{"id":3570,"date":"2017-11-29T14:34:26","date_gmt":"2017-11-29T14:34:26","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=3570"},"modified":"2018-06-19T20:30:33","modified_gmt":"2018-06-19T20:30:33","slug":"aenn-fraenn-und-der-felsen-der-affenscheisse-mount-popa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=3570","title":{"rendered":"\u00c4nn &#038; Fr\u00e4nn und der Felsen der Affenschei\u00dfe, Mount Popa"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3587\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3056-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3056-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3056-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3056-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3056-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3056-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3056-740x493.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nDiesmal riss uns nicht der Wecker, sondern ein furchtbar kratzend klingendes Ger\u00e4usch aus dem Schlaf. Schlafwandelnd und wie betrunken schaute Fr\u00e4nn nach dem Ger\u00e4usch und konnte auf den ersten Blick im Dunklen nichts entdecken. \u00c4nn hatte keine Angst, sprang vor lauter Wut auf und rannte aus dem Zimmer, um nach der Lage zu schauen. Die \u00dcbelt\u00e4ter waren schnell gefunden. Nicht unweit von unserem Zimmer befand sich die K\u00fcche des Hotels, in der die flei\u00dfigen K\u00f6che schon mal das Fr\u00fchst\u00fcck vorbereiteten. Es war kurz nach vier Uhr, noch mitten in der Nacht, aber das Hotelpersonal war motiviert und briet schon mal Nudeln mit Gem\u00fcse vor. Scheinbar hatten die K\u00f6che zu viele Beteln\u00fcsse gegessen und mussten nun ihre ganze Energie am Wok auslassen. Mit der Eisenkelle wendeten sie unter lautem Ger\u00e4usch die wehrlosen Nudeln. Wir nahmen die Situation in Kauf, denn mit einer Beschwerde wollten wir nicht das Fr\u00fchst\u00fcck gef\u00e4hrden. <\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wurden wir von unserem Guide und unserem Fahrer, mit denen wir auch schon die erste Tempeltour gemacht hatten, sehr freundlich begr\u00fc\u00dft. Heute ging die Tagestour Richtung <strong>Mount Popa<\/strong>, einem inaktiven Vulkan, der ca. 50 km von <strong>Bagan<\/strong> entfernt ist.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Auf dem Weg zum Vulkan sprachen wir unseren Guide Aung, auf die in den westlichen Medien propagierten Unruhen im Norden des Landes an. Einige unserer Bekannten in Deutschland warnten uns davor nach <strong>Myanmar<\/strong> zu fahren, da dort kriegs\u00e4hnliche Zust\u00e4nde herrschen sollten &#8211; Rohingya.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Aung erkl\u00e4rte, dass das was vor allem die britischen Nachrichtenkan\u00e4le berichteten, nicht der Wahrheit entspreche und dass deshalb dieses Jahr die Touristen dem sonst so friedlichen Land fernblieben. Wir wollten in der politischen Spalte auch nicht weiter bohren. Das Land und die Leute empfanden wir als sehr angenehm, \u00fcberaus freundlich und friedlich. Von Unruhen bemerkten wir nichts und f\u00fchlten uns in <strong>Myanmar<\/strong> zu jeder Zeit sicher. \u00a0Wir merkten aber auch, dass trotz der angebrochenen Saison nicht viele westliche Touristen im Land eintrafen. Eine Seltsamkeit im Land wollten wir von unserem Guide aufgekl\u00e4rt haben. Warum ist das Steuer der Autos auf der rechten Seite obwohl die Stra\u00dfen Rechtsverkehr statt Linksverkehr haben. Das irritierte uns die ganze Zeit schon. Aung erkl\u00e4rte, <strong>Myanmar<\/strong> war eine britische Kolonie und hatte deshalb bis 1970 auch Linksverkehr. Der damalige Staatschef hatte nachts einen Traum, Linksverkehr w\u00fcrde Ungl\u00fcck bringen. Daraufhin wurde auf Rechtsverkehr umgestellt. Die meisten Autos haben aber immer noch die Rechtssteuerung vergangener Zeiten, vor allem die \u00e4lteren Modelle. Dass modernere Autos das Cockpit auch auf der rechten Seite haben, liegt daran, dass die meisten Autos in <strong>Myanmar<\/strong> Gebrauchtwagen aus Japan oder anderen linksfahrenden L\u00e4ndern sind. Mitlerweile wird wohl bei den allerneusten Modellen jetzt auf Linkssteuerung umgestellt, berichtete Aung.