{"id":3371,"date":"2017-11-23T14:23:08","date_gmt":"2017-11-23T14:23:08","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=3371"},"modified":"2018-06-19T20:31:04","modified_gmt":"2018-06-19T20:31:04","slug":"aenn-fraenn-im-fast-privaten-jet-nach-bagan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=3371","title":{"rendered":"\u00c4nn &#038; Fr\u00e4nn im (fast) privaten Jet nach Bagan"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Bereits um 5:30 mussten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn am Flughafen antreten. Entsprechend verk\u00fcrzte sich ihre n\u00e4chtliche Ruhe- und Erholungsphase. Die fr\u00fchsportliche Gymnastik fiel aus. Zum Gl\u00fcck bekamen wir eine Fr\u00fchst\u00fcckbox von der Rezeption zum Mitnehmen \u00fcberreicht. Wir freuten uns schon auf unser Marmeladenbrot. Diesmal hatte das Hotel einen Spartrick angewandt und servierte unser Wei\u00dfbrot mit Butter und Zucker als Marmeladenersatz. In der weichen Butter knirschte der Zucker bei jedem Bissen etwas. Es gab ein merkw\u00fcrdiges Kaugef\u00fchl. Ein liebevoll und perfekt zubereitetes hartgekochtes Ei wertete das minimale Fr\u00fchst\u00fccksmahl dann wieder auf. Am neugebauten Flughafen von <strong>Yangon<\/strong> ging alles entspannt ab. Wir genehmigten uns erst einmal einen Kaffee, schrieben Blog und gingen dann zum Schalter von <strong>FMI Air<\/strong>. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-3371 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3375'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5467-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3376'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5463-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5463-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5463-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5463-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5463-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5463-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5463-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3379'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5536-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nDie freundliche junge Dame f\u00fcllte unsere Bordkarten mit der Hand aus, dabei wand sie ihre sch\u00f6nste Sch\u00f6nschrift an. Jeder Grundschullehrer h\u00e4tte sich gefreut. Der Flughafen war sehr \u00fcbersichtlich aufgebaut, so schlenderten wir gem\u00fctlich zum Gate und warteten gespannt auf unseren Flieger. <strong>Flug ND 601<\/strong> nach <strong>Inle-See<\/strong> mit Zwischenhalt in <strong>Bagan<\/strong> war zum Start bereit. Statt Fu\u00dfweg oder Bus brachte man uns mit dem privaten Taxi zum Jet. Es handelte sich um ein sehr kleines Flugzeug (ATR 72) mit Propellern, gerade mal 74 Menschen fanden dort Platz. \u00c4nn rutschte das Herz in die Hose als sie unser Flugzeug sah. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3372\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5538-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5538-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5538-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5538-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5538-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5538-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5538.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nMit so einer kleinen Maschine war bisher keiner von uns gereist. Seine eigene kleine Treppe hatte die putzige Flugmaschine dabei, die sie w\u00e4hrend des Fluges einfach einklappte. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn sprengten den Altersdurchschnitt der Passagiere von 65 plus. \u00c4nns anf\u00e4ngliche Angst war v\u00f6llig unbegr\u00fcndet, denn der Flug gestaltete sich zu einen der komfortabelsten in unserer Reisegeschichte. Wir hatten Beinfreiheit, bekamen Tee, Kaffee und Snacks gereicht. Nach einer guten Stunde Flug landeten wir am Flughafen <strong>Bagan<\/strong>. F\u00fcr uns wurde es Zeit auszusteigen. Die anderen Passagiere flogen direkt weiter nach<strong> Inle-See<\/strong>. Genauso putzig wie der Flieger war auch der Flughafen in <strong>Bagan. <\/strong>Dort wurden uns die Rucks\u00e4cke noch pers\u00f6nlich vom Flughafenpersonal \u00fcberreicht.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Ankunft am Flughafen Bagan\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/GSRigMj5rA4?