{"id":4388,"date":"2019-10-06T14:02:33","date_gmt":"2019-10-06T14:02:33","guid":{"rendered":"https:\/\/rucksackblog.de\/?p=4388"},"modified":"2019-10-07T12:35:10","modified_gmt":"2019-10-07T12:35:10","slug":"krawall-und-remmi-demmi-in-hongkong","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=4388","title":{"rendered":"Krawall und Remmi Demmi in Hongkong"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Central-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4414\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Central-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Central-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Central-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Central-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Central-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Central-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Central-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Soho, Hong Kong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p style=\"text-align:left\" class=\"has-medium-font-size\"><br><strong>Zwischen Louis Vuitton, Gucci, Versace und Rolex<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-very-dark-gray-color\"><br>Es war endlich wieder so weit die n\u00e4chsten Abenteuer warteten auf uns. Der Sommer in Berlin war vorbei und wir freuten uns mehr den je auf den lang ersehnten Urlaub und die Verl\u00e4ngerung von etwas W\u00e4rme. Endlich dem Herbst entfliehen und ab in die Sonne, neue Impulse und Energie f\u00fcr das restliche Jahr sammeln. Am Sonntag, den 29. September war es so weit, 3,5 Wochen Asien. Erst <strong>Hongkong<\/strong> und dann auf die Insel <strong>Taiwan<\/strong>. Asien hatte es Fr\u00e4nn ja schon lange angetan. <br>P\u00fcnktlich um 9 Uhr klingelte der Wecker und wir starteten den Morgen mit einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck. Mariana pr\u00e4parierte die Pflanzen und die letzten Dinge wurden im Koffer verstaut und ja ihr lest richtig, diesmal hiess es Koffer statt Rucksack. Man wird ja nicht j\u00fcnger und bei 23 Kilogramm Freigep\u00e4ck auf dem R\u00fcckweg schlug das Shopping Herz von Fr\u00e4nn einfach h\u00f6her. Unsere Anreise zum Flughafen Tegel gestaltete sich etwas komplizierter als gewohnt da in Berlin Marathon war. Ein Taxi war keine gute Option. Volle Fahrt voraus, Koffer in die Hand und ab zum Nolli. Am Flughafen angekommen trauerte das Wetter mit uns, es regnete in Str\u00f6men. Das verr\u00fccktestes waren die Marathonl\u00e4ufer die direkt von der Strecke in die Flieger stiegen und nach Hause flogen. Wie immer gab es einen kleinen Abstecher am Flughafen in den Buchladen, neue Lekt\u00fcre f\u00fcr den Flug besorgen. Diesmal lief alles reibungslos in Tegel, kurz durch den Sicherheitsbereich, alles aus- und wieder einpacken und warten. Nach ca. 10 Minuten Langeweile am Gate kam der Pilot pers\u00f6nlich vorbei und informierte uns mit niederl\u00e4ndischem Akzent, dass der Flieger Versp\u00e4tung h\u00e4tte er aber alles geben w\u00fcrde, dass wir auch ja p\u00fcnktlich ankommen, wir waren nicht die Einzigen mit Anschlussfl\u00fcgen. Gesagt getan. Wir stiegen in den Flieger und er hatte recht, er gab, wirklich sein bestes, nur eine Rakete w\u00e4re schneller geflogen. <br>In Amsterdam angekommen passierten wir die Passkontrolle und wurden direkt wieder rausgezogen zum zuf\u00e4lligen Sicherheitscheck, das wir keine Zeit hatten und das Boarding schon los ging, st\u00f6rte das Sicherheitspersonal herzlich wenig. Nochmal, ausgiebiges abtasten und die Taschen durchleuchten und ab zum n\u00e4chsten Flieger rennen. <br>Kurz vorm Abflug blieb uns das Herz stehen, als eine Durchsage zur Einreise durch die Lautsprecher kam. Gestern Abend hatten wir noch an das kommende Visum f\u00fcr Indien gedacht, doch was war eigentlich mit Hongkong? Brauchten wir etwa ein Visum f\u00fcr China? F\u00fcr <strong>Taiwan<\/strong> war jedenfalls keins n\u00f6tig, doch blieben wir ja ein paar Tage in Hongkong. Was ist eigentlich, wenn man kein Visum hat? M\u00fcssten wir wieder zur\u00fcck? Noch schnell das Handy gez\u00fcckt und beim Ausw\u00e4rtiges Amt nachgeschaut: da Hongkong gewisse Sonderrechte besitzt, durften wir ohne Probleme einreisen. Puh \u2013 das war knapp, aber so konnte die n\u00e4chsten 11,5 Stunden entspannt gereist werden. <br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/KLM-Amsterdam-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4447\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/KLM-Amsterdam-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/KLM-Amsterdam-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/KLM-Amsterdam-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/KLM-Amsterdam-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/KLM-Amsterdam-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/KLM-Amsterdam-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/KLM-Amsterdam-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Der Flug verlief relativ unspektakul\u00e4r, bis auf eine chinesische Dame die Fr\u00e4nn den letzten Nerv raubte. Die Dame konnte es einfach nicht sein lassen direkt neben ihrem