{"id":4842,"date":"2020-01-22T15:12:58","date_gmt":"2020-01-22T15:12:58","guid":{"rendered":"https:\/\/rucksackblog.de\/?p=4842"},"modified":"2020-01-23T11:08:56","modified_gmt":"2020-01-23T11:08:56","slug":"mamallapuram-alles-in-buddha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=4842","title":{"rendered":"Mamallapuram \u2013 Alles in Buddha"},"content":{"rendered":"\n<p style=\"text-align:center\"><strong>Teil 1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_2020-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4864\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_2020-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_2020-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_2020-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_2020-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_2020-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_2020-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Diesen Morgen genossen wir ein letztes Mal das Hotelbuffet in Goa bevor es Richtung Flughafen ging. Danach hie\u00df es dann Koffer in die Hand, Check-out und rein ins Taxi.&nbsp;Fr\u00e4nn fragte einen Taxifahrer vor dem Hotel: \u201cHow much is a taxi to the airport?\u201d.&nbsp;Der Taxifahrer wollte 1500 Rupien, aber nicht mit Fr\u00e4nn. Sie diskutierte da es ja nicht sein konnte, dass es gestern Abend 1200 Rupien und nun 1500 Rupien sein sollten, weil man mit dem Koffer in der Hand da stand. Der Taxifahrer gab nach, willigte ein und zog sich seine beige Taxiuniform an und fuhr uns zum Flughafen. Jeder Taxifahrer muss hier eine Uniform tragen damit die Polizei die Fahrer erkennt. Am Flughafen angekommen dasselbe Spiel wie immer. Koffer scannen und ab zum Check-in, bl\u00f6d nur das wir auf dem Hinweg schon \u00dcbergep\u00e4ck hatten und in Goa einkaufen waren. Der alte Trick: Zum Schalter, Koffer wiegen lassen, traurig schauen, zur Seite gehen, Sachen aus dem Koffer holen, in den Rucksack stopfen und nochmal zum Schalter und hoffen, dass die Person hinter dem Schalter Erbarmen zeigt. Fazit: F\u00fcnf Kilogramm weniger zwar immer noch 3 Kilogramm zu viel, aber auch diesmal hatte die nette Dame Mitleid mit uns. Beide Koffer wogen zusammen 34 Kilogramm und wir mussten kein \u00dcbergep\u00e4ck zahlen. Sie schenkte uns die 4 Kilogramm, Gl\u00fcck gehabt. <br><br>Durch den Security Check durch, der diesmal sehr schnell ging, da die Frau von Fr\u00e4nns T\u00e4towierungen sehr fasziniert war. Sie fragte: \u201ePermanent?\u201c Fr\u00e4nn antwortete: \u201eYes\u201c und die Kontrolleurin lie\u00df Fr\u00e4nn sofort weiter. Wie so oft waren die bunten Arme keine Einschr\u00e4nkung, im Gegenteil. Weiter ging die Reise wieder mit einer kleinen Propellermaschine, fast wie ein Privatjet stiegen wir in die L\u00fcfte und landeten nach 1,5 Stunden in <strong>Chennai<\/strong> im S\u00fcdwesten von Indien.<br>Am Flughafen angekommen hatte unser Yoga Lehrer Gabriel uns ein Taxi besorgt \u201eMariana und Franziska\u201c stand auf den Schild, endlich hatten wir auch mal ein Schild mit unserem Namen und mussten nicht den Weg suchen. <\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chennai_Flughafen-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4860\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chennai_Flughafen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chennai_Flughafen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chennai_Flughafen-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chennai_Flughafen-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chennai_Flughafen-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Chennai_Flughafen-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Rein ins Taxi und losging die Fahrt durch die vollen Stra\u00dfen. Auf den ersten Blick war <strong>Chennai <\/strong>nicht so touristisch wie <strong>Goa<\/strong>. Nach ca. 1,5 Stunden kamen wir in <strong>Mamallapuram <\/strong>oder <strong>Mahabalipuram<\/strong> an \u2013 unser eigentliches Ziel, warum wir \u00fcberhaupt nach Indien gereist sind: das Yoga Retreat. Unsere Unterkunft war diesmal ein Guesthouse somit nichts mit Pool, Roomservice und Co, sondern der Fokus lag auf dem Wesentlichen. Mariana war vom ersten Anblick etwas geschockt aber der Schreck legte sich bald wieder, scheinbar hatte sie einfach nur zu gro\u00dfen Hunger. <br>Unser Yogalehrer Gabriel nahm uns herzlich in Empfang und wir entschieden zusammen Abendbrot zu essen. Die Wahl fiel nat\u00fcrlich auf ein indisches Restaurant. Wir bestellten drei unterschiedliche vegetarische Gerichte und zweimal Reis und tauschten uns \u00fcber unsere letzten Tage in Indien aus. Nach dem Essen unternahmen wir noch einen gemeinsamen Spaziergang und wir bestaunten den ein oder anderen Tempel und machten einen kurzen Abstecher zum indischen Dance Festival was zuf\u00e4llig gerade in der Stadt war. Traditionelle indische T\u00e4nze wurden pr\u00e4sentiert doch leider haben wir es nicht lange ausgehalten, denn es war unfassbar laut. Scheinbar lieben die Inder laute Musik auch auf der anderen Landesseite.