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Die Unterkunft in <strong>Neu-Bagan<\/strong> geh\u00f6rte bis jetzt zu unseren luxuri\u00f6sesten Behausungen. Zwar wechselten wir erneut nach Ankunft den Raum, wegen einer lauten Baustelle, aber der Zimmerwechsel st\u00f6rte uns nicht weiter. Bei unserer ersten Erkundungsrunde zur fr\u00fchen Mittagzeit checkten wir zun\u00e4chst die Preise f\u00fcr die Tempeltouren, E-Bikes und f\u00fcr die <strong>Ballonfahrt. <\/strong>Zus\u00e4tzlich suchten wir dringend einen ATM, denn die Hotelrechnung konnte nicht per Kreditkarte bezahlt werden. Die ausgekundschafteten Stra\u00dfenpreise verglichen wir mit denen des Hotels und siehe da \u00c4nn und Fr\u00e4nn witterten ein Schn\u00e4ppchen. Die Premium Ballonfahrt gab es hier f\u00fcr unfassbare 390 Dollar pro Person, statt der \u00fcblichen 450 Dollar. Wir schlugen sofort zu und beauftragten den wortkargen Mann hinter der Rezeption. Leider waren alle Premium Ballons f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Wochen im Vorfeld ausverkauft. Wir begn\u00fcgten uns mit dem Standard Ballon f\u00fcr 340 Dollar je \u00c4nn oder Fr\u00e4nn. Drei Tage mussten wir uns noch bis zu diesem Highlight gedulden. In Vorfreude auf dieses Ereignis buchten wir uns f\u00fcr den morgigen Tag noch schnell einen Fahrer und einen Guide, die uns den ganzen Tag <strong>Bagans<\/strong> wichtigste Tempel zeigen sollten. Die beiden kosteten uns 87.300 Kyat, das sind umgerechnet etwa 52 Euro f\u00fcr zwei Personen. Wir mussten erneut einen ATM aufsuchen, um die Rechnungen begleichen zu k\u00f6nnen. Witzigerweise funktionierte in <strong>Bagan<\/strong> nur jeder zweite Geldautomat. Bei der Masse an Scheinen, die man abholen musste, aber kein Wunder. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3373\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5541-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5541-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5541-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5541-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5541-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5541-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5541.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nW\u00e4hrend wir einen funktionst\u00fcchtigen ATM suchten, kamen wir an einem kleinen Ladengesch\u00e4ft vorbei, das Lackkunst oder wie die lokalen Leute hier sagen <strong>\u201eLacquerware\u201c<\/strong> anbot. <strong>\u201eLackwear<\/strong>\u201c wie wir immer verstanden, kannten wir von zu Hause aus Sch\u00f6neberg, jedoch ist das eine ganz andere Geschichte. Schnell verliebten wir uns in die bezaubernden Sch\u00fcsseln und Becher. Der hohe Preis schreckte uns vorerst ab, wir nahmen uns vor zun\u00e4chst zu recherchieren und die Preise abzuchecken.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3374\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5547-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5547-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5547-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5547-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5547-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5547-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5547.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nAn einer Ecke bereitete eine gem\u00fctliche kr\u00e4ftige asiatische Frau an einer Feuerstelle lauter frittierte K\u00f6stlichkeiten vor. Unser Interesse weckte dieser Anblick sofort. Zun\u00e4chst beobachteten wir das Geschehen, bis uns ein freundlicher junger Mann f\u00fcr 500 Kyat (31 Cent) eine Auswahl der angebotenen Speisen besorgte. Es schmeckte fantastisch und wir genossen diesen Zwischensnack sehr.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Streetfood, Bagan\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/CxcshCsWN9A?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Bevor die Uhr Abendessenzeit schlug, g\u00f6nnten wir uns eine traditionelle <strong>burmesiche Ganzk\u00f6rpermassage<\/strong>. Am Nachmittag handelten wir ein g\u00fcnstiges Angebot f\u00fcr eben diese heraus. Etwas z\u00f6gerlich betraten wir die Massageeinrichtung. Die beiden Damen f\u00fchrten uns in einen speziellen Raum, mit drei Bettgestellen, die mit bunten Decken belegt waren. Eine Art Schlafanzug sollten wir uns f\u00fcr die Massage anziehen. Uns unserer Sachen zu entledigen, kam uns erst etwas seltsam vor. Wir taten es dann aber trotzdem. Die Massage war herrlich entspannd, die flei\u00dfigen Masseurinnen dr\u00fcckten und\u00a0 kneteten uns kr\u00e4ftig durch. Zus\u00e4tzlich bogen und zogen sie uns in alle Richtungen. Nach der Massage waren wir herrlich zurechtger\u00fcckt und f\u00fchlten uns pudelwohl. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-3371 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3380'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5571-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3381'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5579-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nSo konnten wir unser Abendessen bestens pr\u00e4pariert antreten. Nicht unweit vom Hotel lie\u00dfen wir uns bei einem Thai nieder, der neben Essen auch Geschnitztes, Guides und traditionelle Puppen mit Schn\u00fcren, auch Marionetten genannt, anbot. Bei dem Essen machten wir zum ersten Mal einen Griff ins Klo. Das von uns bestellte Essen, ein vegetarisches Curry, war mehr Milchreis mit ged\u00fcnstetem Gem\u00fcse als ein typisches Currygericht. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn gingen entt\u00e4uscht zu Bett.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3389\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5592-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5592-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5592-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5592-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5592-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5592-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 20px; color: #ff0000;\"><em><strong>Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?\u00a0Teile oder kommentiere ihn!<\/strong><\/em><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bereits um 5:30 mussten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn am Flughafen antreten. Entsprechend verk\u00fcrzte sich ihre n\u00e4chtliche Ruhe- und Erholungsphase. Die fr\u00fchsportliche Gymnastik fiel aus. Zum Gl\u00fcck bekamen wir eine Fr\u00fchst\u00fcckbox von der Rezeption zum Mitnehmen \u00fcberreicht. Wir freuten uns schon auf unser Marmeladenbrot. Diesmal hatte das Hotel einen Spartrick angewandt und servierte unser Wei\u00dfbrot mit Butter und Zucker als Marmeladenersatz. In der weichen Butter knirschte der Zucker bei jedem Bissen etwas. Es gab ein merkw\u00fcrdiges Kaugef\u00fchl. Ein liebevoll und perfekt zubereitetes hartgekochtes Ei wertete das minimale Fr\u00fchst\u00fccksmahl dann wieder auf. Am neugebauten Flughafen von Yangon ging alles entspannt ab. Wir genehmigten uns erst einmal einen Kaffee, schrieben Blog und gingen dann zum Schalter von FMI Air. &nbsp; Die freundliche junge Dame f\u00fcllte unsere Bordkarten mit der Hand aus, dabei wand sie ihre sch\u00f6nste Sch\u00f6nschrift an. Jeder Grundschullehrer h\u00e4tte sich gefreut. Der Flughafen war sehr \u00fcbersichtlich aufgebaut, so schlenderten wir gem\u00fctlich zum Gate und warteten gespannt auf unseren Flieger. Flug ND 601 nach Inle-See mit Zwischenhalt in Bagan war zum Start bereit. Statt Fu\u00dfweg oder Bus brachte man uns mit dem privaten Taxi zum Jet. Es handelte sich um ein sehr kleines Flugzeug (ATR 72) mit Propellern, gerade mal 74 Menschen fanden dort Platz. \u00c4nn rutschte das Herz in die Hose als sie unser Flugzeug sah. &nbsp; Mit so einer kleinen Maschine war bisher keiner von uns gereist. Seine eigene kleine Treppe hatte die putzige Flugmaschine dabei, die sie w\u00e4hrend des Fluges einfach einklappte. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn sprengten den Altersdurchschnitt der Passagiere von 65 plus. \u00c4nns anf\u00e4ngliche Angst war v\u00f6llig unbegr\u00fcndet, denn der Flug gestaltete sich zu einen der komfortabelsten in unserer Reisegeschichte. Wir hatten Beinfreiheit, bekamen Tee, Kaffee und Snacks gereicht. Nach einer guten Stunde Flug landeten wir am Flughafen Bagan. F\u00fcr uns wurde es Zeit auszusteigen. Die anderen Passagiere flogen direkt weiter nach Inle-See. Genauso putzig wie der Flieger war auch der Flughafen in Bagan. Dort wurden uns die Rucks\u00e4cke noch pers\u00f6nlich vom Flughafenpersonal \u00fcberreicht. &nbsp; &nbsp; Die Unterkunft in Neu-Bagan geh\u00f6rte bis jetzt zu unseren luxuri\u00f6sesten Behausungen. Zwar wechselten wir erneut nach Ankunft den Raum, wegen einer lauten Baustelle, aber der Zimmerwechsel st\u00f6rte uns nicht weiter. Bei unserer ersten Erkundungsrunde zur fr\u00fchen Mittagzeit checkten wir zun\u00e4chst die Preise f\u00fcr die Tempeltouren, E-Bikes und f\u00fcr die Ballonfahrt. Zus\u00e4tzlich suchten wir dringend einen ATM, denn die Hotelrechnung