Sitz Turn\u00fcbungen zu veranstalten. Die b\u00f6sen Blicke st\u00f6rten die Dame herzlich wenig und Fr\u00e4nn war ersichtlich froh, als das Anschnallzeichen aufleuchtetet und die Dame sich gezwungenerma\u00dfen setzen musste. Nach ca. 11,5 Stunden war es dann fast geschafft, wir bekamen Fr\u00fchst\u00fcck, etwas merkw\u00fcrdig morgens um 3 Uhr aber gut. Total zerst\u00f6rt stiegen wir morgens kurz nach 10 Uhr Ortszeit aus dem Flieger. Wie man sich um 4 Uhr mit wenig bis gar keinen Schlaf f\u00fchlt, kann sich jeder vorstellen. Im Zombie Modus ging es raus aus dem Flieger Richtung Kofferband. Hoffentlich ging alles gut und die Koffer reisten mit uns. Wir hatten Gl\u00fcck und die Koffer waren in Sicht, Koffer vom Band, durch den Sicherheitsbereich ohne eine Frage zu beantworten und ab in die Empfangshalle. Da standen wir nun zwischen lauter lustigen Schriftzeichen und Piktogrammen die uns den Weg weisten. Erstmal setzen und im WLAN anmelden, um nach dem Weg zu schauen.\u00a0<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4411\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Flughafen, Hongkong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><br><strong>Es gab vier M\u00f6glichkeiten in die Stadt zu kommen:&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Variante 1:<\/strong> Zug \u2013 die schnellste<strong><br>Variante 2: <\/strong>Bus \u2013 die g\u00fcnstigste<strong>\u00a0<br>Variante 3: <\/strong>Taxi <strong><br>Variante 4: <\/strong>UBER \u2013 die teuerste Variante\u00a0<br><br>Wir entschieden uns f\u00fcr den Bus, g\u00fcnstig und man bekommt einen guten ersten \u00dcberblick von der Stadt. Also ab an den n\u00e4chsten ATM die ersten Hongkong Dollar abheben und die Busstation suchen. Der Flughafen war sehr \u00fcbersichtlich und alles einfach zu finden. Komischerweise konnte man das Busticket nur in Cash bezahlen \u2013 von wegen digital bezahlen. F\u00fcr 40 Hongkong Dollar (umgerechnet 4 \u20ac\/Person) ging es in ca. 30 Minuten Richtung Stadt.\u00a0<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Bus-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4404\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Bus-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Bus-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Bus-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Bus-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Bus-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Bus-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Bus-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Bus vom Flughafen nach Hongkong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Wie es sich geh\u00f6rte gab es im Bus WLAN und somit konnten wir den Weg per Google Maps auf dem iPhone verfolgen und wussten genau, wo wir aussteigen mussten \u2013 Digitalisierung sei Dank. Vorbei an Disneyland und der Skyline von Hongkong ging es nach Central. Unser Hotel befand sich im Szeneviertel Soho. Koffer in die Hand und ab auf die Stra\u00dfe. Es war hei\u00df, die Luft war stickig schw\u00fcl und alles war laut und gro\u00df. Eigentlich wollten wir nur ins Bett doch rief die Stadt nach uns erkundet zu werden. 7,4 Mio Einwohner (1106 km\u00b2), als Vergleich Berlin hat ca. die H\u00e4lfte 3,6 Mio (891,68 km\u00b2) Einwohner. Nichtsdestotrotz auf jeden Fall viel weniger Verkehr als in Vietnam. Auff\u00e4llig waren die zweist\u00f6ckigen Stra\u00dfenbahnen, die das Stra\u00dfenbild pr\u00e4gten.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hong-Kong-Tramway-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4405\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hong-Kong-Tramway-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hong-Kong-Tramway-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hong-Kong-Tramway-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hong-Kong-Tramway-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hong-Kong-Tramway-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hong-Kong-Tramway-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hong-Kong-Tramway-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Hong Kong Tramway<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br><br>Als Erstes ging es ins Hotel duschen, umziehen und dann ab ins Get\u00fcmmel. Unser Plan stand \u2013 Mittag essen und die Stadt erkunden und hoffentlich nicht zu sp\u00e4t ins Bett. Zum Mittag gab es ein klassisches Reisgericht und einen Gr\u00fcntee. Was sofort auffiel, waren die unz\u00e4hligen Shoppingcentern mit den ganzen Edelboutiquen: Louis Vuitton, Gucci, Versace und Co. Hier gab es einfach jede Marke die das edel Shopping Herz begehrt. Fr\u00e4nn hatte zuvor noch nie so viele Rolexl\u00e4den gesehen wie hier, nach dem 8. Laden hat sie aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen. Die Menschen hier legen anscheinend Wert auf Mode und teure Uhren. Irgendwann war es sogar Fr\u00e4nn zu viel. Die Fu\u00dfg\u00e4ngerwege waren alle so angelegt, dass man durch die Shoppingcentren durch musste: Rein in die Mall, raus, rein und wieder raus, wie ein riesiges Labyrinth \u2013 einfach nur anstrengend. Schnell eine Stra\u00dfe \u00fcberqueren ist hier nicht so einfach m\u00f6glich. Als Erstes ging es Richtung Wasser, um auf die Halbinsel&nbsp;<strong>Kowloon<\/strong> mit der F\u00e4hre zu fahren und die andere Seite zu erkunden.