{"id":3630,"date":"2017-11-30T13:42:18","date_gmt":"2017-11-30T13:42:18","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=3630"},"modified":"2018-06-19T20:29:08","modified_gmt":"2018-06-19T20:29:08","slug":"haensel-gretel-und-die-cooking-class-in-myanmar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=3630","title":{"rendered":"H\u00e4nsel &#038; Gretel und die Cooking Class in Myanmar"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3663\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6991-1024x769.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"769\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6991-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6991-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6991-768x577.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6991-520x391.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6991-740x556.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Wir verlie\u00dfen <strong>Bagan<\/strong> in der Fr\u00fch Richtung <strong>Inle-See<\/strong>. Das Hotelpersonal er\u00f6ffnete das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet einige Minuten fr\u00fcher, so konnten wir schnell noch die wichtigste Mahlzeit des Tages zu uns nehmen. Mit dem Taxi ben\u00f6tigten wir von unserem Hotel in <strong>Neu-Bagan<\/strong> nur 15 Minuten zum Flughafen. Die Schalter der Fluggesellschaften kamen alle samt ohne automatisches Gep\u00e4ckband aus. Unsere treuen Rucks\u00e4cke wurden per Hand dem Zielflughafen zugeordnet und zum Flieger getragen. Wir hatten gro\u00dfes Vertrauen in die burmesischen Fluggesellschaften.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Gep\u00e4cksortierung am Flughafen Bagan\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/wbb-OoMGYS8?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Schnell schrieben wir noch einige Postkarten, um uns die Zeit bis zum Boarding zu vertreiben. Die Suche nach dem Gate stellte uns nicht vor gro\u00dfe Herausforderungen, denn man konnte es nicht verfehlen, da es am kleinen Flughafen von <strong>Bagan<\/strong> nur zwei T\u00fcren gab. Ein kurzer Sicherheitscheck und schon sa\u00df man in einer kleinen Wartehalle. Es gab weder Anzeigetafeln noch Aush\u00e4nge zu den Boardingzeiten. Das nicht nur ein Flieger vom Gate starten w\u00fcrden, ahnten wir, da die wartenden Passagiere alle andere Flugtickets in der Hand hielten. Wir konzentrierten uns, um nicht das Zeichen f\u00fcr unseren Flug zu verpassen, wie immer das auch aussehen w\u00fcrde. Auff\u00e4llig waren die vielen Rentner und Chinesen. Alle hatten irgendwie Partnerlook an. Ocker oder graue Treckinghosen beherrschten das Bild in der Wartehalle. Bei den betuchten Herren und Damen schienen Sandfarben gerade im Trend zu sein. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn wussten jetzt im November 2017 ist Ocker der allerneuste Schrei.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Die T\u00fcr zum Rollfeld \u00f6ffnete sich, ein asiatischer Mann trat hervor und br\u00fcllte unsere Flugnummer. Wir folgten ihm und betraten den Bus, der uns ca. 50 Meter weiter zum kleinen Jet der <strong>Myanmar National Airlines<\/strong> brachte.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3706\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6790-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6790-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6790-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6790-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6790-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6790-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Es handelte sich um den gleichen Flugzeugtyp wie schon einige Tage zuvor, der uns einen sehr angenehmen Flug bereitet hatte. Wir nahmen gespannt im Flugzeug Platz und freuten uns auf unsere n\u00e4chste Reisestation in <strong>Myanmar<\/strong>, dem <strong>Inle-See<\/strong>.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Nach wenigen Minuten landete der Flieger schon wieder. In der Zwischenzeit schafften wir gerade so unseren Snack aufzuessen. Ohne mit der Wimper zu zucken, stiegen wir aus dem Flieger aus. Im Bus, der uns \u00fcbers Rollfeld zum Flughafen transportierte, wunderten wir uns ganz kurz, warum jetzt doch schon so viele Leute ausgestiegen sind, die wollten doch alle nach <strong>Mandalay<\/strong> und nicht nach <strong>He Ho<\/strong>, dem Flughafen in der N\u00e4he des <strong>Inle-See<\/strong>. Dann machte es Klick. Nein nicht die anderen waren falsch, wir waren falsch. