen, Instagram Story posten und ein wenig B\u00f6rsennachrichten f\u00fcr Fr\u00e4nn, denn seit Ende letzten Jahres hatte sie ein neues Hobby. Kein Abend ohne B\u00f6rsennews und durch Corona hatte sie auf die ein oder andere hochspekulative Aktie gewettet, die sie nun jeden Abend verfolgte. Gegen 22 Uhr war dann aber Nachtruhe angesagt da wir keine Energie mehr hatten und Kraft f\u00fcr den neuen Tag tanken mussten.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 2 Etappe Nr. 2 \u2013 56 Kilometer<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es wie immer, erstmal zum Fr\u00fchst\u00fccksbuffet. Ein Traum von einem Buffet. R\u00fchrei, Speck, Lachs, Croissants und allerlei andere leckere Sachen \u2013 alles was das Fr\u00fchst\u00fccksherz begehrt. Gegen kurz vor zehn checkten wir leider aus der ersten perfekten Unterkunft aus und hofften, dass wir weiterhin so ein Gl\u00fcck haben sollten. Der Himmel war etwas bedeckt und es nieselte doch die nette Dame von der Rezeption versicherte uns, dass es dabei blieben sollte und richtiger Regen heute nicht kommen sollte. Also rauf auf die R\u00e4der und alle vier Taschen an dem Gep\u00e4cktr\u00e4ger befestigt, Fahrradm\u00fctzen auf und los. Etappe 2: 56 Kilometer erwarteten uns heute. Der erste Abschnitt des heutigen Tages war ein Traum, immer am See entlang, leichter Nieselregen zur Abk\u00fchlung und gut befestigter Untergrund. Die R\u00e4der fuhren fast von alleine, doch die Strecke hatte es in sich, denn Mariana wollte bei unserer Lieblings-Navigation App Komoot ein paar Kilometer sparen und hielt sich nicht an die offizielle Route. Statt Fahrrad oder Rennrad bekamen wir eine Mountainbike-Strecke.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_3-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4959\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_3-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_3-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_3-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_3-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Bl\u00f6de nur, keiner von uns hatte ein Mountainbike. Fehlende Federgabel und ausreichend G\u00e4nge am Rad erschwerten uns die Fahrt \u00fcber Kopfsteinpflaster und Sandboden. Im Wald zerstochen uns dann die M\u00fccken doch egal der Ausblick in die gr\u00fcne Natur entsch\u00e4digte die kleinen Biester. Teilweise mussten wir schieben aber egal daf\u00fcr war die Strecke ein Traum. Es ging direkt durch einen wundersch\u00f6nen Wald, links und rechts Wasserlandschaft. Immer wieder hielten wir an und a\u00dfen Waldbeeren am Wegesrand.&nbsp;Nach dem Waldst\u00fcck ging es wieder kleine Wege entlang und \u00fcberall gab es kleine Verkaufsst\u00e4nde mit regionalen Produkten, doch leider hatten wir keinen Platz im Gep\u00e4ck.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4958\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2-1-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2-1-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_2-1-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Natur pur, unsere \u00fcberfluteten Synapsen kamen endlich mal wieder zur Ruhe. Die meiste Zeit keine Menschenseele, nur wir und die Natur und ab und zu ein paar Autos oder andere Radfahrer die unseren Weg kreuzten. Nach ca. 34 Kilometer kamen wir in <strong>Stegelitz<\/strong> an. Es war Mittagszeit und der Magen zwickte, Fr\u00e4nn hielt Ausschau nach einem geeigneten Mittagstisch und wie der Zufall es wollte, kam auf einmal ein Schild am Stra\u00dfenrand \u201eBiergarten\u201c. Ein Biergarten im Nirgendwo? Das m\u00fcssen wir unterst\u00fctzen, also runter vom Rad und ab auf die Bierbank. Vor dem Geb\u00e4ude befindet sich auf der rechten Seite der Imbiss zum Bestellen, in der Mitte ein B\u00fccherregal in einer Eingangst\u00fcr, wo man f\u00fcr 2 \u20ac gelesene B\u00fccher mitnehmen kann und links dann der Biergarten im Hof zum gem\u00fctlichen Sitzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Biergarten-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4957\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Biergarten-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Biergarten-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Biergarten-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Biergarten-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Biergarten-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Biergarten-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der perfekte Stopp f\u00fcr uns. Wir bestellten zweimal die Kartoffelsuppe mit Bockwurst,&nbsp;eine selbstgemachte Rhabarberschorle&nbsp;f\u00fcr Mariana&nbsp;und ein Radler f\u00fcr Fr\u00e4nn. Im Innenhof konnte man wundersch\u00f6n sitzen, sehr rustikal und authentisch. Nach ca. f\u00fcnf Minuten erklang eine Klingel, die Bestellung war abholbereit. Die selbstgemachte Suppe war vorz\u00fcglich, nicht einfach aus der Dose, nein selbst gekocht und das schmeckte man, ein absoluter Geheimtipp f\u00fcr nur 3,50 Euro. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_4-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4960\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_4-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_4-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_4-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_4-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_4-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_4-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am liebsten h\u00e4tten wir auch noch den selbstgemachten Kuchen verkostet, doch leider hatten wir ja noch ein paar Kilometer vor uns, vielleicht das n\u00e4chste Mal. Wir bedankten uns beim Koch f\u00fcr das k\u00f6stliche Essen und zur Belohnung f\u00fcr die tolle Radel-Leistung gab es f\u00fcr Mariana ein Buch aus dem Regal. Der Besitzer erz\u00e4hlte uns, dass die Einnahmen direkt an die Kirche gehen, verr\u00fcckt mit wie viel Herzblut der gute Mann diesen kleinen Imbiss betreibt. Das n\u00e4chste Mal machen wir auf jeden Fall wieder einen Stopp beim kleinen Hofimbiss in Stegelitz.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_7-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4966\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_7-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_7-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_7-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_7-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_7-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_7-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Gest\u00e4rkt ging es weiter Richtung <strong>R\u00f6persdorf<\/strong> und kurz vor unserem n\u00e4chsten Etappenziel kamen wir an einem alten Konsum vorbei, Fr\u00e4nn hielt sofort an. Der Laden erinnerte sie an ihre Kindheit, er sah aus wie ein typischer Konsum (Verkaufsladen) im Osten. Also Stopp, R\u00e4der abstellen und kurz in den Laden, vielleicht gibt es hier noch K\u00f6stlichkeiten aus vergangenen Zeiten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Konsum-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4967\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Konsum-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Konsum-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Konsum-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Konsum-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Konsum-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Konsum-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Aus dem Konsum kamen alte Herren mit Schnaps in der Hand, M\u00fctter mit Kindern und \u00e4ltere Damen. Vor dem Konsum stand ein Aschenbecher der Zigarettenmarke &#8222;Club&#8220; in blau-wei\u00df, ein \u00dcberbleibsel aus vergangenen Zeiten. Also die Mund-Nasen-Bedeckung auf und rein ins nostalgische Vergn\u00fcgen. Drinnen sah alles aus wie vor 30zig Jahren, schaute man n\u00e4her hin dann fiel nat\u00fcrlich das facettenreiche Angebot auf. Von der S\u00fc\u00dfsauer-China So\u00dfe bis hin zu Batterien, Postkarten und Obst gab es hier echt alles. Sogar eine Fleischtheke und Backwaren gab es in dem kleinen Laden, verr\u00fcckt denn der Laden war, keine 100 Quadratmeter gro\u00df. Gekauft wurden nur ein paar Batterien f\u00fcr den M\u00fcckenstab und weiter ging die Tour. Nochmal ca. 3 Kilometer und wir waren auch schon am heutigen Etappenziel in <strong>R\u00f6persdorf<\/strong> am Westufer des Uckersees s\u00fcdlich von Prenzlau angekommen. 