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Faehre-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4406\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Faehre-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Faehre-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Faehre-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Faehre-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Faehre-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Faehre-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Faehre-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>F\u00fcr ca. 4 Hongkongdollar (umgerechnet 0,40 \u20ac) pro Fahrt bekam man einen Token, mit dem man die F\u00e4hre nutzen konnte. Unser Ziel war der <strong>Temple Street Markt<\/strong> und<strong> Ladies Markt<\/strong>\u2013 zwei Highlights laut Google die man sich unbedingt anschauen sollte. Die F\u00fc\u00dfe wurden immer schwerer und die Kraft verlie\u00df uns, doch aufgeben war keine Option. Die Stra\u00dfen waren voll mit kaufw\u00fctigen Menschen. Total verschwitzt kamen wir am\u00a0<strong>Ladies Markt<\/strong> an \u2013 es war grauenvoll. Asiatischer Plastik-Plunder in jeglicher Ausf\u00fchrung.\u00a0<br><br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Ladies-Markt-1-1024x1024.jpg\" alt=\"Ladies Markt, Hongkong\" class=\"wp-image-4394\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Ladies-Markt-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Ladies-Markt-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Ladies-Markt-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Ladies-Markt-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Ladies-Markt-1-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Ladies-Markt-1-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Ladies-Markt-1-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Ladies Markt, Hongkong<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br><br>Wirklich gar nichts konnte man hier erwerben und wir entschieden uns wieder zur\u00fcck Richtung <strong>Temple Street<\/strong> zu gehen und uns diesen Markt anzuschauen vielleicht hatten wir ja dort mehr Gl\u00fcck. Am Markt angekommen waren wir jedoch viel zu fertig, so dass wir nur noch ein kurzes Abendmahl am Wegesrand zu uns nahmen und uns f\u00fcr den Heimweg entschieden. Ein letztes Foto von der F\u00e4hre auf die Skyline von\u00a0<strong>Hongkong Island<\/strong> und dann ab ins Hotel.\u00a0<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Skyline-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4399\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Skyline-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Skyline-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Skyline-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Skyline-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Skyline-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Skyline-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Skyline-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Total ersch\u00f6pft kamen wir nach ca. 15 Kilometer Fu\u00dfmarsch am Hotel an und fielen ins Bett \u2013 der Marathon war f\u00fcr heute beendet. Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es erstmal das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet testen. Fr\u00e4nns Herz schlugt h\u00f6her, Kimchi zum Fr\u00fchst\u00fcck. Ein Toast und etwas R\u00fchrei und dazu einen \u00e4u\u00dferst schlechten Kaffee.&nbsp;<br>Die Stra\u00dfe hinauf ging es zu einem der \u00e4ltesten Tempel Hongkongs \u201eMan Mo\u201c, ein taoistischer Tempel. Lange konnte man sich im Tempel nicht aufhalten da dank der \u00fcberall stehenden R\u00e4ucherst\u00e4bchen und h\u00e4ngenden R\u00e4ucherspiralen die Luft knapp wurde. Unser Interesse hielt sich in Grenzen und wir bevorzugten die tropische Hitze unter freiem Himmel.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Man-Mo-Tempel-1-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4410\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Man-Mo-Tempel-1-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Man-Mo-Tempel-1-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Man-Mo-Tempel-1-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Man-Mo-Tempel-1-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Man-Mo-Tempel-1-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Man-Mo-Tempel-1-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Man-Mo-Tempel-1-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Man Mo Temple<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Danach bewunderten wir die vielen bunten W\u00e4nde in Soho die mit internationalen Streetart K\u00fcnstlern gef\u00fcllt sind.