{"id":3318,"date":"2017-11-20T15:19:06","date_gmt":"2017-11-20T15:19:06","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=3318"},"modified":"2018-06-19T20:12:26","modified_gmt":"2018-06-19T20:12:26","slug":"die-achterbahnfahrt-zum-goldenen-felsen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=3318","title":{"rendered":"Die Achterbahnfahrt zum Goldenen Fels"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3325\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5334-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5334-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5334-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5334-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5334-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5334-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5334.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Nach zwei Tagen Gro\u00dfstadt stand der erste Tagesausflug bevor. Eine Busreise zum <strong>Goldenen Felsen<\/strong>, einem Wahlfahrtsort f\u00fcr buddhistische Pilger und auch eines der wichtigsten Touristenziele in <strong>Myanmar<\/strong>. Laut der freundlichen Hotelangestellten sollte die Fahrt mit dem Taxi zum Busbahnhof ca. 2 Stunden dauern. In weiser Voraussicht bestellten sie unser Taxi f\u00fcr 6:00 Uhr morgens, da der Bus um 8:00 Uhr vom zentralen Busbahnhof starten sollte. Durch die g\u00fcnstige Verkehrslage gelangten wir innerhalb einer guten halben Stunde zum Abfahrtsort der Busse. Unsere freundliche Hotelangestallte \u201eYes Ma&#8217;am!\u201c hatte scheinbar nicht richtig recherchiert. Wir stellten uns auf eine lange Wartezeit an diesem tristen Ort ein. Doch die aufmerksamen und t\u00fcchtigen Reisebegleiter buchten uns prompt auf den 7:00 Uhr Bus um. Das schrottige Aussehen unseres Gef\u00e4hrtes st\u00f6rte uns nicht weiter, denn so ziemlich alle Busse an diesem Bahnhof punkteten nicht in der Kategorie Vertrauensw\u00fcrdigkeit. Egal was soll schon schiefgehen, dachten wir uns. Rein in das rostige Unget\u00fcm und los.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3324\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5200-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5200-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5200-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5200-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5200-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5200-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5200.jpg 2016w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Drei Stunden sp\u00e4ter kamen wir an einer Halle bzw. \u00dcberdachung an, die einer Rastst\u00e4tte \u00e4hnelte. Das wurde auch h\u00f6chste Zeit, denn \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn sehnten sich schon nach einem stillen \u00d6rtchen. Neben warmen Gerichten wurden hier leckere Heuschrecken, Eier, Obst und sonstige Spezialit\u00e4ten zur St\u00e4rkung angeboten. Die Toilette war wie immer ein Erlebnis f\u00fcr sich. Nach ca. 30 Minuten ging es dann weiter Richtung <strong>Goldenen Felsen<\/strong>. Einige Kilometer vor dem Ziel in <strong>Kinpun<\/strong> hielt unser Bus ganz pl\u00f6tzlich am Wegesrand an und nichts ging mehr. Wir waren gefangen, niemand konnte ein Wort Englisch und uns \u00fcber die Sachlage informieren. Uns blieb nichts anderes \u00fcbrig als abzuwarten. Zum Gl\u00fcck hatte Fr\u00e4nn einige Tage zuvor beim Ersthelferkurs gut aufgepasst und h\u00e4tte \u00c4nn in der Not retten k\u00f6nnen. Der Bus war scheinbar nicht mehr fahrt\u00fcchtig und musste direkt vor Ort repariert werden. Unser Busfahrer und seine findigen Helfer nahmen den Motorenraum des altert\u00fcmlichen Gef\u00e4hrtes auseinander und schraubten und h\u00e4mmerten auf ein