{"id":2876,"date":"2017-01-23T18:13:12","date_gmt":"2017-01-23T18:13:12","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=2876"},"modified":"2017-01-26T18:44:26","modified_gmt":"2017-01-26T18:44:26","slug":"weihnachten-losangeles-sandiego","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=2876","title":{"rendered":"Weihnachten in L.A. &#038; die verr\u00fcckte Toilettenstadt San Diego"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2898\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Das Highlight unserer Reise neigte sich dem Ende. <strong style=\"font-family: Arial, sans-serif; color: #000000;\">San Francisco<\/strong> hatten wir in drei Tagen genau unter unsere touristische Lupe genommen und in unsere Herzen geschlossen. Das meiste hatten wir zu Fu\u00df erkundet, dabei begleitete uns traumhafter Sonnenschein und immer wieder die Melodie von <strong>Scott McKenzie<\/strong> <em>\u201eIf you going to San Franciso\u201c<\/em>.<br \/>\nDass es uns ab und zu etwas fr\u00f6stelte, haben wir auf Grund der noch nachsp\u00fcrenden Vibes der <strong>Haight Street<\/strong> und der tollen Eindr\u00fccke der Stadt schon wieder l\u00e4ngst vergessen. Am letzten Abend setzten wir eine Shoppingtour obendrauf und rundeten die gemeinsame Zeit in <strong>San Francisco<\/strong> mit einem gem\u00fctlich Restaurantbesuch ab, bevor es wieder zur\u00fcck nach<strong> Los Angeles<\/strong> ging.\u00a0<span style=\"color: #000000;\">Das Wetter hatten wir gut abgepasst, am Tag der R\u00fcckfahrt regnete es aus K\u00fcbeln. Die Stadt trauerte \u00fcber unsere Abreise. Die Skyline von <strong>San Francisco<\/strong> war wolkenverhangen. Wahrscheinlich auch die <strong>Golden Gate Bridge, <\/strong>wir ersparten uns das Beweisfoto.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Um Punkt zw\u00f6lf Uhr mittags bewegte sich der gro\u00dfe SUV aus der Parkgarage heraus. Zun\u00e4chst entschieden wir uns f\u00fcr den <strong>Highway 101<\/strong>. Nach nur wenigen Kilometer standen wir im Stau. Wir verlie\u00dfen die Strecke um auf den <strong>Interstate 5<\/strong> zu wechseln, doch dort war ebenfalls Stau. F\u00fcr die ersten 150 Kilometer ben\u00f6tigten wir fast vier Stunden. Zwischenzeitlich besorgten wir uns auf dem Weg an einer Abfahrt etwas Obst. \u00c4pfel, Bananen und kleine gesch\u00e4lte M\u00f6hren. Diese vitaminreiche Kost schienen uns als Reisesnack optimal. So schafften wir im z\u00e4hen Verkehr und mit einem \u00dcbungsspiel zur Verbesserung unserer Sprachkenntnisse Kilometer f\u00fcr Kilometer. Pl\u00f6tzlich meldete sich die Tanknadel zu Wort. Sie stand im letzten roten Teilbereich der Anzeige und was sie uns mitteilen wollte, war eindeutig. Wir ben\u00f6tigten dringend eine Tankstelle. Ein Schild wies aus, dass die n\u00e4chste Tankstelle 20 Meilen entfernt sei. Das war zu viel, das w\u00fcrden wir nicht schaffen. Gott sein Dank bemerkte Fr\u00e4nn einigen Minuten hinter uns liegend eine Tankstelle an einer kleine Abfahrt und erinnerte sich gerade noch im rechten Moment an diese. Bei der n\u00e4chsten Gelegenheit drehten wir um und nutzen diese M\u00f6glichkeit, das Auto mit dem dringend ben\u00f6tigten Treibstoff zu versorgen. Noch einmal Gl\u00fcck gehabt. Die R\u00fcckreise konnte fortgef\u00fchrt werden. Um die Schwierigkeitsstufen zu erh\u00f6hen, setzte Starkregen ein. Das Fahren auf dieser Strecke war kein Zuckerschlecken mehr. Der Regen verschlechterte die Sicht und der Verkehr lief vorerst aber es bestand immer wieder die Gefahr eines Staus. Hinzukam, dass wir Hunger hatten, richtigen Hunger. Viel schlimmer aber als der Hunger war der Harndrang. Jeder von uns hielt Ausschau nach der dringend ben\u00f6tigten Toilette. \u00c4nn \u00e4u\u00dferte den Wunsch w\u00e4hrend des Aufenthalts in den <strong>USA<\/strong> auch die standartm\u00e4\u00dfige Fastfoodketten zu besuchen und unter ihre kulinarisch kritische Lupe zu nehmen. <strong>Taco Bell<\/strong> konnte sie bisher noch nicht von ihrer Liste streichen, gerne wollte sie ein Restaurant dieser Art ausprobieren. Also steuerten wir einen <strong>Taco Bell<\/strong> an, erleichterten unsere Blasen und a\u00dfen ein preiswertiges Taco-Men\u00fc.<br \/>\nMit der deftigen mexikanischen Mahlzeit im Magen und einer zufriedenen \u00c4nn im Auto setzten wir die Fahrt nach <strong>Los Angeles<\/strong> fort. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9627.