{"id":255,"date":"2016-01-06T16:21:47","date_gmt":"2016-01-06T16:21:47","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=255"},"modified":"2017-02-04T10:03:51","modified_gmt":"2017-02-04T10:03:51","slug":"lautes-hupen-draengeln-in-den-strassen-von-hanoi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=255","title":{"rendered":"Lautes Hupen und Dr\u00e4ngeln in den Stra\u00dfen von Hanoi"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3162\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2242-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2242-1.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2242-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2242-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2242-1-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2242-1-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nDie erste Station auf unserer zweimonatigen Reise durch S\u00fcdostasien endete an diesem Tag. Wir nutzen <strong>Bangkok<\/strong> als Einstieg und verbrachten drei sch\u00f6ne und spannende Tage in der thail\u00e4ndischen Hauptstadt. Die netten und offenen Menschen sowie das thail\u00e4ndische Essen hinterlie\u00dfen bei uns einen besonderen Eindruck. Ende Februar w\u00fcrden wir planm\u00e4\u00dfig wieder in diese Stadt zur\u00fcckkehren.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"> Der Abreisetag in <strong>Bangkok<\/strong> begann sehr fr\u00fch f\u00fcr uns. Um 3:30 Uhr klingelten uns unser Wecker aus dem Schlaf. Die Nacht war sehr kurz, denn wir schrieben bis in die Nacht hinein an diesem Blog. Aber \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn gen\u00fcgen t\u00e4glich drei Stunden Power-Schlaf, um fast vollst\u00e4ndig f\u00fcr ihre Abenteuer geladen zu sein. Bekommen Sie dann \u00fcber den Tag vereinzelt den einen oder anderen Sekundenschlaf, ist das eine mehr als ausreichende Grundlage.<br \/>\nDas am Vorabend bestellte Taxi brachte uns m\u00fchelos zum Flughafen. Fr\u00e4nn war gut vorbereitet und lie\u00df es sich nicht nehmen noch am Flughafen gleich f\u00fcr den ersten Schock des Tages zu sorgen. Als wir nach langen und ungeduldigen Anstellen endlich unsere Rucks\u00e4cke aufgegeben hatten, stand nur noch die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Pass- und Ausreisekontrolle als H\u00fcrde bevor. Die freundliche Flughafenmitarbeiterin fragte nach Fr\u00e4nns Ausreisekarte, die wir bei der Ankunft in <b>Thailand<\/b> ausgeh\u00e4ndigt bekamen\u00a0und schon vorbildlich ausgef\u00fcllt hatten. Fr\u00e4nn wurde pl\u00f6tzlich ganz bleich. Ihre Kinnlade begann zu entgleisen, denn sie hatte diese Karte scheinbar verlegt. Wo sie diese\u00a0hatte, wusste sie nat\u00fcrlich nicht. Nicht im Portemonnaie, nicht in der Hosentasche und auch nicht im Handgep\u00e4ck. Panisch fragten wir die Dame nach einem Ausweg. Kurzzeitig dachten wir, wir m\u00fcssten f\u00fcr immer in <strong>Bangkok<\/strong> bleiben. Die Flughafenmitarbeiterin nickte h\u00f6flich und schickte uns zum n\u00e4chsten Schalter. In abenteuerlichen Drucksituationen ist unser allgemeines Sprachverst\u00e4ndnis noch schlechter als sonst. Zum Gl\u00fcck eilte Hilfe in Form eines uniformierten Mannes herbei. Fr\u00e4nn musste die Karte zur Ausreise nochmal neu ausf\u00fcllen und pl\u00f6tzlich war doch alles wieder im Lot.<br \/>\nWenige Minuten sp\u00e4ter schien Fr\u00e4nns kleines Herz erneut stehen zu bleiben. Ein obligatorisches Flughafenfoto wollten wir schie\u00dfen, aber die Kamera hatte keinen gef\u00fcllten Akku mehr. Das kam Fr\u00e4nn h\u00f6chst merkw\u00fcrdig vor. Sie ahnte ein Unheil. Als sie den Akku wechselte, best\u00e4tigte sich ihre b\u00f6se Vorahnung. Die Kamera ging nicht mehr an. Hatte dieser hoch moderne Fotoapparat am Vortag doch zu viel Wasser abbekommen? Die Stimmung kippte und Fr\u00e4nns Gesicht f\u00e4rbte sich rot. \u00c4nn versuchte mit anteilnehmendem Schweigen die Situation zeitlich zu \u00fcberstehen.