{"id":4154,"date":"2018-06-07T20:07:29","date_gmt":"2018-06-07T20:07:29","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=4154"},"modified":"2018-06-19T20:23:12","modified_gmt":"2018-06-19T20:23:12","slug":"digital-detox-lastovo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=4154","title":{"rendered":"Digital Detox und die abenteuerliche Wanderung von Fr\u00e4nn"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4162\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA-740x740.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/1C81D604-6481-4572-92C6-B694CCDFBCBA.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen ging es nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit dem Digital Detox los. Schon am Vortag fragten wir uns, ob wir es schaffen und wie stark uns unser Handy fehlen w\u00fcrde. Wir betrieben Vorsichtsma\u00dfnahmen und r\u00e4umten unsere Startbildschirme vom Handy leer. Alles aus dem sichtbaren Bereich und in Ordnern, alle Push-Meldungen deaktiviert. Das Handy diente nur noch als Fotoapparat, um die Eindr\u00fccke f\u00fcr unsere geliebten Leser festzuhalten.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Frisch gest\u00e4rkt ging es nach dem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck an den Strand, diesmal suchten wir uns eine neue Bucht in der Natur. Wie schauten auf verlassene Geb\u00e4ude und lauschten den Wellen. Nur kurze Zeit sp\u00e4ter lie\u00dfen Fr\u00e4nn die vielen leerstehenden Geb\u00e4ude keine Ruhe, sie wollte nur kurz einen Blick auf die andere Seite werfen und wanderte los. Mariana blieb an Ort und Stelle und las das n\u00e4chste Buch. Fr\u00e4nn lief und lief und ging immer weiter dabei vergas sie komplett Zeit und Ort und Mariana fing sich an einen Kopf zu machen. Nat\u00fcrlich ging Fr\u00e4nn ohne Handy los und verlor sich komplett in Gedanken. Leer stehende Geb\u00e4ude hatten es ihr schon seit vielen Jahren angetan, urbexen (f\u00fcr alle Unwissenden: Urban Exploring) war ein gro\u00dfes Hobby von ihr wo sie mit ihrem jahrelangen Freund Daffy das ein oder andere Fotoalbum mit Motiven f\u00fcllen k\u00f6nnte. Als sie dann noch einen unheimlich aussehenden Schacht im Berg fand, spielten ihre Gedanken komplett verr\u00fcckt. Was sich hier mal abgespielt hatte. Leider musste die Fotoausr\u00fcstung diesmal zu Hause bleiben, eine Vorsichtsma\u00dfnahme, um sich auf den Entspannungsurlaub einzulassen und ohne Taschenlampe war die Erkundung auch keine gute Option. Die Sonne brannte immer hei\u00dfer und der Weg war fast zu Ende, okay okay vielleicht sollte sie doch schnell wieder zur\u00fcck, wer wei\u00df was sich nach dem Weg noch f\u00fcr ein Abenteuer verbirgt? Zur\u00fcck am Camp angekommen konnte Fr\u00e4nn den \u00e4ngstlichen Gesichtsausdruck von Mariana sofort deuten \u2013 scheinbar war sie doch etwas l\u00e4nger weg geblieben als geplant. Ruhig und mit schlechtem Gewissen setzte sie sich auf die Decke und las ein Buch. Lesen \u2013 schwimmen und die Natur beobachten waren unsere Tagesinhalte.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4158\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3112-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3112-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3112-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3112-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3112-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3112-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3112-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nAuf dem Nachhauseweg gab es einen Eiscaf\u00e9 in unserer Stammbar \u201eKokolo\u201c wo wir wieder freundlich empfangen wurden. Diesmal bezahlten wir auch nur noch 30 kn (umgerechnet 4,10 \u20ac). Es war Sonntag, kein WLAN und somit auch kein Tatort. Wir kochten uns Nudeln mit Zucchini und a\u00dfen diese auf unserem Balkon mit dem tollen Ausblick aufs Mittelmeer. Danach hie\u00df es wieder lesen und einfach mal nichts tun. Die Challenge hatten wir ohne gro\u00dfe Anstrengung bestanden, dass Handy fehlte keine Sekunde.