{"id":4128,"date":"2018-06-11T17:30:56","date_gmt":"2018-06-11T17:30:56","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=4128"},"modified":"2018-06-19T20:22:37","modified_gmt":"2018-06-19T20:22:37","slug":"lastovo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=4128","title":{"rendered":"Die Geisterstadt Lastovo"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4142\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2941-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2941-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2941-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2941-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2941-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2941-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2941-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2941-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nP\u00fcnktlich um 9 Uhr gab es Fr\u00fchst\u00fcck, was wir auf keinen Fall verpassen wollten, hier gab es ja nicht viel somit hie\u00df es p\u00fcnktlich sein. Wir sa\u00dfen \u00fcberp\u00fcnktlich um 8:54 Uhr auf der gro\u00dfen Terrasse und warteten gespannt auf das Fr\u00fchst\u00fcck. Der Ausblick auf die gr\u00fcne Landschaft und das t\u00fcrkisblaue Meer war atemberaubend sch\u00f6n. \u00dcberrascht wurden wir mit einem Fr\u00fchst\u00fcck, was es in sich hatte. Frischer Saft, Tee, Kaffee und dazu French Toast oder Arme Ritter wie der Ossi dazu sagen w\u00fcrde, Brot, Joghurt und selbstgemachte Marmelade \u2013 ein Fr\u00fchst\u00fcck wie es im Rezeptbuch steht.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es frisch gest\u00e4rkt zu einem einsamen Anleger, wo wir den Tag mit baden, lesen und meditieren verbrachten. Mehr Entspannung ging nun wirklich nicht. Wir sind im Paradies angekommen. Unser Pl\u00e4tzchen befand sich direkt am Wasser auf der Insel <b>Prezba <\/b>im Inselreich des <b>Naturparks Lastovo. <\/b>Es war schon fast beruhigend still, niemand st\u00f6rte uns und wir konnten in Ruhe schnorcheln und entspannen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4145\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2669-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2669-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2669-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2669-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2669-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2669-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2669-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><br \/>\nGegen sechzehn Uhr ging es zur\u00fcck zur Pension. Da es weit und breit nicht viel gab entschlossen wir nochmal zu kochen. Diesmal gab es Reis mit frischer Aubergine und Thunfisch aus dem \u00f6rtlichen Supermarkt. Nach dem Essen ging es zum einzigen Caf\u00e9 &amp; Bar des Ortes namens Kokolo, wo wir uns einen ersten Cocktail, einen Mojito, als Belohnung genehmigten. Dabei \u00fcberlegten wir, ob es eine gute Idee sei und ob wir es wirklich schaffen ein paar Tage komplett auf das Internet zu verzichten als vorab Challenge f\u00fcr unser Yoga Retreat n\u00e4chste Woche. Das klang nach einem guten Plan. Sonntag dann noch das ein oder andere Foto per Handy und ab Mittwoch komplett ohne Handy?<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4129\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2691-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2691-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2691-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2691-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2691-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2691-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2691-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2691-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><br \/>\nF\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen hatten wir uns fest vorgenommen mit dem \u00f6rtlichen Bus nach\u00a0<b>Lastovo\u00a0<\/b>zu fahren und die Insel weiter zu erkunden. Die laut Wikipedia 9 km lang und 6 km breit und \u00fcberwiegend gebirgig und sehr gr\u00fcn ist. Vielleicht war ja dort etwas mehr los. Die Bushaltestelle war nicht weit von unserer Pension und somit warteten wir in der Bushaltestelle, doch niemand kam. Zwar gab es einen Busplan, scheinbar fuhr der Busfahrer jedoch so wie er Lust und Laune hat. Heute also offensichtlich nicht.