<br \/>\nBevor Fr\u00e4nns Gesicht sich vollumf\u00e4nglich rot f\u00e4rben konnte, kam der kleine aber feine \u00dcbelt\u00e4ter in ihr Blickfeld. Die Speicherkarte am Fotografierger\u00e4t war nicht an seiner korrekten Position und verhinderte wohl aus Sicherheitsgr\u00fcnden den Start des Ger\u00e4tes \u2013 Gl\u00fcck gehabt und durchatmen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Nicht einmal zwei Stunden sp\u00e4ter landeten wir von <strong>Bangkok<\/strong> putzmunter im eisigen <b>Hanoi<\/b>. Noch total auf Sommer eingestellt, fr\u00f6stelten uns die morgendlichen 19 Grad dieser nordvietnamesischen Stadt. Ein Taxi brachte uns zu unserer Unterkunft, hielt auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite und wir mussten nur noch alleine die Stra\u00dfe \u00fcberqueren. Was in der Theorie nach einer einfachen Aufgabe klingt, ist f\u00fcr Neuank\u00f6mmlinge, wie wir es waren, eine ernst zu nehmende Herausforderung. In <strong>Vietnam<\/strong> reicht es nicht einfach nach rechts und links zu schauen. Die Stra\u00dfe sind nie frei. Der massige <b>Mopedverkehr<\/b> pumpt sich hupend und dr\u00e4ngelnd durch die engen Stra\u00dfen entlang, ohne jede R\u00fccksicht auf Verkehrsregeln \u2013 ein absolutes Paradies f\u00fcr Selbstm\u00f6rder.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419.jpg\" rel=\"attachment wp-att-279\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-279\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_9419\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9419.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nTrotzdem erreichten wir unversehrt unser Hotel. Der erste Eindruck von unser neunen Herberge war begeisternd. Sie reichten uns Tee, lie\u00dfen uns fr\u00fcher einchecken als die gew\u00f6hnlichen Hotelregeln erlauben und wir erhielten eine ausf\u00fchrliche Einf\u00fchrung zu den sehenswertesten Orten der Stadt. Die Vorfreude auf unser Zimmer war gro\u00df. Bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall.<br \/>\nAls uns der Hotelpage, mit dem urvietnamesischen Namen \u201eDennis\u201c, das Zimmer zustellte, mussten wir uns gegen\u00fcber Dennis furchtbar doll das Lachen verkneifen. Das Zimmer war sehr klein und schmal, hatte ein kleines Doppelbett mit nur einer Decke, die wir uns teilen mussten. Das Highlight der Unterkunft war aber das Badezimmer und der fantastische Panoramablick von der Toilette auf das gesamte Hotelzimmer bzw. vom Hotelzimmer auf das Klo. Je nach dem welchen Blickwinkel man bevorzugt. F\u00fcr jeden etwas dabei, wunderbar. Leider ging die T\u00fcr vom Bad nicht zu schlie\u00dfen. Die T\u00fcr passte einfach nicht in den Rahmen. Diese unangenehme Tatsache konnte selbst das Panoramafenster nicht mehr ausgleichen. Wie sollten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn jetzt unbemerkt und ungest\u00f6rt Kot absetzen. Wir t\u00fcftelten aber schon an einem Plan.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400.jpg\" rel=\"attachment wp-att-256\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-256\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_9400\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9400.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nAls erstes\u00a0machten wir uns auf, um die Stadt zu erkunden. An den unglaublichen Verkehr mussten wir uns erst einmal gew\u00f6hnen. <span style=\"color: #000000;\">Doch auch dies stellte f\u00fcr \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn kein besonders gro\u00dfes Hindernis dar, denn die beiden passen sich schneller an ungew\u00f6hnliche Situationen an. <\/span>Zun\u00e4chst m\u00fchten wir uns mit den extra in <b>Berlin<\/b> besorgten <b>Dollar<\/b> ab. Der Hunger war so gro\u00df, dass wir uns erst einmal eine <strong>Pho B\u00f4,<\/strong> eine landestypische Suppe mit Schnecken, am Stra\u00dfenrand genehmigten, vorz\u00fcglich.