{"id":2414,"date":"2016-09-13T18:03:51","date_gmt":"2016-09-13T18:03:51","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=2414"},"modified":"2017-02-04T13:01:30","modified_gmt":"2017-02-04T13:01:30","slug":"bangkok-das-erste-reiseziel-sollte-auch-das-letzte-sein-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=2414","title":{"rendered":"Bangkok: Das erste Reiseziel sollte auch das letzte sein"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 16pt;\"><strong>Der zweite\u00a0Teil &#8230;<\/strong><\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2415\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_8585.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_8585.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_8585-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_8585-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_8585-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_8585-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_8585-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der letzte volle Tag <b>Bangkok<\/b>, der letzte volle Tag <strong>Asien<\/strong>. Der letzte Tag mit sommerlichen Temperaturen bevor es in die heimische K\u00e4lte zur\u00fcck nach Berlin ging. Unser gemeinsamer Treffpunkt mit Diana und Frank war unser einheimischer Markt, den wir schon vor sieben Wochen jeden Tag besuchten. Diesen ekeligen aber auch lustigen Markt wollten wir den beiden\u00a0nicht vorenthalten.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der \u00fcble verwesende Geruch war noch nicht aus den schmalen Gassen entwichen. Die halb toten Meeresbewohner k\u00e4mpften immer noch um ihr Leben. Der unangenehme Anblick und Geruch lie\u00df es nicht zu uns dort lange aufzuhalten. Au\u00dferdem hatten wir auch noch einiges auf unserem Tagesplan zu absolvieren. Zum Beispiel noch schnell eine Sehensw\u00fcrdigkeit abgrasen, f\u00fcr die Befriedigung des kulturellen Gem\u00fcts, das irgendwie doch in uns allen schlummerte \u2013 der <strong>\u201estehende Buddha\u201c.<\/strong>\u00a0Zur Fortbewegung nutzen wir mal wieder unsere F\u00fc\u00dfe und spulten die letzten Kilometer auf dem asiatischen Kontinent ab. Nat\u00fcrlich wollten wir uns auch noch eine thail\u00e4ndische Kaffeefahrt, traditionell in einem <strong>Tuk Tuk, <\/strong>nicht entgehen lassen. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2502.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2430\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2502.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2502.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2502-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2502-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2502-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2502-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2502-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Wenn dann das volle Programm. Wir handelten ein gutes Angebot aus: zwei Tuk Tuks, drei Sehensw\u00fcrdigkeiten, besser gesagt Tempel, und eine Kaffeefahrtstation. In Wirklichkeit wurden es dann aber zwei Kaffeefahrthalte, da wir im Thai Fashion Store unser Nichtinteresse zu doll bekundeten. Fr\u00e4nn war entsetzt \u00fcber das r\u00fcpelhafte Verhalten der anderen drei. Dann ging es gleich noch in eine riesige Schmuckmanufaktur. Die illustre Gesellschaft verhielt sich angemessen. Die erste Sehensw\u00fcrdigkeit, ein recht netter Tempel. Das war dann auch schon das Beste an dieser Tour. Der zweite tempelige Halt war nicht mehr ganz so fotogen, denn die Fahrer schmissen uns an einer Baustelle heraus. Der Tempel lag in Ger\u00fcst und war nicht zug\u00e4nglich. Gemein dachten wir, aber da wussten wir noch nicht, dass uns die Fahrer als n\u00e4chstes einfach im Nirgendwo in <strong>Chinatown<\/strong> rauslie\u00dfen. Wir liefen fast eine Stunde von dort zu dem angek\u00fcndigten Bauwerk und hatten uns trotz Erfahrung und Vorsicht rollen lassen. Nichtsdestotrotz nutzen wir die Gelegenheit am Tempel um uns von einem dicken gem\u00fctlichen M\u00f6nch segnen zu lassen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2592.