56 Kilometer hatten wir seit heute Morgen zur\u00fcckgelegt und es war nicht so schlimm wie vorher vermutet hatten, dank der gepolsterten Radhose sa\u00dfen wir bequem auf dem Sattel, ein Kauf, der sich gelohnt hatte. Wie immer schnell duschen und ab an den See die Beine k\u00fchlen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_5-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4961\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_5-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_5-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_5-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_5-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_5-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_5-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch hier war das Wasser wieder klar und alles sehr sauber, laut Aushang 3 von 3 Sternen, die beste Wasserqualit\u00e4t, die man in Brandenburg erreichen kann. \u00dcber einen neuen Steg gelangten wir direkt zum Wasser wo wir Platz nahmen und den Tag ausklingen lie\u00dfen. Danach ging es zum Hotel zur\u00fcck ins Restaurant. Das Restaurant war die erste und einzige Wahl denn mehr gab es auch hier nicht. Einen Flammenkuchen f\u00fcr Mariana und eine Forelle f\u00fcr Fr\u00e4nn. Das Essen war \u201eokay\u201c aber bei langem nicht so gut wie das Schnitzel in unserem ersten Hotel direkt am See. Nach dem Essen hie\u00df es noch Blog, irgendwie hatte es der Laptop trotz Platzmangel doch irgendwie in die Fahrradtasche von Fr\u00e4nn geschafft.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 3 Etappe Nr. 3 \u2013 34 Kilometer<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es wie immer Fr\u00fchst\u00fccksbuffet pl\u00fcndern und wir wurden nicht entt\u00e4uscht im Gegenteil. Eine freundliche \u00e4ltere Dame begr\u00fc\u00dfte uns herzlich und schon ging die Buffet Pl\u00fcnderei los. R\u00fchrei, Speck, Joghurt mit Obst, Kaffee, Saft und ein wenig von der selbstgemachten Leberwurst, die wir seit ewiger Zeit nicht mehr gegessen hatten.&nbsp;Frisch gest\u00e4rkt ging es auf die Strecke und wieder strahlender Sonnenschein. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_8-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4968\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_8-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_8-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_8-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_8-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_8-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_8-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Sonne brannte auf den Armen doch die Strecke hatte kein Erbarmen, es musste weiter gehen da wir zum n\u00e4chsten gebuchten Hotel mussten. Ein gro\u00dfer Teil der Strecke verlief parallel der Autobahn oder der Bundesstra\u00dfe und es gab kaum Schatten somit gestaltete sich der Abschnitt als sehr z\u00e4h. Zum Ende der Tagestour gab es zur St\u00e4rkung frische Pflaumen vom Wegesrand, nichts f\u00fcr schwache Vegetarier Nerven, denn in 90 Prozent der Pflaumen, die wir \u00f6ffneten, befanden sich kleine W\u00fcrmer. Nach der ein oder anderen Pflaume ging es dann weiter Richtung <strong>Pasewalk<\/strong> zum n\u00e4chsten Hotel. An der Rezeption angekommen erz\u00e4hlte uns der junge Mann, dass heute Abend eine Veranstaltung in dem Hotel sei und wir in ein anderes Geb\u00e4ude, die Stra\u00dfe runter, umziehen m\u00fcssten was erstmal nicht schlimm war, bis auf die Entfernung, die Fahrradtaschen waren schwer und wir ersch\u00f6pft von der Fahrt. Egal,&nbsp;was tut man nicht alles f\u00fcr ein ruhiges Zimmer, da kann man schon mal ein wenig Weg auf sich nehmen. Der Mann gab Fr\u00e4nn den Schl\u00fcssel und zeigte mit dem Finger auf das Haus: \u201eDas dort hinten ist das Haus, in dem Haus befindet sich noch eine Unternehmensberatung, dort m\u00fcssen Sie hin.