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Festival-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4849\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Festival-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Festival-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Festival-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Festival-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Festival-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Festival-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck am Guesthouse angekommen bestellten wir uns zwei frische S\u00e4fte, Limone und Wassermelone und tauschten uns \u00fcber den Tag aus. Wir entschieden uns fr\u00fch ins Bett zu gehen da wir etwas Schlaf nachholen wollten, doch leider war nach einer Stunde der Schlaf das erste Mal beendet. M\u00fccken, viele M\u00fccken die uns auffra\u00dfen. Der M\u00fcckenfang ging los: Licht an, M\u00fccke get\u00f6tet und Licht wieder aus. Einschlafen und \u201esssss\u201c \u201esssss\u201c die n\u00e4chsten M\u00fccken in Angriffsstimmung also wieder Licht an. So ging das Spiel bis in die Morgenstunden. Total fertig und schwei\u00df gebadet entschieden wir am Morgen es mit Humor zu nehmen und erstmal zu fr\u00fchst\u00fccken. Zweimal M\u00fcsli und zwei Masala Chai und die Welt war wieder in Ordnung. Die n\u00e4chste Nacht wird hoffentlich besser. Als Erstes ging es zum Strand das Meer begutachten. Zur Entt\u00e4uschung gab es hier sehr viele Fischer mit Booten und somit war der Strandabschnitt nicht zum Baden geeignet. Der Strand war voll mit toten Kugelfischen, nach ca. 30 St\u00fcck h\u00f6rte Fr\u00e4nn auf zu z\u00e4hlen und man gew\u00f6hnte sich an den Anblick. Uns war mulmig, sehr mulmig doch noch schlimmer als die vielen toten Fische war das viele Mikroplastik, was vom Wasser angesp\u00fclt wird.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Strand-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4854\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Strand-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Strand-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Strand-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Strand-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Strand-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Strand-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Wir liefen den Strand entlang, redeten kein Wort und lie\u00dfen die Stimmung auf uns wirken. Einfach nur traurig wie der Mensch mit der Umwelt umgeht. Der Moment war wieder gekommen und wir bekamen ein schlechtes Gewissen. Auch wir sind wieder mit dem Flugzeug gereist und tragen zu dem Unheil bei. Wie so oft waren wir im Zwiespalt der Gedanken, ob es richtig oder falsch ist in ferne L\u00e4nder zu reisen und f\u00fchlten uns schlecht. D\u00fcrfen wir nicht mehr in ferne L\u00e4nder reisen und fremde Kulturen entdecken? Leider ist man durch seine Urlaubstage begrenzt und kann nicht frei entscheiden, ob man den Zug, das Auto, den Bus oder das Fahrrad nimmt. Reisen bildet und Verzicht ist keine Option f\u00fcr uns. Viele Bekannte warnten uns vor der Reise vor Indien. Die Meinungen gingen weit auseinander doch wieder einmal haben wir unsere eigenen Erfahrungen gesammelt und haben Indien als \u00e4u\u00dferst freundlich und offene Kultur kennengelernt. Sehr oft w\u00fcnschen wir uns, dass die Menschen andere Kulturen kennenlernen, um ihre engstirnigen Meinungen abzulegen. Vielleicht w\u00fcrde das der Welt helfen, um mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr andere Kulturen zu haben und gemeinsam an L\u00f6sungen arbeiten. Wir tauschten unsere Meinungen aus und wollen auf jeden Fall weiter die Welt bereisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Spaziergang und einem Einkauf im \u00f6rtlichen Supermarkt ging es zur\u00fcck zur Unterkunft Blog schreiben. Um 16:40 Uhr war es dann so weit und wir trafen die anderen Teilnehmer des Yoga Retreats bei Joe`s, dem Caf\u00e9 in unserem Guesthouse. 15 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Altersklassen kamen zusammen und ab heute Abend hie\u00df es nun Yoga. Gemeinsam ging es zu unserem Yoga Domizil der n\u00e4chsten sieben Tage. Jeden Morgen von 6 bis 8 Uhr und am Nachmittag von 17 bis 19 Uhr hie\u00df es nun Yoga und Meditation.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Yoga-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4856\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Yoga-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Yoga-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Yoga-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Yoga-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Yoga-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Yoga-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach ca. f\u00fcnf Minuten waren wir auch schon am Ziel, es ging die Treppen hinauf auf eine Dachterrasse direkt am Meer. Alle Matten lagen schon da und unser Yogalehrer hatte mit Liebe zum Detail die Terrasse f\u00fcr uns hergerichtet. Der Ausblick h\u00e4tte nicht sch\u00f6ner sein k\u00f6nnen, vor uns das Meer und rechts ein Tempel. Jeder nahm auf einer Matte Platz, vor uns ein Yoga Block, ein Handtuch und ein Gurt f\u00fcr die Dehn\u00fcbungen. P\u00fcnktlich um 17 Uhr ging es los. Nach zwei Stunden ausgiebigen K\u00f6rper\u00fcbungen (Asanas) und bestimmten Atemtechniken (Pranayama) waren die ersten zwei Stunden auch schon wieder vorbei. <\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4859\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Sprachlos