{"id":3793,"date":"2017-12-19T13:40:50","date_gmt":"2017-12-19T13:40:50","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=3793"},"modified":"2018-06-19T20:27:29","modified_gmt":"2018-06-19T20:27:29","slug":"mandalay-das-beste-kommt-leider-nicht-immer-zum-schluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=3793","title":{"rendered":"Mandalay. Das Beste kommt leider nicht immer zum Schluss."},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3797\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_3231-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_3231-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_3231-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_3231-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_3231-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_3231-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_3231-740x493.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Der Flughafen von <strong>Mandalay<\/strong> lag einige Kilometer au\u00dferhalb der Stadt. In einem Sammeltaxi f\u00fcr unschlagbare 8000 Kyat fuhren wir fast eine Stunde in die Innenstadt. Das Gef\u00e4hrt teilten wir uns mit vier jungen Damen aus Deutschland. Dass die sch\u00fcchternen Damen aus Deutschland kamen, merkte man schnell, da sie nicht gerade kontraktfreudig waren. Sie unterhielten sich \u00fcber <strong>Bagan<\/strong> und die Ballonfahrt, die sie auch planten zu machen. Wir mischten uns in ihr Gespr\u00e4ch ein und gaben unsere Erfahrungen zur Ballonfahrt an sie weiter. Dankbar nahmen die vier M\u00e4dels unsere wertvollen Tipps an.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Unser Hotel lag im Zentrum von <strong>Mandalay<\/strong>. Zun\u00e4chst brachten wir die Rucks\u00e4cke auf unser Zimmer, das unser neues zu Hause f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Tage darstellen sollte. Das Zimmer \u00fcberraschte mit einem Panoramatoilettenblick. Vom Bett hatten wir einen traumhaften Ausblick auf Klo und Dusche. Zun\u00e4chst fanden wir das \u00fcberaus am\u00fcsant doch schnell legte sich die Heiterkeit, denn wir mussten ja beide das Badezimmer benutzen und niemand hat es gerne bei diesem Gesch\u00e4ft beobachtet zu werden.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Panoramakloblick, Mandalay\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9HmhVYwgZXI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Bei unser \u00fcblichen Erkundungsrunde wollten wir gleich eine Sehensw\u00fcrdigkeit erledigen, den K\u00f6nigsplast <strong>Mandalay Palace<\/strong>. Auf dem Fu\u00dfweg zu Palast bekamen wir einen ersten Eindruck von der Stadt. \u00dcberall Handy- und Computerl\u00e4den und Dreck. Die B\u00fcrgersteige waren nur unter gr\u00f6\u00dfter Obacht zu begehen, denn die Abdeckung zur \u00e4u\u00dferst ekeligen Kanalisationen sind sehr br\u00fcchig oder gar ganz kaputt. Wir mussten fast die ganze Zeit Slalom gehen, um nicht in die offenen Stellen zu fallen oder zu stolpern. Es fehlten die kleinen niedlichen Gassen, so wie wir es aus <strong>Yangon<\/strong> kannten. Weder Street Food noch sonstige interessante Dinge gab es f\u00fcr uns zu entdecken. Selbst die vielen Menschen fehlten uns irgendwie auf der Stra\u00dfe. Alles war so weit weg und man bekam nichts von dem Treiben der Einheimischen mit. Unser erster Eindruck gefiel uns gar nicht. Es gab keine sch\u00f6nen Dinge zu sehen, nur Dreck, M\u00fcll und Beteln\u00fcsse gab es an jeder Ecke.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Der Weg zum <strong>K\u00f6nigspalast<\/strong> zog sich. Auf unserer Karte sah der Weg gar nicht so weit aus. Die Proportionen der Karte hauten vorne und hinten nicht hin. Das Hotel hatte uns eine Clownskarte zur Verf\u00fcgung gestellt. Aber zum Gl\u00fcck stand uns Googlemaps als treuer Begleiter und Helfer in der Not zur Seite. An der Mauer zum K\u00f6nigspalast waren wir inzwischen angekommen, doch es gab nur einen einzigen Eingang zu diesem 4 mal 4 Kilometer gro\u00dfen Areal. \u00dcberall lauerten Taxifahrer auf uns und lockten mit teuren Bef\u00f6rderungsentgelt. In der Theorie laufen \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn die auch die gr\u00f6\u00dften Entfernungen zu Fu\u00df, doch zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt mussten auch wir passen, es gab aber auch nichts Interessantes w\u00e4hrend unseres Weges zu sehen. Uns standen nur zwei Tage f\u00fcr die Stadterkundung in <strong>Mandalay<\/strong> zur Verf\u00fcgung, die Stadt zu Fu\u00df zu erkunden dauerte zu lange. Deswegen feilschte Fr\u00e4nn wieder was das Zeug hielt. \u00c4nn durfte nach Gesch\u00e4ftsabschluss bezahlen. Das ausgehandelte Taxi brachte uns f\u00fcr 3000 Kyat (1,80 Euro) direkt bis zum K\u00f6nigsplast.