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4130\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2707-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2707-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2707-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2707-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2707-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2707-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2707-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2707-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><br \/>\nOkay, Plan\u00e4nderung und ab zum einzigen Rollerverleih in der Nachbarschaft. Die unfreundliche Dame wollte unsere F\u00fchrerscheine sehen und wies uns zu unserer Trauer ab. Ohne richtigen Motorradschein keinen Roller, kleine Roller hatten sie nicht vorr\u00e4tig. Kurzzeitig bekamen wir etwas Angst. Waren wir nun in <b>Pasadur <\/b>gefangen? Wir gingen zu unserem Caf\u00e9 \u201eKokolo\u201c von gestern Abend zur\u00fcck und informierten uns. Leider konnte man uns hier auch nicht weiterhelfen. Wandern, schwimmen, Fahrrad oder ein Boot waren die Optionen. Stets positiv denkend mussten wir doch eine L\u00f6sung finden, irgendwie m\u00fcssen wir doch nach <b>Lastovo\u00a0<\/b>kommen. Die bergige Landschaft lud zum Wandern und Fahrradfahren ein. Eine Strecke sind laut Google Maps ca. 14 Kilometer was theoretisch f\u00fcr uns t\u00e4gliche Radfahrer in Berlin keine Entfernung ist. Mit Fr\u00e4nns angeschlagenem Bein, vom XLETIX Lauf kurz vor der Reise, aber keine gute Idee. Kein Roller, kein Bus, kein Wandern, kein Rad fahren. Nicht unweit von unserer Pension befand sich das einzige Hotel der Insel. Hier m\u00fcsse es doch ein Taxi oder aber eine andere Bef\u00f6rderungsm\u00f6glichkeit geben. Also hin und nachfragen, kostet ja nichts. Wie der Zufall es wollte, half man uns sofort und der nette Mann vom Hotelshuttel fuhr uns f\u00fcr 180 kn (ca. 25 \u20ac) nach <b>Lastovo\u00a0<\/b>und versicherte, dass er uns auch wieder zur\u00fcckholen w\u00fcrde. Auf der Fahrt bestaunten wir auf den H\u00e4ngen der Insel die Wein und Olivenfelder. Wir waren \u00fcbergl\u00fccklich und freuten uns auf die Zivilisation.\u00a0Nach ca. 25 Minuten erreichten wir einen Berg und schauten auf <b>Lastovo.\u00a0<\/b>Von hier aus kann man durch den freien Blick und die geringe Lichtverschmutzung sehr gut am Nachthimmel die Milchstra\u00dfe sehen doch wollten wir so lange hier nicht verweilen aber vielleicht f\u00fcr den ein oder anderen Hobbyastronauten unter euch eine interessante Information, wenn ihr hier mal vorbeischaut.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Unser Fahrer setzte uns ab und wir vereinbarten die R\u00fcckfahrt zu 20:30 Uhr. Am Berghang lag nur das verschlafene Dorf, so viel war hier scheinbar auch nicht los. Ein kleiner Konsum, ein Imbiss und das war es auf den ersten Blick dann auch schon. Wo waren nur die ganzen Menschen?<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4132\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2732-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2732-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2732-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2732-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2732-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2732-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2732-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2732-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><br \/>\nWir entschieden uns <b>Lastovo\u00a0<\/b>per Fu\u00df zu erkunden. \u00dcberall blaue Schilder mit der Aufschrift \u201eVia the present to the past\u201c \u2013 \u201e\u00dcber die Gegenwart in die Vergangenheit\u201c.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4133\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2756-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2756-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2756-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2756-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2756-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2756-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2756-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2756-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><br \/>\nDie Zeit war hier stehen geblieben. Eingest\u00fcrzte Geb\u00e4ude, Pflanzen die sich ihren Weg durch die Mauern eroberten, leere Gassen und absolute Stille. Auff\u00e4llig waren die besonderen Schornsteine \u201eFumari\u201c die typisch f\u00fcr\u00a0<b>Lastovo <\/b>sind. Dabei handelt es sich um eine typische Bauform von Hauskaminen die das Stadtbild von <b>Lastovo\u00a0<\/b>pr\u00e4gen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4131\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2771-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2771-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2771-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2771-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2771-640x480.