von der sch\u00f6nen Location ging es erstmal Richtung Unterkunft, umziehen und dann zum gemeinsamen Abendessen. Unser Lehrer lud uns zur Feier des Tages ein und nat\u00fcrlich ging es landestypisch zum Inder und wir lie\u00dfen den Abend hier ausklingen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Yoga Tag 1:&nbsp;<\/strong>P\u00fcnktlich um 5:30 Uhr riss uns der Wecker aus dem Schlaf, wie im Trance Zustand nur ohne Goa Musik zogen wir unsere Yogakleidung an, Matten in die Hand und los zur Yoga-Terrasse. Es war noch dunkel und wir total m\u00fcde, aber egal. Gleich am ersten Morgen hatten wir zwei Teilnehmer, die nicht anwesend waren, ach wie gerne h\u00e4tte ich mit ihnen getauscht und das Bett weiter geh\u00fctet aber gut. Also auf die Matte und losging die Praxis um 6 Uhr. Der Wind pfiff durch die Haare, das Meer rauschte wie Meditationskl\u00e4nge und die Sonne ging langsam auf. Fabelhaft, es war gerade mal 7 Uhr und es wurde langsam hell. Alle schliefen noch und es war so ruhig wie noch nie. Nach zwei Stunden war die Praxis zu Ende und wir gingen zusammen zur Unterkunft wo wir alle zusammen jeden Morgen eine Terrasse f\u00fcr uns hatten und uns Fr\u00fchst\u00fcck serviert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Fruehstueck-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4863\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Fruehstueck-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Fruehstueck-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Fruehstueck-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Fruehstueck-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Fruehstueck-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Fruehstueck-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Frischer Saft, Tee, s\u00fc\u00dfer Linsensalat und Porridge, super lecker und genau das richtige nach so einer Session. Es war total ungewohnt da es gerade einmal neun Uhr war und wir waren schon mit allem fertig, komisch. Also erstmal ins Zimmer, Schlaf nachholen \u2013 was nat\u00fcrlich nicht so einfach war. Also vertrieben wir uns die Zeit mit Postkarten schreiben und Instagram Storys posten. Gegen Mittag liefen wir in die Stadt hinein, um die Postkarten endlich loszuwerden und neue zu schreiben, leider ohne Erfolg, denn die Post hatte geschlossen somit konnten wir nur die geschriebenen Karten einstecken aber keine neuen kaufen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Indien_Postkarten-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4848\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Indien_Postkarten-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Indien_Postkarten-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Indien_Postkarten-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Indien_Postkarten-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Indien_Postkarten-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Indien_Postkarten-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Indien_Postkarten-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum Mittag gab es zur St\u00e4rkung am Stra\u00dfenrand eine Portion Reis mit Gem\u00fcse f\u00fcr 80 Rupien (ca. 1 \u20ac) f\u00fcr beide da die Portion riesig war.&nbsp;Danach noch einen kurzen Abstecher in den Supermarkt und auf dem R\u00fcckweg einen Termin f\u00fcr eine Massagestunde vereinbart. P\u00fcnktlich um 15 Uhr kamen wir zur Massage zur\u00fcck.&nbsp;Ein Mann und eine Frau empfangen uns herzlich. Mariana war etwas mulmig zumute. Es war dunkel und die beiden Liegen waren nur durch einen Vorhang getrennt, egal. Wir sind hier ja nicht im Vabali in Berlin, sondern in Indien erwiderte Fr\u00e4nn und losging es, um die Verspannungen der letzten Yogastunde zu l\u00f6sen.&nbsp;<br>Danach ging es wieder zur\u00fcck zur Unterkunft, ausruhen und p\u00fcnktlich um 17 Uhr wieder zum Yoga. Die n\u00e4chste Yogastunde war schon etwas anstrengender und die Muskeln meldeten sich zu Wort und somit waren wir mehr als froh als die zwei Stunden zu Ende waren. Zum Abendessen gab es den indischen Klassiker \u2013 Masala-Dosa gef\u00fcllt mit Ei.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Dosa-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4847\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Dosa-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Dosa-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Dosa-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Dosa-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Dosa-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Dosa-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach dem Abendessen genehmigten wir uns mit Jolanta, aus unserer Kiez-Yogagruppe im Tiergarten noch einen Masala Tee am Stra\u00dfenrand und erz\u00e4hlten uns gegenseitig Reisegeschichten. Entspannt lie\u00dfen wir den Abend ausklingen und gingen wie immer fr\u00fch ins Bett.