{"id":4700,"date":"2019-10-30T21:01:29","date_gmt":"2019-10-30T21:01:29","guid":{"rendered":"https:\/\/rucksackblog.de\/?p=4700"},"modified":"2019-10-30T21:11:46","modified_gmt":"2019-10-30T21:11:46","slug":"eine-taiwanesische-teetour-zum-see-der-tausend-inseln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=4700","title":{"rendered":"Eine taiwanesische Teetour zum See der Tausend Inseln"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4712\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Irgendwie kommt es immer alles anders als geplant. Wir starteten mit einem schlechten Fr\u00fchst\u00fcck in den Tag. Es gab wieder Toast mit einem Nutella-Aufstrich und einem Kaffee \u00e4hnlichen Getr\u00e4nk. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck hie\u00df es ein \u201eKessel buntes\u201c und Blog schreiben. Die Zeit vertr\u00f6delte sich, wie im Flug doch heute war ja Sonntag und da kann man auch einfach mal nichts tun \u2026 doch von Wegen. Gegen 13 Uhr war die W\u00e4sche frisch gewaschen, getrocknet und gefaltet und die Schreibarbeiten erledigt. Der Plan: Raus an die frische Luft und den Sonntag genie\u00dfen. Wir schlenderten durch die Stra\u00dfe von&nbsp;<strong>Xinem<\/strong> und kamen durch Zufall an einem lokalen Fest vorbei, was sich in unmittelbarer N\u00e4he vom Pr\u00e4sidentenpalast befand. Der ganze Platz war voll mit abgesperrten Kreisen in denen orange Kissen lagen. Vielleicht ein Spiel? Leider haben wir es nicht herausbekommen was dort los war. Wir legten eine erste Pause  auf den Kissen ein und genossen die Sonnenstrahlen.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Kissen-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4702\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Kissen-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Kissen-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Kissen-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Kissen-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Kissen-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Kissen-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Nach der kurzen Verschnaufpause ging es zu unserem heutigen Ziel, die nationale <strong>Chiang-Kai-shek-Ged\u00e4chtnishalle<\/strong>. Von weit weg sah man schon die riesige Ged\u00e4chtnishalle. Staunend standen wir auf dem Platz und schauten uns um, links die Konzerthalle, rechts die Theaterhalle und&nbsp;vorne das riesige Geb\u00e4ude,&nbsp;zum Gedenken an <strong>Chiang-Kai-shek<\/strong>,&nbsp;den langj\u00e4hrigen Pr\u00e4sidenten und obersten Milit\u00e4rbefehlshaber der Republik China. Kurz bevor es die Treppen hinauf in die Halle ging, waren links und rechts dreiundzwanzig Trucks vom Nationalfeiertag aufgereiht die hier nochmal bewundert werden konnten. Alle Trucks waren mit sehr viel liebe zum Detail dekoriert, was wir von den Paraden in Berlin nicht gewohnt waren.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Truck-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4703\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Truck-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Truck-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Truck-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Truck-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Truck-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Truck-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Nach der Besichtigung ging es die Treppenstufen hinauf zu der&nbsp;25 Tonnen schweren&nbsp;Bronzestatue von <strong>Chiang-Kai-shek<\/strong>. Oben angekommen standen links und rechts neben der Statue zwei Wachleute die sich nicht bewegten. Es war faszinierend wie sie so lange still stehen k\u00f6nnen. <br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Gedaechtnishalle-Wache-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4704\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Gedaechtnishalle-Wache-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Gedaechtnishalle-Wache-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Gedaechtnishalle-Wache-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Gedaechtnishalle-Wache-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Gedaechtnishalle-Wache-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Gedaechtnishalle-Wache-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Gedaechtnishalle-Wache-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Nach ca. 10 Minuten kamen auf einmal Wachleute und sperrten den vorderen Bereich ab. Wir hatten keine Ahnung was uns erwartet doch blieben wir stehen und warteten das Schauspiel ab. Als Belohnung durften wir die Wachabl\u00f6sung bewundern. Problem nur, es gab keine Musik und die Wachabl\u00f6sung bewegte sich so langsam das man fast eingeschlafen w\u00e4re, doch wir hielten, bis zum Schluss durch da wir immer dachten, hier muss doch noch etwas Aufregendes kommen, aber nein es war nur eine stink normale Wachabl\u00f6sung.