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3741\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7334-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7334-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7334-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7334-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7334-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7334-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Der Taxifahrer Mr. Bob, der gleichzeitig auch Guide zu sein schien, zeigte uns sein Freundschaftsbuch, um uns zu imponieren wie zufrieden die G\u00e4ste mit ihm als Guide waren. Diesen Brauch der Referenzdokumentierung kannten wir schon aus Vietnam von Mr.Ty, dem Rider aus Hue. Wahrscheinlich hatte er den Plan uns f\u00fcr eine Tagestour f\u00fcr den morgigen Tag zu \u00fcberreden. Doch uns lie\u00df das Poesiealbum der guten Bewertungen kalt.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3798\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7275-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7275-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7275-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7275-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7275-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7275-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Am Eingang zum Areal des K\u00f6nigspalastes musste \u00c4nn zum Bezahlen aus dem Taxi steigen. Fr\u00e4nn pr\u00fcfte derweilen das Poesiealbum auf seine Echtheit und Glaubw\u00fcrdigkeit. 10.000 Kyat (6,25 Euro) pro Personen f\u00fcr f\u00fcnf verschiedene Sightseeing-Stationen waren f\u00e4llig. Uns wurde wieder eine <strong>Archaeological Zone Card<\/strong> ausgeh\u00e4ndigt, nun mit f\u00fcnf K\u00e4stchen zum Abstempeln. Der Eintritt zum K\u00f6nigplast war den Pf\u00f6rtnern nicht genug. Sie wollten als Pfand unseren Reisepass, die Kreditkarte oder den Hotelschl\u00fcssel haben. Diese Sachen wollte \u00c4nn aber auf keinen Fall aush\u00e4ndigen. Fr\u00e4nn beobachtete die wilde Diskussion aus dem Taxi heraus.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3799\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7274-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7274-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7274-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7274-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7274-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7274-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Wutentbrannt kam \u00c4nn zum Auto zur\u00fcck und berichtete Fr\u00e4nn von dieser absurden Forderung. Mr. Bob versuchte mit einer geschickten Portion Fr\u00f6hlichkeit die aufgeregten Gem\u00fcter zu bes\u00e4nftigen. Letztendlich reichte als Pfandgabe eine kleine Powerbank, die wir noch zuf\u00e4llig im Drybag fanden.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Unser Taxifahrer fuhr uns zum vor den K\u00f6nigspalast. W\u00e4hrenddessen \u00fcberlegte sich Fr\u00e4nn, wie sie den Thron \u00fcbernehmen und Herrscherin von <strong>Mandalay<\/strong> werden k\u00f6nnte. Wir betraten die heiligen Hallen vom K\u00f6nigspalast. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-3793 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3741'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7334-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3737'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7286-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3740'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7306-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3750'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8410-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8410-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8410-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8410-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8410-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8410-740x740.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8410.jpg 899w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3751'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8409-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Es war grauenvoll. Wir hatten die letzten zwei Wochen so viele goldene Pagoden und Tempel begutachtet, dass wir schon fast allergisch waren. Der Palast konnte uns nicht vom Hocker rei\u00dfen. Der Holzpalast hatte auch wirklich nicht viel zu bieten. Es kam uns irgendwie sehr leer vor. Das spannest am K\u00f6nigplast war die Suche nach der Toilette. Fr\u00e4nn \u00e4nderte schleunigst ihren Plan und wollte nicht mehr Herrscherin von <strong>Mandalay<\/strong> werden.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"\u00c4rger im Toilettenrevier, Mandalay\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/jusUtexSsSQ?