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_am_Morgen-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4867\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_am_Morgen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_am_Morgen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_am_Morgen-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_am_Morgen-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_am_Morgen-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Yoga_am_Morgen-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Yoga Tag 3:&nbsp;<\/strong>Am n\u00e4chsten Morgen riss uns der Wecker, um 5:30 Uhr aus dem Bett \u2013 Zeit f\u00fcr Yoga. Wie die Zombies sprangen wir wieder aus dem Bett, Z\u00e4hneputzen und die Matten in die Hand und los. Es war dunkel und das Meer pfeifte heute etwas leiser man sollte meinen \u2013 eine perfekte Yogastunde doch es f\u00fchlte sich alles andere als gut an. Normalerweise machen wir einmal die Woche professionellen Yoga Unterricht und morgens ein paar Sonnengr\u00fc\u00dfe zu Hause und gut. Hier nun jeden Morgen und Abend zwei Stunden Yoga. Fr\u00e4nn verglich es etwa mit einem Halbmarathon, so als, ob man einmal die Woche Laufen geht und sich auf einmal f\u00fcr einen Halbmarathon angemeldet hat \u2013 verr\u00fcckt, obwohl es nicht unser erstes Yoga Retreat war. Nach zwei Stunden war die Yogastunde endlich vorbei und wir freuten uns riesig auf das gemeinsame Fr\u00fchst\u00fcck auf der Terrasse. Diesmal gab es R\u00fchrei, Croissants, Obstsalat, Kichererbsen Salat, Tee und frischen Ananassaft. Frisch gest\u00e4rkt und geduscht trafen wir uns um 9:30 Uhr mit Jolanta unten bei Joe&#8217;s Cafe. Unser heutiges Ziel war eine Erkundungstour durch Mahabalipuram. <\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Tempel-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4866\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Tempel-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Tempel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Tempel-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Tempel-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Tempel-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Tempel-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Unser Yogalehrer zeigte uns am ersten Abend einen Trick, wie man sich den Eintritt von 600 Rupien f\u00fcr die eine Tempelanlage sparen konnte. Statt den offiziellen Eingang gab es noch zwei weitere Eing\u00e4nge, wo der Eintritt kostenlos ist. Somit suchten wir den Eingang und betraten das Gel\u00e4nde. Es war sehr am\u00fcsant denn wir kamen am Anfang nicht voran \u00fcberall waren Frauengruppen, die mit uns Fotos machen wollten.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Frauen-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4850\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Frauen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Frauen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Frauen-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Frauen-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Frauen-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Frauen-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach der Fotoaktion ging Fr\u00e4nn auf den Leuchtturm den Ausblick auf die Tempelanlage von oben genie\u00dfen. Mariana und Jolanta blieben unten und wollten angeblich nochmal herkommen und dann auf den Turm steigen. Fr\u00e4nn war das aber zu unsicher, sicher ist sicher also 25 Rupien Eintritt investieren und Stufe f\u00fcr Stufe nach oben laufen. Das bl\u00f6de nur, das Fr\u00e4nn Probleme mit der H\u00f6he hat. Mariana hatte von unten ersichtlich Spa\u00df, die \u00e4ngstliche Fr\u00e4nn zu beobachten. Die klebte f\u00f6rmlich am Leuchtturm und probierte Fotos zu schie\u00dfen. Stolz kam sie nach ein paar Bildern wieder unten an und berichtete wie sch\u00f6n das Gel\u00e4nde mit den vielen Tempeln von oben aussah.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Tempel-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4855\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Tempel-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Tempel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Tempel-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Tempel-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Tempel-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Tempel-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter folgten wir einem Schild zur n\u00e4chsten H\u00f6hle. Am Wegesrand stand ein Mann, der uns sehr freundlich ansprach. Er erz\u00e4hlte uns, dass er Kundalini Yoga Lehrer sei und seit ewigen Jahren Yoga und Meditation praktiziert, scheinbar hatte er sich schon gedacht, dass wir hier zum Yoga sind. Erst waren wir skeptisch, doch dann lie\u00dfen wir uns auf das Gespr\u00e4ch ein. Er erkl\u00e4rte Mariana, dass es nicht gut sei nur eine Fu\u00dfkette zu tragen und bat sie diese dann lieber abzunehmen. Irgendwas war an der Aussage dran, denn die Frauen hatten sie zuvor des \u00d6fteren auf die Ketten am Fu\u00df angesprochen doch wir wussten nicht warum. Also nahm sie die Kette sofort ab und wir h\u00f6rten dem Mann aufmerksam zu. Nach ca. 15 Minuten hatte er uns so weit, dass wir ihm folgten, er wollte uns das Museum von seinem Opa zeigen. Da er so freundlich war, willigten wir ein und folgten ihm quer durch den Busch.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4857\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mittlerweile hatten wir die Tempelanlage durch einen weiteren Ausgang passiert und er f\u00fchrte uns in seine Wohngegend, vorbei an einem Meditationsraum, eine kleine Gasse entlang bis direkt zu seinem Wohnhaus. Er bat und rein und da wir zu dritt waren, hatten wir keine Angst und wir wurden herzlich begr\u00fc\u00dft. Er zeigte uns stolz seine Steinschnitzereien.