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Wachabloesung-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4705\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Wachabloesung-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Wachabloesung-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Wachabloesung-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Wachabloesung-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Wachabloesung-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Wachabloesung-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Wachabloesung-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Also die Treppenstufen wieder runter und eine kleine St\u00e4rkung, Waffel-Eier und dann Richtung&nbsp;<strong>Shillin Nachtmarkt<\/strong>. In der U-Bahn schauten wir aus dem Fenster und wie der Zufall es wollte sahen wir eine gro\u00dfe Menschenansammlung beim Expo Gel\u00e4nde, spontane Plan\u00e4nderung. Also ausgestiegen und rein ins Get\u00fcmmel, auf dem Schild stand \u201eBierfest\u201c wenn das mal kein Zufall war. \u00dcberall kleine St\u00e4nde, Musiker am Rand und am hinteren Ende war dann wirklich ein Bierfest mit B\u00fchne und einer Band. Es gab Orion Bier und sehr viele Asiaten die zum Bier Nudeln, Edamame und Reisgerichte a\u00dfen. Wir bestellten uns ein Bier und genossen das wilde Treiben und die Liveband im Gras bei Sonnenschein.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bierfest-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4706\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bierfest-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bierfest-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bierfest-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bierfest-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bierfest-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bierfest-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bierfest-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Als wir das Bier leer hatten, wollten wir dann aber endlich auf den <strong>Shillin Markt<\/strong>. Zur\u00fcck zum Bahnhof und rein in die U-Bahn. Am Markt angekommen gab es auch schon die erste Food-Challenge f\u00fcr Fr\u00e4nn: Kandierte Tomaten am Spie\u00df. Nat\u00fcrlich gab es auch Erdbeeren, aber hier waren Tomaten der gro\u00dfe Renner also bestellte sich Fr\u00e4nn einen Spie\u00df Tomaten. Ein erster Biss und das Fazit stand fest: \u201eDer Geschmack war grauenvoll.\u201c Warum die Tomaten hier der Renner sind wissen wir nicht. Als Europ\u00e4er bleiben wir dann doch lieber bei der klassischen Variante: Apfel, Traube oder Erdbeeren mit Zuckerglasur.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tomaten-Spiess-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4707\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tomaten-Spiess-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tomaten-Spiess-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tomaten-Spiess-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tomaten-Spiess-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tomaten-Spiess-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tomaten-Spiess-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tomaten-Spiess-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Tomaten am Spie\u00df<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Den Spie\u00df aufessen war keine Option doch Fr\u00e4nn wurde den Spie\u00df in der Hand einfach nicht los. Nirgends M\u00fclleimer, ein R\u00e4tsel wo der ganze M\u00fcll hinkommt. Mariana hatte in der Zwischenzeit einen Schuhladen entdeckt, doch Fr\u00e4nn konnte sie mit dem tropfenden Spie\u00df leider nicht beraten. Sie wurde immer nerv\u00f6ser und probiere den Spie\u00df bei den Verk\u00e4ufern loszuwerden, ohne Erfolg. Der letzte Versuch dann den Spie\u00df heimlich an den Rand ablegen doch nichts da, sie wurde sofort von zwei Asiaten angesprochen: \u201eHier nicht!\u201c Eine Frau hatte dann irgendwann Mitleid und zeigte ihr einen versteckten M\u00fclleimer, wo Fr\u00e4nn den Spie\u00df ablegen konnte, endlich. In der Zwischenzeit war Mariana f\u00fcndig geworden, zwei modische Plastelatschen und weiter ging die Food Challenge. Als Hauptspeise gab es Tintenfischb\u00e4lle f\u00fcr Fr\u00e4nn und einen doppelten Stinky Tofu Spie\u00df f\u00fcr Mariana.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ShillinMarkt-Grill-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4708\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ShillinMarkt-Grill-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ShillinMarkt-Grill-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ShillinMarkt-Grill-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ShillinMarkt-Grill-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ShillinMarkt-Grill-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ShillinMarkt-Grill-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/ShillinMarkt-Grill-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es Kulturprogramm.