\u201c Also Fahrr\u00e4der in die Hand und r\u00fcber zur Unterkunft. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_9-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4969\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_9-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_9-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_9-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_9-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_9-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_9-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Fr\u00e4nn nahm den Schl\u00fcssel, ging in das Geb\u00e4ude und suchte das Zimmer. Nach ca. 3 Minuten kam sie aus dem Geb\u00e4ude wieder raus. Sie war genervt, da sie das Zimmer nicht fand und war w\u00fctend \u00fcber den Service da das Hotel nicht gerade g\u00fcnstig war. Mariana nahm den Schl\u00fcssel und probierte ihr Gl\u00fcck und hatte Erfolg. Die Nummerierung der Zimmer war sehr versteckt. Mittig von der Unternehmensberatung und dem Rechtsanwalt befand sich ganz klein \u201eZimmer 1\u201c. Sie betraten das Zimmer und schon das n\u00e4chste Problem, der&nbsp;Zimmerstandard&nbsp;war nicht das, was Fr\u00e4nn gebucht hatte. Weder ein Balkon, Sitzbereich zum Blog schreiben noch eine Wanne war vorhanden. Sorry, aber f\u00fcr 114 \u20ac die Nacht daf\u00fcr, dass man noch nicht mal in dem Hotel schl\u00e4ft, was man gebucht hatte? Das ging nicht. Also wieder zur\u00fcck zum Hotel und ganz sachlich mit GFK (Gewaltfreier Kommunikations-Technik) mit dem Herrn an der Rezeption nochmal \u00fcber die Situation reden. Zum Anfang war er wenig kompromissbereit, doch Fr\u00e4nn schaffte es eine L\u00f6sung zu finden, denn gebucht war gebucht und das musste man sich nicht gefallen lassen. Somit gab es den Kompromiss, dass der Herr sich um einen Rabatt k\u00fcmmert und wir das Zimmer 1 behalten da es ja auch nur diese eine Nacht war, Mariana verzichtete auf ihren Balkon. Also wieder zur\u00fcck zum Zimmer frisch machen und den Tag mit einem Eisbecher und den Abend mit einem D\u00f6ner Teller in Mecklenburg-Vorpommern ausklingen lassen. Mehr gab es hier diesmal nicht zu entdecken. Am Abend hie\u00df es mal wieder Blog schreiben und die Fotos vom Tag sichten. Entspannter h\u00e4tte der Abend kaum sein k\u00f6nnen, bis auf einmal die Dorfjugend mit einer riesigen Bass-Box die Stra\u00dfe rauf und runter zog. Direkt vor dem Fenster machten sie einen Zwischenstopp, zum Gl\u00fcck zogen sie nach kurzer Zeit weiter und wir hatten wieder unsere Ruhe.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 4 Etappe Nr. 4 \u2013 52 Kilometer<\/h2>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es die Stra\u00dfe hinauf zu unserem Fr\u00fchst\u00fccksbuffet im gebuchten Hotel wo wir ja leider nicht schlafen konnten wegen der privaten Feier. Das Fr\u00fchst\u00fcck war okay, nichts Besonderes so wie die Freundlichkeit und der Service in dieser Unterkunft. Vor dem Essen erz\u00e4hlte uns der junge Herr vom Empfang von gestern Abend, dass das Zimmer nun etwas g\u00fcnstiger sei. Unsere Freude hielt sich in Grenzen denn die Ausstattung und die Verlegung in ein anderes Objekt war mit Verzicht und Mehraufwand f\u00fcr uns verbunden. Also warum Freude? Das war ja wohl das mindeste f\u00fcr jetzt 99 \u20ac die Nacht statt 114 \u20ac. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wurden wir nochmal von dem jungen Herrn von gestern Abend genervt, ob wir auch ja schon bezahlt h\u00e4tten. Scheinbar hatte er ein Problem mit uns, warum wussten wir nicht. Fr\u00e4nn ging zur Rezeption und checkte aus, endlich ging die Tour weiter denn die Gastfreundlichkeit lie\u00df hier echt zu w\u00fcnschen \u00fcbrig. Also die Fahrr\u00e4der aus dem Schuppen holen, zur anderen Unterkunft die schweren Taschen an die R\u00e4der befestigen und wieder zur\u00fcck zum Hotel den Schl\u00fcssel abgeben. Die Frau an der Rezeption verabschiedetet uns, doch nur kurze Zeit sp\u00e4ter bekam Fr\u00e4nn einen Anruf von der Dame. Die Rechnung war scheinbar doch noch nicht beglichen, ihre Frage, ob sie die Zahlung durchf\u00fchren d\u00fcrfte oder ich nochmal zur\u00fcckkommen w\u00fcrde. Der H\u00f6hepunkt der schlechten Laune war erreicht, unfassbar. Aber egal denn es war ja zum Gl\u00fcck nur diese eine Nacht. Also gab Fr\u00e4nn der Dame von der Rezeption nochmal ein \u201eokay\u201c und weiter ging die Tour, denn heute standen 55 Kilometer auf dem Tachometer, was nicht wenig war. Strahlender Sonnenschein und endlose Felder pr\u00e4gten wieder unseren Weg. Diesmal war ein gro\u00dfer Teil der Strecke Landstra\u00dfe was sehr viel Konzentration erforderte da die Autos mit hoher Geschwindigkeit an uns vorbeizogen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Anklam-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4976\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Anklam-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Anklam-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Anklam-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Anklam-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Anklam-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Anklam-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach ca. 3 Stunden erreichten wir <strong>Anklam<\/strong>, unser Hotel befand sich leider nicht im Zentrum da alles schon ausgebucht war aber egal wir hatten ja eh keine Kraft f\u00fcr eine Stadttour. Gleiches Szenario wie jeden Tag \u2013 duschen, umziehen und einen kleinen Snack suchen. An der Aral Tankstelle unweit des Hotels genehmigten wir uns zwei Eis und zwei Kaffee zum Mitnehmen und wieder zur\u00fcck zum Hotel. Auf der Terrasse ausruhen und am Abend, mit dem Rad in die Stadt da das Restaurant im Hotel leider nur von Montag bis Donnerstag besetzt ist und verhungern wollten wir ja nicht. Mariana reservierte einen Tisch in der \u201eGastst\u00e4tte am Steintor\u201c wo wir den Abend mit Burger und einem Glas Weinschorle ausklingen lie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 5 Etappe Nr. 5 \u2013 37 Kilometer<\/h2>\n\n\n\n<p>Der vorletzte Rad Tag war angebrochen und immer noch kein Muskelkater in den Beinen, verr\u00fcckt. Wir freuten uns auf unser Ziel Usedom. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es nochmal schnell aufs Zimmer alle Sachen zusammenpacken. Fr\u00e4nn zog ihr frisch gewaschenes Trikot an und betrachtete es das erste Mal etwas genauer. Sie kaufte es vor vielen Jahren in der GARAGE in Berlin, einem Secondhandladen. Auf dem Arm ist die philippinische Flagge abgedruckt und hinten stand \u201ePhillippians 2:3,4\u201c und dr\u00fcber ein paar Zeilen gedruckt. Es war ein echtes Wettkampftrikot und somit dachte Fr\u00e4nn, das 2:3,4 die gefahrene Zeit von dem Radfahrer war, klang logisch dachte sie. Sie zeigte Mariana das Trikot und erz\u00e4hlte es mit einer \u00dcberzeugung als ob sie das Rennen selber gefahren sei. Mariana konnte nicht mehr vor Lachen, ist sie zwar nicht gl\u00e4ubig aber das \u201ePhillippians 2:3,4\u201c war ihr vertraut und wie der Zufall es wollte lag eine Bibel neben dem Bett. Also Bibel in die Hand und das Kapitel aufgeschlagen; Seite 300, Philipper 1-2. Fr\u00e4nn war die Situation sehr unangenehm, aber wie sagt man so sch\u00f6n \u201eReisen bildet\u201c \u2013 wieder etwas gelernt. Voller Tatendrang packten wir die Sachen zusammen und der vorletzte Rad Tag ging los. Das Wetter h\u00e4tte wieder nicht besser sein k\u00f6nnen mit 25 Grad, also rauf auf den Sattel und los gestrampelt.