&nbsp;<br><br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Steinmetzt-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4858\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Steinmetzt-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Steinmetzt-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Steinmetzt-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Steinmetzt-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Steinmetzt-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Steinmetzt-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als wir alle Steine begutachtet hatten, bot er uns noch einen Masala Tee an, wir willigten ein da wir uns gut aufgehoben f\u00fchlten und er f\u00fchrte uns in einen zweiten Raum. Hier gab es noch mehr Skulpturen. F\u00fcr jede Lebenslage gab es die passende Steinfigur mit Bedeutung. Das Problem nur, dass Marmor ziemlich schwer ist und wir gezwungenerma\u00dfen keine Skulpturen mitnehmen konnten, nicht mal, wenn wir wollten. Doch eine Kerzenhalterung hatte es Fr\u00e4nn angetan, leider hatten wir kein Geld dabei und zum anderen hatten wir uns zuvor noch nicht mit den lokalen Skulpturpreisen besch\u00e4ftigt somit wussten wir nicht was markt\u00fcbliche Preise waren. Seine Frau brachte uns Tee und er pr\u00e4sentierte uns unz\u00e4hlige Figuren, die alle sehr sch\u00f6n anzusehen waren. Irgendwann mussten wir den Mann stoppen da keiner von uns Geld dabei hatte und wir eigentlich auch noch nicht sicher waren, was wir \u00fcberhaupt kaufen wollten. Somit wollten wir wiederkommen und vertr\u00f6stete ihn.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steinfiguren-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4852\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steinfiguren-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steinfiguren-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steinfiguren-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steinfiguren-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steinfiguren-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steinfiguren-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>An der Tempelanlage wieder angekommen ging es zur\u00fcck die n\u00e4chste Steinh\u00f6hle anschauen. Schon verr\u00fcckt, wie gut die H\u00f6hlen erhalten sind und wie alt diese waren.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steintempel-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4853\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steintempel-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steintempel-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steintempel-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steintempel-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steintempel-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Steintempel-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Zum Abschluss gab es noch ein lustiges Foto mit dem abst\u00fcrzenden Stein und ab zur Unterkunft endlich etwas ausruhen da wir durch das fr\u00fche Aufstehen zu wenig Schlaf bekamen und Fr\u00e4nn etwas maulig wurde. Nach der kurzen Pause ging es zur Gark\u00fcche \u2013 Mittag essen. Fr\u00e4nn bestellte zweimal den Mixteller Reis f\u00fcr zusammen 80 Rupien, wie so oft waren wir die einzigen wei\u00dfen Touristen weit und breit die sich in die Gark\u00fcchen verlaufen. Der Koch freute sich da wir die Teller leer putzten.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reis-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4862\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reis-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reis-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reis-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reis-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reis-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Reis-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wieder zur\u00fcck zur Unterkunft kurz ausruhen und wieder ab zum Yoga. Die Muskeln taten weh und gl\u00fccklicherweise wurden die beiden Yoga Stunden zum Gl\u00fcck etwas ruhiger.<br>Ersch\u00f6pft ging es zur Unterkunft, umziehen und ab zum Dance Festival. Der Magen zwickte doch ein Restaurant war keine Option. Diesmal entschieden wir uns f\u00fcr eine Gark\u00fcche am Stra\u00dfenrand, eine Portion <strong>Pani Puri<\/strong> f\u00fcr Mariana. Bei diesem Gericht handelt es sich um runde hohle Puri (frittiertes Brot) Teigh\u00fclle aus Weizenmehl und einer Sauce (Pani = Wasser) die in die Puri gef\u00fcllt wird.&nbsp;F\u00fcr Fr\u00e4nn eine Portion Mushroom Fry. Wir setzten uns wie es sich geh\u00f6rt hinter die Gark\u00fcche zwischen die ganzen Einheimischen und es dauerte nicht lange bis wir umzingelt waren. Lauter Kinder, die uns interessiert und freundlich unterhielten. Sie wollten unsere Namen wissen und wir machten wie immer das ein oder andere Foto mit ihnen.