\u00a0Teeliebhaberin Fr\u00e4nn konnte gar nicht genug von den vielen unterschiedlichen Teesorten bekommen, der Bubble Tea hatte es ihr angetan und sie beobachtete immer und immer wieder, wie die Tees zubereitetet wurden, damit sie es daheim nachkommen konnte.\u00a0Wir hatten eine gef\u00fchrte halbt\u00e4gige\u00a0<strong>taiwanesische Teetour<\/strong> zum <strong>See der Tausend Inseln<\/strong> und der\u00a0<strong>Pinglin Teeplantage<\/strong> gebucht, bei der wir die Teekultur noch etwas besser verstehen und kennenlernen wollten.\u00a0<br>P\u00fcnktlich um 7:30 Uhr wurden wir mit einem kleinen Minibus vom Hotel abgeholt. Diesmal hatten wir eine Frau namens Jenny als Guide, die uns herzlich begr\u00fc\u00dfte und die ein oder anderen spannenden Infos zu\u00a0<strong>Taiwan<\/strong> erz\u00e4hle. Wir teilten uns den Bus mit einer jungen Dame aus Malaysia und einer Familie aus Vietnam.\u00a0<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bus-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4715\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bus-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bus-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bus-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bus-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bus-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Bus-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Als Erstes ging es Richtung Berge. Wir fuhren die schmalen Stra\u00dfen den Berg hinauf und teilten uns die Spur mit Radsportlern. Laut Jenny trafen sie sich zum Klassentreffen, um eine Radtour zu machen. Statt einem gem\u00fctlichen Bier ging es f\u00fcr hundert Sportler den Berg hinauf, eine sonderbare Art ein Klassentreffen zu feiern. Fr\u00e4nn fand die Idee super, Mariana hingegen grauenvoll und w\u00fcrde ein Kaffeekr\u00e4nzchen auf jeden Fall vorziehen. Oben angekommen machten wir einen kurzen Stopp an dem uns Jenny die Teeplantage erkl\u00e4rte, sie zeigte uns die Teepflanzen und wir genossen den Ausblick auf die wundersch\u00f6ne Natur.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-Taiwan-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4713\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-Taiwan-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-Taiwan-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-Taiwan-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-Taiwan-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-Taiwan-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Pinlin-Teeplantage-Taiwan-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Es war kein Wochenende und es waren kaum Touristen hier. Wir hatten Gl\u00fcck, niemand au\u00dfer wir und die Natur. Am liebsten w\u00e4ren wir dort geblieben, der Ausblick auf den See, die Teepflanzen, Betelnuss Palmen und diese wundervolle Ruhe.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Betelpalme-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4711\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Betelpalme-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Betelpalme-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Betelpalme-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Betelpalme-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Betelpalme-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Betelpalme-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Betelpalme-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Betelpalme<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Jenny erz\u00e4hlte uns ein wenig zu den Hintergr\u00fcnden der Betelnuss. Vor ca. 15 Jahren hat der Hype zu den kleinen gr\u00fcnen N\u00fcssen abgenommen. Fr\u00fcher wurden die N\u00fcsse von leicht bekleideten jungen Damen verkauft und sehr viele Menschen haben die Nuss konsumiert. Heutzutage kann man die Nuss immer noch \u00fcberall erwerben, aber der Verkauf ist stark zur\u00fcckgegangen. Wo man die N\u00fcsse erwerben kann erkl\u00e4rte uns Jenny. Wir hatten uns gewundert, warum an manchen Hausfassaden kreisf\u00f6rmig, blinkende Leuchtr\u00f6hren hingen. Diese agieren wie Werbeschilder und zeigen, dass es dort Beteln\u00fcsse zu kaufen gibt. Endlich wussten wir den Hintergrund, was der Sinn dahinter war. Nach dem wundersch\u00f6nen Ausblick auf den See und die Teeplantagen ging es zur Teezeremonie den Tee, der hier angebaut wird, probieren. Angekommen an einem kleinen Laden wurden wir herzlich von unserem Zeremonie-Meister Mr. Yellow begr\u00fc\u00dft. Er betreibt seine Plantage schon in der f\u00fcnften Generation.