konnte nicht per Kreditkarte bezahlt werden. Die ausgekundschafteten Stra\u00dfenpreise verglichen wir mit denen des Hotels und siehe da \u00c4nn und Fr\u00e4nn witterten ein Schn\u00e4ppchen. Die Premium Ballonfahrt gab es hier f\u00fcr unfassbare 390 Dollar pro Person, statt der \u00fcblichen 450 Dollar. Wir schlugen sofort zu und beauftragten den wortkargen Mann hinter der Rezeption. Leider waren alle Premium Ballons f\u00fcr die n\u00e4chsten drei Wochen im Vorfeld ausverkauft. Wir begn\u00fcgten uns mit dem Standard Ballon f\u00fcr 340 Dollar je \u00c4nn oder Fr\u00e4nn. Drei Tage mussten wir uns noch bis zu diesem Highlight gedulden. In Vorfreude auf dieses Ereignis buchten wir uns f\u00fcr den morgigen Tag noch schnell einen Fahrer und einen Guide, die uns den ganzen Tag Bagans wichtigste Tempel zeigen sollten. Die beiden kosteten uns 87.300 Kyat, das sind umgerechnet etwa 52 Euro f\u00fcr zwei Personen. Wir mussten erneut einen ATM aufsuchen, um die Rechnungen begleichen zu k\u00f6nnen. Witzigerweise funktionierte in Bagan nur jeder zweite Geldautomat. Bei der Masse an Scheinen, die man abholen musste, aber kein Wunder. &nbsp; W\u00e4hrend wir einen funktionst\u00fcchtigen ATM suchten, kamen wir an einem kleinen Ladengesch\u00e4ft vorbei, das Lackkunst oder wie die lokalen Leute hier sagen \u201eLacquerware\u201c anbot. \u201eLackwear\u201c wie wir immer verstanden, kannten wir von zu Hause aus Sch\u00f6neberg, jedoch ist das eine ganz andere Geschichte. Schnell verliebten wir uns in die bezaubernden Sch\u00fcsseln und Becher. Der hohe Preis schreckte uns vorerst ab, wir nahmen uns vor zun\u00e4chst zu recherchieren und die Preise abzuchecken. &nbsp; An einer Ecke bereitete eine gem\u00fctliche kr\u00e4ftige asiatische Frau an einer Feuerstelle lauter frittierte K\u00f6stlichkeiten vor. Unser Interesse weckte dieser Anblick sofort. Zun\u00e4chst beobachteten wir das Geschehen, bis uns ein freundlicher junger Mann f\u00fcr 500 Kyat (31 Cent) eine Auswahl der angebotenen Speisen besorgte. Es schmeckte fantastisch und wir genossen diesen Zwischensnack sehr. &nbsp; &nbsp; Bevor die Uhr Abendessenzeit schlug, g\u00f6nnten wir uns eine traditionelle burmesiche Ganzk\u00f6rpermassage. Am Nachmittag handelten wir ein g\u00fcnstiges Angebot f\u00fcr eben diese heraus. Etwas z\u00f6gerlich betraten wir die Massageeinrichtung. Die beiden Damen f\u00fchrten uns in einen speziellen Raum, mit drei Bettgestellen, die mit bunten Decken belegt waren. Eine Art Schlafanzug sollten wir uns f\u00fcr die Massage anziehen. Uns unserer Sachen zu entledigen, kam uns erst etwas seltsam vor. Wir taten es dann aber trotzdem. Die Massage war herrlich entspannd, die flei\u00dfigen Masseurinnen dr\u00fcckten und\u00a0 kneteten uns kr\u00e4ftig durch. Zus\u00e4tzlich bogen und zogen sie uns in alle Richtungen. Nach der Massage waren wir herrlich zurechtger\u00fcckt und f\u00fchlten uns pudelwohl. \u00a0 So konnten wir unser Abendessen bestens pr\u00e4pariert antreten. Nicht unweit vom Hotel lie\u00dfen wir uns bei einem Thai nieder, der neben Essen auch Geschnitztes, Guides und traditionelle Puppen mit Schn\u00fcren, auch Marionetten genannt, anbot. Bei dem Essen machten wir zum ersten Mal einen Griff ins Klo. Das von uns bestellte Essen, ein vegetarisches Curry, war mehr Milchreis mit ged\u00fcnstetem Gem\u00fcse als ein typisches Currygericht. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn gingen entt\u00e4uscht zu Bett. &nbsp; &nbsp; Hat dir unser Beitrag\u00a0gefallen?\u00a0Teile oder kommentiere ihn! &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4259,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[339,108,318,320],"tags":[342,343,340,341,344,322],"class_list":["post-3371","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-bagan","category-foodpacker","category-myanmar","category-yangon","tag-bagan","tag-ballonfahrt","tag-fmi-air","tag-inle-see","tag-lacquerware","tag-yangon"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3371","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3371"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3371\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3391,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3371\/revisions\/3391"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4259"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3371"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3371"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3371"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}