&nbsp;Wieder ging es&nbsp;vorbei an wundersch\u00f6ner Natur, endlich \u00fcber die&nbsp;<strong>Zecheriner Br\u00fccke<\/strong>&nbsp;und wir waren auf der Insel Usedom angekommen. Jetzt konnte man das Meer schon riechen! Und nicht nur im Gegenwind der immer mehr wurde.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Usedom-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4962\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Usedom-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Usedom-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Usedom-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Usedom-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Usedom-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Usedom-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach ca. 33 Kilometer erreichten wir unser neues Domizil die \u201eAlte Schmiede\u201c direkt an einem gro\u00dfen Feld, im Landhausstil eingerichtete Unterk\u00fcnfte. Fahrr\u00e4der abstellen und rein an die Rezeption, einchecken und die Gegend erkunden. Die \u00e4ltere Frau an der Rezeption musterte Fr\u00e4nns T\u00e4towierungen und fragte nach ihrem Anliegen. Fr\u00e4nn: \u201eIch habe eine Nacht f\u00fcr zwei Personen gebucht.\u201c Sie \u00fcberpr\u00fcfte die Reservierung und gab Fr\u00e4nn etwas verwundert die Schl\u00fcssel. Das Haus gleich neben der Schmiede war unser neues Heim, zwar nur f\u00fcr eine Nacht aber egal. Es war sonderlich leise hier denn im Gegensatz zur letzten Nacht gab es hier nur die eine Stra\u00dfe und die Felder um uns herum und ein kleines Pfadfinderlager erblickte man, wenn man aus dem Fenster schaute. Erstmal schnell alles auspacken und einen kleinen Snack zur St\u00e4rkung in dem Restaurant der Schmiede. Neben uns sa\u00dfen die klassischen Deutschland Urlauber (wie wir sie uns vorstellen). Zwei dicke deutsche Eltern mit zwei kleinen (dicken) Kindern. F\u00fcr die Kinder gab es die kulinarischen Klassiker Chicken-Nuggets und Pizza, als Getr\u00e4nke gab es Fanta und Cola. Eigentlich wollten wir nur ein St\u00fcck Kuchen, einen Sanddornsaft genie\u00dfen und unsere B\u00fccher lesen doch die ganze Zeit ermahnten die Eltern die Kinder: \u201ePsst, seid doch mal ruhig!\u201c. Zur Belohnung f\u00fcrs nicht aufessen gab es f\u00fcr die beiden Kleinen zwei Eisbecher, den zweiten des Tages nat\u00fcrlich wie wir durch lautstarke Diskussion nun auch wussten. Irgendwie waren wir wie immer anders und das wurde uns in dieser Situation wieder einmal bewusst, aber das war auch gut so. Danach genossen wir die Ruhe und es ging wieder zur\u00fcck auf Zimmer. Mariana wollte noch einen kleinen Spaziergang absolvieren bevor es heute Abend auf ein richtiges Wasserschloss ging.&nbsp;Schloss Mellenthin&nbsp;\u2013 ein Wasserschloss nur 5 Minuten Fu\u00dfweg von der Schmiede entfernt. Wir reservierten einen Tisch f\u00fcr zwei Personen und waren gespannt was uns erwartet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Mellenthin-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4963\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Mellenthin-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Mellenthin-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Mellenthin-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Mellenthin-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Mellenthin-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Mellenthin-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Schloss ist umgeben von einem Wassergraben und sehr gut erhalten, es herrschte ein reges Treiben auf dem Hof. Freundlich empfing man uns und brachte uns zu unserem Tisch. Eine Brauerei, eine Kaffeer\u00f6sterei und eine Destille befinden sich auf dem Gel\u00e4nde. Zweimal Fisch und zwei selbstgebraute Bier waren unsere Wahl und das Bier war vorz\u00fcglich. Es war so gut, dass wir noch ein zweites und einen Bierlik\u00f6r probieren mussten. Wir genossen die Schloss-Atmosph\u00e4re und beobachteten die typisch deutsch aussehenden Menschen. Die eine Frau hatte es Mariana besonders angetan. Die ganze Familie war sehr gut gen\u00e4hrt und komisch modisch gekleidet. Marianas Wortlaut zum Shirt der Frau \u201eRTL2 in einem T-Shirt\u201c was auch immer das hei\u00dft. Wir genossen den Fisch und das Bier und zogen leicht angeschwipst zur Unterkunft zur\u00fcck.