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-3630 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3698'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6796-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3697'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7801-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Wir stiegen eine Station zu fr\u00fch aus. Das passiert uns sonst nur mit der Ubahn in Berlin aber noch nie mit dem Flieger am Flughafen. Unser Flugzeug hatte mehrere Zwischenstationen, das waren wir zwar nicht gewohnt, aber wir wussten davon. Leider konnte man die Ansage im Flugzeug selbst nicht verstehen. Warum wir ohne Nachzufragen wie selbstverst\u00e4ndlich einfach ausstiegen, wissen wir bis heute nicht. Statt in <strong>He Ho<\/strong> waren wir am Flughafen von <strong>Mandalay<\/strong>. Das Herz rutsche uns beiden in die Hose, ganz aufgeregt dr\u00e4ngelten wir uns durch den mit Chinesen vollgestopften Bus und probierten irgendwie auf uns aufmerksam zu machen, um rechtzeitig wieder am Flugzeug zu sein, bevor unserer Gep\u00e4ck ohne uns zum <strong>Inle-See<\/strong> reist. Das Sicherheitspersonal am Flughafen blieb ganz gelassen und setzte uns umgehend in den n\u00e4chsten Bus, der uns zur\u00fcck zum Jet brachte. Lachend betraten wir das kleine Flugzeug. Alles noch einmal gut gegangen. Nach einer kurzen Wartezeit, denn es stiegen neue Passagiere zu, setzte der Flieger wieder in die H\u00f6he. Bis zu unserer geplanten Landestation bekamen wir wieder einen Snack, bestehend aus einem Keks und einem seltsamen Geb\u00e4ck gereicht. F\u00fcr unsere ausgetrockneten Kehlen schenkten die Flugbegleiter noch ein Getr\u00e4nk aus. Das alles bei ein paar Flugminuten. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren \u00e4u\u00dferst zufrieden mit den Fluggesellschafften in <strong>Myanmar<\/strong>.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Das Flughafengel\u00e4nde in <strong>He Ho<\/strong> wurde von einem verschlafenen Wachmann mit Maschinengewehr bewacht. Einen Meter hinter seinem Wachh\u00e4uschen fing uns gleich ein Mann der ortsans\u00e4ssigen Taxigesellschaft ab und wies uns eine freundliche Taxifahrerin zu. Sie hatte die ganze Zeit gute Laune und stimmte w\u00e4hrend der Fahrt nach <strong>Nyaung Shwe<\/strong> immer mal wieder ein Liedchen an. Leider waren wir durch die Reisestrapazen zu matt, um mit ihr mitzusingen bzw. in einem Gespr\u00e4ch unser Interesse f\u00fcr den <strong>Inle-See<\/strong> zu bekunden, denn die Frau hatte sicher einige Tipps f\u00fcr uns. Wir betrachteten die Landschaft aus dem Fenster des Autos. Das saftige Gr\u00fcn der Wiesen und W\u00e4lder stach besonders hervor. Wir kreuzten einen Gebirgszug und kamen dann so langsam aber sicher unserem Ziel n\u00e4her. Links und rechts der Fahrbahn befand sich Wasser und wir konnten die ersten H\u00e4user auf Stelzen sehen. Nach einer Stunde Fahrzeit kamen wir an unserer neuen Unterkunft an. Wie immer legten wir unsere treuen Rucks\u00e4cke ab, checkten die Internetverbindung aus, die uns mal wieder nicht vom Hocker haute und begaben uns auf die erste Erkundungstour durch den Ort <strong>Nyaung Shwe<\/strong>, der auch das touristische Tor zum <strong>Inle-See<\/strong> genannt wird.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-3630 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3656'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6823-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3655'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6822-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3653'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6804-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Zun\u00e4chst erkundeten wir uns direkt am Pier nach den Preisen f\u00fcr eine Tagesbootstour \u00fcber den See. Der Besuch des lokalen Marktes durfte selbstverst\u00e4ndlich auch nicht fehlen. Nebenbei hielten wir Ausschau nach einer <strong>Cooking Class<\/strong> f\u00fcr den heutigen Abend. Wir wollten die burmesische K\u00fcche besser kennenlernen. Gleich neben der gro\u00dfen Markthalle, sollte sich ein Restaurant befinden, dass diese Art Kochkurs anbot.