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2771-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2771-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><br \/>\nGespenster \u00e4hnliche Zust\u00e4nde, schon fast wie in einem Horrorfilm. Gab es hier keine Menschen und wenn wo waren sie hin? Wir entschlossen uns auf den obersten zu erreichenden Punkt zu wandern \u2013 eine meteorologische Wetterstation, um hier Ausschau zu halten. Der Weg nach oben war sehr abenteuerlich doch die Aussicht belohnte unsere Anstrengungen, hierhin verirrten sich wohl nur die wenigsten Touristen. Oben angekommen mussten wir feststellen, dass die Station scheinbar schon lange nicht mehr richtig zug\u00e4nglich ist. Auf dem Gipfel stand eine kaputte Bank, auf der wir Platz nahmen und auf das offene Meer und die Insel <b>Korcula\u00a0<\/b>und\u00a0<b>Lastovo <\/b>schauten. Der Wind streifte durch unser Haar und wir genossen die Ruhe.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-4128 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=4137'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2938-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2938-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2938-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2938-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2938-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2938-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2938-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2938-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=4140'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2927-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2927-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2927-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2927-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2927-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2927-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2927-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2927-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=4136'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2800-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2800-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2800-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2800-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2800-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2800-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2800-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2800-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=4150'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2886-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=4138'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2865-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2865-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2865-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2865-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2865-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2865-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2865-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2865-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\"><br \/>\nDanach ging es dann wieder runter durch die Gassen bis wir durch Zufall ein unscheinbares Restaurant \u201eKonoba Fumari\u201c entdeckten. Langsam zwickte uns der Magen doch weit und breit nichts au\u00dfer leere Gassen und wir. Zwei \u00e4ltere Damen empfingen uns, doch konnten sie uns nicht helfen. Wir konnten kein Kroatisch und sie kein Englisch. Nach kurzem Warten kam eine weitere Dame, die uns dann doch noch weiterhelfen konnte. Sie bat uns an einem der vielen Tische im Garten Platz zu nehmen. Nur kurze Zeit sp\u00e4ter verirrten sich noch ein paar weitere Touristen hierher.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-4139\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2943-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2943-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2943-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2943-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2943-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2943-640x640.jpg 640w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2943-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2018\/06\/IMG_2943-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nWir bestellten zwei Spie\u00dfe mit Gem\u00fcse und etwas Fleisch, einen Salat und zwei Radler als St\u00e4rkung. Als Vorspeise reichte man uns frisches Brot und Oliven\u00f6l aus eigener Herstellung \u2013 es war vorz\u00fcglich. Wir unterhielten uns mit der netten, asiatisch aussehenden Servicekraft. Ihr Mann sei Australier und betreibe das Restaurant. Sie berichtete, dass die beiden Touristen