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Bevor wir zum <strong>Mount Popa<\/strong> gelangten, bekamen wir noch mehr von der Kultur und den Menschen zu erfahren. Wir hielten an einer Farm an, die vorwiegend Zuckerpalmen und Erdn\u00fcsse anbaut. Ob es eine wirkliche Farm oder nur eine extra f\u00fcr Touristen zur Vorf\u00fchrung hingesetzte Produktionskulisse war, wissen wir nicht genau. Jeder der zum <strong>Mount Popa<\/strong> wollte, egal ob mit privaten Guide oder Reisebus, wurde hier abgeladen. Gleich an der Stra\u00dfe lief eine Kuh im Kreis, um eine Vorrichtung herum, die dann den interessierten Touristen demonstrierte wie in <strong>Myanmar<\/strong> Erdnuss\u00f6l gepresst wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-3570 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3591'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6547-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3592'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6549-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6549-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6549-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6549-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6549-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6549-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6549-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3585'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3044-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3594'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6562-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3593'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6551-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6551-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6551-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6551-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6551-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6551-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6551-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3596'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6566-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3595'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6564-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Einige Meter weiter konnte man dann dieses \u00d6l auch k\u00e4uflich erwerben. Wir bekamen auch eine Vorf\u00fchrung von der Palmzuckergewinnung, neben Erdnuss\u00f6l das zweite Hauptprodukt dieser Farm. Der Palmzucker wird aus dem Saft der Bl\u00fctenst\u00e4nde gewonnen. Ein Mann kletterte extra f\u00fcr uns den d\u00fcnnen hohen Stamm der Palme hinauf und erntete das Wasser aus kleinen Auffangbeh\u00e4ltern, die an der Palme angebracht waren und schnitze die Bl\u00fctenst\u00e4nde mit einem gro\u00dfen scharfen Messer wieder an, damit neuer Saft aus der Frucht tropfen konnte. Der Saft wird dann sp\u00e4ter eingekocht, damit Palmzucker aus ihm gewonnen werden kann. Palmenzucker und seine Folgeprodukte wie Palmzuckerbonbons in verschiedenen Geschmackrichtungen mit Kokos, Tamarinde oder Ingwer, Palmzuckersirup und sogar Palmzuckerschnaps wurde nicht nur direkt zum Verkauf angeboten auch konnten wir den Herstellungsprozess beobachten. Nat\u00fcrlich lie\u00dfen \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn es sich nicht nehmen und probierten alles, sogar den Palmzuckerschnaps.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Plamzuckerschnapsprobe, Bagan\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/dZcGS9v6ii4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-3570 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3598'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6574-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6574-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6574-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6574-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6574-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6574-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6574-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3597'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6572-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6572-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6572-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6572-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6572-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6572-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6572-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Aber