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3707\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7217-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7217-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7217-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7217-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7217-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7217-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Es war ein Restaurant, welches von Einheimischen betrieben wurde. Es wirkte sehr authentisch und als Sitzgelegenheiten dienten kleine bunt Plastikst\u00fchle, so wie wir es auch schon von den Gark\u00fcchen aus Vietnam und bisher in <strong>Myanmar<\/strong> kannten. Als wir das Personal auf die <strong>Cooking Class<\/strong> ansprachen, wurde uns direkt ein Handy mit gew\u00e4hlter Rufnummer ans Ohr weitergereicht. Am anderen Ende der Leitung sprach der Ehemann der Kochlehrerin. Wir verabredeten eine Uhrzeit f\u00fcr den heutigen Abend und machten einen Treffpunkt aus. Das kam uns alles zwar seltsam vor, aber beunruhigte uns nicht weiter. Die Sonne brannte wie ein Vulkan, wir begaben uns vorerst zum Hotel zur\u00fcck und erledigten unsere Blogt\u00e4tigkeiten und a\u00dfen als Zwischensnack eine kleine Melone.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3654\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6815-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6815-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6815-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6815-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6815-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6815-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00dcberp\u00fcnktlich um 10 vor sechs Uhr trafen wir vor dem Restaurant am vereinbarten Treffpunkt ein. Das Restaurant Personal schickte uns wieder nach drau\u00dfen. Ein Mann wartete vor einem Auto und bat uns einzusteigen. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn musste man nicht zwei Mal bitten und so fuhren wir mit ihm und einem kleinen M\u00e4dchen auf dem Beifahrersitz durch die dunklen Stra\u00dfenz\u00fcge. Wir hatten keine Ahnung warum die <strong>Cooking Class<\/strong> nicht im Restaurant stattfand und erst recht nicht wo es hingehen sollte. Aber wir lie\u00dfen uns auch auf dieses Abenteuer ein und stellten keine weiteren Fragen.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Fr\u00e4nn ver\u00e4ngstigte \u00c4nn mit der Geschichte von <strong>H\u00e4nsel und Gretel<\/strong>. Waren wir auf dem Weg zu einem Kochkurs als Kochsch\u00fcler oder gar selbst das Objekt der Begierde? Der Fahrer fuhr sehr behutsam durch die holprigen Sandstra\u00dfen, das beruhigte \u00c4nn schon mal sehr. Das komische Gef\u00fchl hielt weiterhin an. \u00c4nn hoffte sehr nicht selber das Essen zu sein. Fr\u00e4nn war gar nicht \u00e4ngstlich, nur aufgeregt und vorfreudig, von welch spannender Geschichte wir wieder berichten konnten. Die Stra\u00dfen wurden immer l\u00e4ndlicher, enger und dunkler.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3657\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6892-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6892-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6892-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6892-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6892-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6892-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Wir hielten an einem kleinen Haus mit Garten. Herzlich wurden wir von unserer K\u00f6chin begr\u00fc\u00dft. Gleich neben dem Haus befand sich eine Openair K\u00fcche, die unseren heutigen Arbeitsplatz darstellen sollte. Alles war sehr liebevoll und sorgf\u00e4ltig eingerichtet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3658\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6896-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6896-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6896-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6896-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6896-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6896-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">An diesen Abend waren wir die zwei einzigen Kochsch\u00fcler. Zubereitet wurde ein vegetarisches Curry und Curry mit H\u00fchnchen. Vorne weg gab es eine Vorsuppe aus Linsen und den traditionellen Teeblattsalat, <strong>Tea Leaf Salad<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-3630 