vom Nachbartisch gegen\u00fcber eine M\u00f6glichkeit suchten wieder zur\u00fcck nach <b>Prezba <\/b>zu kommen. Wir boten unsere Hilfe an und freuten uns etwas Gutes zu tun. Am vereinbarten R\u00fcckfahrtort gab es den zweiten Supermarkt der Insel, wo wir uns noch schnell mit etwas Obst und Gem\u00fcse eindeckten. P\u00fcnktlich um 20:30 Uhr kam unser freundlicher Shuttle und nahm uns alle mit zur\u00fcck. Die beiden Touristen erz\u00e4hlten uns wie sie den weiten Weg von <b>Prezba\u00a0<\/b>nach <b>Lastovo\u00a0<\/b>gelaufen sind uns was sie erlebt hatten. Sie waren heil froh, dass sie den Weg nicht zur\u00fccklaufen mussten. Das Shuttle setzte uns am Hotel ab und es ging zur\u00fcck zur Pension. Ein Tag voller Eindr\u00fccke, der es in sich hatte. Irgendwie war die Ruhe und die menschenleere von <b>Lastovo\u00a0<\/b>ein komplett neues Gef\u00fchl, was man so nicht kannte.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #000000;\">Am n\u00e4chsten Morgen beschlossen wir unsern ersten Digital Detox Tag einzulegen. Wie es uns erging und ob wir es geschafft haben lest ihr dann im n\u00e4chsten Beitrag.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 20px; color: #ff0000; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><em><strong>Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?<br \/>\nTeile oder kommentiere ihn!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich um 9 Uhr gab es Fr\u00fchst\u00fcck, was wir auf keinen Fall verpassen wollten, hier gab es ja nicht viel somit hie\u00df es p\u00fcnktlich sein. Wir sa\u00dfen \u00fcberp\u00fcnktlich um 8:54 Uhr auf der gro\u00dfen Terrasse und warteten gespannt auf das Fr\u00fchst\u00fcck. Der Ausblick auf die gr\u00fcne Landschaft und das t\u00fcrkisblaue Meer war atemberaubend sch\u00f6n. \u00dcberrascht wurden wir mit einem Fr\u00fchst\u00fcck, was es in sich hatte. Frischer Saft, Tee, Kaffee und dazu French Toast oder Arme Ritter wie der Ossi dazu sagen w\u00fcrde, Brot, Joghurt und selbstgemachte Marmelade \u2013 ein Fr\u00fchst\u00fcck wie es im Rezeptbuch steht. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck ging es frisch gest\u00e4rkt zu einem einsamen Anleger, wo wir den Tag mit baden, lesen und meditieren verbrachten. Mehr Entspannung ging nun wirklich nicht. Wir sind im Paradies angekommen. Unser Pl\u00e4tzchen befand sich direkt am Wasser auf der Insel Prezba im Inselreich des Naturparks Lastovo. Es war schon fast beruhigend still, niemand st\u00f6rte uns und wir konnten in Ruhe schnorcheln und entspannen. &nbsp; Gegen sechzehn Uhr ging es zur\u00fcck zur Pension. Da es weit und breit nicht viel gab entschlossen wir nochmal zu kochen. Diesmal gab es Reis mit frischer Aubergine und Thunfisch aus dem \u00f6rtlichen Supermarkt. Nach dem Essen ging es zum einzigen Caf\u00e9 &amp; Bar des Ortes namens Kokolo, wo wir uns einen ersten Cocktail, einen Mojito, als Belohnung genehmigten. Dabei \u00fcberlegten wir, ob es eine gute Idee sei und ob wir es wirklich schaffen ein paar Tage komplett auf das Internet zu verzichten als vorab Challenge f\u00fcr unser Yoga Retreat n\u00e4chste Woche. Das klang nach einem guten Plan. Sonntag dann noch das ein oder andere Foto per Handy und ab Mittwoch komplett ohne Handy? &nbsp; F\u00fcr den n\u00e4chsten Morgen hatten wir uns fest vorgenommen mit dem \u00f6rtlichen Bus nach\u00a0Lastovo\u00a0zu fahren und die Insel weiter zu erkunden. Die laut Wikipedia 9 km lang und 6 km breit und \u00fcberwiegend gebirgig und sehr gr\u00fcn ist. Vielleicht war ja dort etwas mehr los. Die Bushaltestelle war nicht weit von unserer Pension und somit warteten wir in der Bushaltestelle, doch niemand kam. Zwar gab es einen Busplan, scheinbar fuhr der Busfahrer jedoch so wie er Lust und Laune hat. Heute also offensichtlich nicht. &nbsp; Okay, Plan\u00e4nderung und ab zum einzigen Rollerverleih in der Nachbarschaft. Die unfreundliche Dame wollte unsere F\u00fchrerscheine sehen und wies uns zu unserer Trauer ab. Ohne richtigen Motorradschein keinen Roller, kleine Roller hatten sie nicht vorr\u00e4tig. Kurzzeitig bekamen wir etwas Angst. Waren wir nun in Pasadur gefangen? Wir gingen zu unserem Caf\u00e9 \u201eKokolo\u201c von gestern Abend zur\u00fcck und informierten uns. Leider konnte man uns hier auch nicht weiterhelfen. Wandern, schwimmen, Fahrrad oder ein Boot waren die Optionen. Stets positiv denkend mussten wir doch eine L\u00f6sung finden, irgendwie m\u00fcssen wir doch nach Lastovo\u00a0kommen. Die bergige Landschaft lud zum Wandern und Fahrradfahren ein. Eine Strecke sind laut Google Maps ca. 14 Kilometer was theoretisch f\u00fcr uns t\u00e4gliche Radfahrer in Berlin keine Entfernung ist. Mit Fr\u00e4nns angeschlagenem Bein, vom XLETIX Lauf kurz vor der Reise, aber keine gute Idee. Kein Roller, kein Bus, kein Wandern, kein Rad fahren. Nicht unweit von unserer Pension befand sich das einzige Hotel der Insel. Hier m\u00fcsse es doch ein Taxi oder aber eine andere Bef\u00f6rderungsm\u00f6glichkeit geben. Also hin und nachfragen, kostet ja nichts. Wie der Zufall es wollte, half man uns sofort und der nette Mann vom Hotelshuttel fuhr uns f\u00fcr 180 kn (ca. 25 \u20ac) nach Lastovo\u00a0und versicherte, dass er uns auch wieder zur\u00fcckholen w\u00fcrde. Auf der Fahrt bestaunten wir auf den H\u00e4ngen der Insel die Wein und Olivenfelder. Wir waren \u00fcbergl\u00fccklich und freuten uns auf die Zivilisation.