auch die Fr\u00fcchte, Samen, Blattstielfasern und das Holz der Palme werden weiterverarbeitet. Der H\u00f6hepunkt der Verkostung war dann der Teeblattsalat, der sogenannte <strong>Tea Leaf Salad<\/strong> oder auch <strong>Lahpet Thoke<\/strong> genannt, nach dem Fr\u00e4nn seit unserer Ankunft in <strong>Myanmar<\/strong> verzweifelt Ausschau hielt. Zubereitet wird er aus fermentierten Gr\u00fcnteebl\u00e4ttern und einer Mischung aus doppeltfrittierten Bohnen, Erdn\u00fcssen, Cashewkernen, Sesam und Knoblauch dazu ein Schuss Erdnuss\u00f6l. Ein genaueres Rezept erhaltet ihr in unserem Beitrag vom Inle-See, so viel k\u00f6nnen wir vorab verraten. Gem\u00fctlich sa\u00dfen wir am Tisch und durften eine Kostprobe von dieser typisch burmesischen Spezialit\u00e4t zu uns nehmen. Unsere Geschmacksknospen waren hell auf begeistert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Kostprobe Tea Leaf Salad\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/y-eqO1OtdCE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3599\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6584-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6584-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6584-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6584-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6584-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6584-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Nach wenigen Kilometer Fahrweg erreichten wir ein kleines Dorf, in dem wir herzlich empfangen wurden. Wir durften uns im ganzen Dorf umschauen und begutachteten wie die Einheimischen hier leben. Freilaufende Schweine, die sich im Dreck suhlten, gackernde H\u00fchner und kauende K\u00fche. Mensch und Tier waren sichtlich gl\u00fccklich. Im ganzen Dorf gibt es kein Strom, die Menschen leben autark. Im Zentrum des Dorfes befindet sich die Grundschule.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Rundgang durchs Dorf, Mount Popa\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/227Vde5e2UI?start=7&#038;feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-3570 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3602'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6599-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3601'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6595-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3600'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6593-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3586'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3047-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">W\u00e4hrend unseres Spazierganges durch das Dorf in Richtung Schule, begleiteten uns vier kleine Jungs, die immer wieder vor oder hinter uns quirlig hin und her liefen. Die Kinder werden in<strong> Myanmar<\/strong> mit f\u00fcnf Jahren eingeschult und bleiben bis zur vierten Klasse in der Grundschule. Ab der f\u00fcnften Klasse gehen sie dann auf die Mittelschule. F\u00fcr die Kinder im Dorf hei\u00dft das die Schule am <strong>Mount Popa<\/strong>. Wir beobachteten die erste, zweite und vierte Klasse in ihren Unterrichtsr\u00e4umen. Gesangsunterricht wurde in Klasse zwei vermittelt, w\u00e4hrend die vierte Klasse gerade Englischunterricht hatte. In <strong>Myanmar<\/strong> wird Englisch bereits ab der ersten Klassenstufe gelehrt. Unsere wuseligen vier Gef\u00e4hrten freuten sich mit uns mit und rannten von Klassenraum zu Klassenraum bis wir uns verabschiedeten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Grundschule in Bagan\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0ZzxmLQMwO0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Mit den vielen gesammelten Eindr\u00fccken fuhren wir weiter Richtung <strong>Mount Popa<\/strong>. Der H\u00fcgel unseres Interesses war eigentlich der Vulkankegel <strong>Taung Kalat<\/strong>, der mit seinen 737 Meter H\u00f6he auch \u00f6fter als <strong>Mount Popa<\/strong> bezeichnet wird. Der eigentliche <strong>Mount Popa<\/strong> liegt direkt daneben, allerding bemisst sich seine H\u00f6he auf 1518 Meter. Das Auto setzte uns kurz vor der Speerzone ab. Durch einen Erdrutsch ist ein St\u00fcck der Fahrbahn abgerutscht, so dass der normale Autoverkehr die letzten Meter zu dem auff\u00e4lligen rechteckigen Gesteinsklotz nicht mehr passieren kann. Wir liefen das restliche St\u00fcck bis zum <strong>Popa Taung Kalat<\/strong> zu Fu\u00df. Die ersten Affen kreuzten unseren Weg.