Eisen ein. Nebenbei genehmigten sie sich zur Entspannung erstmal eine Betelnuss. Na dann kann ja nichts mehr schiefgehen, dachten wir uns und holten den Laptop aus der Tasche, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. W\u00e4hrend dessen lichtete sich die Passagieranzahl, denn immer mehr einheimische verlie\u00dfen den Bus und hielten andere Verkehrsmittel an. Wir versuchten uns davon nicht beunruhigen zu lassen. Nach einer Stunde war die Rostlaube wieder in Schuss, der Busfahrer und seine Crew hatten das rostige Eisenbiest wieder in Schwung gebracht. Die Fahrt konnte weitergehen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3323\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0513-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0513-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0513-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0513-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0513-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_0513-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nIn <strong>Kinpun<\/strong> begr\u00fc\u00dfte uns Herr Ko Ko herzlich. Er erkl\u00e4rte uns den weiteren Ablauf bis hinauf zum Felsen und organisierte f\u00fcr uns das R\u00fcckticket f\u00fcr den Bus nach <strong>Yangon<\/strong> am fr\u00fchen Abend. \u00dcberaus freundlich und entspannt l\u00e4chelte er uns immer wieder mit seinen blutrotgef\u00e4rbten Z\u00e4hnen an. Der <strong>Goldene Felsen<\/strong> lag am Gipfel eines 1102 Meter hohen Berges. F\u00fcr den steilen Aufstieg wurden die Besucher auf die Ladefl\u00e4che eines umgebauten kleinen LKWs platziert. Eine Laderampe erm\u00f6glichte den Einstieg zum Gef\u00e4hrt.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-3318 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3329'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5305-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3320'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5223-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3332'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2194-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Den Berg hinauf kommt man f\u00fcr 2000 Kyat (1,24 Euro), blaue Flecke und \u00dcbelkeit inklusive. Wie die H\u00fchner auf der Stange sa\u00dfen wir dicht gedr\u00e4ngt im gut motorisierten Truck. Mit voll Speed raste der LKW die schmalen Stra\u00dfenz\u00fcge hinauf und legte sich dabei immer wieder gut in die Kurven, dass wir uns mit beiden H\u00e4nden festhalten mussten. Zwischenzeitlich ging der Weg ziemlich steil, die tiefen Abh\u00e4nge an der rechten Seite sowie die ruckelige Fahrt sorgten bei dem ein oder anderen Besucher f\u00fcr ein flaues Magengef\u00fchl.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Die Fahrt zum Goldenen Felsen\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cNYGockLKUw?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Einige Besucher \u00fcbergaben sich nach der Ankunft am Gipfel. Menschen mit nerv\u00f6sem Magen und schnellem Schwindel sei diese wilde Fahrt nicht empfohlen. Wer damit kein Problem hat, bekommt neben dem tollen Ausblick auf die gr\u00fcnen mit Dschungel \u00fcberzogenen Berge, eine extra Portion Nervenkitzel gratis. In naher Zukunft k\u00f6nnen Besucher, mit unruhigen Magen, dieser abenteuerlichen Fahrt entgehen, da der Bau einer Seilbahn schon begonnen hat. Die Gondel h\u00e4ngen bereits in den Seilen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3333\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2212-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2212-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2212-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2212-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2212-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2212-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2212-740x493.