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Im Hotelzimmer verarbeiteten wir die Eindr\u00fccke und recherchierten unsere Ausflugsziele f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. <strong>Mandalay<\/strong> beeindruckte uns in keiner Weise. Der Funke wollte irgendwie nicht \u00fcberspringen. Am Abend ging es dann ins nahe gelegene <strong>Chinatown<\/strong>, wo sich ein Nachtmarkt befand. Wir schlenderten durch die dreckigen Stra\u00dfen und scannten die kleinen St\u00e4nde nach essbaren Speisen. Endlich f\u00fcndig geworden, genehmigten wir uns eine frisch zubereitete Suppe. Dazu wurden uns frittierte Kartoffeln, ein kleiner Kohlsalat und Gr\u00fcner Tee gereicht. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3752\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8413-1024x767.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"767\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8413-1024x767.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8413-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8413-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8413-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8413-740x554.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Auf dem R\u00fcckweg entdeckten wir einen kleinen Stand mit zwei Feuerstellen, hinter ihm stand eine \u00e4ltere burmesische Frau. Sie bot in Bananenbl\u00e4tter eingewickelter Klebereis in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen an. Es handelte sich um eine S\u00fc\u00dfspeise der ganz besonders leckeren Art. F\u00fcr nur 600 Kyat (40 Cent) geh\u00f6rte der Nachtisch uns. Es schmecke vorz\u00fcglich.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3749\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8414-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8414-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8414-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8414-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8414-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8414-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8414-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Auf dem Nachhauseweg suchten wir eine M\u00f6glichkeit eine Stadterkundung f\u00fcr den kommenden Tag zu buchen. Da die Entfernungen in <strong>Mandalay<\/strong> zu gro\u00df waren um sie zu Fu\u00df zu bew\u00e4ltigen, brauchten wie ein Gef\u00e4hrt, am liebsten ein Taxi. Wir hatten uns sechs verschiedene Sehensw\u00fcrdigkeiten auserw\u00e4hlt, die wir unbedingt sehen wollten. Auf unserer Karte hatten wie sie markiert, um gut vorbereitet in die Verhandlungen zu gehen. Kurz vor dem Hotel sprach uns ein schm\u00e4chtiger Kerl an, der uns Motorr\u00e4der verleihen wollte. Zuf\u00e4lligerweise hatte er auch einen Fahrer an der Hand, den er uns vermittelte. F\u00fcr g\u00fcnstige 25.000 Kyat (ca. 15 Euro) sollte wir die Stadterkundung in einem Auto und mit den sechs Halten zu den von uns bestimmten Sehensw\u00fcrdigkeiten bekommen. Wir willigten in das Gesch\u00e4ft ein und waren sehr gespannt was uns erwartet w\u00fcrde. W\u00fcrde <strong>Mandalay<\/strong> seinen ersten Eindruck festigen oder konnte die Stadt uns vielleicht trotzdem noch aus den St\u00fchlen rei\u00dfen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Unsere Kontaktperson vom vorherigen Abend stand morgens p\u00fcnktlich am Hotel und \u00fcbergab uns an den heutigen Fahrer. Statt wie erwartet in ein Taxi zu steigen, wurden wir auf eine Laderampe eines kleinen LKWs verfrachtet. Eine niedliche Kinderdecke bedeckte den harten Eisenboden. Irgendwie eine willkommene nette Abwechslung. Abenteuer waren unsere gro\u00dfe St\u00e4rke. Also rauf auf den Transporter und los ging die Fahrt Richtung <strong>Mandalay Hill<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3762\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7679-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7679-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7679-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7679-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7679-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7679-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Die Fahrt durch die Stra\u00dfen von <strong>Mandalay<\/strong> genossen wir von unserer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Sitzposition. Am Berg parkte der kleine LKW und noch beim Abstieg von der Ladefl\u00e4che zwang man uns schon die Schuhe ausziehen, dabei konnten wie den Eingang hoch zum Hill noch gar nicht sehen. Die n\u00e4chsten Meter bis zum Einlass gestalteten sich sehr unangenehme auf der dreckigen und steinigen Sandstra\u00dfe. Mit der Rolltreppe ging es dann zur Aussichtplattform. Der angeblich atemberaubende Ausblick auf <strong>Mandalay<\/strong> konnte uns absolut nicht beeindrucken. Da hatten wir schon tollere Aussichten gesehen. Das 4 m\u00b2 Kilometer abgesperrte Gebiet des K\u00f6nigspalastes zerst\u00f6rte das ganze Stadtbild. Etwas gelangweilt nahmen wir den Fahrstuhl Richtung Ausgang.