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3581\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6690-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6690-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6690-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6690-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6690-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6690-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nUm auf den Gipfel des Berges zu gelangen, galt es genau 777 Treppenstufen zu \u00fcberwinden. Zum Gl\u00fcck waren diese Stufen \u00fcberdacht, denn bei der W\u00e4rme und Sonneneinstrahlung w\u00e4re eine freistehende Treppe ein un\u00fcberwindbares Hindernis gewesen. Links und Rechts der Treppe reihten sich wieder die typischen kleinen Verkaufsst\u00e4nde wie \u00fcberall. In buddhistischen Tempeln und Glaubenseinrichtungen geh\u00f6rt es sich, vor dem Betreten der Einrichtung, die Schuhe auszuziehen. So auch am <strong>Mount Popa<\/strong>. Zu unserem Unmut verlangte man von uns die Schuhe schon nach den ersten 100 Stufen beiseite zu stellen. In der Theorie hatten wir mit dieser kulturellen Vorgabe auch gar kein Problem, nur hier lebten viele Affen, die die Treppe on oben bis unten vollgeschissen hatten. Die netten putzigen Tierchen gaben sich absolut keine M\u00fche sich ihres schmutzigen Gesch\u00e4fts im Gr\u00fcnen zu entledigen, sondern schissen direkt auf diese Treppe, die von den Besuchern barfu\u00df erklommen wird.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Treppe zum Mount Popa\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/D8kPFqQIww0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-3570 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3610'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6709-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3608'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6707-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6707-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6707-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6707-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6707-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6707-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6707-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3611'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6698-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6698-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6698-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6698-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6698-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6698-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6698-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3607'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6702-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6702-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6702-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6702-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6702-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6702-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6702-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3609'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6701-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Zu guter Letzt gab es vor Ort Affenschei\u00dfereiniger. Die meisten der Treppenstufen werden die ganze Zeit von M\u00e4nnern und Frauen \u201egereinigt\u201c und diese verlangten f\u00fcr ihre Reinigungsdienste eine Spende als Dankesch\u00f6n. Leider wird das Wischwasser scheinbar nicht so oft gewechselt. Die Treppen sind etwas klebrig, da der Kot feins\u00e4uberlich