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Sorten-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4716\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Sorten-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Sorten-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Sorten-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Sorten-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Sorten-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Sorten-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Sorten-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Er lud uns zum Tee ein. Im Angebot waren drei verschiedene Tees. Vor ihm stand ein Tablett \u00e4hnlicher Untergrund, auf dem die Tassen positioniert wurden. Jeder von uns bekam zwei Tassen, eine f\u00fcr den Geruch und die andere zum Trinken. Los ging es mit einem milden&nbsp;<strong>Oolong Tee<\/strong>, der zwischen 30 und 60 Sekunden zeihen soll, je nach Geschmack, nicht k\u00fcrzer und nicht l\u00e4nger. Dieser wird mehrmals im Jahr geerntet. Als Erstes wurden die Tassen mit dem Tee hei\u00df gemacht, ausgesp\u00fclt und dann gab es die erste Kostprobe. Unser Fazit: Der Tee war sehr mild im Geschmack, Fr\u00e4nn h\u00e4tte am liebsten eine Teeflatrate f\u00fcr nach Hause bestellt.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4717\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-1-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-1-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-1-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Weiter ging es mit einem Schwarztee mit Honignote, der nur einmal im Jahr (Ende Juni) geerntet wird und somit seltener ist. Die Honignote bekommt, der Tee von einem biologischen Vorgang erkl\u00e4rte uns Mr. Yellow. Jedes Jahr kommt ein kleiner K\u00e4fer auf die Bl\u00e4tter und frisst diese an. Durch diesen nat\u00fcrlichen Vorgang bekommt der Tee eine Honignote und wird danach dann geerntet. Es h\u00f6rte sich verr\u00fcckt an, doch es stimmte und man konnte wirkliche eine leichte Honignote schmecken.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-2-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4718\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-2-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-2-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-2-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-2-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-2-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-2-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Zum Abschluss gab es den klassischen&nbsp;<strong>Oolong Tee<\/strong> und dazu einen Erdnusskeks. Fr\u00e4nn war voll in ihrem Element und h\u00e4tte so den ganzen Tag hier verbringen k\u00f6nnen. Mariana blieb dann doch lieber bei Kaffee oder aber den Tee mit Passionsfrucht und Kokosnuss Jelly. Nach dem Kauf der ein oder anderen Teepackung f\u00fcr zu Hause ging es weiter.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Taiwan-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4714\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Taiwan-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Taiwan-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Taiwan-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Taiwan-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Taiwan-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Taiwan-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Fr\u00e4nn hatte noch die ein oder andere Frage unter den N\u00e4geln, doch sie musste sich bis zur n\u00e4chsten Station gedulden. Es folgte der Besuch ins&nbsp;<strong>Ping-Lin Tea&nbsp;Museum,<\/strong> wo wir uns nochmal ausf\u00fchrlich die unterschiedlichen Teekulturen und Zeremonien nach Region und die Pflanzen anschauen konnten. Auch hier gab es wieder lustig animierte Spiele, bei denen man Tee pfl\u00fccken konnte, die wir nat\u00fcrlich alle testeten.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Museum-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4719\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Museum-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Museum-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Museum-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Museum-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Museum-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Museum-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Tee-Museum-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Zur\u00fcck in&nbsp;<strong>Xinem<\/strong> angekommen ging es erstmal auf Mittagssuche. Durch Zufall sind wir in einen \u00f6rtlichen Mittagstisch reingesp\u00fclt worden. Fr\u00e4nn nahm sich ein Tablett und stellte sich in die Reihe. Einfach das nehmen, was die anderen auf die Teller packen, an den Tisch setzen und so tun als, ob man dazu geh\u00f6rt und es war die richtige Entscheidung. Es schmeckte sehr gut. Nach dem Essen ging es frisch gest\u00e4rkt zum letzten Fotoshooting der Reise, Fr\u00e4nn wollte unbedingt noch ein Erinnerungsfoto vom McDonalds Hotel, wo wir die Taiwan Reise gestartet haben.