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-3793 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3757'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8418-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3760'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8419-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8419-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8419-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8419-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8419-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8419-740x740.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8419.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3759'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8420-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8420-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8420-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8420-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8420-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8420-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8420-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3800'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7450-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Die n\u00e4chste Station war die <strong>Kuthodaw-Pagode<\/strong>. Die Tempelanlage besteht aus 729 Stupas. Jede Stupa hat eine Platte mit Innenschriften in sich zu stehen. Die <strong>UNESCO<\/strong> nahm die Innenschriften der 729 kleinen Minitempel in die Liste des <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Weltdokumentenerbe\">Weltdokumentenerbes<\/a> auf. Die <strong>Kuthodaw-Pagode<\/strong> wird oft auch als gr\u00f6\u00dftes Buch der Welt bezeichnet. Da wir vor dem Besuch aufgrund mangelndem Interesse an der Stadt nicht ausreichend recherchierten, wusste wir nicht warum dieser Tempel als gr\u00f6\u00dftes Buch bezeichnet wird. Wir verlie\u00dfen den Tempel entt\u00e4uscht ohne das gr\u00f6\u00dfte Buch der Welt geglaubt gesehen zu haben und dachten uns scheinbar kann das Buch gar nicht so gro\u00df gewesen sein, wenn \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn es \u00fcbersehen hatten.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3746\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7563-1024x769.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"769\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7563-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7563-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7563-768x577.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7563-520x391.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7563-740x556.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nUnser Fahrer konnte weder ein Wort Englisch noch konnte er eine Karte lesen. An jeder Station mussten wir sorgf\u00e4ltig \u00fcberpr\u00fcfen, ob wir wirklich richtig waren. Gleich an der dritten Station wollte er uns an einem anderen Kloster absetzen. Statt zu diskutieren, spazierten wir einfach schnell zur <strong>Sandamuni Pagode<\/strong> und besichtigten sie. Auch diese Station war wieder unspektakul\u00e4r. Wie Pilze sprie\u00dfen wieder kleine Ministupas aus dem Boden. Auch diese hatten im Inneren Tafeln mit Innschriften. War das jetzt das zweitgr\u00f6\u00dfte Buch der Welt, fragten wir uns.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3761\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8425-1024x767.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"767\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8425-1024x767.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8425-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8425-768x575.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8425-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_8425-740x554.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Am Taxi weckten wir erst einmal unseren ersch\u00f6pften Fahrer. Um zur n\u00e4chsten abgemachten Sehensw\u00fcrdigkeit zu kommen, war ganzer K\u00f6rpereinsatz gefragt. Mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen erkl\u00e4rten wir ihm wo wir als n\u00e4chstes hinwollten. Am <strong>Atumashi Kloster<\/strong> kamen wir aber trotzdem an. Die Konzentration lies nach und \u00c4nn widmete sich wieder \u00f6fter den Katzen als dem Tempel. Fr\u00e4nn feilschte an einem Verkaufsstand erfolgreich, um eine neue Holzkette als Souvenir.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3801\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7493-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7493-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7493-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7493-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7493-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7493-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Danach folgte dann das Highlight des Tages. Die l\u00e4ngste <strong>Teakholzbr\u00fccke<\/strong> der Welt, <strong>die U-Bein-Br\u00fccke,<\/strong> die sich ca. 45 Minuten Autofahrt von <strong>Mandalay<\/strong> entfernt befindet. Wir unternahmen einen Spaziergang durch die Sonne \u00fcber die Br\u00fccke.