von rechts nach links verteilt wird. 777 Stufen m\u00fchten wir uns hinauf und oben angekommen war das Exkrementedilemma dann perfekt, noch mehr Affenkot, den wir obendrein noch unangenehm in der Nase wahrnahmen. Dort oben gab es keine flei\u00dfigen Fliesenwischer mehr. Wir liefen Slalom um die affigen Hinterlassenschaften. Wenn Schei\u00dfe Gl\u00fcck bringt, dann haben \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn bis zu ihrem Lebensende ausgesorgt. Wir genossen den Ausblick und begutachteten die buddhistische <strong>Tuyin Taung Pagode<\/strong>, die etwas br\u00fcchig und nicht ganz so aufmerksam gepflegt wurde, wie wir es sonst von den \u00fcbrigen Tempelanlagen gewohnt waren. Ersch\u00f6pft und mit m\u00fcden Beinen stiegen wir 737 Meter vom Berg wieder herab.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3582\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6724-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6724-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6724-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6724-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6724-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6724-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Es folgte ein kleiner Stopp am <strong>Popa Main Resort<\/strong>. F\u00fcr eine Eintrittsgeb\u00fchr von 5600 Kyat (3,50 Euro) an der Rezeption konnten wir auch als nicht G\u00e4ste des Resorts den Ausblick auf den <strong>Popa Taung Kalat<\/strong> genie\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id='gallery-5' class='gallery galleryid-3570 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3590'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3095-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3588'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3084-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3589'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3093-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3603'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_3077-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nDer Halt am Obstmarkt rundete unseren Tag ab. Wir g\u00f6nnten uns Drachenfr\u00fcchte, eine Staude Bananen, zur Kostprobe drei Fr\u00fcchte mit dem seltenen Namen <strong>Custard Apple<\/strong> (Zimtapfel) und eine T\u00fcte Bananenchips, um das allabendliche Blogschreiben zu vers\u00fc\u00dfen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id='gallery-6' class='gallery galleryid-3570 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3579'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6639-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6639-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6639-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6639-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6639-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6639-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6639-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3578'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6634-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3584'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_6752-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Zur Mittagszeit hielten wir an einem sehr touristischen Restaurant an und genehmigten uns ausnahmsweise eine warme Mahlzeit aus diesem. Normale Restaurants waren nicht unsere erste Wahl und wie so oft wurden wir auch hier wieder entt\u00e4uscht. Ein frisch aus der Gark\u00fcche zubereitetes Mahl stellt f\u00fcr uns die Liebingsessensvariante da. Das Essen aus diesen meist mobilen Drau\u00dfenk\u00fcchen ist nicht nur frisch, es ist landestypisch und wir kommen mit den Einheimischen in Kontakt.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Auch an diesem Tag prasselten die Eindr\u00fccke nur so auf uns ein. Bevor wir am Abend den Tag Revue passieren lie\u00dfen, schauten wir bei dem netten E-Bike Verleiher vorbei, denn bei diesem stand noch unsere saubere W\u00e4sche zur Abholung bereit. Obwohl wir keine Quittung oder irgendein Beleg zur Dokumentation unserer W\u00e4scheabgabe bekommen hatten, klappte alles wieder wie am Schn\u00fcrchen. Die W\u00e4sche war sauber und alle Teile waren voll z\u00e4hlig. Selbst \u00c4nn bekam alle ihre Schl\u00fcpfer wieder.