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2416\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2592.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2592.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2592-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2592-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2592-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2592-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2592-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Am Abend musste das Souvenirshopping weiter betrieben werden, denn wir hatten noch nicht alle Erinnerungsgegenst\u00e4nde und Geschenke im Sack. Wir taten dies am Ort des Vortages. Gleichzeitig bot es sich an dort zu speisen, aus Zeitgr\u00fcnden selbstverst\u00e4ndlich. Es war nicht ganz leicht die richtige Speisest\u00e4tte zu finden. In puncto Qualit\u00e4t und Preis gab es erhebliche Abweichungen. Wir nahmen dreimal Platz und standen zweimal wieder auf. Den F\u00fc\u00dfen, die w\u00e4hrend der Reise richtig was rei\u00dfen mussten und unter den vielen zur\u00fcckgelegten Kilometern litten, g\u00f6nnten wir eine Pedik\u00fcre. Sogar die beautyscheue \u00c4nn lie\u00df sich nun sogar die Hornhaut raspeln. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2613.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2417\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2613.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2613.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2613-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2613-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2613-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2613-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2613-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Hatten die witzigen kleinen Fische in Kambodscha in der kurzen Zeit doch nicht alles schaffen k\u00f6nnen. Zum Abschluss gingen die drei Damen noch zur Massage. Wirklich alle? Nein, einer ging nicht. Frank massierte dann lieber den Hals seines Bieres. Fr\u00e4nn entschied sich f\u00fcr die Massage des Nackens. \u00c4nn probierte es mit einer Fu\u00dfmassage, sie nahm an diesem Abend das Rund-um-gl\u00fccklich-Paket f\u00fcr ihre F\u00fc\u00dfe. Sollten auch sie einmal Luxus sp\u00fcren. Diana w\u00e4hlte ebenfalls eine Fu\u00dfmassage. Der letzte Abend in <strong>Bangkok<\/strong> ging zu Ende. Im Hostel zur\u00fcck, machten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn das letzte Mal in Asien das Licht aus. Gute Nacht Bangkok!<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4332.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2419\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4332.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4332.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4332-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4332-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4332-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4332-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Am R\u00fcckflugtag durften wir unser Hostel Zimmer bis 14 Uhr bewohnen. Wir nutzten die Zeit sinnvoll und gingen noch einmal in die Stadt. Unterwegs kamen wir am Stra\u00dfenrand an einem frisch gegrillten <strong>Red Snapper<\/strong> nicht vorbei. K\u00f6stlich lag er da in der Mittagssonne.