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4157\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2975-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2975-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2975-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2975-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2975-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2975-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2975-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2975-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nFrisch ausgeschlafen fing die neue Woche bei uns genauso ruhig an wie die alte endete. Es war Montag und wir entschlossen den heutigen Tag auch wieder mit nichts tun zu verbringen, ein komplett neues Gef\u00fchl auf Reisen was Fr\u00e4nn so noch nicht kannte. Jeden Tag ein Abenteuer, jeden Tag eine neue Geschichte doch diesmal war es eine Challenge auch mal anders zu reisen und sich auf den Unterschied einzulassen. Ein ruhiges Pl\u00e4tzchen gesucht und ab ins Wasser. Seeigel und die Unterwasserwelt von <b>Pezba\u00a0<\/b>erforschen. Fr\u00e4nn fischte ein paar Seeigelskelete aus dem Wasser die wir gr\u00fcndlich zusammen untersuchten und fragten uns, wie sich der Seeigel wohl fortpflanzt und was sein Geschlecht ist. Ohne Internet konnten wir diese Fragen an Ort uns Stelle nicht beantworten, aber gut scheinbar gibt es auch wichtigere Dinge im Leben und wir konnten ja zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt die Seeigelthematik recherchieren. Leider hatten beide gro\u00dfe Angst vor den dunklen Bereichen im Meer und somit blieb es bei den beiden Seeigeln am heutigen Tag.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4155\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3123-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3123-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3123-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3123-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3123-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3123-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3123-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3123-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nDer Himmel bedeckte sich und es ging wieder Richtung Unterkunft. Da es weit und breit kein ATM gab und wir Morgen die Unterkunft bar bezahlen mussten blieb uns nichts anderes \u00fcbrig als nach <b>Ubli\u00a0<\/b>zum Hafen<b><\/b>zu laufen. Immer am Wasser entlang liefen wir ca. 3 Kilometer bis wir endlich den Hafen erreichten, hier befand sich der einzige ATM weit und breit. Mariana ergriff die Chance und probierte die Kreditkarte in den Schlitz zu stecken, komisch es ging nicht, aber der ATM zeigte keine sonstigen Meldungen an. Fr\u00e4nn hingegen kannte das ATM Problem schon, keine Reise ohne irgendein Problem mit einem ATM. Was w\u00fcrde es wohl diesmal sein? Kein Geld war auf der Insel keine gute Option. Nicht unweit des Automaten sa\u00df ein alter Mann mit einem Bier der unser Treiben beobachtete und sprach uns an. Er hatte es schon vor Stunden probiert und hatte kein Gl\u00fcck. Er musste sich extra ein Taxi bestellen, um bis nach <strong>Lastovo<\/strong> zum n\u00e4chstm\u00f6glichen ATM zu fahren. Kann doch nicht sein dachte sich Mariana und fragte im Caf\u00e9 am Hafen nach dem Automaten. Da alle scheinbar nur Bargeld auf der Insel annehmen sollte es doch eine L\u00f6sung geben. Der junge Mann vom Caf\u00e9 begleitete uns und zeigte uns den Trick. Dieser L\u00f6sungsansatz kannten wir bis jetzt auch noch nicht. Einfach die Kreditkarte falsch rum in