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436.jpg\" rel=\"attachment wp-att-266\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-266\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_9436\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9436.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nSchnell merkten wir, dass wir mit Dollar immer zu unserem Nachteil gerundet wurden. Wir brauchten richtiges Geld, vietnamesisches Geld \u2013\u00a0<b>Dong<\/b> und sonst nichts. Auch dieses Mal wurde die gew\u00f6hnliche Bargeldabholung am Automaten zu einer kleinen Challenge. Der n\u00e4chstbeste VISA-Automaten musste herhalten. Er kam etwas abgeranzt daher. Macht nichts, wir geben benachteiligten Objekten gerne eine Chance. Die Schwierigkeit bestand darin innerhalb k\u00fcrzester Zeit mit unseren Kenntnissen der englischen Sprache durch die Men\u00fcf\u00fchrung zu finden. Das W\u00f6rterbuch kam zum Einsatz, doch blieb uns die Bedeutung der W\u00f6rter weiterhin verwehrt. \u00c4nn probierte es zweimal und zweimal war das Ergebnis: kontaktieren Sie Ihre Bank. Damit wir uns ganz sicher waren, dass wir den falschen Weg gew\u00e4hlt hatten, versuchte Fr\u00e4nn den gleichen Weg auch noch einmal. Kontaktieren Sie Ihre Bank.<br \/>\n\u00dcber unsere Ungeschicktheit beugten wir uns vor Lachen und konnten die Reise vor Lachen kaum fortsetzten. Immer noch kichernd, \u00fcberlegten wir uns einen neuen Plan: 1. Ein vertrauensw\u00fcrdiger VISA-Automat musste her. 2. In der Men\u00fcf\u00fchrung des Automaten m\u00fcssen wir einen anderen Weg ausprobieren. Vielleicht geht es ja wenn wir \u201eChecking\u201c nach der Eingabe des Geldbetrages dr\u00fccken. \u00dcberraschender Weise funktionierte es. Freudig z\u00e4hlten wir unseren neuen Reichtum. 1.500.000 <b>Vietnamesische Dong<\/b>, das entspricht 60 Euro und 14 Cent.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512.jpg\" rel=\"attachment wp-att-257\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-257\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512-1024x683.jpg\" alt=\"IMG_9512\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9512.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\"><br \/>\nAls wir zum Hotel zur\u00fcckkehrten, versuchten wir vergebens unsere Hotelzimmert\u00fcr ohne Anwendung von Gewalt zu \u00f6ffnen. Wir bekamen den Trick nicht heraus. Eine ungew\u00f6hnliche Situation f\u00fcr \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn. Es blieb uns nichts anderes \u00fcbrig als Hilfe zu holen. Dennis nahm sich der verschlossenen T\u00fcr an und \u00f6ffnete sie. Nach einiger Zeit auf dem Zimmer bemerken wir, dass unsere Toilettensp\u00fclung leckte. Wir mussten erneut um Hilfe an der Rezeption bitten. Dennis aka Werner eilte zur Hilfe und ersetze das Schn\u00fcffelst\u00fcck der Toilettensp\u00fclung. Jetzt konnten wir wieder austreten wie wir wollten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Ein Lebensmotto von uns ist:<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Haben wir schon genug Freude, machen wir anderen eine Freude.<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Somit ging es\u00a0zum\u00a0Reiseb\u00fcro <b>Sinh Cafe,<\/b> in dem wir unseren Ausflug nach <strong>Halong<\/strong> buchen wollten. Die Dame von <b>Sinh Cafe<\/b>, die die Fahrten nach <b>Halong<\/b> unter anderem anbot, war unsere Auserw\u00e4hlte. Wir trieben sie in k\u00fcrzester Zeit in den Wahnsinn. Nicht nur mit unseren famosen Englischkenntnissen sondern auch mit unserem Verhandlungsgeschick. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren <b>Backpacker <\/b>und hatten immer ein festes Ziel \u2013 Sparen wo es nur geht! Wobei die Vorsicht unsere oberste Priorit\u00e4t war. Unsere Knauserigkeit passte der Frau gar nicht. Aber wir wollten uns nicht noch einmal rollen lassen, deswegen waren wir bei jedem Angebot erstmal skeptisch und hinterfragten alles sehr genau. Die vietnamesische Tourenverk\u00e4uferin wurde mit der Zeit immer zickiger und ungeduldiger, der Zorn stand ihr im Gesicht geschrieben. Nach einem ewigen Hin und Her kam es aber irgendwann dann doch noch zu einem Vertragsabschluss. Sie buchte f\u00fcr uns \u00fcber zwei Tage einen Ausflug zur <b>Halong Bucht<\/b> inklusive \u00dcbernachtung auf einem Schiff und Freibier von 20 \u2013\u00a022 Uhr. Diesen Trip handelten wir geschickt von 190 Dollar auf 132 Dollar runter (f\u00fcr zwei Personen). Zus\u00e4tzlich\u00a0sicherten wir uns je zwei Tickets f\u00fcr den <strong>Open Bus<\/strong> im Wert von zweimal 40 Dollar. Das <b>Open Bus Ticket <\/b>erm\u00f6glicht uns die \u00dcberfahrten zwischen den verschiedenen St\u00e4dten auf unserem Weg von Nord- nach S\u00fcdvietnam. Die Dame vom<b> Sinh Cafe <\/b>war augenscheinlich froh als wir aus der T\u00fcr heraus waren und hatte sicher Angst, dass wir wieder kommen w\u00fcrden. Wahrscheinlich hat sie sich aus Sicherheitsgr\u00fcnden bis zu unserer Abreise aus <b>Hanoi <\/b>am Mittwoch Urlaub genommen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Mit guten Gewissen jemanden an unserem Gl\u00fcck teilhaben gelassen zu haben, steuerten wir den <b>Nachtmarkt<\/b> von <strong>Hanoi an.\u00a0<\/strong>Total hungrig schlenderten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn durch die engen Gassen und kamen an einem traditionellen Hefeklo\u00dfstand nicht vorbei. Die vietnamesische K\u00f6stlichkeit mit unbekanntem Inhalt musste sofort probiert werden.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"B\u00e1nh bao in Hanoi (Vietnam)\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/SaXMkoFMhPE?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #262626; font-size: 12pt; font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Auf dem Nachtmarkt bewunderten wir lauter lustigen Krempel. Zum Abendessen hatten wir uns einen kleinen Grill mit BBQ in einer authentischen Hintergasse direkt neben der Bahntrasse auserkoren. W\u00e4hrend des Grillens rauschte ein dampfender G\u00fcterzug vorbei, der das Bild dieser ungew\u00f6hnlichen Kulisse unterstrich. Das Abendmahl war ein absoluter Traum.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-255 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=262'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9602-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=261'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9667-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=285'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9661-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=277'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_2264-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=259'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9664-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=274'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/01\/IMG_9659-1-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Die erste Station auf unserer zweimonatigen Reise durch S\u00fcdostasien endete an diesem Tag. Wir nutzen Bangkok als Einstieg und verbrachten drei sch\u00f6ne und spannende Tage in der thail\u00e4ndischen Hauptstadt. Die netten und offenen Menschen sowie das thail\u00e4ndische Essen hinterlie\u00dfen bei uns einen besonderen Eindruck. Ende Februar w\u00fcrden wir planm\u00e4\u00dfig wieder in diese Stadt zur\u00fcckkehren. &nbsp; Der Abreisetag in Bangkok begann sehr fr\u00fch