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2901\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9627-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9627-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9627-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9627-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9627-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9627-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Nach elf Stunden Autofahrt erreichten wir endlich Silcas zu Hause. V\u00f6llig ersch\u00f6pft, entspannten wir bei einem gem\u00fctlichen Bier bevor wir unseren wohlverdienten Nachtschlaf antraten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\"><br \/>\nDie Sonnenstrahlen am Morgen des Heiligen Abend lockten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn sehr fr\u00fch aus dem Bett. Als erstes besorgten wir die Fr\u00fchst\u00fcckszutaten aus dem nur wenige Gehminuten entfernt liegenden <strong>99 Cent Supermarkt<\/strong>. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9634.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2900\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9634-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9634-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9634-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9634-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9634-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9634-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9634.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Silca hatte die ehrenvolle Aufgabe den Tisch zu decken. Im Supermarkt deckten wir uns mit ausreichend Toastbrot, K\u00e4se, Eier, frischem Obst und Gem\u00fcse ein. Man konnte auch in L. A. preisg\u00fcnstig einkaufen. Mit der erbeuteten Fr\u00fchst\u00fccksware kehrten wir stolz zur Wohnung zur\u00fcck. Beim ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck planten wir den angebrochenen Tag. Ein letztes Mal wollten wir zu <strong>Victoria\u00b4s Secret<\/strong>. Dieser eine Programmpunkt war unausweichlich. Auf Silcas Einkaufsliste standen noch zwei Weihnachtsgeschenke f\u00fcr Mitbewohner Patrick und Freundin Anker, die mit uns den Heiligen Abend sp\u00e4ter verbringen w\u00fcrden. Bevor das heilige Fest beginnen konnte wollten wir alle drei einen lustigen Weihnachtspullover f\u00fcr die abendlichen Feierlichkeiten k\u00e4uflich erwerben. Somit fuhren wir nach <strong>Santa Barbara<\/strong> um unsere Shoppingpflichten ordnungsgem\u00e4\u00df zu erf\u00fcllen und die passende Abendgarderobe zu suchen. Als erstes stand der aufregende Weihnachtspulloverkauf an. In einem Gesch\u00e4ft, das sich anscheinend extra auf diese saisonbedingte Mode spezialisiert hatte. Die F\u00fclle an infrage kommenden Gew\u00e4nden war erstaunlich. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-2876 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2907'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9644-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2908'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9743-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9743-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9743-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9743-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9743-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9743-740x740.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9743.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Vorfreudig probierten wir an und es viel uns schwer uns f\u00fcr einen Pullover zu entscheiden. Der Besorgungsgang bei <strong>Victoria\u00b4s Secret <\/strong>hingegen lief routinem\u00e4\u00dfig ab. Auch Silcas Weihnachtsgeschenke waren schnell in der Einkaufstasche, ein T-Shirt f\u00fcr Patrick und ein Buch f\u00fcr Anker. Jetzt mussten wir nur noch den Truthahn und das Huhn bratfertig vom Supermarkt <strong>Ralphs<\/strong> abholen. Silca erkundigte sich per Telefon ob unser bestelltes Abendmahl schon fertig zubereitet und abholbereit w\u00e4re. Sie erfragte gleichzeitig in welcher Filiale die geberatenden V\u00f6gel f\u00fcr uns bereit standen. Ungl\u00fccklicher Weise verwechselte Silca nur wenige Sekunden nach dem Telefonat die <strong>Ralphs<\/strong> und wir fuhren trotz der schlauen zuvor get\u00e4tigte Nachfrage zum falschen <strong>Ralphs<\/strong>. Da wir aber in der Zeit gut standen, schadete dieser kleine sinnlose Abstecher uns nicht das Abendessen. Beim n\u00e4chsten Ralphs, dem richtigen seiner Art, bekamen wir dann die fertigen Braten \u00fcberreicht. Noch schnell etwas Gem\u00fcse und Kartoffeln in den Einkaufskorb und zur\u00fcck zur Wohnung. Die fr\u00f6hliche und stressfreie Zubereitung des Weihnachtsessen hielten wir fotographisch fest.