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Gut durchgesch\u00fcttelt, zwar mit flauen aber stabilen Magen, setzten wir die F\u00fc\u00dfe wieder auf festen Boden. Wir schlossen uns ohne zu z\u00f6gern den Pilgern und Touristen an und steuerten geradewegs auf den <strong>Goldenen Felsen<\/strong> zu. Etwas ungeschickt packten wir in der Fr\u00fche unsere Taschen und verga\u00dfen tempeltaugliche Kleidung einzustecken. Die Knie bekamen wir mit unseren Hosen gerade noch so abgedeckt. Ein T-Shirt f\u00fcr die Abdeckung der Schultern h\u00e4tte uns einen gro\u00dfen Vorteil bei \u00fcber 30 Grad Au\u00dfentemperatur garantiert. Unsere Notjacken mussten f\u00fcr diese Zwecke herhalten. Wir zogen sie nicht ganz an, sondern legten sie nur \u00fcber die Schultern. Die eingeschr\u00e4nkte Bewegungsfreiheit st\u00f6rte beim Fotografieren. Von der Hitzeentwicklung ganz zu schweigen. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-3318 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3337'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_5266-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=3330'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2223-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Der <strong>Goldene Felsen<\/strong> h\u00e4ngt in 5,5 Metern H\u00f6he etwas seltsam am restlich Gestein, als w\u00fcrde er jeden Moment abfallen. M\u00e4nner durften ihn ber\u00fchren und Blattgold an ihn dr\u00fccken. Frauen blieb der Eingang zu dieser Etage verwehrt. Nachdem wir alle Bilder im Kasten hatten, genossen wir den wundervollen Ausblick vom Berg in das Tal.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-3335\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2235-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2235-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2235-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2235-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2235-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2235-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/IMG_2235-740x493.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Auch zur\u00fcck chauffierte uns der umgebaute Laster. Die Leute wurden auf die Ladefl\u00e4chen gequetscht. Kein noch so freies Pl\u00e4tzchen blieb frei. Kinder, Babys, Alte, Kranke, alle wurden irgendwie auf das Fahrzeug gehoben und verfrachtet. Mit vollem Karacho ging es die Abfahrt wieder hinunter. Unten erbrachen sogar die M\u00f6nche. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn hingegen hatten ihren Spa\u00df, auch wenn der R\u00fccken etwas zwickte. Unten wartete bereits Ko Ko auf uns und nahm uns herzlich in Empfang. Wir genehmigten uns eine \u00e4u\u00dferst delikate Thai Suppe mit einem kalten koffeinhaltigen Erfrischungsgetr\u00e4nk. Gut gest\u00e4rkt traten wir die vierst\u00fcndige R\u00fcckfahrt an. Erst zu sp\u00e4ter Stunde erreichten wir <strong>Yangon<\/strong>. Der <strong>Food Markt<\/strong> hatte bereits seine Pforten geschlossen. F\u00fcr den schnellen Nachtsnack mussten wir mit einem Meloneneis und einer Flasche Wasser vorlieb nehmen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag hatten wir bereits einen Plan geschmiedet. Mit viel Vorfreude auf das n\u00e4chste Abenteuer glitten wir sanft in den Schlaf.