&nbsp;Nach gef\u00fchlten f\u00fcnfhundert Fotos ging es zur\u00fcck zum Hotel, einen letzten Kessel buntes waschen damit die Sachen auch alle sauber in den Koffer kommen und nicht sofort die Waschmaschine im Dauerbetrieb zu Hause laufen muss. Fr\u00e4nn liebt es n\u00e4mlich mit einem Koffer sauberer W\u00e4sche nach Hause zu kommen. Nach getaner Arbeit brach der letzte Abend an und wir beschlossen zum Abschied ein richtiges Restaurant zu besuchen statt einer Gark\u00fcche. Restaurant Nummer drei in den 3,5 Wochen. Zu Hause in Berlin gibt es dann ja wieder genug Restaurantbesuche. Nat\u00fcrlich sollte es kein herk\u00f6mmliches Restaurant sein, sondern etwas Ausgefallenes und da Fr\u00e4nn eine Vorliebe f\u00fcr Toiletten hatte entschieden wir uns f\u00fcr das Toilettenrestaurant.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4720\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Toilettenrestaurant<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Das witzig aussehende Restaurant sprach uns sofort an, wir hatten es durch Zufall ein paar Tage zuvor beim Spaziergang entdeckt. Ein paar Treppenstufen hoch und schon war man in dem lustig aussehenden Restaurant. Statt St\u00fchle sitzt man hier auf Toiletten. Wir bestellen zwei thail\u00e4ndische Gerichte. Beide Gerichte wurden in einer Toilette serviert und zum Nachtisch gab es Kotf\u00f6rmig aussehendes Eis aus einer Stehtoilette. Fr\u00e4nn war begeistert und h\u00e4tte am liebsten f\u00fcr den n\u00e4chsten Stammtisch hier einen Tisch bestellt doch leider etwas zu weit.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-Nachtisch-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4721\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-Nachtisch-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-Nachtisch-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-Nachtisch-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-Nachtisch-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-Nachtisch-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-Nachtisch-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Toilettenrestaurant-Nachtisch-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Nat\u00fcrlich musste die richtige Toilette nach dem Essen von Fr\u00e4nn nochmal genau unter die Lupe genommen werden. Das Fazit: Eine gemischte Toilette, nichts Besonderes von der Dekoration aber eine mit sehr vielen Funktionen, wo man bei seinem Gesch\u00e4ft auf jeden Fall eine Wissenschaft draus machen k\u00f6nnte. Fr\u00e4nn blieb bei dem Klassischen \u201esp\u00fclen\u201c da sie die vielen Funktionen nicht verstand, sicher ist sicher \u2013 der klassische Sp\u00fclknopf und gut.&nbsp;<br>Nach dem Abendessen zogen wir durch&nbsp;<strong>Ximen<\/strong> Richtung&nbsp;<strong>Redhouse<\/strong>. Unser Plan war ein letztes Bier in unserem liebgewonnenen Viertel. Ein paar Tische weiter sa\u00dfen zwei junge M\u00e4nner. Der eine hatte nichts Besseres zu tun, als die ganze Zeit eine Betelnuss zu kauen. Wir waren gespannt, wie er den Saft aus dem Mund bekommt, da dieser nach einer gewissen Zeit ausgespuckt werden muss. Die L\u00f6sung war einfach: Er hatte zwei Flaschen Bier. Eine trank er leer und spukte dann die sich ansammelnde Fl\u00fcssigkeit der Nuss im Mund in diese Flasche, ekelig anzusehen aber clever.&nbsp;<br>Unsere Auswahl fiel auf das Angebot \u201e3 Bier kaufen\u201c und \u201e4 Bier bekommen\u201c. Dazu muss man sagen, dass die Flaschen keine gew\u00f6hnlichen gro\u00dfen 500 ml waren, sondern 600 ml Flaschen und da wir den Alkohol nicht mehr gewohnt waren, hatten wir nach 1,2 l Bier pro Person einen sitzen. Nach dem vierten Bier ging es f\u00fcr uns Richtung Hotel, leider waren wir durch das Bier sehr m\u00fcde und Instagram und Blog schreiben musste leider ausfallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es dann Koffer packen. Mariana hatte Bedenken, dass Fr\u00e4nn durch ihre Eink\u00e4ufe nicht alles in den Koffer bekam. Doch Fr\u00e4nn war Meisterin im Tetris spielen und sie packte und packte und war vor Mariana fertig mit dem Ergebnis: noch Luft im Koffer. Mariana konnte es nicht fassen, ihr entglitt das Gesicht, wie konnte das sein? Kofferwaage an den Koffer und 20,20 Kilogramm f\u00fcr Fr\u00e4nn und 21,4 Kilogramm f\u00fcr Mariana. Keine Ahnung wie Fr\u00e4nn das gemacht hatte, aber gut wer wei\u00df was heute noch kommt, schlie\u00dflich hatten sie nach dem Check-Out ja noch einen halben Tag f\u00fcr Shopping zur Verf\u00fcgung.\u00a0Zum Mittag gab es ausnahmsweise Burger direkt an der U-Bahn-Station\u00a0<strong>Xinem<\/strong> mit Blick auf das Vergn\u00fcgungsviertel. Danach ein kleiner Verdauungsspaziergang Richtung\u00a0<strong>Peace Park<\/strong>, ein letztes Teilchen von dem Wagenradkuchen wo alles angefangen hat, einen Passionsfrucht-Tee mit Kokosnuss Jelly und zur\u00fcck ins Hotel den n\u00e4chsten Blogbeitrag ver\u00f6ffentlichen. Fr\u00e4nn ver\u00f6ffentlichte den Beitrag und dann ging es Richtung Bahnhof und dann\u00a042 Minuten mit der Bahn von der Main Station zum Flughafen, ein letztes Mal mit der\u00a0<strong>Easycard<\/strong>. P\u00fcnktlich um 23:55 Uhr startete unser Flieger Richtung Amsterdam \u2013 zur\u00fcck in unser geliebtes Berlin.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><br><em><strong>Hat dir unser Beitrag&nbsp;gefallen?<br>Teile oder kommentiere ihn!