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4327.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2418\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4327.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4327.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4327-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4327-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4327-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4327-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn mussten ihn sofort k\u00e4uflich erwerben und verspeisen. Das Fischdinner war die letzte Aktion im Kapitel des Asienaufenthalts von \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn, denn wir mussten die m\u00fchsame Heimreise antreten. Am Vortag hatten wir in weiser Voraussicht unser Taxi f\u00fcr die Flughafenfahrt vorbestellt. Es kam 20 Minuten zu fr\u00fch. <\/span><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2420\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2625.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2625.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2625-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2625-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2625-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2625-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2625-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Wir hatten nun 1,5 Stunden zum Flughafen zur Verf\u00fcgung. Das sollte doch locker zu schaffen sein, dachten wir. Kaum bog das Taxi mit dem freundlichen jungen thail\u00e4ndischen Fahrzeugf\u00fchrer bei der ersten Kreuzung ab, standen wir auch schon im Stau. Wird schon, sch\u00e4tze \u00c4nn ein, so gro\u00df ist ja <strong>Bangkok<\/strong> nicht oder? Der Taxifahrer blieb ruhig und l\u00e4chelte freundlich. Mit scheinbar jedem unserer Vorschl\u00e4ge war er einverstanden. Yes. Yes! An Bejahung schien er nicht zu sparen, es sprudelte nur so aus ihm heraus. Vor Beginn der Fahrt entschieden wir uns f\u00fcr die Route durch die Stadt, ohne den Highway zu nutzten, denn der Fahrer stimmte uns zu, dass es durch die Stadt zu der Tageszeit schneller ginge. 30 Minuten waren vergangen und wir waren gerade mal 600 Meter weit gekommen. Angespannt sahen wir auf die Uhr und fragen den Fahrer, ob wir den Flughafen bis 16 Uhr erreichen w\u00fcrden. Er stimmte zu. Wir waren beruhigt. Der Verkehr war immer noch z\u00e4hfl\u00fcssig und wir kamen einfach nicht voran. Ob wir jetzt doch lieber den Highway nehmen w\u00fcrden, r\u00e4tselten wir herum. Der Fahrer nahm uns die Entscheidung ab, denn er best\u00e4tigte unsere Annahme mit einem klangvollen \u201eYes\u201c. Nur m\u00fchsam bahnte sich das Taxi durch die vollen Stra\u00dfen. Zun\u00e4chst blieben wir entspannt, denn der Taxifahrer bef\u00fcrwortete ja unsere Ankunftszeit. Eine letzte Frage hatten wir dann aber doch an noch ihn. Ob die Stadt immer so voll w\u00e4re, wollte Fr\u00e4nn wissen und formulierte die Frage in ihrem sch\u00f6nsten Englisch.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">\u201eSorry, I no language speaking!\u201c<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">&#8230; gab der Taxifahrer sch\u00fcchtern heraus und signalisierte, dass ihm die Fragerei so langsam auf den Sack geht, er verstehe eh nichts. Pl\u00f6tzlich wurde uns klar: der Taxifahrer verstand kein einziges Wort Englisch, er hatte auf all die vorherigen Fragen einfach nur aus H\u00f6flichkeit zugestimmt. Wir waren verloren! Wir w\u00fcrden unseren Flug verpassen!