den Schlitz stecken und wie durch ein Wunder ging es. Wir bekamen Geld und konnten unsere Schulden begleichen. Nochmal Gl\u00fcck gehabt. \ud83d\ude42<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4159\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3173-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3173-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3173-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3173-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3173-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3173-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3173-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_3173-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nAm Abend freuten wir uns schon sehnlich auf unser bestelltes Abendmahl als kr\u00f6nenden Abschluss ein \u201eDinner f\u00fcr two\u201c. Als Vorspeise gab es Tintenfischsalat, Nudeln mit frischem Thunfisch, Basilikum aus dem Garten und als Hauptgang frischen Fisch vom Grill dazu wurde regionaler Wein gereicht und ein Nachtisch durfte nat\u00fcrlich auch nicht fehlen \u2013 Schokoladeneistorte. Leider wurden wir von den M\u00fccken so extrem zerstochen das wir das Dinner fluchtartig und in Marathon Tempo verlie\u00dfen. Schnell noch unsere treuen Rucks\u00e4cke f\u00fcr die morgige Reise vorbereitet und ab ins Bett. Morgen geht es mit der F\u00e4hre zur n\u00e4chsten Insel nach <b>Vela Luka\u00a0<\/b>auf <b>Kocula <\/b>zum Yoga Retreat, auf das wir uns schon seit Wochen freuten und immer wieder an unsere wundersch\u00f6ne Postkarte mit dem Foto von der einsamen Bucht denken mussten. Vielleicht finden wir das Motiv der Karte, die uns unseren Weg ans Mittelmeer aufzeigte.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 20px; color: #ff0000; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><em><strong>Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?<br \/>\nTeile oder kommentiere ihn!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es nach dem Fr\u00fchst\u00fcck mit dem Digital Detox los. Schon am Vortag fragten wir uns, ob wir es schaffen und wie stark uns unser Handy fehlen w\u00fcrde. Wir betrieben Vorsichtsma\u00dfnahmen und r\u00e4umten unsere Startbildschirme vom Handy leer. Alles aus dem sichtbaren Bereich und in Ordnern, alle Push-Meldungen deaktiviert. Das Handy diente nur noch als Fotoapparat, um die Eindr\u00fccke f\u00fcr unsere geliebten Leser festzuhalten. Frisch gest\u00e4rkt ging es nach dem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck an den Strand, diesmal suchten wir uns eine neue Bucht in der Natur. Wie schauten auf verlassene Geb\u00e4ude und lauschten den Wellen. Nur kurze Zeit sp\u00e4ter lie\u00dfen Fr\u00e4nn die vielen leerstehenden Geb\u00e4ude keine Ruhe, sie wollte nur kurz einen Blick auf die andere Seite werfen und wanderte los. Mariana blieb an Ort und Stelle und las das n\u00e4chste Buch. Fr\u00e4nn lief und lief und ging immer weiter dabei vergas sie komplett Zeit und Ort und Mariana fing sich an einen Kopf zu machen. Nat\u00fcrlich ging Fr\u00e4nn ohne Handy los und verlor sich komplett in Gedanken. Leer stehende Geb\u00e4ude hatten es ihr schon seit vielen Jahren angetan, urbexen (f\u00fcr alle Unwissenden: Urban Exploring) war ein gro\u00dfes Hobby von ihr wo sie mit ihrem jahrelangen Freund Daffy das ein oder andere Fotoalbum mit Motiven f\u00fcllen k\u00f6nnte. Als sie dann noch einen unheimlich aussehenden Schacht im Berg fand, spielten ihre Gedanken komplett verr\u00fcckt. Was sich hier mal abgespielt hatte. Leider musste die Fotoausr\u00fcstung diesmal zu Hause bleiben, eine Vorsichtsma\u00dfnahme, um sich auf den Entspannungsurlaub einzulassen und ohne Taschenlampe war die Erkundung auch keine gute Option. Die Sonne brannte immer hei\u00dfer und der Weg war fast zu Ende, okay okay vielleicht sollte sie doch schnell wieder zur\u00fcck, wer wei\u00df was sich nach dem Weg noch f\u00fcr ein Abenteuer verbirgt? Zur\u00fcck am Camp angekommen konnte Fr\u00e4nn den \u00e4ngstlichen Gesichtsausdruck von Mariana sofort deuten \u2013 scheinbar war sie doch etwas l\u00e4nger weg geblieben als geplant. Ruhig und mit schlechtem Gewissen setzte sie sich auf die Decke und las ein Buch. 