&nbsp;Einfach sch\u00f6n anzusehen. <br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Streetart-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4407\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Streetart-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Streetart-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Streetart-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Streetart-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Streetart-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Streetart-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Streetart-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Streetart in Hongkong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Wir streiften durch die leeren Stra\u00dfen, auff\u00e4llig waren die vielen verschlossenen Gesch\u00e4fte, achja heute war ja der 70zigste Jahrestag von China \u2013 der Nationalfeiertag. Per WhatsApp wurden wir von der Familie vorgewarnt, passt auf euch auf, aber was sollte uns schon passieren? <br>Wir beschlossen zum\u00a0<strong>Victoria Peak (The Peak)\u00a0<\/strong>auch bekannt als\u00a0<strong>Mount Austin<\/strong> oder lokal als \u201eThe Peak\u201c zu laufen und von dort mit der Drahtseilbahn f\u00fcr 52 Hongkong Dollar\/Person (ca. 6 \u20ac) auf den Berg zu fahren und uns Hongkong von oben anzuschauen. Es ist mit 552m, der h\u00f6chste H\u00fcgel auf <strong>Hong Kong Island<\/strong> und eine der Hauptattraktionen von Hongkong. Oben angekommen genossen wir die Aussicht \u00fcber die Stadt.\u00a0<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Victoria-Peak-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4412\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Victoria-Peak-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Victoria-Peak-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Victoria-Peak-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Victoria-Peak-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Victoria-Peak-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Victoria-Peak-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Victoria-Peak-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Hongkong Victoria Peak<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Gef\u00fchlte 1000 Fotos sp\u00e4ter ging es wieder mit der Bahn Richtung Soho. Unten angekommen standen bewaffnete Polizisten mit Gasmasken an der Stra\u00dfenecke uns wurde mulmig zu Mute, zwar hatten wir von den Ausschreitungen geh\u00f6rt doch hielt es Fr\u00e4nn nicht ab direkt in Richtung Demonstration zu laufen, sie hatte eine Vorliebe f\u00fcr Demonstrationen. Mariana hatte so gar keine Lust auf Stress doch konnte sie Fr\u00e4nn nicht aufhalten, was sollte schon passieren. Unten angekommen pr\u00e4gten schwarz gekleidete Menschen mit Regenschirmen das Stra\u00dfenbild. Demonstranten zogen in der Sonderverwaltungszone erneut auf die Stra\u00dfen und wir mitten drin. Die ersten Ausschreitungen waren im Sommer und die Lage hatte sich weiter zugespitzt. Wir waren im Epizentrum angekommen und wussten pl\u00f6tzlich nicht mehr, wo wir lang mussten. Die Demonstranten kamen von links und von rechts und wir hatten den \u00dcberblick verloren, wir liefen Richtung Wasser den Menschenmassen hinterher. Nur wenig sp\u00e4ter kam es nicht weit von uns entfernt zu Zusammenst\u00f6\u00dfen und Ausschreitungen. \u00dcberall Demonstranten und Presseleute doch keine Polizei die wir fragen konnten. Wir hatten absolut keine Ahnung, wo wir hin sollten.<br><br>\u00a0<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Demonstrationen-Hongkong-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4409\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Demonstrationen-Hongkong-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Demonstrationen-Hongkong-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Demonstrationen-Hongkong-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Demonstrationen-Hongkong-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Demonstrationen-Hongkong-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Demonstrationen-Hongkong-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Demonstrationen-Hongkong-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Demonstrationen in Hongkong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Alle liefen Richtung F\u00e4hre, keine gute Idee, wenn Ausschreitungen sind. Vielleicht Richtung Berg? Dort waren auch \u00fcberall Menschen mit schwarzer Kleidung und Masken, bl\u00f6d nur das wir auch schwarz gekleidet waren\u2026&nbsp;<br>Wir blieben stehen, beobachteten die Menschenmassen und entschieden uns so vorsichtig wie nur m\u00f6glich durch die Demo zu kommen. Am Wegesrand sa\u00dfen Frauen und spielten Karten, andere machten Mittagsschlaf \u2013 skurrile Situation und wir hatten keine Ahnung wie ernst oder nicht ernst die Lage war. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rten wir Sirenen, sahen rennende Polizisten, Wasserwerfer und Reporter mit Warnwesten und dem Aufdruck \u201ePresse\u201c. Wir nahmen die n\u00e4chste Rolltreppe nach oben und \u00fcberquerten die Stra\u00dfe und schauten uns das Spektakel von oben an. Mariana hatte sich so auf das Feuerwerk zum Feiertag gefreut doch w\u00e4hrend sich China in Peking mit einer riesigen Parade zum 70. Gr\u00fcndungstag selbst feierte, gingen die Menschen in Hongkong f\u00fcr die Freiheit auf die Stra\u00dfe. Seit 1997 wird Hongkong autonom regiert was wir das erste Mal im Flieger realisierten da wir kein Visum ben\u00f6tigten. Uns wurde wieder mal bewusst, wie privilegiert wir doch sind und das nicht alle den Status von Freiheit so genie\u00dfen k\u00f6nnen. Zu Recht also das die Menschen auf die Stra\u00dfen gehen und f\u00fcr ihre Meinungs- und Versammlungsfreiheit k\u00e4mpfen und somit war uns nach feiern auch nicht zu mute. Es kamen immer mehr Polizeiwagen und das Herz rutschte Fr\u00e4nn in die Hose als ein Polizist die Waffe zog und auf den \u00dcbergang zielte, weil jemand eine Wasserflasche runtergeschmissen hatte. Blo\u00df weg hier.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Demonstrationen-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4408\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Demonstrationen-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Demonstrationen-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Demonstrationen-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Demonstrationen-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Demonstrationen-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Demonstrationen-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Demonstrationen-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Demonstrationen in Hongkong<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Wir flohen aus der Menschenmasse, suchten uns ein Caf\u00e9, um uns bei Twitter \u00fcber die aktuellen Geschehnisse zu informieren. Ein kleines Caf\u00e9 namens \u201eFast Gourmet\u201c in einer Gasse gab uns Unterschlupf und wir bestellten einen Eiskaffee. Laut den aktuellen Meldungen waren wir dem Epizentrum entkommen und die Demonstrationen gingen in <strong>Kowloon<\/strong> weiter. Die Stra\u00dfen waren menschenleer und die meisten Restaurants hatten geschlossen. Wie der Zufall es wollte, fanden wir ein kleines japanisches Restaurant nicht weit von unserem Hotel wo wir uns eine Suppe genehmigten und den anderen G\u00e4sten beim Schl\u00fcrfen zu h\u00f6rten. Danach ging es ins Hotel wo wir die letzten Stunden des Tages mit Blog schreiben verbrachten.&nbsp;<br>Am n\u00e4chsten Morgen ging es durch eine enge Gasse in Soho, wo sich ein kleiner Antikmarkt befindet auf dem wir ein Bild als Erinnerung erworben. Wir schlenderten durch die Gasse, die Sonne brannte und es war unertr\u00e4glich schw\u00fcl. Wie beim Hindernislauf wichen wir den Wassertropfen der Klimaanlagen, aus die von den H\u00e4userw\u00e4nden tropfen. Unser n\u00e4chstes Ziel war das&nbsp;<strong>PMQ Design Center<\/strong>. Dabei handelt es sich um ein mehrst\u00f6ckiges Haus, was fr\u00fcher \u201ePolice Married Quarters\u201c hie\u00df und den gefl\u00fcchteten chinesischen M\u00e4nnern, die f\u00fcr die Polizei arbeiteten, als Wohnungen dienten. Seit 2014 wird es als Kreativst\u00e4tte genutzt und bietet K\u00fcnstlern R\u00e4ume f\u00fcr ihr Handwerk und Shops. Stockwerk f\u00fcr Stockwerk arbeiteten wir uns von oben nach unten und bestaunten die Angebote. Kunst, Design aber auch Sauerteigbrot kann man hier finden.&nbsp;<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PMQ-Design-Center-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4395\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PMQ-Design-Center-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PMQ-Design-Center-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PMQ-Design-Center-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PMQ-Design-Center-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PMQ-Design-Center-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PMQ-Design-Center-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/PMQ-Design-Center-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><strong>PMQ Design Center<\/strong><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><br>Irgendwie wollte der Shopping Funke nicht \u00fcberspringen und Fr\u00e4nn ging doch tats\u00e4chlich ohne ein Designobjekt aus dem Center raus. Nun ging es Richtung Hafen nochmal auf die andere Seite mit der F\u00e4hre, um dem <strong>Temple Street Markt<\/strong> eine zweite Chance zugeben. Zum Abendessen gab es eine Kalorien \u00fcbertriebene \u201eEgg Waffle\u201c bei&nbsp;<strong>Mammy Pancake<\/strong> mit zwei Kugeln Eis die den Zuckerbedarf der n\u00e4chsten Woche deckte. Total \u00fcberzuckert ging es Richtung Wasser wo wir uns zum Abschluss die t\u00e4glich, um 20 Uhr stattfindende Lichtershow mit Musik anschauten. Im Hintergrund der&nbsp;<strong>Victoria Peak&nbsp;<\/strong>und davor die leuchtende Skyline mit den unz\u00e4hligen Hochh\u00e4usern, eine etwas andere Welt. Wir beendeten den Tag mit unserem ersten chinesischen Bier und waren gespannt auf die kommenden Abenteuer in Taiwan.