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000; font-size: 20px; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><em><strong>Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?\u00a0Teile oder kommentiere ihn!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesmal riss uns nicht der Wecker, sondern ein furchtbar kratzend klingendes Ger\u00e4usch aus dem Schlaf. Schlafwandelnd und wie betrunken schaute Fr\u00e4nn nach dem Ger\u00e4usch und konnte auf den ersten Blick im Dunklen nichts entdecken. \u00c4nn hatte keine Angst, sprang vor lauter Wut auf und rannte aus dem Zimmer, um nach der Lage zu schauen. Die \u00dcbelt\u00e4ter waren schnell gefunden. Nicht unweit von unserem Zimmer befand sich die K\u00fcche des Hotels, in der die flei\u00dfigen K\u00f6che schon mal das Fr\u00fchst\u00fcck vorbereiteten. Es war kurz nach vier Uhr, noch mitten in der Nacht, aber das Hotelpersonal war motiviert und briet schon mal Nudeln mit Gem\u00fcse vor. Scheinbar hatten die K\u00f6che zu viele Beteln\u00fcsse gegessen und mussten nun ihre ganze Energie am Wok auslassen. Mit der Eisenkelle wendeten sie unter lautem Ger\u00e4usch die wehrlosen Nudeln. Wir nahmen die Situation in Kauf, denn mit einer Beschwerde wollten wir nicht das Fr\u00fchst\u00fcck gef\u00e4hrden. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck wurden wir von unserem Guide und unserem Fahrer, mit denen wir auch schon die erste Tempeltour gemacht hatten, sehr freundlich begr\u00fc\u00dft. Heute ging die Tagestour Richtung Mount Popa, einem inaktiven Vulkan, der ca. 50 km von Bagan entfernt ist. &nbsp; Auf dem Weg zum Vulkan sprachen wir unseren Guide Aung, auf die in den westlichen Medien propagierten Unruhen im Norden des Landes an. Einige unserer Bekannten in Deutschland warnten uns davor nach Myanmar zu fahren, da dort kriegs\u00e4hnliche Zust\u00e4nde herrschen sollten &#8211; Rohingya. Aung erkl\u00e4rte, dass das was vor allem die britischen Nachrichtenkan\u00e4le berichteten, nicht der Wahrheit entspreche und dass deshalb dieses Jahr die Touristen dem sonst so friedlichen Land fernblieben. Wir wollten in der politischen Spalte auch nicht weiter bohren. Das Land und die Leute empfanden wir als sehr angenehm, \u00fcberaus freundlich und friedlich. Von Unruhen bemerkten wir nichts und f\u00fchlten uns in Myanmar zu jeder Zeit sicher. \u00a0Wir merkten aber auch, dass trotz der angebrochenen Saison nicht viele westliche Touristen im Land eintrafen. Eine Seltsamkeit im Land wollten wir von unserem Guide aufgekl\u00e4rt haben. Warum ist das Steuer der Autos auf der rechten Seite obwohl die Stra\u00dfen Rechtsverkehr statt Linksverkehr haben. Das irritierte uns die ganze Zeit schon. Aung erkl\u00e4rte, Myanmar war eine britische Kolonie und hatte deshalb bis 1970 auch Linksverkehr. Der damalige Staatschef hatte nachts einen Traum, Linksverkehr w\u00fcrde Ungl\u00fcck bringen. Daraufhin wurde auf Rechtsverkehr umgestellt. Die meisten Autos haben aber immer noch die Rechtssteuerung vergangener Zeiten, vor allem die \u00e4lteren Modelle. Dass modernere Autos das Cockpit auch auf der rechten Seite haben, liegt daran, dass die meisten Autos in Myanmar Gebrauchtwagen aus Japan oder anderen linksfahrenden L\u00e4ndern sind. Mitlerweile wird wohl bei den allerneusten Modellen jetzt auf Linkssteuerung umgestellt, berichtete Aung. Bevor wir zum Mount Popa gelangten, bekamen wir noch mehr von der Kultur und den Menschen zu erfahren. Wir hielten an einer Farm an, die vorwiegend Zuckerpalmen und Erdn\u00fcsse anbaut. Ob es eine wirkliche Farm oder nur eine extra f\u00fcr Touristen zur Vorf\u00fchrung hingesetzte Produktionskulisse war, wissen wir nicht genau. Jeder der zum Mount Popa wollte, egal ob mit privaten Guide oder Reisebus, wurde hier abgeladen. Gleich an der Stra\u00dfe lief eine Kuh im Kreis, um eine Vorrichtung herum, die dann den interessierten Touristen demonstrierte wie in Myanmar Erdnuss\u00f6l gepresst wird. \u00a0 \u00a0 Einige Meter weiter konnte man dann dieses \u00d6l auch k\u00e4uflich erwerben. Wir bekamen auch eine Vorf\u00fchrung von der Palmzuckergewinnung, neben Erdnuss\u00f6l das zweite Hauptprodukt dieser Farm. Der Palmzucker wird aus