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-2876 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2903'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9816-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2904'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9821-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2905'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9829-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2906'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9836-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Ein gem\u00fctlicher Heiliger Abend mit leckerem Essen und gutem Wein in geselliger Runde. Die unterschiedlichsten Herkunftsl\u00e4ndern nannten wir unsere Heimat, Silca aus Panama, Anker aus der Slowakei, Patrick aus den USA und wir aus Deutschland. Zur Feier des Tages w\u00fcnschten wir uns in vier Sprachen <strong>\u201eFrohe Weihnachten\u201c<\/strong>. Der Abend war lang, wir erz\u00e4hlten viel und es war f\u00fcr uns einmal ein ganz anderes Weihnachten so fern ab von der Familie, eine neue Erfahrung.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-2876 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2910'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9811-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2911'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9840-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2912'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9860-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2913'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9862-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2914'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9874-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2915'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9895-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Daf\u00fcr dass es am Heiligen Abend bis drei Uhr morgens ging, waren wir f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse ziemlich zeitnah auf der Piste nach <strong>San Diego<\/strong> unterwegs. Mit dem Sonnenschein hatten wir wieder Gl\u00fcck, doch lie\u00dfen die Temperaturen zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, l\u00e4cherliche 14 Grad. Nach etwas mehr als 2 Stunden von <strong>Los Angeles<\/strong> erreichten wir <strong>San Diego<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1238.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2885\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1238-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1238-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1238-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1238-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1238-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1238-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1238-740x493.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Als erstes mussten unsere strapazierten Blasen geleert werden. Wir nahmen die erste \u00f6ffentliche Toilette, die wir erblicken konnten. Vielleicht h\u00e4tten wir genauer Ausschau halten sollen. Aber so konnten wir wenigstens <strong>San Diego<\/strong> den Titel der Stadt, der verr\u00fccktesten Toilettenerlebnisse verleihen.<br \/>\n<strong>Verr\u00fcckte Toilette Nummer 1:<\/strong>\u00a0Das \u00f6ffentliche Obdachlosenklo. Zu Anfang stellten wir die Wertigkeit dieser Toilette nicht in Frage und Silca und \u00c4nn betraten die R\u00e4umlichkeiten todesmutig, w\u00e4hrend Fr\u00e4nn im Auto wartete. Merkw\u00fcrdig beim Betreten des Etablissement erschien der mit Klamotten vollgepackte Einkaufswagen neben dem Waschbecken und die Frau, die sich vor dem Spiegel ihrer Haare rasierte. Die Klot\u00fcr der Toilettenkabinen lie\u00df sich nicht verschlie\u00dfen, so hielten wir abwechselnd Wache vor der Klot\u00fcr.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9910.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2916\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9910-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9910-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9910-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9910-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9910-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9910-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Als dann noch eine weitere merkw\u00fcrdige weibliche Person ihren Rollstuhl best\u00fcckt mir aller Hand brauchbaren Besitzt\u00fcmern in den kleinen Toilettenraum schiffte, war sogar \u00c4nn klar, dass es sich hier wahrscheinlich um eine Obdachlosentoiletten handelte. Fr\u00e4nn beobachtete das Spektakel von au\u00dferhalb und wunderte sich, aber nur ganz kurz, dass die beiden anderen Damen ihr dringendes Toilettengesch\u00e4ft gnadenlos durchzogen. Fr\u00e4nn wagte danach auch ihre Notdurft auf dieser abenteuerlichen Toilette zu verrichten. \u00c4nn spielte erneut den Toilettent\u00fcrw\u00e4chter. Frisch entleert suchten wir einen Parkplatz und besichtigten den K\u00fcstenabschnitt von <strong>San Diego<\/strong>. Auf einer gr\u00fcnen Wiese vor dem Hafen von <strong>San Diego<\/strong> schossen wir hoch motiviert Erinnerungsfotos. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1330.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2886\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1330-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1330-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1330-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1330-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1330-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1330-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1330-740x493.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Beim Spazieren entlang des Hafens kamen wir an einer weiteren \u00f6ffentlichen Toilette vorbei. Sie sah sehr sauber und ordentlich aus, deshalb entschieden wir uns sie kurzfristig zu nutzen \u2013 <strong>verr\u00fcckte Toilette Nummer 2<\/strong>.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-2876 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2882'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1272-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2883'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1277-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\"><br \/>\nBei diesem WC waren, wie so oft \u00fcblich, die Geschlechter voneinander getrennt. Alle drei Damen\u00a0 nahmen wenig \u00fcberraschend die Damentoilette. Zwei Toilettensitzen standen uns zur Verf\u00fcgung. Leider waren diese nur durch eine einfache Wand, die nur als Sichtschutz diente, voneinander getrennt. Es gab keine T\u00fcren. Also mussten wir wieder abwechselnd Wache halten. Au\u00dfer spannende Toiletten, war nicht viel los zur Weihnachtzeit in <strong>San Diego<\/strong>, alles Gesch\u00e4fte hatten geschlossen und kein Mensch war auf der Stra\u00dfe. Aber wir lie\u00dfen uns nicht beirren und zogen unseren touristischen Plan durch: <strong>Boardwalk<\/strong>, <strong>Gaslamp Quarter<\/strong>. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-5' class='gallery galleryid-2876 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2887'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1246-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2888'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1248-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2889'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1252-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2890'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1268-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2894'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1365-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2896'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1377-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2895'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1367-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2898'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_9933-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">In letzteren sahen wir uns nach einer Essgelegenheit um. Ein kleines Chinarestaurant sollte unseren Hunger stillen. Auch hier gab es wieder eine spannende Toilette. <strong>Verr\u00fcckte Toilette Nummer 3<\/strong>. Um das WC zu erreichen, musste man nur durch die Restaurantk\u00fcche laufen und dann war man schon da. Zwei kleine Kabinen, nicht besonders gepflegt, um es nett auszudr\u00fccken, standen uns f\u00fcr unsere Zwecke zur Verf\u00fcgung. Nebenbei konnte man den Flair einer authentischen Chinarestaurantk\u00fcche genie\u00dfen und verstand gleichzeitig den merkw\u00fcrdigen Geschmack der servierten Kost. Wir nahmen uns heraus dieses Erlebnis mit euch zu teilen und drehten ein Video in geheimer Mission.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-6' class='gallery galleryid-2876 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2891'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1399-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2892'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1403-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Auf dem R\u00fcckweg machten wir einen kleinen Abstecher nach <strong>Downtown Los Angeles<\/strong>. Dort gab es leider nicht viel zu sehen, denn alles war verriegelt und verrammelt. Kein Gesch\u00e4ft, kein Restaurant und auch keine Bar, nichts hatte offen. Wir machten einen kurzen Spaziergang durch die Geisterstadt. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1410.