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Garkueche-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4851\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Garkueche-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Garkueche-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Garkueche-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Garkueche-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Garkueche-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Mamallapuram_Garkueche-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach ca. 5 Minuten Zubereitungszeit kam unser Essen, wie immer war es scharf, aber essbar. Mariana bekam die <strong>Pani Puri<\/strong> und einen Becher mit einem gr\u00fcnen Saft oder Sauce, wir wussten nicht was es war. Fr\u00e4nn kostetet und die Inder hatten ersichtlich Spa\u00df beim Anblick von uns. Ein Mann half Mariana und erkl\u00e4rte ihr wie sie die <strong>Pani Puri<\/strong> zu f\u00fcllen hat, die Fl\u00fcssigkeit im Becher war die Sauce.<\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Garkueche-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4861\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Garkueche-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Garkueche-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Garkueche-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Garkueche-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Garkueche-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Garkueche-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wieder Mal ein sehr aufregendes und lustiges Abendessen am Stra\u00dfenrand. Nat\u00fcrlich putzten wir die Teller leer und verabschiedeten uns von den Indern und bezahlten 70 Rupien f\u00fcr die beiden Teller und waren satt. Danach ging es nochmal zur Hauptb\u00fchne vom Festival den Abend mit indischer Musik ausklingen lassen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><em><strong>Hat dir unser Beitrag&nbsp;gefallen?<br>Teile oder kommentiere ihn!<\/strong><\/em><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Teil 1 Diesen Morgen genossen wir ein letztes Mal das Hotelbuffet in Goa bevor es Richtung Flughafen ging. Danach hie\u00df es dann Koffer in die Hand, Check-out und rein ins Taxi.&nbsp;Fr\u00e4nn fragte einen Taxifahrer vor dem Hotel: \u201cHow much is a taxi to the airport?\u201d.&nbsp;Der Taxifahrer wollte 1500 Rupien, aber nicht mit Fr\u00e4nn. Sie diskutierte da es ja nicht sein konnte, dass es gestern Abend 1200 Rupien und nun 1500 Rupien sein sollten, weil man mit dem Koffer in der Hand da stand. Der Taxifahrer gab nach, willigte ein und zog sich seine beige Taxiuniform an und fuhr uns zum Flughafen. Jeder Taxifahrer muss hier eine Uniform tragen damit die Polizei die Fahrer erkennt. Am Flughafen angekommen dasselbe Spiel wie immer. Koffer scannen und ab zum Check-in, bl\u00f6d nur das wir auf dem Hinweg schon \u00dcbergep\u00e4ck hatten und in Goa einkaufen waren. Der alte Trick: Zum Schalter, Koffer wiegen lassen, traurig schauen, zur Seite gehen, Sachen aus dem Koffer holen, in den Rucksack stopfen und nochmal zum Schalter und hoffen, dass die Person hinter dem Schalter Erbarmen zeigt. Fazit: F\u00fcnf Kilogramm weniger zwar immer noch 3 Kilogramm zu viel, aber auch diesmal hatte die nette Dame Mitleid mit uns. Beide Koffer wogen zusammen 34 Kilogramm und wir mussten kein \u00dcbergep\u00e4ck zahlen. Sie schenkte uns die 4 Kilogramm, Gl\u00fcck gehabt. Durch den Security Check durch, der diesmal sehr schnell ging, da die Frau von Fr\u00e4nns T\u00e4towierungen sehr fasziniert war. Sie fragte: \u201ePermanent?\u201c Fr\u00e4nn antwortete: \u201eYes\u201c und die Kontrolleurin lie\u00df Fr\u00e4nn sofort weiter. Wie so oft waren die bunten Arme keine Einschr\u00e4nkung, im Gegenteil. Weiter ging die Reise wieder mit einer kleinen Propellermaschine, fast wie ein Privatjet stiegen wir in die L\u00fcfte und landeten nach 1,5 Stunden in Chennai im S\u00fcdwesten von Indien.Am Flughafen angekommen hatte unser Yoga Lehrer Gabriel uns ein Taxi besorgt \u201eMariana und Franziska\u201c stand auf den Schild, endlich hatten wir auch mal ein Schild mit unserem Namen und mussten nicht den Weg suchen. Rein ins Taxi und losging die Fahrt durch die vollen Stra\u00dfen. Auf den ersten Blick war Chennai nicht so touristisch wie Goa. Nach ca. 1,5 Stunden kamen wir in Mamallapuram oder Mahabalipuram an \u2013 unser eigentliches Ziel, warum wir \u00fcberhaupt nach Indien gereist sind: das Yoga Retreat. Unsere Unterkunft war diesmal ein Guesthouse somit nichts mit Pool, Roomservice und Co, sondern der Fokus lag auf dem Wesentlichen. Mariana war vom ersten Anblick etwas geschockt aber der Schreck legte sich bald wieder, scheinbar hatte sie einfach nur zu gro\u00dfen Hunger. Unser Yogalehrer Gabriel nahm uns herzlich in Empfang und wir entschieden zusammen Abendbrot zu essen. Die Wahl fiel nat\u00fcrlich auf ein indisches Restaurant. Wir bestellten drei unterschiedliche vegetarische Gerichte und zweimal Reis und tauschten uns \u00fcber unsere letzten Tage in Indien aus. Nach dem Essen unternahmen wir noch einen gemeinsamen Spaziergang und wir bestaunten den ein oder anderen Tempel und machten einen kurzen Abstecher zum indischen Dance Festival was zuf\u00e4llig gerade in der Stadt war. Traditionelle indische T\u00e4nze wurden pr\u00e4sentiert doch leider haben wir es nicht lange ausgehalten, denn es war unfassbar laut. Scheinbar lieben die Inder laute Musik auch auf der anderen Landesseite. Zur\u00fcck am Guesthouse angekommen bestellten wir uns zwei frische S\u00e4fte, Limone