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3661'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6916-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3659'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6899-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3660'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6911-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> \u00c4nn und Fr\u00e4nn waren au\u00dfer sich vor Freude, denn der Hunger war angemessen f\u00fcr die Menge an k\u00f6stlichen Speisen. Jeder Kochsch\u00fcler bekam eine Sch\u00fcrze umgebunden. \u00c4nn wurde mit Zettel und Stift ausgestattet, um die einzelnen Zutaten und Kochschritte zu dokumentieren. Fr\u00e4nn bekam das Messer in die Hand und legte gleich los mit Zwiebeln und Tomaten schneiden. Unsere Kochlehrerin erkl\u00e4rte uns die einzelnen Schritte sehr behutsam. Wir hatten gro\u00dfe Freude mit der burmesischen K\u00f6chin die Mahlzeiten zu zubereiten.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Cooking Class in Myanmar\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/BpBNYkBmCtY?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-3630 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3663'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6991-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3662'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6983-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3665'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_7001-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Das fertige Dinner sah verf\u00fchrerisch aus. Nachdem wir die Teller und Sch\u00fcsseln bis auf den letzten Kr\u00fcmel aufgegessen hatten, unterhielten wir uns mit unserer Kochlehrerin noch eine ganze Weile und lernten ein paar einfache burmesische Vokabeln, bis der Ehemann uns wieder zur\u00fcckfuhr.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3664\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6999-1024x769.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"769\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6999-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6999-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6999-768x577.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6999-520x391.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6999-740x556.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Mit vollen B\u00e4uchen aber \u00fcberaus gl\u00fccklich wieder so einen tollen Abend erleben zu d\u00fcrfen, glitten wir in unseren Erholungsschlaf.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 20px; color: #ff0000; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><em><strong>Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?\u00a0Teile oder kommentiere ihn!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Wir verlie\u00dfen Bagan in der Fr\u00fch Richtung Inle-See. Das Hotelpersonal er\u00f6ffnete das Fr\u00fchst\u00fccksbuffet einige Minuten fr\u00fcher, so konnten wir schnell noch die wichtigste Mahlzeit des Tages zu uns nehmen. Mit dem Taxi ben\u00f6tigten wir von unserem Hotel in Neu-Bagan nur 15 Minuten zum Flughafen. Die Schalter der Fluggesellschaften kamen alle samt ohne automatisches Gep\u00e4ckband aus. Unsere treuen Rucks\u00e4cke wurden per Hand dem Zielflughafen zugeordnet und zum Flieger getragen. Wir hatten gro\u00dfes Vertrauen in die burmesischen Fluggesellschaften. \u00a0 &nbsp; Schnell schrieben wir noch einige Postkarten, um uns die Zeit bis zum Boarding zu vertreiben. Die Suche nach dem Gate stellte uns nicht vor gro\u00dfe Herausforderungen, denn man konnte es nicht verfehlen, da es am kleinen Flughafen von Bagan nur zwei T\u00fcren gab. Ein kurzer Sicherheitscheck und schon sa\u00df man in einer kleinen Wartehalle. Es gab weder Anzeigetafeln noch Aush\u00e4nge zu den Boardingzeiten. Das nicht nur ein Flieger vom Gate starten w\u00fcrden, ahnten wir, da die wartenden Passagiere alle andere Flugtickets in der Hand hielten. Wir konzentrierten uns, um nicht das Zeichen f\u00fcr unseren Flug zu verpassen, wie immer das auch aussehen w\u00fcrde. Auff\u00e4llig waren die vielen Rentner und Chinesen. Alle hatten irgendwie Partnerlook an. Ocker oder graue Treckinghosen beherrschten das Bild in der Wartehalle. Bei den betuchten Herren und Damen schienen Sandfarben gerade im Trend zu sein. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn wussten jetzt im November 2017 ist Ocker der allerneuste Schrei. Die T\u00fcr zum Rollfeld \u00f6ffnete sich, ein asiatischer Mann trat hervor und br\u00fcllte unsere Flugnummer. Wir folgten ihm und betraten den Bus, der uns ca. 50 Meter weiter zum kleinen Jet der Myanmar National Airlines brachte. &nbsp; \u00a0 Es handelte sich um den gleichen Flugzeugtyp wie schon einige Tage zuvor, der uns einen sehr angenehmen Flug bereitet hatte. Wir nahmen gespannt im Flugzeug Platz und freuten uns auf unsere n\u00e4chste Reisestation in Myanmar, dem Inle-See. Nach wenigen Minuten landete der Flieger schon wieder. In der Zwischenzeit schafften wir gerade so unseren Snack aufzuessen. Ohne mit der Wimper zu zucken, stiegen wir aus dem Flieger aus. Im Bus, der uns \u00fcbers Rollfeld zum Flughafen transportierte, wunderten wir uns ganz kurz, warum jetzt doch schon so viele Leute ausgestiegen sind, die wollten doch alle nach Mandalay und nicht nach He Ho, dem Flughafen in der N\u00e4he des Inle-See. Dann machte es Klick. Nein nicht die anderen waren falsch, wir waren falsch. \u00a0 &nbsp; Wir stiegen eine Station zu fr\u00fch aus. Das passiert uns sonst nur mit der Ubahn in Berlin aber noch nie mit dem Flieger am Flughafen. Unser Flugzeug hatte mehrere Zwischenstationen, das waren wir zwar nicht gewohnt, aber wir wussten davon. Leider konnte man die Ansage im Flugzeug selbst nicht verstehen. Warum wir ohne Nachzufragen wie selbstverst\u00e4ndlich einfach ausstiegen, wissen wir bis heute nicht. Statt in He Ho waren wir am Flughafen von Mandalay. Das Herz rutsche uns beiden in die Hose, ganz aufgeregt dr\u00e4ngelten wir uns durch den mit Chinesen vollgestopften Bus und probierten irgendwie auf uns aufmerksam zu machen, um rechtzeitig wieder am Flugzeug zu sein, bevor unserer Gep\u00e4ck ohne uns zum Inle-See reist. Das Sicherheitspersonal am Flughafen blieb ganz gelassen und setzte uns umgehend in den n\u00e4chsten Bus, der uns zur\u00fcck zum Jet brachte. Lachend betraten wir das kleine Flugzeug. Alles noch einmal gut gegangen. Nach einer kurzen Wartezeit, denn es stiegen neue Passagiere zu, setzte der Flieger wieder in die H\u00f6he. Bis zu unserer geplanten Landestation bekamen wir wieder einen Snack, bestehend aus einem Keks und einem seltsamen Geb\u00e4ck gereicht. F\u00fcr unsere ausgetrockneten Kehlen schenkten die Flugbegleiter noch ein Getr\u00e4nk aus. Das alles bei ein paar Flugminuten. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren \u00e4u\u00dferst zufrieden mit den Fluggesellschafften in Myanmar. Das Flughafengel\u00e4nde in He Ho wurde von einem verschlafenen Wachmann mit Maschinengewehr bewacht. Einen Meter hinter seinem Wachh\u00e4uschen fing uns gleich ein Mann der ortsans\u00e4ssigen Taxigesellschaft ab und wies uns eine freundliche Taxifahrerin zu. Sie hatte die ganze Zeit gute Laune und stimmte w\u00e4hrend der Fahrt nach Nyaung Shwe immer mal wieder ein Liedchen an. Leider waren wir durch die Reisestrapazen zu matt, um mit ihr mitzusingen bzw. in einem Gespr\u00e4ch unser Interesse f\u00fcr den Inle-See zu bekunden, denn die Frau hatte sicher einige Tipps f\u00fcr uns. Wir betrachteten die Landschaft aus dem Fenster des Autos. Das saftige Gr\u00fcn der Wiesen und W\u00e4lder stach besonders hervor. Wir kreuzten einen Gebirgszug und kamen dann so langsam aber sicher unserem Ziel n\u00e4her. Links und rechts der Fahrbahn befand sich Wasser und wir konnten die ersten H\u00e4user auf Stelzen sehen. Nach einer Stunde Fahrzeit kamen wir an unserer neuen Unterkunft an. Wie immer legten wir unsere treuen Rucks\u00e4cke ab, checkten die Internetverbindung aus, die uns mal wieder nicht vom Hocker haute und begaben uns auf die erste Erkundungstour durch den Ort Nyaung Shwe, der auch das touristische Tor zum Inle-See genannt wird. &nbsp; &nbsp; Zun\u00e4chst erkundeten wir uns direkt am Pier nach den Preisen f\u00fcr eine Tagesbootstour \u00fcber den See. Der Besuch des lokalen Marktes durfte selbstverst\u00e4ndlich auch nicht fehlen. Nebenbei hielten wir Ausschau nach einer Cooking Class f\u00fcr den heutigen Abend. Wir wollten die burmesische K\u00fcche besser kennenlernen. Gleich neben der gro\u00dfen Markthalle, sollte sich ein Restaurant befinden, dass diese Art Kochkurs anbot. &nbsp; &nbsp; Es war ein Restaurant, welches von Einheimischen betrieben wurde. Es wirkte sehr authentisch und als Sitzgelegenheiten dienten kleine bunt Plastikst\u00fchle, so wie wir es auch schon von den Gark\u00fcchen aus Vietnam und bisher in Myanmar kannten. Als wir