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2878\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1410-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1410-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1410-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1410-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1410-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1410-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1410-740x493.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Anders als in Berlin an den Weihnachtsfeiertagen hatte in<strong> Los Angeles<\/strong> alles geschlossen, es gab keinen Ort um sich zu vergn\u00fcgen oder sich mit Freunden zu treffen, auf ein Bier oder Wein, und die letzten Weihnachtsstunden gesellig ausklingen zu lassen.\u00a0Da am n\u00e4chsten Tag die gro\u00dfe Heimreise anstand, gingen wir zu einer sehr angemessenen Zeit ins Bett.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-7' class='gallery galleryid-2876 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2880'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1420-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2879'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_1415-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\">Am letzten Tag stand das gro\u00dfe Kofferpacken auf dem Tageprogramm. 23 Kilo pro Reisegep\u00e4ckst\u00fcck waren f\u00fcr den Flug vorgeschrieben. Aufgrund der Besorgungen, der ersten vier Tage ohne Koffer, hatte wir einiges mehr in den Koffern als geplant. Die vorgeschriebene Gewichtsh\u00f6chstgrenze wollten wir nicht \u00fcberschreiten, denn \u00dcbergep\u00e4ck kostet bekanntlich extra. Aus dem ersten Wiegen resultierte eine kleine Umverteilungpackaktion. Die Koffer versuchten wir gewichtm\u00e4\u00dfig gleich zu verteilen und wichen zus\u00e4tzlich auch auf das Handgep\u00e4ck aus. Das zweite Wiegen best\u00e4tigte eine sehr gleichm\u00e4\u00dfige Bemessung unseres Hab und Guts. Beide Koffer traten den R\u00fcckflug mit einem Kampfgewicht von symmetrischen 22,4 Kilo an.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\"><span style=\"color: #000000;\">Kurz vor Abflug besorgten wir f\u00fcr die Daheimgebliebenen noch schnell ein paar Tafeln amerikanische Schokolade. Die Zeit verstrich und der Abflug r\u00fcckte immer n\u00e4her. Die letzte Mahlzeit mit Silca zusammen, nahmen wir in der sagenumworbenen <strong>Chessecake Factory<\/strong> ein. Fr\u00e4nn und Silca w\u00e4hlten einen Salat. \u00c4nn suchte sich ganz klassisch einen K\u00e4sekuchen, der sie aber geschmacklich total entt\u00e4uschte, aus. Er war nicht nur zu s\u00fc\u00df, auch konnte sie den Geschmack nicht eindeutig einem K\u00e4sekuchen zu ordnen. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 1em; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0015.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2899\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0015-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0015-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0015-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0015-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0015-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0015-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 1em;\"><span style=\"color: #000000;\">Die K\u00e4sekuchen, die \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn \u00fcblicherweise von ihrer Familie gebacken bekommen, w\u00fcrden in einem Wettbewerb um L\u00e4ngen gewinnen. Obendrauf verklebte dieses kalorienreiche Mahl \u00c4nn den Magen und ihr war bis zum Flughafen schlecht. Der Abschied am Flughafen fiel ersichtlich schwer, hatten wir drei doch viele sch\u00f6ne und ereignisreiche Tage erlebt. Im Flieger freuten wir uns aber auch schon auf Berlin und auf unsere Familien. <\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2918\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0024-768x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"768\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0024-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0024-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0024-300x400.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0024-520x693.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2017\/01\/IMG_0024-740x987.