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Mammy-Pancake-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4413\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Mammy-Pancake-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Mammy-Pancake-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Mammy-Pancake-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Mammy-Pancake-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Mammy-Pancake-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Mammy-Pancake-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Mammy-Pancake-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Mammy Pancake<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><br><strong>Unsere Sightseeing Highlights&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1. Blick vom Berg \u201eVictoria Peak\u201c <em>(The Peak)<\/em>&nbsp;<br>2. Fahrt mit der F\u00e4hre&nbsp;<br>3. Lichtershow mit Blick auf die Skyline <em>(jeden Tag um 20 Uhr)<\/em><br>4. PMQ Design Center&nbsp;<br>5. Spaziergang durch Soho&nbsp;<br>6. Nachtmarkt <em>(Temple Street Markt &amp; Ladies Markt)<\/em><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><br><strong>Hongkong in Bildern gibt es auf Instagram unter folgendem Link: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-color has-vivid-cyan-blue-color\"><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/s\/aGlnaGxpZ2h0OjE3ODY2ODU2Nzg4NDk1MTYy?igshid=mb4gtsnfjnah&amp;story_media_id=2143528157974666883\">https:\/\/www.instagram.com\/s\/aGlnaGxpZ2h0OjE3ODY2ODU2Nzg4NDk1MTYy?igshid=mb4gtsnfjnah&amp;story_media_id=2143528157974666883<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild-1024x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4415\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild-740x740.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2019\/10\/Hongkong-Titelbild.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwischen Louis Vuitton, Gucci, Versace und Rolex Es war endlich wieder so weit die n\u00e4chsten Abenteuer warteten auf uns. Der Sommer in Berlin war vorbei und wir freuten uns mehr den je auf den lang ersehnten Urlaub und die Verl\u00e4ngerung von etwas W\u00e4rme. Endlich dem Herbst entfliehen und ab in die Sonne, neue Impulse und Energie f\u00fcr das restliche Jahr sammeln. Am Sonntag, den 29. September war es so weit, 3,5 Wochen Asien. Erst Hongkong und dann auf die Insel Taiwan. Asien hatte es Fr\u00e4nn ja schon lange angetan. P\u00fcnktlich um 9 Uhr klingelte der Wecker und wir starteten den Morgen mit einem ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck. Mariana pr\u00e4parierte die Pflanzen und die letzten Dinge wurden im Koffer verstaut und ja ihr lest richtig, diesmal hiess es Koffer statt Rucksack. Man wird ja nicht j\u00fcnger und bei 23 Kilogramm Freigep\u00e4ck auf dem R\u00fcckweg schlug das Shopping Herz von Fr\u00e4nn einfach h\u00f6her. Unsere Anreise zum Flughafen Tegel gestaltete sich etwas komplizierter als gewohnt da in Berlin Marathon war. Ein Taxi war keine gute Option. Volle Fahrt voraus, Koffer in die Hand und ab zum Nolli. Am Flughafen angekommen trauerte das Wetter mit uns, es regnete in Str\u00f6men. Das verr\u00fccktestes waren die Marathonl\u00e4ufer die direkt von der Strecke in die Flieger stiegen und nach Hause flogen. Wie immer gab es einen kleinen Abstecher am Flughafen in den Buchladen, neue Lekt\u00fcre f\u00fcr den Flug besorgen. Diesmal lief alles reibungslos in Tegel, kurz durch den Sicherheitsbereich, alles aus- und wieder einpacken und warten. Nach ca. 10 Minuten Langeweile am Gate kam der Pilot pers\u00f6nlich vorbei und informierte uns mit niederl\u00e4ndischem Akzent, dass der Flieger Versp\u00e4tung h\u00e4tte er aber alles geben w\u00fcrde, dass wir auch ja p\u00fcnktlich ankommen, wir waren nicht die Einzigen mit Anschlussfl\u00fcgen. Gesagt getan. Wir stiegen in den Flieger und er hatte recht, er gab, wirklich sein bestes, nur eine Rakete w\u00e4re schneller geflogen. In Amsterdam angekommen passierten wir die Passkontrolle und wurden direkt wieder rausgezogen zum zuf\u00e4lligen Sicherheitscheck, das wir keine Zeit hatten und das Boarding schon los ging, st\u00f6rte das Sicherheitspersonal herzlich wenig. Nochmal, ausgiebiges abtasten und die Taschen durchleuchten und ab zum n\u00e4chsten Flieger rennen. Kurz vorm Abflug blieb uns das Herz stehen, als eine Durchsage zur Einreise durch die Lautsprecher kam. Gestern Abend hatten wir noch an das kommende Visum f\u00fcr Indien gedacht, doch was war eigentlich mit Hongkong? Brauchten wir etwa ein Visum f\u00fcr China? F\u00fcr Taiwan war jedenfalls keins n\u00f6tig, doch blieben wir ja ein paar Tage in Hongkong. Was ist eigentlich, wenn man kein Visum hat? M\u00fcssten wir wieder zur\u00fcck? Noch schnell das Handy gez\u00fcckt und beim Ausw\u00e4rtiges Amt nachgeschaut: da Hongkong gewisse Sonderrechte besitzt, durften wir ohne Probleme einreisen. Puh \u2013 das war knapp, aber so konnte die n\u00e4chsten 11,5 Stunden entspannt gereist werden. Der Flug verlief relativ unspektakul\u00e4r, bis auf eine chinesische Dame die Fr\u00e4nn den letzten Nerv raubte. Die Dame konnte es einfach nicht sein lassen direkt neben ihrem Sitz Turn\u00fcbungen zu veranstalten. Die b\u00f6sen Blicke st\u00f6rten die Dame herzlich wenig und Fr\u00e4nn war ersichtlich froh, als das Anschnallzeichen aufleuchtetet und die Dame sich gezwungenerma\u00dfen setzen musste. Nach ca. 11,5 Stunden war es dann fast geschafft, wir bekamen Fr\u00fchst\u00fcck, etwas merkw\u00fcrdig morgens um 3 Uhr aber gut. Total zerst\u00f6rt stiegen wir morgens kurz nach 10 Uhr Ortszeit aus dem Flieger. Wie man sich um 4 Uhr mit wenig bis gar keinen Schlaf f\u00fchlt, kann sich jeder vorstellen. Im Zombie Modus ging es raus aus dem Flieger Richtung Kofferband. Hoffentlich ging alles gut und die Koffer reisten mit uns. Wir hatten Gl\u00fcck und die Koffer waren in Sicht, Koffer vom Band, durch den Sicherheitsbereich ohne eine Frage zu beantworten und ab in die Empfangshalle. Da standen wir nun zwischen lauter lustigen Schriftzeichen und Piktogrammen die uns den Weg weisten. Erstmal setzen und im WLAN anmelden, um nach dem Weg zu schauen.