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-3793 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3747'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7654-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3804'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_3269-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Die Holzlatten waren stabil auch wenn sie nicht immer so aussahen. Links und rechts befand sich kein Gel\u00e4nder, man musste schon aufpassen, dass man nicht runterfiel. Der Ausblick auf den See und die Fischer war eigentlich ganz nett, h\u00e4tte am Anfang nicht wieder der viele M\u00fcll gelegen. Einige Meter legten wie auf der Br\u00fccke zur\u00fcck und freuten uns \u00fcber den herrlichen Ausblick und f\u00fchlten uns von der Natur erfrischt. V\u00f6gel zwitscherten und der Wind wehte durch unser Haar. Wir versuchten den Augenblick aufzusaugen, doch pl\u00f6tzlich ert\u00f6nte laute Bums- und Rummelmusik. Statt Ruhe und Natur, genossen wir nun eine Rundumbeschallung eines Volksfeses zu F\u00fc\u00dfen der Br\u00fccke. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Stra\u00dfenfest an der U-Bein-Br\u00fccke in Myanmar\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/hTGkCLgAnXE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Die Br\u00fccke war insgesamt 1,2 Kilometer lang. Nach der H\u00e4lfte kehrten wir um und sahen uns das Volksfest aus der N\u00e4he an. Viele kleine St\u00e4nde, an denen man Longyis, T\u00fccher und frittiertes Essen oder aber auch das ein oder andere Souvenir k\u00e4uflich erwerben konnte. Auf einer Freifl\u00e4che herrscht ein reges Tanzgef\u00fcge. Wir lie\u00dfen uns von der guten Stimmung anstecken und beobachteten die Menschen mit viel Freude eine ganze Weile lang.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3802\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7668-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7668-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7668-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7668-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7668-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/IMG_7668-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Zur letzten Station kamen wir fast nicht, da der Fahrer nicht verstand, was wir von ihm wollten. Zwischenzeitlich hielt er uns sein Telefon sogar ans Ohr und hoffte wir k\u00f6nnten der Person am anderen Ende der Leitung in Englisch erkl\u00e4ren, welche Sehensw\u00fcrdigkeit wir beabsichtigten zu besichtigen. Diese sollte ihm dann vermutlich unsere Gesagtes wieder zur\u00fcck\u00fcbersetzten. An sich ein sch\u00f6ner Plan aber irgendwie klappte es nicht. Kein Mensch kannte das <strong>Shwe In Bin Kloster<\/strong>. H\u00e4tten wir es ihm in einem Purzelbaum erkl\u00e4rt, er h\u00e4tte es nicht verstanden. Wir waren ganz kurz davor aufzugeben, da kam ein junger Mann des Weges. Er verstand uns und konnte obendrein Hilfestellung bei der Wegbeschreibung an unseren Fahrer leisten. Als Dankesch\u00f6n\u00a0nahmen wir ihn auf der Laderampe des kleinen Transporters ein St\u00fcck mit. Auf dem Weg zum Kloster zwickte uns gewaltig der Magen. Bevor wir dem Fahrer pantomimisch darstellen mussten, dass wir an einem Restaurant anhalten wollten, nutzten wir eine Gark\u00fcche bei einer roten Ampel und bestellten direkt von der Laderampe des LKWs aus. Es gab etwas k\u00f6stlich Frittiertes. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn war dies ein Gaumenschmaus.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Drive-in-Restaurant, Mandalay\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/8c-i_8SWpZE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Leider hatte sich der Aufwand f\u00fcr das Erreichen dieses Klosters nicht gelohnt. Im Kloster selbst holte uns ein Merchandise-M\u00f6nch ab und sch\u00fcttelte uns bei der Begr\u00fc\u00dfung sofort die H\u00e4nde. Wir waren \u00fcberrascht, so war es buddhistischen M\u00f6nchen doch untersagt Frau anzufassen. Egal, wir folgten ihm ins Kloster. Als wir die erste gro\u00dfe bauliche Einrichtung betraten, bat er auch schon um eine Spende, dann lie\u00df er uns wieder alleine. Auch hier gab es wieder keinen gro\u00dfen Aufreger f\u00fcr uns zu verzeichnen. Wir waren tats\u00e4chlich \u00fcbers\u00e4ttigt von all dem Gesehenen und Erlebten.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3765\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7710-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7710-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7710-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7710-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7710-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7710-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Auch an diesem Abend suchten wir wieder den Nachtmarkt auf, um uns mit ausreichend Nahrung f\u00fcr die bevorstehende Nacht zu versorgen. Es gab genau das gleiche Men\u00fc wie am Vorabend. Zufrieden doch noch etwas in <strong>Mandalay<\/strong> erlebt zu haben, versuchten wir uns f\u00fcr den \u00dcberflug nach Thailand vorzubereiten.