f\u00fcr uns. Um 3:30 Uhr klingelten uns unser Wecker aus dem Schlaf. Die Nacht war sehr kurz, denn wir schrieben bis in die Nacht hinein an diesem Blog. Aber \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn gen\u00fcgen t\u00e4glich drei Stunden Power-Schlaf, um fast vollst\u00e4ndig f\u00fcr ihre Abenteuer geladen zu sein. Bekommen Sie dann \u00fcber den Tag vereinzelt den einen oder anderen Sekundenschlaf, ist das eine mehr als ausreichende Grundlage. Das am Vorabend bestellte Taxi brachte uns m\u00fchelos zum Flughafen. Fr\u00e4nn war gut vorbereitet und lie\u00df es sich nicht nehmen noch am Flughafen gleich f\u00fcr den ersten Schock des Tages zu sorgen. Als wir nach langen und ungeduldigen Anstellen endlich unsere Rucks\u00e4cke aufgegeben hatten, stand nur noch die ordnungsgem\u00e4\u00dfe Pass- und Ausreisekontrolle als H\u00fcrde bevor. Die freundliche Flughafenmitarbeiterin fragte nach Fr\u00e4nns Ausreisekarte, die wir bei der Ankunft in Thailand ausgeh\u00e4ndigt bekamen\u00a0und schon vorbildlich ausgef\u00fcllt hatten. Fr\u00e4nn wurde pl\u00f6tzlich ganz bleich. Ihre Kinnlade begann zu entgleisen, denn sie hatte diese Karte scheinbar verlegt. Wo sie diese\u00a0hatte, wusste sie nat\u00fcrlich nicht. Nicht im Portemonnaie, nicht in der Hosentasche und auch nicht im Handgep\u00e4ck. Panisch fragten wir die Dame nach einem Ausweg. Kurzzeitig dachten wir, wir m\u00fcssten f\u00fcr immer in Bangkok bleiben. Die Flughafenmitarbeiterin nickte h\u00f6flich und schickte uns zum n\u00e4chsten Schalter. In abenteuerlichen Drucksituationen ist unser allgemeines Sprachverst\u00e4ndnis noch schlechter als sonst. Zum Gl\u00fcck eilte Hilfe in Form eines uniformierten Mannes herbei. Fr\u00e4nn musste die Karte zur Ausreise nochmal neu ausf\u00fcllen und pl\u00f6tzlich war doch alles wieder im Lot. Wenige Minuten sp\u00e4ter schien Fr\u00e4nns kleines Herz erneut stehen zu bleiben. Ein obligatorisches Flughafenfoto wollten wir schie\u00dfen, aber die Kamera hatte keinen gef\u00fcllten Akku mehr. Das kam Fr\u00e4nn h\u00f6chst merkw\u00fcrdig vor. Sie ahnte ein Unheil. Als sie den Akku wechselte, best\u00e4tigte sich ihre b\u00f6se Vorahnung. Die Kamera ging nicht mehr an. Hatte dieser hoch moderne Fotoapparat am Vortag doch zu viel Wasser abbekommen? Die Stimmung kippte und Fr\u00e4nns Gesicht f\u00e4rbte sich rot. \u00c4nn versuchte mit anteilnehmendem Schweigen die Situation zeitlich zu \u00fcberstehen. Bevor Fr\u00e4nns Gesicht sich vollumf\u00e4nglich rot f\u00e4rben konnte, kam der kleine aber feine \u00dcbelt\u00e4ter in ihr Blickfeld. Die Speicherkarte am Fotografierger\u00e4t war nicht an seiner korrekten Position und verhinderte wohl aus Sicherheitsgr\u00fcnden den Start des Ger\u00e4tes \u2013 Gl\u00fcck gehabt und durchatmen. Nicht einmal zwei Stunden sp\u00e4ter landeten wir von Bangkok putzmunter im eisigen Hanoi. Noch total auf Sommer eingestellt, fr\u00f6stelten uns die morgendlichen 19 Grad dieser nordvietnamesischen Stadt. Ein Taxi brachte uns zu unserer Unterkunft, hielt auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite und wir mussten nur noch alleine die Stra\u00dfe \u00fcberqueren. Was in der Theorie nach einer einfachen Aufgabe klingt, ist f\u00fcr Neuank\u00f6mmlinge, wie wir es waren, eine ernst zu nehmende Herausforderung. In Vietnam reicht es nicht einfach nach rechts und links zu schauen. Die Stra\u00dfe sind nie frei. Der massige Mopedverkehr pumpt sich hupend und dr\u00e4ngelnd durch die engen Stra\u00dfen entlang, ohne jede R\u00fccksicht auf Verkehrsregeln \u2013 ein absolutes Paradies f\u00fcr Selbstm\u00f6rder. &nbsp; Trotzdem erreichten wir unversehrt unser Hotel. Der erste Eindruck von unser neunen Herberge war begeisternd. Sie reichten uns Tee, lie\u00dfen uns fr\u00fcher einchecken als die gew\u00f6hnlichen