\u00a0 Es gab vier M\u00f6glichkeiten in die Stadt zu kommen:&nbsp; Variante 1: Zug \u2013 die schnellsteVariante 2: Bus \u2013 die g\u00fcnstigste\u00a0Variante 3: Taxi Variante 4: UBER \u2013 die teuerste Variante\u00a0 Wir entschieden uns f\u00fcr den Bus, g\u00fcnstig und man bekommt einen guten ersten \u00dcberblick von der Stadt. Also ab an den n\u00e4chsten ATM die ersten Hongkong Dollar abheben und die Busstation suchen. Der Flughafen war sehr \u00fcbersichtlich und alles einfach zu finden. Komischerweise konnte man das Busticket nur in Cash bezahlen \u2013 von wegen digital bezahlen. F\u00fcr 40 Hongkong Dollar (umgerechnet 4 \u20ac\/Person) ging es in ca. 30 Minuten Richtung Stadt.\u00a0 Wie es sich geh\u00f6rte gab es im Bus WLAN und somit konnten wir den Weg per Google Maps auf dem iPhone verfolgen und wussten genau, wo wir aussteigen mussten \u2013 Digitalisierung sei Dank. Vorbei an Disneyland und der Skyline von Hongkong ging es nach Central. Unser Hotel befand sich im Szeneviertel Soho. Koffer in die Hand und ab auf die Stra\u00dfe. Es war hei\u00df, die Luft war stickig schw\u00fcl und alles war laut und gro\u00df. Eigentlich wollten wir nur ins Bett doch rief die Stadt nach uns erkundet zu werden. 7,4 Mio Einwohner (1106 km\u00b2), als Vergleich Berlin hat ca. die H\u00e4lfte 3,6 Mio (891,68 km\u00b2) Einwohner. Nichtsdestotrotz auf jeden Fall viel weniger Verkehr als in Vietnam. Auff\u00e4llig waren die zweist\u00f6ckigen Stra\u00dfenbahnen, die das Stra\u00dfenbild pr\u00e4gten.&nbsp; Als Erstes ging es ins Hotel duschen, umziehen und dann ab ins Get\u00fcmmel. Unser Plan stand \u2013 Mittag essen und die Stadt erkunden und hoffentlich nicht zu sp\u00e4t ins Bett. Zum Mittag gab es ein klassisches Reisgericht und einen Gr\u00fcntee. Was sofort auffiel, waren die unz\u00e4hligen Shoppingcentern mit den ganzen Edelboutiquen: Louis Vuitton, Gucci, Versace und Co. Hier gab es einfach jede Marke die das edel Shopping Herz begehrt. Fr\u00e4nn hatte zuvor noch nie so viele Rolexl\u00e4den gesehen wie hier, nach dem 8. Laden hat sie aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen. Die Menschen hier legen anscheinend Wert auf Mode und teure Uhren. Irgendwann war es sogar Fr\u00e4nn zu viel. Die Fu\u00dfg\u00e4ngerwege waren alle so angelegt, dass man durch die Shoppingcentren durch musste: Rein in die Mall, raus, rein und wieder raus, wie ein riesiges Labyrinth \u2013 einfach nur anstrengend. Schnell eine Stra\u00dfe \u00fcberqueren ist hier nicht so einfach m\u00f6glich. Als Erstes ging es Richtung Wasser, um auf die Halbinsel&nbsp;Kowloon mit der F\u00e4hre zu fahren und die andere Seite zu erkunden.&nbsp; F\u00fcr ca. 4 Hongkongdollar (umgerechnet 0,40 \u20ac) pro Fahrt bekam man einen Token, mit dem man die F\u00e4hre nutzen konnte. Unser Ziel war der Temple Street Markt und Ladies Markt\u2013 zwei Highlights laut Google die man sich unbedingt anschauen sollte. Die F\u00fc\u00dfe wurden immer schwerer und die Kraft verlie\u00df uns, doch aufgeben war keine Option. Die Stra\u00dfen waren voll mit kaufw\u00fctigen Menschen. Total verschwitzt kamen wir am\u00a0Ladies Markt an \u2013 es war grauenvoll. Asiatischer Plastik-Plunder in jeglicher Ausf\u00fchrung.\u00a0 Wirklich gar nichts konnte man hier erwerben und wir entschieden uns wieder zur\u00fcck Richtung Temple Street zu gehen und uns diesen Markt anzuschauen vielleicht hatten wir ja dort mehr Gl\u00fcck. Am Markt angekommen waren wir jedoch viel zu fertig, so dass wir nur noch ein kurzes Abendmahl am Wegesrand zu uns nahmen und uns f\u00fcr den Heimweg entschieden. Ein letztes Foto von der F\u00e4hre auf die Skyline von\u00a0Hongkong Island und dann ab ins Hotel.\u00a0 Total ersch\u00f6pft kamen wir nach ca. 15 Kilometer Fu\u00dfmarsch am Hotel an und fielen ins Bett \u2013 der Marathon war f\u00fcr heute beendet. Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es erstmal das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet testen. Fr\u00e4nns Herz schlugt h\u00f6her, Kimchi zum Fr\u00fchst\u00fcck. Ein Toast und etwas R\u00fchrei und dazu einen \u00e4u\u00dferst schlechten Kaffee.&nbsp;Die Stra\u00dfe hinauf ging es zu einem der \u00e4ltesten Tempel Hongkongs \u201eMan Mo\u201c, ein taoistischer Tempel. Lange konnte man sich im Tempel nicht aufhalten da dank der \u00fcberall stehenden R\u00e4ucherst\u00e4bchen und h\u00e4ngenden R\u00e4ucherspiralen die Luft knapp wurde. Unser Interesse hielt sich in Grenzen und wir bevorzugten die tropische Hitze unter freiem Himmel.