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Nach zwei Tagen Gro\u00dfstadt stand der erste Tagesausflug bevor. Eine Busreise zum Goldenen Felsen, einem Wahlfahrtsort f\u00fcr buddhistische Pilger und auch eines der wichtigsten Touristenziele in Myanmar. Laut der freundlichen Hotelangestellten sollte die Fahrt mit dem Taxi zum Busbahnhof ca. 2 Stunden dauern. In weiser Voraussicht bestellten sie unser Taxi f\u00fcr 6:00 Uhr morgens, da der Bus um 8:00 Uhr vom zentralen Busbahnhof starten sollte. Durch die g\u00fcnstige Verkehrslage gelangten wir innerhalb einer guten halben Stunde zum Abfahrtsort der Busse. Unsere freundliche Hotelangestallte \u201eYes Ma&#8217;am!\u201c hatte scheinbar nicht richtig recherchiert. Wir stellten uns auf eine lange Wartezeit an diesem tristen Ort ein. Doch die aufmerksamen und t\u00fcchtigen Reisebegleiter buchten uns prompt auf den 7:00 Uhr Bus um. Das schrottige Aussehen unseres Gef\u00e4hrtes st\u00f6rte uns nicht weiter, denn so ziemlich alle Busse an diesem Bahnhof punkteten nicht in der Kategorie Vertrauensw\u00fcrdigkeit. Egal was soll schon schiefgehen, dachten wir uns. Rein in das rostige Unget\u00fcm und los. &nbsp; &nbsp; Drei Stunden sp\u00e4ter kamen wir an einer Halle bzw. \u00dcberdachung an, die einer Rastst\u00e4tte \u00e4hnelte. Das wurde auch h\u00f6chste Zeit, denn \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn sehnten sich schon nach einem stillen \u00d6rtchen. Neben warmen Gerichten wurden hier leckere Heuschrecken, Eier, Obst und sonstige Spezialit\u00e4ten zur St\u00e4rkung angeboten. Die Toilette war wie immer ein Erlebnis f\u00fcr sich. Nach ca. 30 Minuten ging es dann weiter Richtung Goldenen Felsen. Einige Kilometer vor dem Ziel in Kinpun hielt unser Bus ganz pl\u00f6tzlich am Wegesrand an und nichts ging mehr. Wir waren gefangen, niemand konnte ein Wort Englisch und uns \u00fcber die Sachlage informieren. Uns blieb nichts anderes \u00fcbrig als abzuwarten. Zum Gl\u00fcck hatte Fr\u00e4nn einige Tage zuvor beim Ersthelferkurs gut aufgepasst und h\u00e4tte \u00c4nn in der Not retten k\u00f6nnen. Der Bus war scheinbar nicht mehr fahrt\u00fcchtig und musste direkt vor Ort repariert werden. Unser Busfahrer und seine findigen Helfer nahmen den Motorenraum des altert\u00fcmlichen Gef\u00e4hrtes auseinander und schraubten und h\u00e4mmerten auf ein Eisen ein. Nebenbei genehmigten sie sich zur Entspannung erstmal eine Betelnuss. Na dann kann ja nichts mehr schiefgehen, dachten wir uns und holten den Laptop aus der Tasche, um die Wartezeit sinnvoll zu nutzen. W\u00e4hrend dessen lichtete sich die Passagieranzahl, denn immer mehr einheimische verlie\u00dfen den Bus und hielten andere Verkehrsmittel an. Wir versuchten uns davon nicht beunruhigen zu lassen. Nach einer Stunde war die Rostlaube wieder in Schuss, der Busfahrer und seine Crew hatten das rostige Eisenbiest wieder in Schwung gebracht. Die Fahrt konnte weitergehen. \u00a0 In Kinpun begr\u00fc\u00dfte uns Herr Ko Ko herzlich. Er erkl\u00e4rte uns den weiteren Ablauf bis hinauf zum Felsen und organisierte f\u00fcr uns das R\u00fcckticket f\u00fcr den Bus nach Yangon am fr\u00fchen Abend. \u00dcberaus freundlich und entspannt l\u00e4chelte er uns immer wieder mit seinen blutrotgef\u00e4rbten Z\u00e4hnen an. Der Goldene Felsen lag am Gipfel eines 1102 Meter hohen Berges. F\u00fcr den steilen Aufstieg wurden die Besucher auf die Ladefl\u00e4che eines umgebauten kleinen LKWs platziert. Eine Laderampe erm\u00f6glichte den Einstieg zum Gef\u00e4hrt. &nbsp; \u00a0 Den Berg hinauf kommt man f\u00fcr 2000 Kyat (1,24 Euro), blaue Flecke und \u00dcbelkeit inklusive. Wie die H\u00fchner auf der Stange sa\u00dfen wir dicht gedr\u00e4ngt im gut motorisierten Truck. Mit voll Speed raste der LKW die schmalen Stra\u00dfenz\u00fcge hinauf und legte sich dabei immer wieder gut in die Kurven, dass wir uns mit beiden H\u00e4nden festhalten mussten. Zwischenzeitlich ging der Weg ziemlich steil, die tiefen Abh\u00e4nge an der rechten Seite sowie die ruckelige Fahrt sorgten bei dem ein oder anderen Besucher f\u00fcr ein flaues Magengef\u00fchl. &nbsp; \u00a0 