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Das Highlight unserer Reise neigte sich dem Ende. San Francisco hatten wir in drei Tagen genau unter unsere touristische Lupe genommen und in unsere Herzen geschlossen. Das meiste hatten wir zu Fu\u00df erkundet, dabei begleitete uns traumhafter Sonnenschein und immer wieder die Melodie von Scott McKenzie \u201eIf you going to San Franciso\u201c. Dass es uns ab und zu etwas fr\u00f6stelte, haben wir auf Grund der noch nachsp\u00fcrenden Vibes der Haight Street und der tollen Eindr\u00fccke der Stadt schon wieder l\u00e4ngst vergessen. Am letzten Abend setzten wir eine Shoppingtour obendrauf und rundeten die gemeinsame Zeit in San Francisco mit einem gem\u00fctlich Restaurantbesuch ab, bevor es wieder zur\u00fcck nach Los Angeles ging.\u00a0Das Wetter hatten wir gut abgepasst, am Tag der R\u00fcckfahrt regnete es aus K\u00fcbeln. Die Stadt trauerte \u00fcber unsere Abreise. Die Skyline von San Francisco war wolkenverhangen. Wahrscheinlich auch die Golden Gate Bridge, wir ersparten uns das Beweisfoto. &nbsp; Um Punkt zw\u00f6lf Uhr mittags bewegte sich der gro\u00dfe SUV aus der Parkgarage heraus. Zun\u00e4chst entschieden wir uns f\u00fcr den Highway 101. Nach nur wenigen Kilometer standen wir im Stau. Wir verlie\u00dfen die Strecke um auf den Interstate 5 zu wechseln, doch dort war ebenfalls Stau. F\u00fcr die ersten 150 Kilometer ben\u00f6tigten wir fast vier Stunden. Zwischenzeitlich besorgten wir uns auf dem Weg an einer Abfahrt etwas Obst. \u00c4pfel, Bananen und kleine gesch\u00e4lte M\u00f6hren. Diese vitaminreiche Kost schienen uns als Reisesnack optimal. So schafften wir im z\u00e4hen Verkehr und mit einem \u00dcbungsspiel zur Verbesserung unserer Sprachkenntnisse Kilometer f\u00fcr Kilometer. Pl\u00f6tzlich meldete sich die Tanknadel zu Wort. Sie stand im letzten roten Teilbereich der Anzeige und was sie uns mitteilen wollte, war eindeutig. Wir ben\u00f6tigten dringend eine Tankstelle. Ein Schild wies aus, dass die n\u00e4chste Tankstelle 20 Meilen entfernt sei. Das war zu viel, das w\u00fcrden wir nicht schaffen. Gott sein Dank bemerkte Fr\u00e4nn einigen Minuten hinter uns liegend eine Tankstelle an einer kleine Abfahrt und erinnerte sich gerade noch im rechten Moment an diese. Bei der n\u00e4chsten Gelegenheit drehten wir um und nutzen diese M\u00f6glichkeit, das Auto mit dem dringend ben\u00f6tigten Treibstoff zu versorgen. Noch einmal Gl\u00fcck gehabt. Die R\u00fcckreise konnte fortgef\u00fchrt werden. Um die Schwierigkeitsstufen zu erh\u00f6hen, setzte Starkregen ein. Das Fahren auf dieser Strecke war kein Zuckerschlecken mehr. Der Regen verschlechterte die Sicht und der Verkehr lief vorerst aber es bestand immer wieder die Gefahr eines Staus. Hinzukam, dass wir Hunger hatten, richtigen Hunger. Viel schlimmer aber als der Hunger war der Harndrang. Jeder von uns hielt Ausschau nach der dringend ben\u00f6tigten Toilette. \u00c4nn \u00e4u\u00dferte den Wunsch w\u00e4hrend des Aufenthalts in den USA auch die standartm\u00e4\u00dfige Fastfoodketten zu besuchen und unter ihre kulinarisch kritische Lupe zu nehmen. Taco Bell konnte sie bisher noch nicht von ihrer Liste streichen, gerne wollte sie ein Restaurant dieser Art ausprobieren. Also steuerten wir einen Taco Bell an, erleichterten unsere Blasen und a\u00dfen ein preiswertiges Taco-Men\u00fc. Mit der deftigen mexikanischen Mahlzeit im Magen und einer zufriedenen \u00c4nn im Auto setzten wir die Fahrt nach Los Angeles fort. &nbsp; &nbsp; Nach elf Stunden Autofahrt erreichten wir endlich Silcas zu Hause. V\u00f6llig ersch\u00f6pft, entspannten wir bei einem gem\u00fctlichen Bier bevor wir unseren wohlverdienten Nachtschlaf antraten. Die Sonnenstrahlen am Morgen des Heiligen Abend lockten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn sehr fr\u00fch aus dem Bett. Als erstes besorgten wir die Fr\u00fchst\u00fcckszutaten aus dem nur wenige Gehminuten entfernt liegenden 99 Cent Supermarkt. &nbsp; &nbsp; Silca hatte die ehrenvolle Aufgabe den Tisch zu decken. Im Supermarkt deckten wir uns mit ausreichend Toastbrot, K\u00e4se, Eier, frischem Obst und Gem\u00fcse ein. Man konnte auch in L. A. preisg\u00fcnstig einkaufen. Mit der erbeuteten Fr\u00fchst\u00fccksware kehrten wir stolz zur Wohnung zur\u00fcck. Beim ausgiebigen Fr\u00fchst\u00fcck planten wir den angebrochenen Tag. Ein letztes Mal wollten wir zu Victoria\u00b4s Secret. Dieser eine Programmpunkt war unausweichlich. Auf Silcas Einkaufsliste standen noch zwei Weihnachtsgeschenke f\u00fcr Mitbewohner Patrick und Freundin Anker, die mit uns den Heiligen Abend sp\u00e4ter verbringen w\u00fcrden. Bevor das heilige Fest beginnen konnte wollten wir alle drei einen lustigen Weihnachtspullover f\u00fcr die abendlichen Feierlichkeiten k\u00e4uflich erwerben. Somit fuhren wir nach Santa Barbara um unsere Shoppingpflichten ordnungsgem\u00e4\u00df zu erf\u00fcllen und die passende Abendgarderobe zu suchen. Als erstes stand der aufregende Weihnachtspulloverkauf an. In einem Gesch\u00e4ft, das sich anscheinend extra auf diese saisonbedingte Mode