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Ei ist nicht gleich Ei! Food Challange in Mandalay\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ckWpl57oOVA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 20px; font-family: arial, helvetica, sans-serif; color: #ff0000;\"><em><strong>Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?\u00a0Teile oder kommentiere ihn!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Der Flughafen von Mandalay lag einige Kilometer au\u00dferhalb der Stadt. In einem Sammeltaxi f\u00fcr unschlagbare 8000 Kyat fuhren wir fast eine Stunde in die Innenstadt. Das Gef\u00e4hrt teilten wir uns mit vier jungen Damen aus Deutschland. Dass die sch\u00fcchternen Damen aus Deutschland kamen, merkte man schnell, da sie nicht gerade kontraktfreudig waren. Sie unterhielten sich \u00fcber Bagan und die Ballonfahrt, die sie auch planten zu machen. Wir mischten uns in ihr Gespr\u00e4ch ein und gaben unsere Erfahrungen zur Ballonfahrt an sie weiter. Dankbar nahmen die vier M\u00e4dels unsere wertvollen Tipps an. Unser Hotel lag im Zentrum von Mandalay. Zun\u00e4chst brachten wir die Rucks\u00e4cke auf unser Zimmer, das unser neues zu Hause f\u00fcr die n\u00e4chsten beiden Tage darstellen sollte. Das Zimmer \u00fcberraschte mit einem Panoramatoilettenblick. Vom Bett hatten wir einen traumhaften Ausblick auf Klo und Dusche. Zun\u00e4chst fanden wir das \u00fcberaus am\u00fcsant doch schnell legte sich die Heiterkeit, denn wir mussten ja beide das Badezimmer benutzen und niemand hat es gerne bei diesem Gesch\u00e4ft beobachtet zu werden. &nbsp; &nbsp; Bei unser \u00fcblichen Erkundungsrunde wollten wir gleich eine Sehensw\u00fcrdigkeit erledigen, den K\u00f6nigsplast Mandalay Palace. Auf dem Fu\u00dfweg zu Palast bekamen wir einen ersten Eindruck von der Stadt. \u00dcberall Handy- und Computerl\u00e4den und Dreck. Die B\u00fcrgersteige waren nur unter gr\u00f6\u00dfter Obacht zu begehen, denn die Abdeckung zur \u00e4u\u00dferst ekeligen Kanalisationen sind sehr br\u00fcchig oder gar ganz kaputt. Wir mussten fast die ganze Zeit Slalom gehen, um nicht in die offenen Stellen zu fallen oder zu stolpern. Es fehlten die kleinen niedlichen Gassen, so wie wir es aus Yangon kannten. Weder Street Food noch sonstige interessante Dinge gab es f\u00fcr uns zu entdecken. Selbst die vielen Menschen fehlten uns irgendwie auf der Stra\u00dfe. Alles war so weit weg und man bekam nichts von dem Treiben der Einheimischen mit. Unser erster Eindruck gefiel uns gar nicht. Es gab keine sch\u00f6nen Dinge zu sehen, nur Dreck, M\u00fcll und Beteln\u00fcsse gab es an jeder Ecke. Der Weg zum K\u00f6nigspalast zog sich. Auf unserer Karte sah der Weg gar nicht so weit aus. Die Proportionen der Karte hauten vorne und hinten nicht hin. Das Hotel hatte uns eine Clownskarte zur Verf\u00fcgung gestellt. Aber zum Gl\u00fcck stand uns Googlemaps als treuer Begleiter und Helfer in der Not zur Seite. An der Mauer zum K\u00f6nigspalast waren wir inzwischen angekommen, doch es gab nur einen einzigen Eingang zu diesem 4 mal 4 Kilometer gro\u00dfen Areal. \u00dcberall lauerten Taxifahrer auf uns und lockten mit teuren Bef\u00f6rderungsentgelt. In der Theorie laufen \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn die auch die gr\u00f6\u00dften Entfernungen zu Fu\u00df, doch zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt mussten auch wir passen, es gab aber auch nichts Interessantes w\u00e4hrend unseres Weges zu sehen. Uns standen nur zwei Tage f\u00fcr die Stadterkundung in Mandalay zur Verf\u00fcgung, die Stadt zu Fu\u00df zu erkunden dauerte zu lange. Deswegen feilschte Fr\u00e4nn wieder was das Zeug hielt. \u00c4nn durfte nach Gesch\u00e4ftsabschluss bezahlen. Das ausgehandelte Taxi brachte uns f\u00fcr 3000 Kyat (1,80 Euro) direkt bis zum K\u00f6nigsplast. &nbsp; &nbsp; Der Taxifahrer Mr. Bob, der gleichzeitig auch Guide zu sein schien, zeigte uns sein Freundschaftsbuch, um uns zu imponieren wie zufrieden die G\u00e4ste mit ihm als Guide waren. Diesen Brauch der Referenzdokumentierung kannten wir schon aus Vietnam von Mr.Ty, dem Rider aus Hue. Wahrscheinlich hatte er den Plan uns f\u00fcr eine Tagestour f\u00fcr den morgigen Tag zu \u00fcberreden. Doch uns lie\u00df das Poesiealbum der guten Bewertungen kalt. &nbsp; &nbsp; Am Eingang zum Areal des K\u00f6nigspalastes musste \u00c4nn zum Bezahlen aus dem Taxi steigen. Fr\u00e4nn pr\u00fcfte derweilen das Poesiealbum auf seine Echtheit und Glaubw\u00fcrdigkeit. 