<\/strong><\/em><br><br><br><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irgendwie kommt es immer alles anders als geplant. Wir starteten mit einem schlechten Fr\u00fchst\u00fcck in den Tag. Es gab wieder Toast mit einem Nutella-Aufstrich und einem Kaffee \u00e4hnlichen Getr\u00e4nk. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck hie\u00df es ein \u201eKessel buntes\u201c und Blog schreiben. Die Zeit vertr\u00f6delte sich, wie im Flug doch heute war ja Sonntag und da kann man auch einfach mal nichts tun \u2026 doch von Wegen. Gegen 13 Uhr war die W\u00e4sche frisch gewaschen, getrocknet und gefaltet und die Schreibarbeiten erledigt. Der Plan: Raus an die frische Luft und den Sonntag genie\u00dfen. Wir schlenderten durch die Stra\u00dfe von&nbsp;Xinem und kamen durch Zufall an einem lokalen Fest vorbei, was sich in unmittelbarer N\u00e4he vom Pr\u00e4sidentenpalast befand. Der ganze Platz war voll mit abgesperrten Kreisen in denen orange Kissen lagen. Vielleicht ein Spiel? Leider haben wir es nicht herausbekommen was dort los war. Wir legten eine erste Pause auf den Kissen ein und genossen die Sonnenstrahlen. Nach der kurzen Verschnaufpause ging es zu unserem heutigen Ziel, die nationale Chiang-Kai-shek-Ged\u00e4chtnishalle. Von weit weg sah man schon die riesige Ged\u00e4chtnishalle. Staunend standen wir auf dem Platz und schauten uns um, links die Konzerthalle, rechts die Theaterhalle und&nbsp;vorne das riesige Geb\u00e4ude,&nbsp;zum Gedenken an Chiang-Kai-shek,&nbsp;den langj\u00e4hrigen Pr\u00e4sidenten und obersten Milit\u00e4rbefehlshaber der Republik China. Kurz bevor es die Treppen hinauf in die Halle ging, waren links und rechts dreiundzwanzig Trucks vom Nationalfeiertag aufgereiht die hier nochmal bewundert werden konnten. Alle Trucks waren mit sehr viel liebe zum Detail dekoriert, was wir von den Paraden in Berlin nicht gewohnt waren.&nbsp; Nach der Besichtigung ging es die Treppenstufen hinauf zu der&nbsp;25 Tonnen schweren&nbsp;Bronzestatue von Chiang-Kai-shek. Oben angekommen standen links und rechts neben der Statue zwei Wachleute die sich nicht bewegten. Es war faszinierend wie sie so lange still stehen k\u00f6nnen. Nach ca. 10 Minuten kamen auf einmal Wachleute und sperrten den vorderen Bereich ab. Wir hatten keine Ahnung was uns erwartet doch blieben wir stehen und warteten das Schauspiel ab. Als Belohnung durften wir die Wachabl\u00f6sung bewundern. Problem nur, es gab keine Musik und die Wachabl\u00f6sung bewegte sich so langsam das man fast eingeschlafen w\u00e4re, doch wir hielten, bis zum Schluss durch da wir immer dachten, hier muss doch noch etwas Aufregendes kommen, aber nein es war nur eine stink normale Wachabl\u00f6sung.&nbsp; Also die Treppenstufen wieder runter und eine kleine St\u00e4rkung, Waffel-Eier und dann Richtung&nbsp;Shillin Nachtmarkt. In der U-Bahn schauten wir aus dem Fenster und wie der Zufall es wollte sahen wir eine gro\u00dfe Menschenansammlung beim Expo Gel\u00e4nde, spontane Plan\u00e4nderung. Also ausgestiegen und rein ins Get\u00fcmmel, auf dem Schild stand \u201eBierfest\u201c wenn das mal kein Zufall war. \u00dcberall kleine St\u00e4nde, Musiker am Rand und am hinteren Ende war dann wirklich ein Bierfest mit B\u00fchne und einer Band. Es gab Orion Bier und sehr viele Asiaten die zum Bier Nudeln, Edamame und Reisgerichte a\u00dfen. Wir bestellten uns ein Bier und genossen das wilde Treiben und die Liveband im Gras bei Sonnenschein.&nbsp; Als wir das Bier leer hatten, wollten wir dann aber endlich auf den Shillin Markt. Zur\u00fcck zum Bahnhof und rein in die U-Bahn. Am Markt angekommen gab es auch schon die erste Food-Challenge f\u00fcr Fr\u00e4nn: Kandierte Tomaten am Spie\u00df. Nat\u00fcrlich gab es auch Erdbeeren, aber hier waren Tomaten der gro\u00dfe Renner also bestellte sich Fr\u00e4nn einen Spie\u00df Tomaten. Ein erster Biss und das Fazit stand fest: \u201eDer Geschmack war grauenvoll.\u201c Warum die Tomaten hier der Renner sind wissen wir nicht. Als Europ\u00e4er bleiben wir dann doch lieber bei der klassischen Variante: Apfel, Traube oder Erdbeeren mit Zuckerglasur.&nbsp; Den Spie\u00df aufessen war keine Option doch Fr\u00e4nn wurde den Spie\u00df in der Hand einfach nicht los. Nirgends M\u00fclleimer, ein R\u00e4tsel wo der ganze M\u00fcll hinkommt. Mariana hatte in der Zwischenzeit einen Schuhladen entdeckt, doch Fr\u00e4nn konnte sie mit dem tropfenden Spie\u00df leider nicht beraten. Sie wurde immer nerv\u00f6ser und probiere den Spie\u00df bei den Verk\u00e4ufern loszuwerden, ohne Erfolg. Der letzte Versuch dann den Spie\u00df heimlich an den Rand ablegen doch nichts da, sie wurde sofort von zwei Asiaten angesprochen: \u201eHier nicht!\u201c Eine Frau hatte dann irgendwann Mitleid und zeigte ihr einen versteckten M\u00fclleimer, wo Fr\u00e4nn den Spie\u00df ablegen konnte, endlich. In der Zwischenzeit war Mariana f\u00fcndig geworden, zwei modische Plastelatschen und weiter ging die Food Challenge. Als Hauptspeise gab es Tintenfischb\u00e4lle f\u00fcr Fr\u00e4nn und einen doppelten Stinky Tofu Spie\u00df f\u00fcr Mariana.