\u00a0<\/span><\/p>\n<blockquote><p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Wie k\u00e4men wir wieder nach Hause?<br \/>\nUnd wann?<br \/>\nM\u00fcssten wir f\u00fcr immer in Bangkok bleiben?<br \/>\n<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Langsam freundeten wir uns mit dem Gedanken an. Der Taxityp merkte unsere innere Unruhe, er roch unsere Nervosit\u00e4t. Er dr\u00fcckte aufs Gaspedal und raste den Highway wie ein junger Michael Schuhmacher entlang. Bis pl\u00f6tzlich ein Auto vor uns war. Es wich nicht auf die rechte Spur aus, obwohl <strong>Mister Yes<\/strong> das Auto weg dr\u00e4ngelte. Die Bremsen quietschten. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn schlossen die Augen. Der Typ zog das Auto nach links. Nichts passiert. Er setzte die rasante Fahrt fort. P\u00fcnktlich am Flughafen angekommen, verlangte der freche Fahrer einen viel zu\u00a0hohen Preis. Ausgemacht war etwas ganz anderes. Dieser ungehobelte listige Kerl bemerkte wohl, dass wir das Land verlassen und mit der thail\u00e4ndischen W\u00e4hrung nichts mehr anfangen konnten.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Diana und Frank hatten eine \u00e4hnliche Tortur hinter sich. Wir checkten zusammen ein und warteten auf unser Schicksal, auf die Maschine, die uns Richtung Heimat bringt. Zumindest vorerst bis Abu Dhabi.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2629.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2421 size-full\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2629.jpg\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2629.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2629-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2629-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2629-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2629-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2629-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">F\u00fcr den ersten Flieger besorgten wir uns Bier. Aus den restlichen indonesischen Rupiah entstand eine stattliche Ausbeute. Ein unangenehmer Stewart an Bord allerdings vermieste uns die gem\u00fctliche Verkostung. Wie kann ein Mensch so geh\u00e4ssig sein, nur weil er arbeiten muss. \u00c4nn verstand die Welt nicht mehr. Er ermahnt uns mehrmals, wir sollten das Bier trinken abstellen. Sch\u00f6n und gut, das machten wir auch. Aber im Flieger konnte das k\u00fchle Hopfengetr\u00e4nk in der Dose sich nicht einfach in Luft aufl\u00f6sen. Zumal wir auf Grund des Startvorganges nicht unsere Sitzpl\u00e4tze verlassen durften. Also stellten wir die Dosen auf die Erde. \u201eLadys, ich sage es zum letzten Mal\u201c sagte er und \u00fcberkreuzte die Arme. Wollte er uns einsperren lassen? Der armselige Flugbegleiter hatte doch nicht alle Tassen im Schrank. War dies etwa seine einzige M\u00f6glichkeit Macht auszuspielen? Drohte er uns festnehmen zu lassen? W\u00fcrde wir dann in den Frachtraum des Flugzeuges verfrachtet werden? Die anf\u00e4ngliche Unsicherheit vielleicht doch etwas Verbotenes getan zu haben, schwankte um in ein Gef\u00fchl umgeben von L\u00e4cherlichkeit.\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">In <strong>Abu Dhabi<\/strong> hatten wir einen kurzen Aufenthalt von vier Stunden und wir bekamen noch einiges geboten. Die Raucherbereiche im Flughafen werden uns in Erinnerung bleiben. Die offiziellen Raucherzonen, eine kleine Box \u00e4hnlich einer Telefonzelle. Innen hatten ca. 3 Personen Platz, je nach K\u00f6rperf\u00fclle, ihre Lungen mit giftigem Qualm zu f\u00fcllen. Die W\u00e4nde waren aus Glas, so dass jeder diese Krebsf\u00fctterung beobachten konnte. Da der Raucher ein z\u00e4hes Tier ist, schreckte ihn das nicht ab. An diesen Raucherzellen tummelten sich wartende