und Wassermelone und tauschten uns \u00fcber den Tag aus. Wir entschieden uns fr\u00fch ins Bett zu gehen da wir etwas Schlaf nachholen wollten, doch leider war nach einer Stunde der Schlaf das erste Mal beendet. M\u00fccken, viele M\u00fccken die uns auffra\u00dfen. Der M\u00fcckenfang ging los: Licht an, M\u00fccke get\u00f6tet und Licht wieder aus. Einschlafen und \u201esssss\u201c \u201esssss\u201c die n\u00e4chsten M\u00fccken in Angriffsstimmung also wieder Licht an. So ging das Spiel bis in die Morgenstunden. Total fertig und schwei\u00df gebadet entschieden wir am Morgen es mit Humor zu nehmen und erstmal zu fr\u00fchst\u00fccken. Zweimal M\u00fcsli und zwei Masala Chai und die Welt war wieder in Ordnung. Die n\u00e4chste Nacht wird hoffentlich besser. Als Erstes ging es zum Strand das Meer begutachten. Zur Entt\u00e4uschung gab es hier sehr viele Fischer mit Booten und somit war der Strandabschnitt nicht zum Baden geeignet. Der Strand war voll mit toten Kugelfischen, nach ca. 30 St\u00fcck h\u00f6rte Fr\u00e4nn auf zu z\u00e4hlen und man gew\u00f6hnte sich an den Anblick. Uns war mulmig, sehr mulmig doch noch schlimmer als die vielen toten Fische war das viele Mikroplastik, was vom Wasser angesp\u00fclt wird.&nbsp; Wir liefen den Strand entlang, redeten kein Wort und lie\u00dfen die Stimmung auf uns wirken. Einfach nur traurig wie der Mensch mit der Umwelt umgeht. Der Moment war wieder gekommen und wir bekamen ein schlechtes Gewissen. Auch wir sind wieder mit dem Flugzeug gereist und tragen zu dem Unheil bei. Wie so oft waren wir im Zwiespalt der Gedanken, ob es richtig oder falsch ist in ferne L\u00e4nder zu reisen und f\u00fchlten uns schlecht. D\u00fcrfen wir nicht mehr in ferne L\u00e4nder reisen und fremde Kulturen entdecken? Leider ist man durch seine Urlaubstage begrenzt und kann nicht frei entscheiden, ob man den Zug, das Auto, den Bus oder das Fahrrad nimmt. Reisen bildet und Verzicht ist keine Option f\u00fcr uns. Viele Bekannte warnten uns vor der Reise vor Indien. Die Meinungen gingen weit auseinander doch wieder einmal haben wir unsere eigenen Erfahrungen gesammelt und haben Indien als \u00e4u\u00dferst freundlich und offene Kultur kennengelernt. Sehr oft w\u00fcnschen wir uns, dass die Menschen andere Kulturen kennenlernen, um ihre engstirnigen Meinungen abzulegen. Vielleicht w\u00fcrde das der Welt helfen, um mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr andere Kulturen zu haben und gemeinsam an L\u00f6sungen arbeiten. Wir tauschten unsere Meinungen aus und wollen auf jeden Fall weiter die Welt bereisen. Nach dem Spaziergang und einem Einkauf im \u00f6rtlichen Supermarkt ging es zur\u00fcck zur Unterkunft Blog schreiben. Um 16:40 Uhr war es dann so weit und wir trafen die anderen Teilnehmer des Yoga Retreats bei Joe`s, dem Caf\u00e9 in unserem Guesthouse. 15 Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Altersklassen kamen zusammen und ab heute Abend hie\u00df es nun Yoga. Gemeinsam ging es zu unserem Yoga Domizil der n\u00e4chsten sieben Tage. Jeden Morgen von 6 bis 8 Uhr und am Nachmittag von 17 bis 19 Uhr hie\u00df es nun Yoga und Meditation. Nach ca. f\u00fcnf Minuten waren wir auch schon am Ziel, es ging die Treppen hinauf auf eine Dachterrasse direkt am Meer. Alle Matten lagen schon da und unser Yogalehrer hatte mit Liebe zum Detail die Terrasse f\u00fcr uns hergerichtet. Der Ausblick h\u00e4tte nicht sch\u00f6ner sein k\u00f6nnen, vor uns das Meer und rechts ein Tempel. Jeder nahm auf einer Matte Platz, vor uns ein Yoga Block, ein Handtuch und ein Gurt f\u00fcr die Dehn\u00fcbungen. P\u00fcnktlich um 17 Uhr ging es los. Nach zwei Stunden ausgiebigen K\u00f6rper\u00fcbungen (Asanas) und bestimmten Atemtechniken (Pranayama) waren die ersten zwei Stunden auch schon wieder vorbei. Sprachlos von der sch\u00f6nen Location ging es erstmal Richtung Unterkunft, umziehen und dann zum gemeinsamen Abendessen. Unser Lehrer lud uns zur Feier des Tages ein und nat\u00fcrlich ging es landestypisch zum Inder und wir lie\u00dfen den Abend hier ausklingen. Yoga Tag 1:&nbsp;P\u00fcnktlich um 5:30 Uhr riss uns der Wecker aus dem Schlaf, wie im Trance Zustand nur ohne Goa Musik zogen wir unsere Yogakleidung an, Matten in die Hand und los zur Yoga-Terrasse. Es war noch dunkel und wir total m\u00fcde, aber egal. Gleich am ersten Morgen hatten wir zwei Teilnehmer, die nicht anwesend waren, ach wie gerne h\u00e4tte ich mit ihnen getauscht und das Bett weiter geh\u00fctet aber gut. Also auf die Matte und losging die Praxis um 6 Uhr. Der Wind pfiff durch die Haare, das Meer rauschte wie Meditationskl\u00e4nge und die Sonne ging langsam auf. Fabelhaft, es war gerade mal 7 Uhr und es wurde langsam hell. Alle schliefen noch und es war so ruhig wie noch nie. Nach zwei Stunden war die Praxis zu Ende und wir gingen zusammen zur Unterkunft wo wir alle zusammen jeden Morgen eine Terrasse f\u00fcr uns hatten und uns Fr\u00fchst\u00fcck serviert wurde. Frischer Saft, Tee, s\u00fc\u00dfer Linsensalat und Porridge, super lecker und genau das richtige nach so einer Session. Es war total ungewohnt da es gerade einmal neun Uhr war und wir waren schon mit allem fertig, komisch. Also erstmal ins Zimmer, Schlaf nachholen \u2013 was nat\u00fcrlich nicht so einfach war. Also vertrieben wir uns die Zeit mit Postkarten schreiben und Instagram Storys posten. Gegen Mittag liefen wir in die Stadt hinein, um die Postkarten endlich loszuwerden und neue zu schreiben, leider ohne Erfolg, denn die Post hatte geschlossen somit konnten wir nur die geschriebenen Karten einstecken aber keine neuen kaufen. Zum Mittag gab es zur St\u00e4rkung am Stra\u00dfenrand eine Portion Reis mit Gem\u00fcse f\u00fcr 80 Rupien (ca. 1 \u20ac) f\u00fcr beide da die Portion riesig war.