&nbsp; Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es Kulturprogramm.\u00a0Teeliebhaberin Fr\u00e4nn konnte gar nicht genug von den vielen unterschiedlichen Teesorten bekommen, der Bubble Tea hatte es ihr angetan und sie beobachtete immer und immer wieder, wie die Tees zubereitetet wurden, damit sie es daheim nachkommen konnte.\u00a0Wir hatten eine gef\u00fchrte halbt\u00e4gige\u00a0taiwanesische Teetour zum See der Tausend Inseln und der\u00a0Pinglin Teeplantage gebucht, bei der wir die Teekultur noch etwas besser verstehen und kennenlernen wollten.\u00a0P\u00fcnktlich um 7:30 Uhr wurden wir mit einem kleinen Minibus vom Hotel abgeholt. Diesmal hatten wir eine Frau namens Jenny als Guide, die uns herzlich begr\u00fc\u00dfte und die ein oder anderen spannenden Infos zu\u00a0Taiwan erz\u00e4hle. Wir teilten uns den Bus mit einer jungen Dame aus Malaysia und einer Familie aus Vietnam.\u00a0 Als Erstes ging es Richtung Berge. Wir fuhren die schmalen Stra\u00dfen den Berg hinauf und teilten uns die Spur mit Radsportlern. Laut Jenny trafen sie sich zum Klassentreffen, um eine Radtour zu machen. Statt einem gem\u00fctlichen Bier ging es f\u00fcr hundert Sportler den Berg hinauf, eine sonderbare Art ein Klassentreffen zu feiern. Fr\u00e4nn fand die Idee super, Mariana hingegen grauenvoll und w\u00fcrde ein Kaffeekr\u00e4nzchen auf jeden Fall vorziehen. Oben angekommen machten wir einen kurzen Stopp an dem uns Jenny die Teeplantage erkl\u00e4rte, sie zeigte uns die Teepflanzen und wir genossen den Ausblick auf die wundersch\u00f6ne Natur. Es war kein Wochenende und es waren kaum Touristen hier. Wir hatten Gl\u00fcck, niemand au\u00dfer wir und die Natur. Am liebsten w\u00e4ren wir dort geblieben, der Ausblick auf den See, die Teepflanzen, Betelnuss Palmen und diese wundervolle Ruhe.&nbsp; Jenny erz\u00e4hlte uns ein wenig zu den Hintergr\u00fcnden der Betelnuss. Vor ca. 15 Jahren hat der Hype zu den kleinen gr\u00fcnen N\u00fcssen abgenommen. Fr\u00fcher wurden die N\u00fcsse von leicht bekleideten jungen Damen verkauft und sehr viele Menschen haben die Nuss konsumiert. Heutzutage kann man die Nuss immer noch \u00fcberall erwerben, aber der Verkauf ist stark zur\u00fcckgegangen. Wo man die N\u00fcsse erwerben kann erkl\u00e4rte uns Jenny. Wir hatten uns gewundert, warum an manchen Hausfassaden kreisf\u00f6rmig, blinkende Leuchtr\u00f6hren hingen. Diese agieren wie Werbeschilder und zeigen, dass es dort Beteln\u00fcsse zu kaufen gibt. Endlich wussten wir den Hintergrund, was der Sinn dahinter war. Nach dem wundersch\u00f6nen Ausblick auf den See und die Teeplantagen ging es zur Teezeremonie den Tee, der hier angebaut wird, probieren. Angekommen an einem kleinen Laden wurden wir herzlich von unserem Zeremonie-Meister Mr. Yellow begr\u00fc\u00dft. Er betreibt seine Plantage schon in der f\u00fcnften Generation.&nbsp; Er lud uns zum Tee ein. Im Angebot waren drei verschiedene Tees. Vor ihm stand ein Tablett \u00e4hnlicher Untergrund, auf dem die Tassen positioniert wurden. Jeder von uns bekam zwei Tassen, eine f\u00fcr den Geruch und die andere zum Trinken. Los ging es mit einem milden&nbsp;Oolong Tee, der zwischen 30 und 60 Sekunden zeihen soll, je nach Geschmack, nicht k\u00fcrzer und nicht l\u00e4nger. Dieser wird mehrmals im Jahr geerntet. Als Erstes wurden die Tassen mit dem Tee hei\u00df gemacht, ausgesp\u00fclt und dann gab es die erste Kostprobe. Unser Fazit: Der Tee war sehr mild im Geschmack, Fr\u00e4nn h\u00e4tte am liebsten eine Teeflatrate f\u00fcr nach Hause bestellt.&nbsp; Weiter ging es mit einem Schwarztee mit Honignote, der nur einmal im Jahr (Ende Juni) geerntet wird und somit seltener ist. Die Honignote bekommt, der Tee von einem biologischen Vorgang erkl\u00e4rte uns Mr. Yellow. Jedes Jahr kommt ein kleiner K\u00e4fer auf die Bl\u00e4tter und frisst diese an. Durch diesen nat\u00fcrlichen Vorgang bekommt der Tee eine Honignote und wird danach dann geerntet. Es h\u00f6rte sich verr\u00fcckt an, doch es stimmte und man konnte wirkliche eine leichte Honignote schmecken.&nbsp; Zum Abschluss gab es den klassischen&nbsp;Oolong Tee und dazu einen Erdnusskeks. Fr\u00e4nn war voll in ihrem Element und h\u00e4tte so den ganzen Tag hier verbringen k\u00f6nnen. Mariana blieb dann doch lieber bei Kaffee oder aber den Tee mit Passionsfrucht und Kokosnuss Jelly. Nach dem Kauf der ein oder anderen Teepackung f\u00fcr zu Hause ging es weiter.&nbsp; Fr\u00e4nn hatte noch die ein oder andere Frage unter den N\u00e4geln, doch sie musste sich bis zur n\u00e4chsten Station gedulden. Es folgte der Besuch ins&nbsp;Ping-Lin Tea&nbsp;Museum, wo wir uns nochmal ausf\u00fchrlich die unterschiedlichen Teekulturen und Zeremonien nach Region und die Pflanzen anschauen konnten. Auch hier gab es wieder lustig animierte Spiele, bei denen man Tee pfl\u00fccken konnte, die wir nat\u00fcrlich alle testeten. Zur\u00fcck in&nbsp;Xinem angekommen ging es erstmal auf Mittagssuche. Durch Zufall sind wir in einen \u00f6rtlichen Mittagstisch reingesp\u00fclt worden. Fr\u00e4nn nahm sich ein Tablett und stellte sich in die Reihe. Einfach das nehmen, was die anderen auf die Teller packen, an den Tisch setzen und so tun als, ob man dazu geh\u00f6rt und es war die richtige Entscheidung. Es schmeckte sehr gut. Nach dem Essen ging es frisch gest\u00e4rkt zum letzten Fotoshooting der Reise, Fr\u00e4nn wollte unbedingt noch ein Erinnerungsfoto vom McDonalds Hotel, wo wir die Taiwan Reise gestartet haben.