das Personal auf die Cooking Class ansprachen, wurde uns direkt ein Handy mit gew\u00e4hlter Rufnummer ans Ohr weitergereicht. Am anderen Ende der Leitung sprach der Ehemann der Kochlehrerin. Wir verabredeten eine Uhrzeit f\u00fcr den heutigen Abend und machten einen Treffpunkt aus. Das kam uns alles zwar seltsam vor, aber beunruhigte uns nicht weiter. Die Sonne brannte wie ein Vulkan, wir begaben uns vorerst zum Hotel zur\u00fcck und erledigten unsere Blogt\u00e4tigkeiten und a\u00dfen als Zwischensnack eine kleine Melone. \u00a0 &nbsp; \u00dcberp\u00fcnktlich um 10 vor sechs Uhr trafen wir vor dem Restaurant am vereinbarten Treffpunkt ein. Das Restaurant Personal schickte uns wieder nach drau\u00dfen. Ein Mann wartete vor einem Auto und bat uns einzusteigen. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn musste man nicht zwei Mal bitten und so fuhren wir mit ihm und einem kleinen M\u00e4dchen auf dem Beifahrersitz durch die dunklen Stra\u00dfenz\u00fcge. Wir hatten keine Ahnung warum die Cooking Class nicht im Restaurant stattfand und erst recht nicht wo es hingehen sollte. Aber wir lie\u00dfen uns auch auf dieses Abenteuer ein und stellten keine weiteren Fragen. Fr\u00e4nn ver\u00e4ngstigte \u00c4nn mit der Geschichte von H\u00e4nsel und Gretel. Waren wir auf dem Weg zu einem Kochkurs als Kochsch\u00fcler oder gar selbst das Objekt der Begierde? Der Fahrer fuhr sehr behutsam durch die holprigen Sandstra\u00dfen, das beruhigte \u00c4nn schon mal sehr. Das komische Gef\u00fchl hielt weiterhin an. \u00c4nn hoffte sehr nicht selber das Essen zu sein. Fr\u00e4nn war gar nicht \u00e4ngstlich, nur aufgeregt und vorfreudig, von welch spannender Geschichte wir wieder berichten konnten. Die Stra\u00dfen wurden immer l\u00e4ndlicher, enger und dunkler. \u00a0 &nbsp; Wir hielten an einem kleinen Haus mit Garten. Herzlich wurden wir von unserer K\u00f6chin begr\u00fc\u00dft. Gleich neben dem Haus befand sich eine Openair K\u00fcche, die unseren heutigen Arbeitsplatz darstellen sollte. Alles war sehr liebevoll und sorgf\u00e4ltig eingerichtet. \u00a0 &nbsp; An diesen Abend waren wir die zwei einzigen Kochsch\u00fcler. Zubereitet wurde ein vegetarisches Curry und Curry mit H\u00fchnchen. Vorne weg gab es eine Vorsuppe aus Linsen und den traditionellen Teeblattsalat, Tea Leaf Salad. &nbsp; &nbsp; \u00c4nn und Fr\u00e4nn waren au\u00dfer sich vor Freude, denn der Hunger war angemessen f\u00fcr die Menge an k\u00f6stlichen Speisen. Jeder Kochsch\u00fcler bekam eine Sch\u00fcrze umgebunden. \u00c4nn wurde mit Zettel und Stift ausgestattet, um die einzelnen Zutaten und Kochschritte zu dokumentieren. Fr\u00e4nn bekam das Messer in die Hand und legte gleich los mit Zwiebeln und Tomaten schneiden. Unsere Kochlehrerin erkl\u00e4rte uns die einzelnen Schritte sehr behutsam. Wir hatten gro\u00dfe Freude mit der burmesischen K\u00f6chin die Mahlzeiten zu zubereiten. &nbsp; &nbsp; Das fertige Dinner sah verf\u00fchrerisch aus. Nachdem wir die Teller und Sch\u00fcsseln bis auf den letzten Kr\u00fcmel aufgegessen hatten, unterhielten wir uns mit unserer Kochlehrerin noch eine ganze Weile und lernten ein paar einfache burmesische Vokabeln, bis der Ehemann uns wieder zur\u00fcckfuhr. \u00a0 &nbsp; Mit vollen B\u00e4uchen aber \u00fcberaus gl\u00fccklich wieder so einen tollen Abend erleben zu d\u00fcrfen, glitten wir in unseren Erholungsschlaf. &nbsp; Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?\u00a0Teile oder kommentiere ihn! \u00a0 &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4264,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[318],"tags":[90,376,341,321,375,377,378],"class_list":["post-3630","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-myanmar","tag-cooking-class","tag-he-ho","tag-inle-see","tag-myanmar","tag-myanmar-national-airlines","tag-nyaung-shwe","tag-tea-leaf-salad"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3630","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3630"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3630\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3731,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3630\/revisions\/3731"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4264"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3630"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3630"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3630"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}