Einige Besucher \u00fcbergaben sich nach der Ankunft am Gipfel. Menschen mit nerv\u00f6sem Magen und schnellem Schwindel sei diese wilde Fahrt nicht empfohlen. Wer damit kein Problem hat, bekommt neben dem tollen Ausblick auf die gr\u00fcnen mit Dschungel \u00fcberzogenen Berge, eine extra Portion Nervenkitzel gratis. In naher Zukunft k\u00f6nnen Besucher, mit unruhigen Magen, dieser abenteuerlichen Fahrt entgehen, da der Bau einer Seilbahn schon begonnen hat. Die Gondel h\u00e4ngen bereits in den Seilen. &nbsp; &nbsp; Gut durchgesch\u00fcttelt, zwar mit flauen aber stabilen Magen, setzten wir die F\u00fc\u00dfe wieder auf festen Boden. Wir schlossen uns ohne zu z\u00f6gern den Pilgern und Touristen an und steuerten geradewegs auf den Goldenen Felsen zu. Etwas ungeschickt packten wir in der Fr\u00fche unsere Taschen und verga\u00dfen tempeltaugliche Kleidung einzustecken. Die Knie bekamen wir mit unseren Hosen gerade noch so abgedeckt. Ein T-Shirt f\u00fcr die Abdeckung der Schultern h\u00e4tte uns einen gro\u00dfen Vorteil bei \u00fcber 30 Grad Au\u00dfentemperatur garantiert. Unsere Notjacken mussten f\u00fcr diese Zwecke herhalten. Wir zogen sie nicht ganz an, sondern legten sie nur \u00fcber die Schultern. Die eingeschr\u00e4nkte Bewegungsfreiheit st\u00f6rte beim Fotografieren. Von der Hitzeentwicklung ganz zu schweigen. &nbsp; &nbsp; Der Goldene Felsen h\u00e4ngt in 5,5 Metern H\u00f6he etwas seltsam am restlich Gestein, als w\u00fcrde er jeden Moment abfallen. M\u00e4nner durften ihn ber\u00fchren und Blattgold an ihn dr\u00fccken. Frauen blieb der Eingang zu dieser Etage verwehrt. Nachdem wir alle Bilder im Kasten hatten, genossen wir den wundervollen Ausblick vom Berg in das Tal. &nbsp; &nbsp; Auch zur\u00fcck chauffierte uns der umgebaute Laster. Die Leute wurden auf die Ladefl\u00e4chen gequetscht. Kein noch so freies Pl\u00e4tzchen blieb frei. Kinder, Babys, Alte, Kranke, alle wurden irgendwie auf das Fahrzeug gehoben und verfrachtet. Mit vollem Karacho ging es die Abfahrt wieder hinunter. Unten erbrachen sogar die M\u00f6nche. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn hingegen hatten ihren Spa\u00df, auch wenn der R\u00fccken etwas zwickte. Unten wartete bereits Ko Ko auf uns und nahm uns herzlich in Empfang. Wir genehmigten uns eine \u00e4u\u00dferst delikate Thai Suppe mit einem kalten koffeinhaltigen Erfrischungsgetr\u00e4nk. Gut gest\u00e4rkt traten wir die vierst\u00fcndige R\u00fcckfahrt an. Erst zu sp\u00e4ter Stunde erreichten wir Yangon. Der Food Markt hatte bereits seine Pforten geschlossen. F\u00fcr den schnellen Nachtsnack mussten wir mit einem Meloneneis und einer Flasche Wasser vorlieb nehmen. &nbsp; F\u00fcr den n\u00e4chsten Tag hatten wir bereits einen Plan geschmiedet. Mit viel Vorfreude auf das n\u00e4chste Abenteuer glitten wir sanft in den Schlaf. &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":4256,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[318],"tags":[329,335,334,336,322],"class_list":["post-3318","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-myanmar","tag-food-markt","tag-golden-rock","tag-goldener-felsen","tag-kinpun","tag-yangon"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3318","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3318"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3318\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3574,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3318\/revisions\/3574"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/4256"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3318"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3318"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3318"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}