&nbsp;Nach gef\u00fchlten f\u00fcnfhundert Fotos ging es zur\u00fcck zum Hotel, einen letzten Kessel buntes waschen damit die Sachen auch alle sauber in den Koffer kommen und nicht sofort die Waschmaschine im Dauerbetrieb zu Hause laufen muss. Fr\u00e4nn liebt es n\u00e4mlich mit einem Koffer sauberer W\u00e4sche nach Hause zu kommen. Nach getaner Arbeit brach der letzte Abend an und wir beschlossen zum Abschied ein richtiges Restaurant zu besuchen statt einer Gark\u00fcche. Restaurant Nummer drei in den 3,5 Wochen. Zu Hause in Berlin gibt es dann ja wieder genug Restaurantbesuche. Nat\u00fcrlich sollte es kein herk\u00f6mmliches Restaurant sein, sondern etwas Ausgefallenes und da Fr\u00e4nn eine Vorliebe f\u00fcr Toiletten hatte entschieden wir uns f\u00fcr das Toilettenrestaurant. Das witzig aussehende Restaurant sprach uns sofort an, wir hatten es durch Zufall ein paar Tage zuvor beim Spaziergang entdeckt. Ein paar Treppenstufen hoch und schon war man in dem lustig aussehenden Restaurant. Statt St\u00fchle sitzt man hier auf Toiletten. Wir bestellen zwei thail\u00e4ndische Gerichte. Beide Gerichte wurden in einer Toilette serviert und zum Nachtisch gab es Kotf\u00f6rmig aussehendes Eis aus einer Stehtoilette. Fr\u00e4nn war begeistert und h\u00e4tte am liebsten f\u00fcr den n\u00e4chsten Stammtisch hier einen Tisch bestellt doch leider etwas zu weit.&nbsp; Nat\u00fcrlich musste die richtige Toilette nach dem Essen von Fr\u00e4nn nochmal genau unter die Lupe genommen werden. Das Fazit: Eine gemischte Toilette, nichts Besonderes von der Dekoration aber eine mit sehr vielen Funktionen, wo man bei seinem Gesch\u00e4ft auf jeden Fall eine Wissenschaft draus machen k\u00f6nnte. Fr\u00e4nn blieb bei dem Klassischen \u201esp\u00fclen\u201c da sie die vielen Funktionen nicht verstand, sicher ist sicher \u2013 der klassische Sp\u00fclknopf und gut.&nbsp;Nach dem Abendessen zogen wir durch&nbsp;Ximen Richtung&nbsp;Redhouse. Unser Plan war ein letztes Bier in unserem liebgewonnenen Viertel. Ein paar Tische weiter sa\u00dfen zwei junge M\u00e4nner. Der eine hatte nichts Besseres zu tun, als die ganze Zeit eine Betelnuss zu kauen. Wir waren gespannt, wie er den Saft aus dem Mund bekommt, da dieser nach einer gewissen Zeit ausgespuckt werden muss. Die L\u00f6sung war einfach: Er hatte zwei Flaschen Bier. Eine trank er leer und spukte dann die sich ansammelnde Fl\u00fcssigkeit der Nuss im Mund in diese Flasche, ekelig anzusehen aber clever.&nbsp;Unsere Auswahl fiel auf das Angebot \u201e3 Bier kaufen\u201c und \u201e4 Bier bekommen\u201c. Dazu muss man sagen, dass die Flaschen keine gew\u00f6hnlichen gro\u00dfen 500 ml waren, sondern 600 ml Flaschen und da wir den Alkohol nicht mehr gewohnt waren, hatten wir nach 1,2 l Bier pro Person einen sitzen. Nach dem vierten Bier ging es f\u00fcr uns Richtung Hotel, leider waren wir durch das Bier sehr m\u00fcde und Instagram und Blog schreiben musste leider ausfallen. Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es dann Koffer packen. Mariana hatte Bedenken, dass Fr\u00e4nn durch ihre Eink\u00e4ufe nicht alles in den Koffer bekam. Doch Fr\u00e4nn war Meisterin im Tetris spielen und sie packte und packte und war vor Mariana fertig mit dem Ergebnis: noch Luft im Koffer. Mariana konnte es nicht fassen, ihr entglitt das Gesicht, wie konnte das sein? Kofferwaage an den Koffer und 20,20 Kilogramm f\u00fcr Fr\u00e4nn und 21,4 Kilogramm f\u00fcr Mariana. Keine Ahnung wie Fr\u00e4nn das gemacht hatte,&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4728,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[491,487],"tags":[555,554,563,562,557,561,558,556,496],"class_list":["post-4700","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-taipeh","category-taiwan","tag-chiang-kai-shek","tag-chiang-kai-shek-gedaechtnishalle","tag-oolong-tee","tag-ping-lin-tea-museum","tag-pinlin-teeplantage","tag-redhouse","tag-see-der-tausend-inseln","tag-shilling-nachtmarkt","tag-xinem"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4700","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4700"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4700\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4733,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4700\/revisions\/4733"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4728"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4700"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4700"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4700"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}