10.000 Kyat (6,25 Euro) pro Personen f\u00fcr f\u00fcnf verschiedene Sightseeing-Stationen waren f\u00e4llig. Uns wurde wieder eine Archaeological Zone Card ausgeh\u00e4ndigt, nun mit f\u00fcnf K\u00e4stchen zum Abstempeln. Der Eintritt zum K\u00f6nigplast war den Pf\u00f6rtnern nicht genug. Sie wollten als Pfand unseren Reisepass, die Kreditkarte oder den Hotelschl\u00fcssel haben. Diese Sachen wollte \u00c4nn aber auf keinen Fall aush\u00e4ndigen. Fr\u00e4nn beobachtete die wilde Diskussion aus dem Taxi heraus. &nbsp; &nbsp; Wutentbrannt kam \u00c4nn zum Auto zur\u00fcck und berichtete Fr\u00e4nn von dieser absurden Forderung. Mr. Bob versuchte mit einer geschickten Portion Fr\u00f6hlichkeit die aufgeregten Gem\u00fcter zu bes\u00e4nftigen. Letztendlich reichte als Pfandgabe eine kleine Powerbank, die wir noch zuf\u00e4llig im Drybag fanden. Unser Taxifahrer fuhr uns zum vor den K\u00f6nigspalast. W\u00e4hrenddessen \u00fcberlegte sich Fr\u00e4nn, wie sie den Thron \u00fcbernehmen und Herrscherin von Mandalay werden k\u00f6nnte. Wir betraten die heiligen Hallen vom K\u00f6nigspalast. &nbsp; &nbsp; Es war grauenvoll. Wir hatten die letzten zwei Wochen so viele goldene Pagoden und Tempel begutachtet, dass wir schon fast allergisch waren. Der Palast konnte uns nicht vom Hocker rei\u00dfen. Der Holzpalast hatte auch wirklich nicht viel zu bieten. Es kam uns irgendwie sehr leer vor. Das spannest am K\u00f6nigplast war die Suche nach der Toilette. Fr\u00e4nn \u00e4nderte schleunigst ihren Plan und wollte nicht mehr Herrscherin von Mandalay werden. &nbsp; &nbsp; Im Hotelzimmer verarbeiteten wir die Eindr\u00fccke und recherchierten unsere Ausflugsziele f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag. Mandalay beeindruckte uns in keiner Weise. Der Funke wollte irgendwie nicht \u00fcberspringen. Am Abend ging es dann ins nahe gelegene Chinatown, wo sich ein Nachtmarkt befand. Wir schlenderten durch die dreckigen Stra\u00dfen und scannten die kleinen St\u00e4nde nach essbaren Speisen. Endlich f\u00fcndig geworden, genehmigten wir uns eine frisch zubereitete Suppe. Dazu wurden uns frittierte Kartoffeln, ein kleiner Kohlsalat und Gr\u00fcner Tee gereicht. &nbsp; &nbsp; Auf dem R\u00fcckweg entdeckten wir einen kleinen Stand mit zwei Feuerstellen, hinter ihm stand eine \u00e4ltere burmesische Frau. Sie bot in Bananenbl\u00e4tter eingewickelter Klebereis in unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen an. Es handelte sich um eine S\u00fc\u00dfspeise der ganz besonders leckeren Art. F\u00fcr nur 600 Kyat (40 Cent) geh\u00f6rte der Nachtisch uns. Es schmecke vorz\u00fcglich. &nbsp; &nbsp; Auf dem Nachhauseweg suchten wir eine M\u00f6glichkeit eine Stadterkundung f\u00fcr den kommenden Tag zu buchen. Da die Entfernungen in Mandalay zu gro\u00df waren um sie zu Fu\u00df zu bew\u00e4ltigen, brauchten wie ein Gef\u00e4hrt, am liebsten ein Taxi. Wir hatten uns sechs verschiedene Sehensw\u00fcrdigkeiten auserw\u00e4hlt, die wir unbedingt sehen wollten. Auf unserer Karte hatten wie sie markiert, um gut vorbereitet in die Verhandlungen zu gehen. Kurz vor dem Hotel sprach uns ein schm\u00e4chtiger Kerl an, der uns Motorr\u00e4der verleihen wollte. Zuf\u00e4lligerweise hatte er auch einen Fahrer an der Hand, den er uns vermittelte. F\u00fcr g\u00fcnstige 25.000 Kyat (ca. 15 Euro) sollte wir die Stadterkundung in einem Auto und mit den sechs Halten zu den von uns bestimmten Sehensw\u00fcrdigkeiten bekommen. Wir willigten in das Gesch\u00e4ft ein und waren sehr gespannt was uns erwartet w\u00fcrde. W\u00fcrde Mandalay seinen ersten Eindruck festigen oder konnte die Stadt uns vielleicht trotzdem noch aus den St\u00fchlen rei\u00dfen. Unsere Kontaktperson vom vorherigen Abend stand morgens p\u00fcnktlich am Hotel und \u00fcbergab uns an den heutigen Fahrer. Statt wie erwartet in ein Taxi zu steigen, wurden wir auf eine Laderampe eines kleinen LKWs verfrachtet. Eine niedliche Kinderdecke bedeckte den harten Eisenboden. Irgendwie eine willkommene nette Abwechslung. Abenteuer waren unsere gro\u00dfe St\u00e4rke. Also rauf auf den Transporter und los ging die Fahrt Richtung Mandalay Hill. &nbsp; &nbsp; Die Fahrt durch die Stra\u00dfen von Mandalay genossen wir von unserer au\u00dfergew\u00f6hnlichen Sitzposition. Am Berg parkte der kleine LKW und noch beim Abstieg von der Ladefl\u00e4che zwang man uns schon die Schuhe ausziehen, dabei konnten wie den Eingang hoch zum Hill noch gar nicht sehen. Die n\u00e4chsten Meter bis zum Einlass gestalteten sich sehr unangenehme auf der dreckigen und steinigen Sandstra\u00dfe. Mit der Rolltreppe ging es dann zur Aussichtplattform. Der angeblich atemberaubende Ausblick auf Mandalay konnte uns absolut nicht beeindrucken. Da hatten wir schon tollere Aussichten gesehen. Das 4 m\u00b2 Kilometer abgesperrte Gebiet des K\u00f6nigspalastes zerst\u00f6rte das ganze Stadtbild. Etwas gelangweilt nahmen wir den Fahrstuhl Richtung Ausgang. &nbsp; &nbsp; Die n\u00e4chste Station war die Kuthodaw-Pagode. Die Tempelanlage besteht aus 729 Stupas. Jede Stupa hat eine Platte mit Innenschriften in sich zu stehen. Die UNESCO nahm die Innenschriften der 729 kleinen Minitempel in die Liste des Weltdokumentenerbes auf. Die Kuthodaw-Pagode wird oft auch als gr\u00f6\u00dftes Buch der Welt bezeichnet. Da wir vor dem Besuch