\u00a0Nach ca. 25 Minuten erreichten wir einen Berg und schauten auf Lastovo.\u00a0Von hier aus kann man durch den freien Blick und die geringe Lichtverschmutzung sehr gut am Nachthimmel die Milchstra\u00dfe sehen doch wollten wir so lange hier nicht verweilen aber vielleicht f\u00fcr den ein oder anderen Hobbyastronauten unter euch eine interessante Information, wenn ihr hier mal vorbeischaut. Unser Fahrer setzte uns ab und wir vereinbarten die R\u00fcckfahrt zu 20:30 Uhr. Am Berghang lag nur das verschlafene Dorf, so viel war hier scheinbar auch nicht los. Ein kleiner Konsum, ein Imbiss und das war es auf den ersten Blick dann auch schon. Wo waren nur die ganzen Menschen? &nbsp; Wir entschieden uns Lastovo\u00a0per Fu\u00df zu erkunden. \u00dcberall blaue Schilder mit der Aufschrift \u201eVia the present to the past\u201c \u2013 \u201e\u00dcber die Gegenwart in die Vergangenheit\u201c. &nbsp; Die Zeit war hier stehen geblieben. Eingest\u00fcrzte Geb\u00e4ude, Pflanzen die sich ihren Weg durch die Mauern eroberten, leere Gassen und absolute Stille. Auff\u00e4llig waren die besonderen Schornsteine \u201eFumari\u201c die typisch f\u00fcr\u00a0Lastovo sind. Dabei handelt es sich um eine typische Bauform von Hauskaminen die das Stadtbild von Lastovo\u00a0pr\u00e4gen. &nbsp; Gespenster \u00e4hnliche Zust\u00e4nde, schon fast wie in einem Horrorfilm. Gab es hier keine Menschen und wenn wo waren sie hin? Wir entschlossen uns auf den obersten zu erreichenden Punkt zu wandern \u2013 eine meteorologische Wetterstation, um hier Ausschau zu halten. Der Weg nach oben war sehr abenteuerlich doch die Aussicht belohnte unsere Anstrengungen, hierhin verirrten sich wohl nur die wenigsten Touristen. Oben angekommen mussten wir feststellen, dass die Station scheinbar schon lange nicht mehr richtig zug\u00e4nglich ist. Auf dem Gipfel stand eine kaputte Bank, auf der wir Platz nahmen und auf das offene Meer und die Insel Korcula\u00a0und\u00a0Lastovo schauten. Der Wind streifte durch unser Haar und wir genossen die Ruhe. &nbsp; Danach ging es dann wieder runter durch die Gassen bis wir durch Zufall ein unscheinbares Restaurant \u201eKonoba Fumari\u201c entdeckten. Langsam zwickte uns der Magen doch weit und breit nichts au\u00dfer leere Gassen und wir. Zwei \u00e4ltere Damen empfingen uns, doch konnten sie uns nicht helfen. Wir konnten kein Kroatisch und sie kein Englisch. Nach kurzem Warten kam eine weitere Dame, die uns dann doch noch weiterhelfen konnte. Sie bat uns an einem der vielen Tische im Garten Platz zu nehmen. Nur kurze Zeit sp\u00e4ter verirrten sich noch ein paar weitere Touristen hierher. &nbsp; &nbsp; Wir bestellten zwei Spie\u00dfe mit Gem\u00fcse und etwas Fleisch, einen Salat und zwei Radler als St\u00e4rkung. Als Vorspeise reichte man uns frisches Brot und Oliven\u00f6l aus eigener Herstellung \u2013 es war vorz\u00fcglich. Wir unterhielten uns mit der netten, asiatisch aussehenden Servicekraft. Ihr Mann sei Australier und betreibe das Restaurant. Sie berichtete, dass die beiden Touristen vom Nachbartisch gegen\u00fcber eine M\u00f6glichkeit suchten wieder zur\u00fcck nach Prezba zu kommen. Wir boten unsere Hilfe an und freuten uns etwas Gutes zu tun. Am vereinbarten R\u00fcckfahrtort gab es den zweiten Supermarkt der Insel, wo wir uns noch schnell mit etwas Obst und Gem\u00fcse eindeckten. P\u00fcnktlich um 20:30 Uhr kam unser freundlicher Shuttle und nahm uns alle mit zur\u00fcck. Die beiden Touristen erz\u00e4hlten uns wie sie den weiten Weg von Prezba\u00a0nach Lastovo\u00a0gelaufen sind uns was sie erlebt hatten. Sie waren heil froh, dass sie den Weg nicht zur\u00fccklaufen mussten. Das Shuttle setzte uns am Hotel ab und es ging zur\u00fcck zur Pension. Ein Tag voller Eindr\u00fccke, der es in sich hatte. Irgendwie war die Ruhe und die menschenleere von Lastovo\u00a0ein komplett neues Gef\u00fchl, was man so nicht kannte. Am n\u00e4chsten Morgen beschlossen wir unsern ersten Digital Detox Tag einzulegen. Wie es uns erging und ob wir es geschafft haben lest ihr dann im n\u00e4chsten Beitrag. &nbsp; Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen? 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