spezialisiert hatte. Die F\u00fclle an infrage kommenden Gew\u00e4nden war erstaunlich. &nbsp; &nbsp; Vorfreudig probierten wir an und es viel uns schwer uns f\u00fcr einen Pullover zu entscheiden. Der Besorgungsgang bei Victoria\u00b4s Secret hingegen lief routinem\u00e4\u00dfig ab. Auch Silcas Weihnachtsgeschenke waren schnell in der Einkaufstasche, ein T-Shirt f\u00fcr Patrick und ein Buch f\u00fcr Anker. Jetzt mussten wir nur noch den Truthahn und das Huhn bratfertig vom Supermarkt Ralphs abholen. Silca erkundigte sich per Telefon ob unser bestelltes Abendmahl schon fertig zubereitet und abholbereit w\u00e4re. Sie erfragte gleichzeitig in welcher Filiale die geberatenden V\u00f6gel f\u00fcr uns bereit standen. Ungl\u00fccklicher Weise verwechselte Silca nur wenige Sekunden nach dem Telefonat die Ralphs und wir fuhren trotz der schlauen zuvor get\u00e4tigte Nachfrage zum falschen Ralphs. Da wir aber in der Zeit gut standen, schadete dieser kleine sinnlose Abstecher uns nicht das Abendessen. Beim n\u00e4chsten Ralphs, dem richtigen seiner Art, bekamen wir dann die fertigen Braten \u00fcberreicht. Noch schnell etwas Gem\u00fcse und Kartoffeln in den Einkaufskorb und zur\u00fcck zur Wohnung. Die fr\u00f6hliche und stressfreie Zubereitung des Weihnachtsessen hielten wir fotographisch fest. &nbsp; &nbsp; Ein gem\u00fctlicher Heiliger Abend mit leckerem Essen und gutem Wein in geselliger Runde. Die unterschiedlichsten Herkunftsl\u00e4ndern nannten wir unsere Heimat, Silca aus Panama, Anker aus der Slowakei, Patrick aus den USA und wir aus Deutschland. Zur Feier des Tages w\u00fcnschten wir uns in vier Sprachen \u201eFrohe Weihnachten\u201c. Der Abend war lang, wir erz\u00e4hlten viel und es war f\u00fcr uns einmal ein ganz anderes Weihnachten so fern ab von der Familie, eine neue Erfahrung. &nbsp; &nbsp; Daf\u00fcr dass es am Heiligen Abend bis drei Uhr morgens ging, waren wir f\u00fcr unsere Verh\u00e4ltnisse ziemlich zeitnah auf der Piste nach San Diego unterwegs. Mit dem Sonnenschein hatten wir wieder Gl\u00fcck, doch lie\u00dfen die Temperaturen zu w\u00fcnschen \u00fcbrig, l\u00e4cherliche 14 Grad. Nach etwas mehr als 2 Stunden von Los Angeles erreichten wir San Diego. &nbsp; &nbsp; Als erstes mussten unsere strapazierten Blasen geleert werden. Wir nahmen die erste \u00f6ffentliche Toilette, die wir erblicken konnten. Vielleicht h\u00e4tten wir genauer Ausschau halten sollen. Aber so konnten wir wenigstens San Diego den Titel der Stadt, der verr\u00fccktesten Toilettenerlebnisse verleihen. Verr\u00fcckte Toilette Nummer 1:\u00a0Das \u00f6ffentliche Obdachlosenklo. Zu Anfang stellten wir die Wertigkeit dieser Toilette nicht in Frage und Silca und \u00c4nn betraten die R\u00e4umlichkeiten todesmutig, w\u00e4hrend Fr\u00e4nn im Auto wartete. Merkw\u00fcrdig beim Betreten des Etablissement erschien der mit Klamotten vollgepackte Einkaufswagen neben dem Waschbecken und die Frau, die sich vor dem Spiegel ihrer Haare rasierte. Die Klot\u00fcr der Toilettenkabinen lie\u00df sich nicht verschlie\u00dfen, so hielten wir abwechselnd Wache vor der Klot\u00fcr. &nbsp; &nbsp; Als dann noch eine weitere merkw\u00fcrdige weibliche Person ihren Rollstuhl best\u00fcckt mir aller Hand brauchbaren Besitzt\u00fcmern in den kleinen Toilettenraum schiffte, war sogar \u00c4nn klar, dass es sich hier wahrscheinlich um eine Obdachlosentoiletten handelte. Fr\u00e4nn beobachtete das Spektakel von au\u00dferhalb und wunderte sich, aber nur ganz kurz, dass die beiden anderen Damen ihr dringendes Toilettengesch\u00e4ft gnadenlos durchzogen. Fr\u00e4nn wagte danach auch ihre Notdurft auf dieser abenteuerlichen Toilette zu verrichten. \u00c4nn spielte erneut den Toilettent\u00fcrw\u00e4chter. Frisch entleert suchten wir einen Parkplatz und besichtigten den K\u00fcstenabschnitt von San Diego. Auf einer gr\u00fcnen Wiese vor dem Hafen von San Diego schossen wir hoch motiviert Erinnerungsfotos. &nbsp; &nbsp; Beim Spazieren entlang des Hafens kamen wir an einer weiteren \u00f6ffentlichen Toilette vorbei. Sie sah sehr sauber und ordentlich aus, deshalb entschieden wir uns sie kurzfristig zu nutzen \u2013 verr\u00fcckte Toilette Nummer 2. &nbsp; Bei diesem WC waren, wie so oft \u00fcblich, die Geschlechter voneinander getrennt. Alle drei Damen\u00a0 nahmen wenig \u00fcberraschend die Damentoilette. Zwei Toilettensitzen standen uns zur Verf\u00fcgung. Leider waren diese nur durch eine einfache Wand, die nur als Sichtschutz diente, voneinander getrennt. Es gab keine T\u00fcren. Also mussten wir wieder abwechselnd Wache halten. Au\u00dfer spannende Toiletten, war nicht viel los zur Weihnachtzeit in San Diego, alles Gesch\u00e4fte hatten geschlossen und kein Mensch war auf der Stra\u00dfe. Aber