&nbsp; Danach bewunderten wir die vielen bunten W\u00e4nde in Soho die mit internationalen Streetart K\u00fcnstlern gef\u00fcllt sind.&nbsp;Einfach sch\u00f6n anzusehen. Wir streiften durch die leeren Stra\u00dfen, auff\u00e4llig waren die vielen verschlossenen Gesch\u00e4fte, achja heute war ja der 70zigste Jahrestag von China \u2013 der Nationalfeiertag. Per WhatsApp wurden wir von der Familie vorgewarnt, passt auf euch auf, aber was sollte uns schon passieren? Wir beschlossen zum\u00a0Victoria Peak (The Peak)\u00a0auch bekannt als\u00a0Mount Austin oder lokal als \u201eThe Peak\u201c zu laufen und von dort mit der Drahtseilbahn f\u00fcr 52 Hongkong Dollar\/Person (ca. 6 \u20ac) auf den Berg zu fahren und uns Hongkong von oben anzuschauen. Es ist mit 552m, der h\u00f6chste H\u00fcgel auf Hong Kong Island und eine der Hauptattraktionen von Hongkong. Oben angekommen genossen wir die Aussicht \u00fcber die Stadt.\u00a0 Gef\u00fchlte 1000 Fotos sp\u00e4ter ging es wieder mit der Bahn Richtung Soho. Unten angekommen standen bewaffnete Polizisten mit Gasmasken an der Stra\u00dfenecke uns wurde mulmig zu Mute, zwar hatten wir von den Ausschreitungen geh\u00f6rt doch hielt es Fr\u00e4nn nicht ab direkt in Richtung Demonstration zu laufen, sie hatte eine Vorliebe f\u00fcr Demonstrationen. Mariana hatte so gar keine Lust auf Stress doch konnte sie Fr\u00e4nn nicht aufhalten, was sollte schon passieren. Unten angekommen pr\u00e4gten schwarz gekleidete Menschen mit Regenschirmen das Stra\u00dfenbild. Demonstranten zogen in der Sonderverwaltungszone erneut auf die Stra\u00dfen und wir mitten drin. Die ersten Ausschreitungen waren im Sommer und die Lage hatte sich weiter zugespitzt. Wir waren im Epizentrum angekommen und wussten pl\u00f6tzlich nicht mehr, wo wir lang mussten. Die Demonstranten kamen von links und von rechts und wir hatten den \u00dcberblick verloren, wir liefen Richtung Wasser den Menschenmassen hinterher. Nur wenig sp\u00e4ter kam es nicht weit von uns entfernt zu Zusammenst\u00f6\u00dfen und Ausschreitungen. \u00dcberall Demonstranten und Presseleute doch keine Polizei die wir fragen konnten. Wir hatten absolut keine Ahnung, wo wir hin sollten. \u00a0 Alle liefen Richtung F\u00e4hre, keine gute Idee, wenn Ausschreitungen sind. Vielleicht Richtung Berg? Dort waren auch \u00fcberall Menschen mit schwarzer Kleidung und Masken, bl\u00f6d nur das wir auch schwarz gekleidet waren\u2026&nbsp;Wir blieben stehen, beobachteten die Menschenmassen und entschieden uns so vorsichtig wie nur m\u00f6glich durch die Demo zu kommen. Am Wegesrand sa\u00dfen Frauen und spielten Karten, andere machten Mittagsschlaf \u2013 skurrile Situation und wir hatten keine Ahnung wie ernst oder nicht ernst die Lage war. Pl\u00f6tzlich h\u00f6rten wir Sirenen, sahen rennende Polizisten, Wasserwerfer und Reporter mit Warnwesten und dem Aufdruck \u201ePresse\u201c. Wir nahmen die n\u00e4chste Rolltreppe nach oben und \u00fcberquerten die Stra\u00dfe und schauten uns das Spektakel von oben an. Mariana hatte sich so auf das Feuerwerk zum Feiertag gefreut doch w\u00e4hrend sich China in Peking mit einer riesigen Parade zum 70. Gr\u00fcndungstag selbst feierte, gingen die Menschen in Hongkong f\u00fcr die Freiheit auf die Stra\u00dfe. Seit 1997 wird Hongkong autonom regiert was wir das erste Mal im Flieger realisierten da wir kein Visum ben\u00f6tigten. Uns wurde wieder mal bewusst, wie privilegiert wir doch sind und das nicht alle den Status von Freiheit so genie\u00dfen k\u00f6nnen. Zu Recht also das die Menschen auf die Stra\u00dfen gehen und f\u00fcr ihre Meinungs- und Versammlungsfreiheit k\u00e4mpfen und somit war uns nach feiern auch nicht zu mute. Es kamen immer mehr Polizeiwagen und das Herz rutschte Fr\u00e4nn in die Hose als ein Polizist die Waffe zog und auf den \u00dcbergang zielte, weil jemand eine Wasserflasche runtergeschmissen hatte. Blo\u00df weg hier.&nbsp; Wir flohen aus der Menschenmasse, suchten uns ein Caf\u00e9, um uns bei Twitter \u00fcber die aktuellen Geschehnisse zu informieren. Ein kleines Caf\u00e9 namens \u201eFast Gourmet\u201c in einer Gasse gab uns Unterschlupf und wir bestellten einen Eiskaffee. Laut den aktuellen Meldungen waren wir dem Epizentrum entkommen und die Demonstrationen gingen in Kowloon weiter. Die Stra\u00dfen waren menschenleer und die meisten Restaurants hatten geschlossen. Wie der Zufall es wollte, fanden wir ein kleines japanisches Restaurant nicht weit von unserem Hotel wo wir uns eine Suppe genehmigten und den anderen G\u00e4sten beim Schl\u00fcrfen zu h\u00f6rten. Danach ging es ins Hotel wo wir die letzten Stunden des Tages mit Blog schreiben verbrachten.&nbsp;Am n\u00e4chsten Morgen ging es durch eine enge Gasse in Soho, wo sich ein kleiner Antikmarkt befindet auf dem wir ein Bild als Erinnerung erworben. Wir schlenderten durch die Gasse, die Sonne brannte und es war unertr\u00e4glich schw\u00fcl. Wie beim Hindernislauf wichen wir den Wassertropfen der Klimaanlagen, aus die von den H\u00e4userw\u00e4nden tropfen. Unser n\u00e4chstes Ziel war das&nbsp;PMQ Design Center. 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