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Tag 6 Etappe Nr. 6 \u2013 37 Kilometer<\/h2>\n\n\n\n<p>Der letzte Tag war angebrochen nur noch einmal radeln und wir sind am Ziel der Reise, endlich Urlaub. Ein letztes Mal das Fahrradtrikot angezogen und abging es auf die Strecke. Die Sonne war wieder auf unserer Seite, es war warm und perfektes Wetter. Diesmal war der gr\u00f6\u00dfte Teil der Strecke feste Stra\u00dfe und um so n\u00e4her wir der K\u00fcste kamen desto mehr setzte der Wind ein und erschwerte uns die Tour, aber das war uns vollkommen egal denn wir mussten nur noch 15 Kilometer fahren. Nicht nur mehr Wind, sondern auch mehr Fahrradfahrer kreuzten auf der Insel <strong>Usedom<\/strong> unseren Weg.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_6-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4964\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_6-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_6-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_6-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_6-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_6-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/Ostsee_6-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auff\u00e4llig waren die viele E-Bikes, wir kamen uns teilweise schon etwas veraltet vor da hier fast jeder ein elektronisches Gef\u00e4hrt hatte. Pl\u00f6tzlich sahen wir von weitem das Meer, wir konnten es kaum fassen. 230 Kilometer in sechs Tagen lagen nun hinter uns. Wir beschlossen direkt mit dem ganzen Gep\u00e4ck an den Strand zu fahren, um diesen einen Moment per Foto festzuhalten. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_11-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4974\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_11-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_11-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_11-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_11-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_11-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_11-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_11-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_10-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4975\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_10-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_10-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_10-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_10-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_10-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_10-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/Ostsee_10-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mariana war besonders stolz, Sport ist nicht ihre gr\u00f6\u00dfte Leidenschaft. Fr\u00e4nn lockte sie vor der Reise mit Eis und Kuchen: &#8222;Bei jedem Stopp gibt es eine Belohnung&#8220;. Schade nur, dass es auf der ganzen Strecke nicht so viele Gelegenheiten f\u00fcr Eis und Kuchen gab. Somit gab es diesmal sofort die Belohnung \u2013 ein St\u00fcck frischen Kirschkuchen und dazu zwei Saft-Schorlen zur Erfrischung. Ab diesem Zeitpunkt hie\u00df es dann auch Urlaub statt Reise. Wir genossen noch ein paar weitere Tage in Heringsdorf mit Fischbr\u00f6tchen und K\u00fcstenluft. Bis ganz bald, wenn es wieder hei\u00dft: \u2026Rucksackblog auf Reisen!&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dank Corona mussten wir unsere Reisepl\u00e4ne den Gegebenheiten 2020 anpassen. 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