&nbsp;Danach noch einen kurzen Abstecher in den Supermarkt und auf dem R\u00fcckweg einen Termin f\u00fcr eine Massagestunde vereinbart. P\u00fcnktlich um 15 Uhr kamen wir zur Massage zur\u00fcck.&nbsp;Ein Mann und eine Frau empfangen uns herzlich. Mariana war etwas mulmig zumute. Es war dunkel und die beiden Liegen waren nur durch einen Vorhang getrennt, egal. Wir sind hier ja nicht im Vabali in Berlin, sondern in Indien erwiderte Fr\u00e4nn und losging es, um die Verspannungen der letzten Yogastunde zu l\u00f6sen.&nbsp;Danach ging es wieder zur\u00fcck zur Unterkunft, ausruhen und p\u00fcnktlich um 17 Uhr wieder zum Yoga. Die n\u00e4chste Yogastunde war schon etwas anstrengender und die Muskeln meldeten sich zu Wort und somit waren wir mehr als froh als die zwei Stunden zu Ende waren. Zum Abendessen gab es den indischen Klassiker \u2013 Masala-Dosa gef\u00fcllt mit Ei. Nach dem Abendessen genehmigten wir uns mit Jolanta, aus unserer Kiez-Yogagruppe im Tiergarten noch einen Masala Tee am Stra\u00dfenrand und erz\u00e4hlten uns gegenseitig Reisegeschichten. Entspannt lie\u00dfen wir den Abend ausklingen und gingen wie immer fr\u00fch ins Bett. Yoga Tag 3:&nbsp;Am n\u00e4chsten Morgen riss uns der Wecker, um 5:30 Uhr aus dem Bett \u2013 Zeit f\u00fcr Yoga. Wie die Zombies sprangen wir wieder aus dem Bett, Z\u00e4hneputzen und die Matten in die Hand und los. Es war dunkel und das Meer pfeifte heute etwas leiser man sollte meinen \u2013 eine perfekte Yogastunde doch es f\u00fchlte sich alles andere als gut an. Normalerweise machen wir einmal die Woche professionellen Yoga Unterricht und morgens ein paar Sonnengr\u00fc\u00dfe zu Hause und gut. Hier nun jeden Morgen und Abend zwei Stunden Yoga. Fr\u00e4nn verglich es etwa mit einem Halbmarathon, so als, ob man einmal die Woche Laufen geht und sich auf einmal f\u00fcr einen Halbmarathon angemeldet hat \u2013 verr\u00fcckt, obwohl es nicht unser erstes Yoga Retreat war. Nach zwei Stunden war die Yogastunde endlich vorbei und wir freuten uns riesig auf das gemeinsame Fr\u00fchst\u00fcck auf der Terrasse. Diesmal gab es R\u00fchrei, Croissants, Obstsalat, Kichererbsen Salat, Tee und frischen Ananassaft. Frisch gest\u00e4rkt und geduscht trafen wir uns um 9:30 Uhr mit Jolanta unten bei Joe&#8217;s Cafe. Unser heutiges Ziel war eine Erkundungstour durch Mahabalipuram. Unser Yogalehrer zeigte uns am ersten Abend einen Trick, wie man sich den Eintritt von 600 Rupien f\u00fcr die eine Tempelanlage sparen konnte. Statt den offiziellen Eingang gab es noch zwei weitere Eing\u00e4nge, wo der Eintritt kostenlos ist. Somit suchten wir den Eingang und betraten das Gel\u00e4nde. Es war sehr am\u00fcsant denn wir kamen am Anfang nicht voran \u00fcberall waren Frauengruppen, die mit uns Fotos machen wollten. Nach der Fotoaktion ging Fr\u00e4nn auf den Leuchtturm den Ausblick auf die Tempelanlage von oben genie\u00dfen. Mariana und Jolanta blieben unten und wollten angeblich nochmal herkommen und dann auf den Turm steigen. Fr\u00e4nn war das aber zu unsicher, sicher ist sicher also 25 Rupien Eintritt investieren und Stufe f\u00fcr Stufe nach oben laufen. Das bl\u00f6de nur, das Fr\u00e4nn Probleme mit der H\u00f6he hat. Mariana hatte von unten ersichtlich Spa\u00df, die \u00e4ngstliche Fr\u00e4nn zu beobachten. Die klebte f\u00f6rmlich am Leuchtturm und probierte Fotos zu schie\u00dfen. Stolz kam sie nach ein paar Bildern wieder unten an und berichtete wie sch\u00f6n das Gel\u00e4nde mit den vielen Tempeln von oben aussah. Kurze Zeit sp\u00e4ter folgten wir einem Schild zur n\u00e4chsten H\u00f6hle. Am Wegesrand stand ein Mann, der uns sehr freundlich ansprach. Er erz\u00e4hlte uns, dass er Kundalini Yoga Lehrer sei und seit ewigen Jahren Yoga und Meditation praktiziert, scheinbar hatte er sich schon gedacht, dass wir hier zum Yoga sind. Erst waren wir skeptisch, doch dann lie\u00dfen wir uns auf&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4869,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[565,590,591,595,569],"tags":[568,589,592,584,594,458],"class_list":["post-4842","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-indien","category-mahabalipuram","category-mamallapuram","category-tamil-nadu","category-yoga-retreat","tag-chennai","tag-mahabalipuram","tag-mamallapuram","tag-pani-puri","tag-tamil-nadu","tag-yoga-retreat"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4842","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4842"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4842\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4910,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4842\/revisions\/4910"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4869"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4842"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4842"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4842"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}