wir lie\u00dfen uns nicht beirren und zogen unseren touristischen Plan durch: Boardwalk, Gaslamp Quarter. &nbsp; &nbsp; In letzteren sahen wir uns nach einer Essgelegenheit um. Ein kleines Chinarestaurant sollte unseren Hunger stillen. Auch hier gab es wieder eine spannende Toilette. Verr\u00fcckte Toilette Nummer 3. Um das WC zu erreichen, musste man nur durch die Restaurantk\u00fcche laufen und dann war man schon da. Zwei kleine Kabinen, nicht besonders gepflegt, um es nett auszudr\u00fccken, standen uns f\u00fcr unsere Zwecke zur Verf\u00fcgung. Nebenbei konnte man den Flair einer authentischen Chinarestaurantk\u00fcche genie\u00dfen und verstand gleichzeitig den merkw\u00fcrdigen Geschmack der servierten Kost. Wir nahmen uns heraus dieses Erlebnis mit euch zu teilen und drehten ein Video in geheimer Mission.\u00a0 &nbsp; &nbsp; Auf dem R\u00fcckweg machten wir einen kleinen Abstecher nach Downtown Los Angeles. Dort gab es leider nicht viel zu sehen, denn alles war verriegelt und verrammelt. Kein Gesch\u00e4ft, kein Restaurant und auch keine Bar, nichts hatte offen. Wir machten einen kurzen Spaziergang durch die Geisterstadt. &nbsp; &nbsp; Anders als in Berlin an den Weihnachtsfeiertagen hatte in Los Angeles alles geschlossen, es gab keinen Ort um sich zu vergn\u00fcgen oder sich mit Freunden zu treffen, auf ein Bier oder Wein, und die letzten Weihnachtsstunden gesellig ausklingen zu lassen.\u00a0Da am n\u00e4chsten Tag die gro\u00dfe Heimreise anstand, gingen wir zu einer sehr angemessenen Zeit ins Bett. &nbsp; &nbsp; &nbsp; Am letzten Tag stand das gro\u00dfe Kofferpacken auf dem Tageprogramm. 23 Kilo pro Reisegep\u00e4ckst\u00fcck waren f\u00fcr den Flug vorgeschrieben. Aufgrund der Besorgungen, der ersten vier Tage ohne Koffer, hatte wir einiges mehr in den Koffern als geplant. Die vorgeschriebene Gewichtsh\u00f6chstgrenze wollten wir nicht \u00fcberschreiten, denn \u00dcbergep\u00e4ck kostet bekanntlich extra. Aus dem ersten Wiegen resultierte eine kleine Umverteilungpackaktion. Die Koffer versuchten wir gewichtm\u00e4\u00dfig gleich zu verteilen und wichen zus\u00e4tzlich auch auf das Handgep\u00e4ck aus. Das zweite Wiegen best\u00e4tigte eine sehr gleichm\u00e4\u00dfige Bemessung unseres Hab und Guts. Beide Koffer traten den R\u00fcckflug mit einem Kampfgewicht von symmetrischen 22,4 Kilo an. &nbsp; Kurz vor Abflug besorgten wir f\u00fcr die Daheimgebliebenen noch schnell ein paar Tafeln amerikanische Schokolade. Die Zeit verstrich und der Abflug r\u00fcckte immer n\u00e4her. Die letzte Mahlzeit mit Silca zusammen, nahmen wir in der sagenumworbenen Chessecake Factory ein. Fr\u00e4nn und Silca w\u00e4hlten einen Salat. \u00c4nn suchte sich ganz klassisch einen K\u00e4sekuchen, der sie aber geschmacklich total entt\u00e4uschte, aus. Er war nicht nur zu s\u00fc\u00df, auch konnte sie den Geschmack nicht eindeutig einem K\u00e4sekuchen zu ordnen. &nbsp; &nbsp; Die K\u00e4sekuchen, die \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn \u00fcblicherweise von ihrer Familie gebacken bekommen, w\u00fcrden in einem Wettbewerb um L\u00e4ngen gewinnen. Obendrauf verklebte dieses kalorienreiche Mahl \u00c4nn den Magen und ihr war bis zum Flughafen schlecht. Der Abschied am Flughafen fiel ersichtlich schwer, hatten wir drei doch viele sch\u00f6ne und ereignisreiche Tage erlebt. Im Flieger freuten wir uns aber auch schon auf Berlin und auf unsere Familien. &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2982,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[210,297,253,209],"tags":[299,303,305,304,302,289,275,307,308,211,242,301,262,249,306,298,300],"class_list":["post-2876","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-los-angeles","category-san-diego","category-san-francisco","category-usa","tag-99-cent-supermarkt","tag-boardwalk","tag-chessecake-factory","tag-downtown-los-angeles","tag-gaslamp-quarter","tag-golden-gate-bridge","tag-haight-street","tag-highway-101","tag-interstate-5","tag-los-angeles","tag-ralphs","tag-san-diego","tag-san-francisco","tag-santa-barbara","tag-scott-mckenzie","tag-taco-bell","tag-victorias-secret"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2876","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2876"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2876\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2943,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2876\/revisions\/2943"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2982"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2876"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2876"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2876"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}