Raucher in Schlangen nahe f\u00fcnf Metern und warteten auf dieses einzigartige Erlebnis. Unsere Reisegruppe war von diesen Rauchertelefonzellen weniger begeistert und suchte eine Alternativl\u00f6sung. In einem Pub gab es ein sogenanntes Raucherzimmer. Perfekt. Wir wagten uns hinein. Im Raucherraum selbst \u00fcbertrugen vier gro\u00dfe TV-Ger\u00e4te unterschiedliche Fu\u00dfballspiele, wie es so \u00fcblich ist in einem Pub. Die Luft im Raucherzimmer konnte man schneiden. Es roch wir in einem \u00fcberdimensionalen Aschenbecher. Man konnte es praktisch schon schmecken. Um zu rauchen mussten man selber gar keine Zigaretten dabei haben, das war ein Vorteil, der leider nicht \u00fcberwog. Es war sogar Diana zu viel Nikotin in der Luft. Eilig kehrten wir zu unserem Wartepl\u00e4tzen zur\u00fcck. Die drei Minuten Aufenthalt im Raucherraum hatten zu Folge, dass unsere Kleidung genauso stank, wie nach einer durchtanzten Nacht im Kumpelnest 3000 bei uns im Kiez.\u00a0<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><br \/>\nBevor wir den letzten Flieger unserer Reise betraten und um uns die Zeit zu vertreiben, entledigten wir uns unserer Kleidung. Aber nur um die Sommersachen gegen die lange und warmhaltende Kleidung entsprechend des europ\u00e4ischen Winters in Berlin auszutauschen. Denn dieser Winter wartete in Berlin bereits auf uns. In langen Anziehsachen und festen Schuhe war es erdr\u00fcckend. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn f\u00fchlten sich wie zwei Sardinen in einer Thunfischdose. Wie sollten wir so unser restliches Leben in Deutschland aushalten. Bekanntlich w\u00fcrde es erst ab Juni\u00a0dort sommerlich werden und das dann h\u00f6chstens auch nur f\u00fcr ein paar Tage. Lange konnten wir nicht \u00fcber unser Leid trauern, denn pl\u00f6tzlich ging der Feueralarm im Flughafen los. <strong>Attention! Attention!<\/strong> Panik. Hoffnung. Panik.<br \/>\nEin Wechselbad der Gef\u00fchle. Letztendlich stellte sich der Alarm als Fehlalarm heraus. Wir flogen nach Berlin. Die airberlin Maschine simulierte noch \u00fcber der arabischen Halbinsel f\u00fcr uns den Winter. Wir froren was das Zeug hielt. Fr\u00e4nn verschlief den Start und wachte mitten im Flug orientierungslos auf. Das waren also die ersten Vorboten des Jetlags. Kurz vor Berlin bekam \u00c4nn einen Klimaanlagenschnupfen. Die Simulation funktionierte hervorragend. Gut vorbereitet auf das eisig graue Berlin schlichen wir kraftlos aus unserem Flugzeug. Unsere Erwartungen wurden nicht entt\u00e4uscht. 1 Grad Au\u00dfentemperatur, Schneeregen, Nebel, Wind.\u00a0<strong>Willkommen zur\u00fcck.<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2422\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2634.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2634.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2634-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2634-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2634-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2634-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_2634-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4354.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2434\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4354.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4354.