dem Saft der Bl\u00fctenst\u00e4nde gewonnen. Ein Mann kletterte extra f\u00fcr uns den d\u00fcnnen hohen Stamm der Palme hinauf und erntete das Wasser aus kleinen Auffangbeh\u00e4ltern, die an der Palme angebracht waren und schnitze die Bl\u00fctenst\u00e4nde mit einem gro\u00dfen scharfen Messer wieder an, damit neuer Saft aus der Frucht tropfen konnte. Der Saft wird dann sp\u00e4ter eingekocht, damit Palmzucker aus ihm gewonnen werden kann. Palmenzucker und seine Folgeprodukte wie Palmzuckerbonbons in verschiedenen Geschmackrichtungen mit Kokos, Tamarinde oder Ingwer, Palmzuckersirup und sogar Palmzuckerschnaps wurde nicht nur direkt zum Verkauf angeboten auch konnten wir den Herstellungsprozess beobachten. Nat\u00fcrlich lie\u00dfen \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn es sich nicht nehmen und probierten alles, sogar den Palmzuckerschnaps. \u00a0 \u00a0 Aber auch die Fr\u00fcchte, Samen, Blattstielfasern und das Holz der Palme werden weiterverarbeitet. Der H\u00f6hepunkt der Verkostung war dann der Teeblattsalat, der sogenannte Tea Leaf Salad oder auch Lahpet Thoke genannt, nach dem Fr\u00e4nn seit unserer Ankunft in Myanmar verzweifelt Ausschau hielt. Zubereitet wird er aus fermentierten Gr\u00fcnteebl\u00e4ttern und einer Mischung aus doppeltfrittierten Bohnen, Erdn\u00fcssen, Cashewkernen, Sesam und Knoblauch dazu ein Schuss Erdnuss\u00f6l. Ein genaueres Rezept erhaltet ihr in unserem Beitrag vom Inle-See, so viel k\u00f6nnen wir vorab verraten. Gem\u00fctlich sa\u00dfen wir am Tisch und durften eine Kostprobe von dieser typisch burmesischen Spezialit\u00e4t zu uns nehmen. Unsere Geschmacksknospen waren hell auf begeistert. \u00a0 \u00a0 Nach wenigen Kilometer Fahrweg erreichten wir ein kleines Dorf, in dem wir herzlich empfangen wurden. Wir durften uns im ganzen Dorf umschauen und begutachteten wie die Einheimischen hier leben. Freilaufende Schweine, die sich im Dreck suhlten, gackernde H\u00fchner und kauende K\u00fche. Mensch und Tier waren sichtlich gl\u00fccklich. Im ganzen Dorf gibt es kein Strom, die Menschen leben autark. Im Zentrum des Dorfes befindet sich die Grundschule. \u00a0 \u00a0 &nbsp; W\u00e4hrend unseres Spazierganges durch das Dorf in Richtung Schule, begleiteten uns vier kleine Jungs, die immer wieder vor oder hinter uns quirlig hin und her liefen. Die Kinder werden in Myanmar mit f\u00fcnf Jahren eingeschult und bleiben bis zur vierten Klasse in der Grundschule. Ab der f\u00fcnften Klasse gehen sie dann auf die Mittelschule. F\u00fcr die Kinder im Dorf hei\u00dft das die Schule am Mount Popa. Wir beobachteten die erste, zweite und vierte Klasse in ihren Unterrichtsr\u00e4umen. Gesangsunterricht wurde in Klasse zwei vermittelt, w\u00e4hrend die vierte Klasse gerade Englischunterricht hatte. In Myanmar wird Englisch bereits ab der ersten Klassenstufe gelehrt. Unsere wuseligen vier Gef\u00e4hrten freuten sich mit uns mit und rannten von Klassenraum zu Klassenraum bis wir uns verabschiedeten. \u00a0 &nbsp; Mit den vielen gesammelten Eindr\u00fccken fuhren wir weiter Richtung Mount Popa. Der H\u00fcgel unseres Interesses war eigentlich der Vulkankegel Taung Kalat, der mit seinen 737 Meter H\u00f6he auch \u00f6fter als Mount Popa bezeichnet wird. Der eigentliche Mount Popa liegt direkt daneben, allerding bemisst sich seine H\u00f6he auf 1518 Meter. Das Auto setzte uns kurz vor der Speerzone ab. Durch einen Erdrutsch ist ein St\u00fcck der Fahrbahn abgerutscht, so dass der normale Autoverkehr die letzten Meter zu dem auff\u00e4lligen rechteckigen Gesteinsklotz nicht mehr passieren kann. Wir liefen das restliche St\u00fcck bis zum Popa Taung Kalat zu Fu\u00df. Die ersten Affen kreuzten unseren Weg. &nbsp; Um auf den Gipfel des Berges zu gelangen, galt es genau 777 Treppenstufen zu \u00fcberwinden. Zum Gl\u00fcck waren diese Stufen \u00fcberdacht, denn bei der W\u00e4rme und Sonneneinstrahlung w\u00e4re eine freistehende Treppe ein un\u00fcberwindbares Hindernis gewesen. Links und Rechts der Treppe reihten sich wieder die typischen kleinen Verkaufsst\u00e4nde wie \u00fcberall. In buddhistischen Tempeln und Glaubenseinrichtungen geh\u00f6rt es sich, vor dem Betreten der Einrichtung, die Schuhe auszuziehen. So auch am Mount Popa. Zu unserem Unmut verlangte man