aufgrund mangelndem Interesse an der Stadt nicht ausreichend recherchierten, wusste wir nicht warum dieser Tempel als gr\u00f6\u00dftes Buch bezeichnet wird. Wir verlie\u00dfen den Tempel entt\u00e4uscht ohne das gr\u00f6\u00dfte Buch der Welt geglaubt gesehen zu haben und dachten uns scheinbar kann das Buch gar nicht so gro\u00df gewesen sein, wenn \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn es \u00fcbersehen hatten. &nbsp; Unser Fahrer konnte weder ein Wort Englisch noch konnte er eine Karte lesen. An jeder Station mussten wir sorgf\u00e4ltig \u00fcberpr\u00fcfen, ob wir wirklich richtig waren. Gleich an der dritten Station wollte er uns an einem anderen Kloster absetzen. Statt zu diskutieren, spazierten wir einfach schnell zur Sandamuni Pagode und besichtigten sie. Auch diese Station war wieder unspektakul\u00e4r. Wie Pilze sprie\u00dfen wieder kleine Ministupas aus dem Boden. Auch diese hatten im Inneren Tafeln mit Innschriften. War das jetzt das zweitgr\u00f6\u00dfte Buch der Welt, fragten wir uns. &nbsp; &nbsp; Am Taxi weckten wir erst einmal unseren ersch\u00f6pften Fahrer. Um zur n\u00e4chsten abgemachten Sehensw\u00fcrdigkeit zu kommen, war ganzer K\u00f6rpereinsatz gefragt. Mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen erkl\u00e4rten wir ihm wo wir als n\u00e4chstes hinwollten. Am Atumashi Kloster kamen wir aber trotzdem an. Die Konzentration lies nach und \u00c4nn widmete sich wieder \u00f6fter den Katzen als dem Tempel. Fr\u00e4nn feilschte an einem Verkaufsstand erfolgreich, um eine neue Holzkette als Souvenir. &nbsp; &nbsp; Danach folgte dann das Highlight des Tages. Die l\u00e4ngste Teakholzbr\u00fccke der Welt, die U-Bein-Br\u00fccke, die sich ca. 45 Minuten Autofahrt von Mandalay entfernt befindet. Wir unternahmen einen Spaziergang durch die Sonne \u00fcber die Br\u00fccke. &nbsp; &nbsp; &nbsp; Die Holzlatten waren stabil auch wenn sie nicht immer so aussahen. Links und rechts befand sich kein Gel\u00e4nder, man musste schon aufpassen, dass man nicht runterfiel. Der Ausblick auf den See und die Fischer war eigentlich ganz nett, h\u00e4tte am Anfang nicht wieder der viele M\u00fcll gelegen. Einige Meter legten wie auf der Br\u00fccke zur\u00fcck und freuten uns \u00fcber den herrlichen Ausblick und f\u00fchlten uns von der Natur erfrischt. V\u00f6gel zwitscherten und der Wind wehte durch unser Haar. Wir versuchten den Augenblick aufzusaugen, doch pl\u00f6tzlich ert\u00f6nte laute Bums- und Rummelmusik. Statt Ruhe und Natur, genossen wir nun eine Rundumbeschallung eines Volksfeses zu F\u00fc\u00dfen der Br\u00fccke. &nbsp; &nbsp; Die Br\u00fccke war insgesamt 1,2 Kilometer lang. Nach der H\u00e4lfte kehrten wir um und sahen uns das Volksfest aus der N\u00e4he an. Viele kleine St\u00e4nde, an denen man Longyis, T\u00fccher und frittiertes Essen oder aber auch das ein oder andere Souvenir k\u00e4uflich erwerben konnte. Auf einer Freifl\u00e4che herrscht ein reges Tanzgef\u00fcge. Wir lie\u00dfen uns von der guten Stimmung anstecken und beobachteten die Menschen mit viel Freude eine ganze Weile lang. &nbsp; &nbsp; Zur letzten Station kamen wir fast nicht, da der Fahrer nicht verstand, was wir von ihm wollten. Zwischenzeitlich hielt er uns sein Telefon sogar ans Ohr und hoffte wir k\u00f6nnten der Person am anderen Ende der Leitung in Englisch erkl\u00e4ren, welche Sehensw\u00fcrdigkeit wir beabsichtigten zu besichtigen. Diese sollte ihm dann vermutlich unsere Gesagtes wieder zur\u00fcck\u00fcbersetzten. An sich ein sch\u00f6ner Plan aber irgendwie klappte es nicht. Kein Mensch kannte das Shwe In Bin Kloster. H\u00e4tten wir es ihm in einem Purzelbaum erkl\u00e4rt, er h\u00e4tte es nicht verstanden. Wir waren ganz kurz davor aufzugeben, da kam ein junger Mann des Weges. Er verstand uns und konnte obendrein Hilfestellung bei der Wegbeschreibung an unseren Fahrer leisten. Als Dankesch\u00f6n\u00a0nahmen wir ihn auf der Laderampe des kleinen Transporters ein St\u00fcck mit. Auf dem Weg zum Kloster zwickte uns gewaltig der Magen. Bevor wir dem Fahrer pantomimisch darstellen mussten, dass wir an einem Restaurant anhalten wollten, nutzten wir eine Gark\u00fcche bei einer roten Ampel und bestellten direkt von der Laderampe des LKWs aus. Es gab etwas k\u00f6stlich Frittiertes. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn war dies ein Gaumenschmaus. &nbsp; &nbsp; Leider hatte sich der Aufwand f\u00fcr das Erreichen dieses Klosters nicht gelohnt. Im Kloster selbst holte uns ein Merchandise-M\u00f6nch ab und sch\u00fcttelte uns bei der Begr\u00fc\u00dfung sofort die H\u00e4nde. Wir waren \u00fcberrascht, so war es buddhistischen M\u00f6nchen doch untersagt Frau anzufassen. Egal, wir folgten ihm ins Kloster. Als wir die erste gro\u00dfe bauliche Einrichtung betraten, bat er auch schon um eine Spende, dann lie\u00df er uns wieder alleine. Auch hier gab es wieder keinen gro\u00dfen Aufreger f\u00fcr uns zu verzeichnen. 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