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Jeden Tag ein Abenteuer, jeden Tag eine neue Geschichte doch diesmal war es eine Challenge auch mal anders zu reisen und sich auf den Unterschied einzulassen. Ein ruhiges Pl\u00e4tzchen gesucht und ab ins Wasser. Seeigel und die Unterwasserwelt von Pezba\u00a0erforschen. Fr\u00e4nn fischte ein paar Seeigelskelete aus dem Wasser die wir gr\u00fcndlich zusammen untersuchten und fragten uns, wie sich der Seeigel wohl fortpflanzt und was sein Geschlecht ist. Ohne Internet konnten wir diese Fragen an Ort uns Stelle nicht beantworten, aber gut scheinbar gibt es auch wichtigere Dinge im Leben und wir konnten ja zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt die Seeigelthematik recherchieren. Leider hatten beide gro\u00dfe Angst vor den dunklen Bereichen im Meer und somit blieb es bei den beiden Seeigeln am heutigen Tag. &nbsp; Der Himmel bedeckte sich und es ging wieder Richtung Unterkunft. Da es weit und breit kein ATM gab und wir Morgen die Unterkunft bar bezahlen mussten blieb uns nichts anderes \u00fcbrig als nach Ubli\u00a0zum Hafenzu laufen. Immer am Wasser entlang liefen wir ca. 3 Kilometer bis wir endlich den Hafen erreichten, hier befand sich der einzige ATM weit und breit. Mariana ergriff die Chance und probierte die Kreditkarte in den Schlitz zu stecken, komisch es ging nicht, aber der ATM zeigte keine sonstigen Meldungen an. Fr\u00e4nn hingegen kannte das ATM Problem schon, keine Reise ohne irgendein Problem mit einem ATM. Was w\u00fcrde es wohl diesmal sein? Kein Geld war auf der Insel keine gute Option. Nicht unweit des Automaten sa\u00df ein alter Mann mit einem Bier der unser Treiben beobachtete und sprach uns an. Er hatte es schon vor Stunden probiert und hatte kein Gl\u00fcck. Er musste sich extra ein Taxi bestellen, um bis nach Lastovo zum n\u00e4chstm\u00f6glichen ATM zu fahren. Kann doch nicht sein dachte sich Mariana und fragte im Caf\u00e9 am Hafen nach dem Automaten. Da alle scheinbar nur Bargeld auf der Insel annehmen sollte es doch eine L\u00f6sung geben. Der junge Mann vom Caf\u00e9 begleitete uns und zeigte uns den Trick. Dieser L\u00f6sungsansatz kannten wir bis jetzt auch noch nicht. Einfach die Kreditkarte falsch rum in den Schlitz stecken und wie durch ein Wunder ging es. Wir bekamen Geld und konnten unsere Schulden begleichen. Nochmal Gl\u00fcck gehabt. \ud83d\ude42 &nbsp; Am Abend freuten wir uns schon sehnlich auf unser bestelltes Abendmahl als kr\u00f6nenden Abschluss ein \u201eDinner f\u00fcr two\u201c. Als Vorspeise gab es Tintenfischsalat, Nudeln mit frischem Thunfisch, Basilikum aus dem Garten und als Hauptgang frischen Fisch vom Grill dazu wurde regionaler Wein gereicht und ein Nachtisch durfte nat\u00fcrlich auch nicht fehlen \u2013 Schokoladeneistorte. Leider wurden wir von den M\u00fccken so extrem zerstochen das wir das Dinner fluchtartig und in Marathon Tempo verlie\u00dfen. Schnell noch unsere treuen Rucks\u00e4cke f\u00fcr die morgige Reise vorbereitet und ab ins Bett. Morgen geht es mit der F\u00e4hre zur n\u00e4chsten Insel nach Vela Luka\u00a0auf Kocula zum Yoga Retreat, auf das wir uns schon seit Wochen freuten und immer wieder an unsere wundersch\u00f6ne Postkarte mit dem Foto von der einsamen Bucht denken mussten. Vielleicht finden wir das Motiv der Karte, die uns unseren Weg ans Mittelmeer aufzeigte. &nbsp; Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen? 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