von uns die Schuhe schon nach den ersten 100 Stufen beiseite zu stellen. In der Theorie hatten wir mit dieser kulturellen Vorgabe auch gar kein Problem, nur hier lebten viele Affen, die die Treppe on oben bis unten vollgeschissen hatten. Die netten putzigen Tierchen gaben sich absolut keine M\u00fche sich ihres schmutzigen Gesch\u00e4fts im Gr\u00fcnen zu entledigen, sondern schissen direkt auf diese Treppe, die von den Besuchern barfu\u00df erklommen wird. \u00a0 \u00a0 \u00a0 Zu guter Letzt gab es vor Ort Affenschei\u00dfereiniger. Die meisten der Treppenstufen werden die ganze Zeit von M\u00e4nnern und Frauen \u201egereinigt\u201c und diese verlangten f\u00fcr ihre Reinigungsdienste eine Spende als Dankesch\u00f6n. Leider wird das Wischwasser scheinbar nicht so oft gewechselt. Die Treppen sind etwas klebrig, da der Kot feins\u00e4uberlich von rechts nach links verteilt wird. 777 Stufen m\u00fchten wir uns hinauf und oben angekommen war das Exkrementedilemma dann perfekt, noch mehr Affenkot, den wir obendrein noch unangenehm in der Nase wahrnahmen. Dort oben gab es keine flei\u00dfigen Fliesenwischer mehr. Wir liefen Slalom um die affigen Hinterlassenschaften. Wenn Schei\u00dfe Gl\u00fcck bringt, dann haben \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn bis zu ihrem Lebensende ausgesorgt. Wir genossen den Ausblick und begutachteten die buddhistische Tuyin Taung Pagode, die etwas br\u00fcchig und nicht ganz so aufmerksam gepflegt wurde, wie wir es sonst von den \u00fcbrigen Tempelanlagen gewohnt waren. Ersch\u00f6pft und mit m\u00fcden Beinen stiegen wir 737 Meter vom Berg wieder herab. &nbsp; \u00a0 Es folgte ein kleiner Stopp am Popa Main Resort. F\u00fcr eine Eintrittsgeb\u00fchr von 5600 Kyat (3,50 Euro) an der Rezeption konnten wir auch als nicht G\u00e4ste des Resorts den Ausblick auf den Popa Taung Kalat genie\u00dfen. \u00a0 Der Halt am Obstmarkt rundete unseren Tag ab. Wir g\u00f6nnten uns Drachenfr\u00fcchte, eine Staude Bananen, zur Kostprobe drei Fr\u00fcchte mit dem seltenen Namen Custard Apple (Zimtapfel) und eine T\u00fcte Bananenchips, um das allabendliche Blogschreiben zu vers\u00fc\u00dfen. \u00a0 \u00a0 Zur Mittagszeit hielten wir an einem sehr touristischen Restaurant an und genehmigten uns ausnahmsweise eine warme Mahlzeit aus diesem. Normale Restaurants waren nicht unsere erste Wahl und wie so oft wurden wir auch hier wieder entt\u00e4uscht. Ein frisch aus der Gark\u00fcche zubereitetes Mahl stellt f\u00fcr uns die Liebingsessensvariante da. Das Essen aus diesen meist mobilen Drau\u00dfenk\u00fcchen ist nicht nur frisch, es ist landestypisch und wir kommen mit den Einheimischen in Kontakt. Auch an diesem Tag prasselten die Eindr\u00fccke nur so auf uns ein. Bevor wir am Abend den Tag Revue passieren lie\u00dfen, schauten wir bei dem netten E-Bike Verleiher vorbei, denn bei diesem stand noch unsere saubere W\u00e4sche zur Abholung bereit. Obwohl wir keine Quittung oder irgendein Beleg zur Dokumentation unserer W\u00e4scheabgabe bekommen hatten, klappte alles wieder wie am Schn\u00fcrchen. Die W\u00e4sche war sauber und alle Teile waren voll z\u00e4hlig. Selbst \u00c4nn bekam alle ihre Schl\u00fcpfer wieder. &nbsp; Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?\u00a0Teile oder kommentiere ihn! &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4263,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[318],"tags":[372,374,373,366,321,370,371,367,368,369],"class_list":["post-3570","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-myanmar","tag-custard-apple","tag-lahpet-thoke","tag-leaf-salad","tag-mount-popa","tag-myanmar","tag-popa-main-resort","tag-popa-taung-kalat","tag-rohingya","tag-taung-kalat","tag-tuyin-taung-pagode"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3570","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3570"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3570\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4279,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3570\/revisions\/4279"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3570"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3570"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3570"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}