Hotelregeln erlauben und wir erhielten eine ausf\u00fchrliche Einf\u00fchrung zu den sehenswertesten Orten der Stadt. Die Vorfreude auf unser Zimmer war gro\u00df. Bekanntlich kommt Hochmut vor dem Fall. Als uns der Hotelpage, mit dem urvietnamesischen Namen \u201eDennis\u201c, das Zimmer zustellte, mussten wir uns gegen\u00fcber Dennis furchtbar doll das Lachen verkneifen. Das Zimmer war sehr klein und schmal, hatte ein kleines Doppelbett mit nur einer Decke, die wir uns teilen mussten. Das Highlight der Unterkunft war aber das Badezimmer und der fantastische Panoramablick von der Toilette auf das gesamte Hotelzimmer bzw. vom Hotelzimmer auf das Klo. Je nach dem welchen Blickwinkel man bevorzugt. F\u00fcr jeden etwas dabei, wunderbar. Leider ging die T\u00fcr vom Bad nicht zu schlie\u00dfen. Die T\u00fcr passte einfach nicht in den Rahmen. Diese unangenehme Tatsache konnte selbst das Panoramafenster nicht mehr ausgleichen. Wie sollten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn jetzt unbemerkt und ungest\u00f6rt Kot absetzen. Wir t\u00fcftelten aber schon an einem Plan. &nbsp; Als erstes\u00a0machten wir uns auf, um die Stadt zu erkunden. An den unglaublichen Verkehr mussten wir uns erst einmal gew\u00f6hnen. Doch auch dies stellte f\u00fcr \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn kein besonders gro\u00dfes Hindernis dar, denn die beiden passen sich schneller an ungew\u00f6hnliche Situationen an. Zun\u00e4chst m\u00fchten wir uns mit den extra in Berlin besorgten Dollar ab. Der Hunger war so gro\u00df, dass wir uns erst einmal eine Pho B\u00f4, eine landestypische Suppe mit Schnecken, am Stra\u00dfenrand genehmigten, vorz\u00fcglich. &nbsp; Schnell merkten wir, dass wir mit Dollar immer zu unserem Nachteil gerundet wurden. Wir brauchten richtiges Geld, vietnamesisches Geld \u2013\u00a0Dong und sonst nichts. Auch dieses Mal wurde die gew\u00f6hnliche Bargeldabholung am Automaten zu einer kleinen Challenge. Der n\u00e4chstbeste VISA-Automaten musste herhalten. Er kam etwas abgeranzt daher. Macht nichts, wir geben benachteiligten Objekten gerne eine Chance. Die Schwierigkeit bestand darin innerhalb k\u00fcrzester Zeit mit unseren Kenntnissen der englischen Sprache durch die Men\u00fcf\u00fchrung zu finden. Das W\u00f6rterbuch kam zum Einsatz, doch blieb uns die Bedeutung der W\u00f6rter weiterhin verwehrt. \u00c4nn probierte es zweimal und zweimal war das Ergebnis: kontaktieren Sie Ihre Bank. Damit wir uns ganz sicher waren, dass wir den falschen Weg gew\u00e4hlt hatten, versuchte Fr\u00e4nn den gleichen Weg auch noch einmal. Kontaktieren Sie Ihre Bank. \u00dcber unsere Ungeschicktheit beugten wir uns vor Lachen und konnten die Reise vor Lachen kaum fortsetzten. Immer noch kichernd, \u00fcberlegten wir uns einen neuen Plan: 1. Ein vertrauensw\u00fcrdiger VISA-Automat musste her. 2. In der Men\u00fcf\u00fchrung des Automaten m\u00fcssen wir einen anderen Weg ausprobieren. Vielleicht geht es ja wenn wir \u201eChecking\u201c nach der Eingabe des Geldbetrages dr\u00fccken. \u00dcberraschender Weise funktionierte es. Freudig z\u00e4hlten wir unseren neuen Reichtum. 1.500.000 Vietnamesische Dong, das entspricht 60 Euro und 14 Cent. &nbsp; Als wir zum Hotel zur\u00fcckkehrten, versuchten wir vergebens unsere Hotelzimmert\u00fcr ohne Anwendung von Gewalt zu \u00f6ffnen. Wir bekamen den Trick nicht heraus. Eine ungew\u00f6hnliche Situation f\u00fcr \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn. Es blieb uns nichts anderes \u00fcbrig als Hilfe zu holen. Dennis nahm sich der verschlossenen T\u00fcr an und \u00f6ffnete sie. Nach einiger Zeit auf dem Zimmer bemerken wir, dass unsere Toilettensp\u00fclung leckte. Wir mussten erneut um Hilfe an der Rezeption bitten. Dennis aka Werner eilte zur Hilfe und ersetze das Schn\u00fcffelst\u00fcck der Toilettensp\u00fclung. Jetzt konnten wir wieder austreten wie wir wollten. Ein Lebensmotto von uns ist: Haben wir schon genug Freude, machen wir anderen eine Freude. Somit ging es\u00a0zum\u00a0Reiseb\u00fcro Sinh Cafe, in dem wir unseren Ausflug nach Halong buchen wollten. Die Dame von Sinh Cafe, die die Fahrten nach Halong unter anderem anbot, war unsere Auserw\u00e4hlte. Wir trieben sie in k\u00fcrzester Zeit in den Wahnsinn. Nicht nur mit unseren famosen Englischkenntnissen sondern auch mit unserem Verhandlungsgeschick. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren Backpacker und hatten immer ein festes Ziel \u2013 Sparen wo es nur geht! Wobei die Vorsicht unsere oberste Priorit\u00e4t war. Unsere Knauserigkeit passte der Frau gar nicht. Aber wir wollten uns nicht noch einmal rollen lassen, deswegen waren wir bei jedem Angebot erstmal skeptisch und hinterfragten alles sehr genau. Die vietnamesische Tourenverk\u00e4uferin wurde mit der Zeit immer zickiger und ungeduldiger, der Zorn stand ihr im Gesicht geschrieben. Nach einem ewigen Hin und Her kam es aber irgendwann dann doch noch zu einem Vertragsabschluss. Sie buchte f\u00fcr uns \u00fcber zwei Tage einen Ausflug zur Halong Bucht inklusive \u00dcbernachtung auf einem Schiff und Freibier von 20 \u2013\u00a022 Uhr. Diesen Trip handelten wir geschickt von 190 Dollar auf 132 Dollar runter (f\u00fcr zwei Personen). Zus\u00e4tzlich\u00a0sicherten wir uns je zwei Tickets f\u00fcr den Open Bus im Wert von zweimal 40 Dollar. Das Open Bus Ticket erm\u00f6glicht uns die \u00dcberfahrten zwischen den verschiedenen St\u00e4dten auf unserem Weg von Nord- nach S\u00fcdvietnam. Die Dame vom Sinh Cafe war augenscheinlich froh als wir aus der T\u00fcr heraus waren und hatte sicher Angst, dass wir wieder kommen w\u00fcrden. Wahrscheinlich hat sie sich aus Sicherheitsgr\u00fcnden bis zu unserer Abreise aus Hanoi am Mittwoch Urlaub genommen. Mit guten Gewissen jemanden an unserem Gl\u00fcck teilhaben gelassen zu haben, steuerten wir den Nachtmarkt von Hanoi an.\u00a0Total hungrig schlenderten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn durch die engen Gassen und kamen an einem traditionellen Hefeklo\u00dfstand nicht vorbei. Die vietnamesische K\u00f6stlichkeit mit unbekanntem Inhalt musste sofort probiert werden. &nbsp; &nbsp; Auf dem Nachtmarkt bewunderten wir lauter lustigen Krempel. Zum Abendessen hatten wir uns einen kleinen Grill mit BBQ in einer authentischen Hintergasse direkt neben der Bahntrasse auserkoren. W\u00e4hrend des Grillens rauschte ein dampfender G\u00fcterzug vorbei, der das Bild dieser ungew\u00f6hnlichen Kulisse unterstrich. Das Abendmahl war ein absoluter Traum. &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":3117,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,27,25],"tags":[10,204,31,28,202,92,52,205,311,35,201,33,203],"class_list":["post-255","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-backpacker","category-hanoi","category-vietnam","tag-bangkok","tag-halong","tag-halong-bucht","tag-hanoi","tag-mopedverkehr","tag-nachtmarkt","tag-open-bus","tag-open-bus-ticket","tag-pho-bo","tag-sinh-cafe","tag-thailand","tag-vietnam","tag-vietnamesische-dong"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/255","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=255"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/255\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3189,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/255\/revisions\/3189"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/3117"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=255"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=255"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=255"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}