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4354-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4354-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4354-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4354-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/IMG_4354-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der zweite\u00a0Teil &#8230; Der letzte volle Tag Bangkok, der letzte volle Tag Asien. Der letzte Tag mit sommerlichen Temperaturen bevor es in die heimische K\u00e4lte zur\u00fcck nach Berlin ging. Unser gemeinsamer Treffpunkt mit Diana und Frank war unser einheimischer Markt, den wir schon vor sieben Wochen jeden Tag besuchten. Diesen ekeligen aber auch lustigen Markt wollten wir den beiden\u00a0nicht vorenthalten. Der \u00fcble verwesende Geruch war noch nicht aus den schmalen Gassen entwichen. Die halb toten Meeresbewohner k\u00e4mpften immer noch um ihr Leben. Der unangenehme Anblick und Geruch lie\u00df es nicht zu uns dort lange aufzuhalten. Au\u00dferdem hatten wir auch noch einiges auf unserem Tagesplan zu absolvieren. Zum Beispiel noch schnell eine Sehensw\u00fcrdigkeit abgrasen, f\u00fcr die Befriedigung des kulturellen Gem\u00fcts, das irgendwie doch in uns allen schlummerte \u2013 der \u201estehende Buddha\u201c.\u00a0Zur Fortbewegung nutzen wir mal wieder unsere F\u00fc\u00dfe und spulten die letzten Kilometer auf dem asiatischen Kontinent ab. Nat\u00fcrlich wollten wir uns auch noch eine thail\u00e4ndische Kaffeefahrt, traditionell in einem Tuk Tuk, nicht entgehen lassen. &nbsp; &nbsp; Wenn dann das volle Programm. Wir handelten ein gutes Angebot aus: zwei Tuk Tuks, drei Sehensw\u00fcrdigkeiten, besser gesagt Tempel, und eine Kaffeefahrtstation. In Wirklichkeit wurden es dann aber zwei Kaffeefahrthalte, da wir im Thai Fashion Store unser Nichtinteresse zu doll bekundeten. Fr\u00e4nn war entsetzt \u00fcber das r\u00fcpelhafte Verhalten der anderen drei. Dann ging es gleich noch in eine riesige Schmuckmanufaktur. Die illustre Gesellschaft verhielt sich angemessen. Die erste Sehensw\u00fcrdigkeit, ein recht netter Tempel. Das war dann auch schon das Beste an dieser Tour. Der zweite tempelige Halt war nicht mehr ganz so fotogen, denn die Fahrer schmissen uns an einer Baustelle heraus. Der Tempel lag in Ger\u00fcst und war nicht zug\u00e4nglich. Gemein dachten wir, aber da wussten wir noch nicht, dass uns die Fahrer als n\u00e4chstes einfach im Nirgendwo in Chinatown rauslie\u00dfen. Wir liefen fast eine Stunde von dort zu dem angek\u00fcndigten Bauwerk und hatten uns trotz Erfahrung und Vorsicht rollen lassen. Nichtsdestotrotz nutzen wir die Gelegenheit am Tempel um uns von einem dicken gem\u00fctlichen M\u00f6nch segnen zu lassen. &nbsp; &nbsp; Am Abend musste das Souvenirshopping weiter betrieben werden, denn wir hatten noch nicht alle Erinnerungsgegenst\u00e4nde und Geschenke im Sack. Wir taten dies am Ort des Vortages. Gleichzeitig bot es sich an dort zu speisen, aus Zeitgr\u00fcnden selbstverst\u00e4ndlich. Es war nicht ganz leicht die richtige Speisest\u00e4tte zu finden. In puncto Qualit\u00e4t und Preis gab es erhebliche Abweichungen. Wir nahmen dreimal Platz und standen zweimal wieder auf. Den F\u00fc\u00dfen, die w\u00e4hrend der Reise richtig was rei\u00dfen mussten und unter den vielen zur\u00fcckgelegten Kilometern litten, g\u00f6nnten wir eine Pedik\u00fcre. Sogar die beautyscheue \u00c4nn lie\u00df sich nun sogar die Hornhaut raspeln. &nbsp; &nbsp; Hatten die witzigen kleinen Fische in Kambodscha in der kurzen Zeit doch nicht alles schaffen k\u00f6nnen. Zum Abschluss gingen die drei Damen noch zur Massage. Wirklich alle? Nein, einer ging nicht. Frank massierte dann lieber den Hals seines Bieres. Fr\u00e4nn entschied sich f\u00fcr die Massage des Nackens. \u00c4nn probierte es mit einer Fu\u00dfmassage, sie nahm an diesem Abend das Rund-um-gl\u00fccklich-Paket f\u00fcr ihre F\u00fc\u00dfe. Sollten auch sie einmal Luxus sp\u00fcren. Diana w\u00e4hlte ebenfalls eine Fu\u00dfmassage. Der letzte Abend in Bangkok ging zu Ende. Im Hostel zur\u00fcck, machten \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn das letzte Mal in Asien das Licht aus. Gute Nacht Bangkok! &nbsp; &nbsp; Am R\u00fcckflugtag durften wir unser Hostel Zimmer bis 14 Uhr bewohnen. Wir nutzten die Zeit sinnvoll und gingen noch einmal in die Stadt. Unterwegs kamen wir am Stra\u00dfenrand an einem frisch gegrillten Red Snapper nicht vorbei. K\u00f6stlich lag er da in der Mittagssonne. &nbsp; &nbsp; \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn mussten ihn sofort k\u00e4uflich erwerben und verspeisen. Das Fischdinner war die letzte Aktion im Kapitel des Asienaufenthalts von \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn, denn wir mussten die m\u00fchsame Heimreise antreten. Am Vortag hatten wir in weiser Voraussicht unser Taxi f\u00fcr die Flughafenfahrt vorbestellt. Es kam 20 Minuten zu fr\u00fch. &nbsp; Wir hatten nun 1,5 Stunden zum Flughafen zur Verf\u00fcgung. Das sollte doch locker zu schaffen sein, dachten wir. Kaum bog das Taxi mit dem freundlichen jungen thail\u00e4ndischen Fahrzeugf\u00fchrer bei der ersten Kreuzung ab, standen wir auch schon im Stau. Wird schon, sch\u00e4tze \u00c4nn ein, so gro\u00df ist ja Bangkok nicht oder? Der Taxifahrer blieb ruhig und l\u00e4chelte freundlich. Mit scheinbar jedem unserer Vorschl\u00e4ge war er einverstanden. Yes. Yes! An Bejahung schien er nicht zu sparen, es sprudelte nur so aus ihm heraus. Vor Beginn der Fahrt entschieden wir uns f\u00fcr die Route durch die Stadt, ohne den Highway zu nutzten, denn der Fahrer stimmte uns zu, dass es durch die Stadt zu der Tageszeit schneller ginge. 30 Minuten waren vergangen und wir waren gerade mal 600 Meter weit gekommen. Angespannt sahen wir auf die Uhr und fragen den Fahrer, ob wir den Flughafen bis 16 Uhr erreichen w\u00fcrden. Er stimmte zu. Wir waren beruhigt. Der Verkehr war immer noch z\u00e4hfl\u00fcssig und wir kamen einfach nicht voran. Ob wir jetzt doch lieber den Highway nehmen w\u00fcrden, r\u00e4tselten wir herum. Der Fahrer nahm uns die Entscheidung ab, denn er best\u00e4tigte unsere Annahme mit einem klangvollen \u201eYes\u201c. Nur m\u00fchsam bahnte sich das Taxi durch die vollen Stra\u00dfen. Zun\u00e4chst blieben wir entspannt, denn der Taxifahrer bef\u00fcrwortete ja unsere Ankunftszeit. Eine letzte Frage hatten wir dann aber doch an noch ihn. Ob die Stadt immer so voll w\u00e4re, wollte Fr\u00e4nn wissen und formulierte die Frage in ihrem sch\u00f6nsten Englisch. \u201eSorry, I no language speaking!\u201c &#8230; gab der Taxifahrer sch\u00fcchtern heraus und signalisierte, dass ihm die Fragerei so langsam auf den Sack geht, er verstehe eh nichts. Pl\u00f6tzlich wurde uns klar: der Taxifahrer verstand kein einziges Wort Englisch, er hatte auf all die vorherigen Fragen einfach nur aus H\u00f6flichkeit zugestimmt. Wir waren verloren! Wir w\u00fcrden unseren Flug verpassen!\u00a0 Wie k\u00e4men wir wieder nach Hause? Und wann? M\u00fcssten wir f\u00fcr immer in Bangkok bleiben? Langsam freundeten wir uns mit dem Gedanken an. Der Taxityp merkte unsere innere Unruhe, er roch unsere Nervosit\u00e4t. Er dr\u00fcckte aufs Gaspedal und raste den Highway wie ein junger Michael Schuhmacher entlang. Bis pl\u00f6tzlich ein Auto vor uns war. Es wich nicht auf die rechte Spur aus, obwohl Mister Yes das Auto weg dr\u00e4ngelte. Die Bremsen quietschten. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn schlossen die Augen. Der Typ zog das Auto nach links. Nichts passiert. Er setzte die rasante Fahrt fort. P\u00fcnktlich am Flughafen angekommen, verlangte der freche Fahrer einen viel zu\u00a0hohen Preis. Ausgemacht war etwas ganz anderes. Dieser ungehobelte listige Kerl bemerkte wohl, dass wir das Land verlassen und mit der thail\u00e4ndischen W\u00e4hrung nichts mehr anfangen konnten. Diana und Frank hatten eine \u00e4hnliche Tortur hinter sich. Wir checkten zusammen ein und warteten auf unser Schicksal, auf die Maschine, die uns Richtung Heimat bringt. Zumindest vorerst bis Abu Dhabi. &nbsp; &nbsp; F\u00fcr den ersten Flieger besorgten wir uns Bier. Aus den restlichen indonesischen Rupiah entstand eine stattliche Ausbeute. Ein unangenehmer Stewart an Bord allerdings vermieste uns die gem\u00fctliche Verkostung. Wie kann ein Mensch so geh\u00e4ssig sein, nur weil er arbeiten muss. \u00c4nn verstand die Welt nicht mehr. Er ermahnt uns mehrmals, wir sollten das Bier trinken abstellen. Sch\u00f6n und gut, das machten wir auch. Aber im Flieger konnte das k\u00fchle Hopfengetr\u00e4nk in der Dose sich nicht einfach in Luft aufl\u00f6sen. Zumal wir auf Grund des Startvorganges nicht unsere Sitzpl\u00e4tze verlassen durften. Also stellten wir die Dosen auf die Erde. \u201eLadys, ich sage es zum letzten Mal\u201c sagte er und \u00fcberkreuzte die Arme. Wollte er uns einsperren lassen? Der armselige Flugbegleiter hatte doch nicht alle Tassen im Schrank. War dies etwa seine einzige M\u00f6glichkeit Macht auszuspielen? Drohte er uns festnehmen zu lassen? W\u00fcrde wir dann in den Frachtraum des Flugzeuges verfrachtet werden? Die anf\u00e4ngliche Unsicherheit vielleicht doch etwas Verbotenes getan zu haben, schwankte um in ein Gef\u00fchl umgeben von L\u00e4cherlichkeit.\u00a0 In Abu Dhabi hatten wir einen kurzen Aufenthalt von vier Stunden und wir bekamen noch einiges geboten. Die Raucherbereiche im Flughafen werden uns in Erinnerung bleiben. Die offiziellen Raucherzonen, eine kleine Box \u00e4hnlich einer Telefonzelle. Innen hatten ca. 3 Personen Platz, je nach K\u00f6rperf\u00fclle, ihre Lungen mit giftigem Qualm zu f\u00fcllen. Die W\u00e4nde waren aus Glas, so dass jeder diese Krebsf\u00fctterung beobachten konnte. Da der Raucher ein z\u00e4hes Tier ist, schreckte ihn das nicht ab. An diesen Raucherzellen tummelten sich wartende Raucher in Schlangen nahe f\u00fcnf Metern und warteten auf dieses einzigartige Erlebnis. Unsere Reisegruppe war von diesen Rauchertelefonzellen weniger begeistert und suchte eine Alternativl\u00f6sung. In einem Pub gab es ein sogenanntes Raucherzimmer. Perfekt. Wir wagten uns hinein. Im Raucherraum selbst \u00fcbertrugen vier gro\u00dfe TV-Ger\u00e4te unterschiedliche Fu\u00dfballspiele, wie es so \u00fcblich ist in einem Pub. Die Luft im Raucherzimmer konnte man schneiden. Es roch wir in einem \u00fcberdimensionalen Aschenbecher. Man konnte es praktisch schon schmecken. Um zu rauchen mussten man selber gar keine Zigaretten dabei haben, das war ein Vorteil, der leider nicht \u00fcberwog. Es war sogar Diana zu viel Nikotin in der Luft. Eilig kehrten wir zu unserem Wartepl\u00e4tzen zur\u00fcck. Die drei Minuten Aufenthalt im Raucherraum hatten zu Folge, dass unsere Kleidung genauso stank, wie nach einer durchtanzten Nacht im Kumpelnest 3000 bei uns im Kiez.\u00a0 Bevor wir den letzten Flieger unserer Reise betraten und um uns die Zeit zu vertreiben, entledigten wir uns unserer Kleidung. Aber nur um die Sommersachen gegen die lange und warmhaltende Kleidung entsprechend des europ\u00e4ischen Winters in Berlin auszutauschen. Denn dieser Winter wartete in Berlin bereits auf uns. In langen Anziehsachen und festen Schuhe war es erdr\u00fcckend. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn f\u00fchlten sich wie zwei Sardinen in einer Thunfischdose. Wie sollten wir so unser restliches Leben in Deutschland aushalten. Bekanntlich w\u00fcrde es erst ab Juni\u00a0dort sommerlich werden und das dann h\u00f6chstens auch nur f\u00fcr ein paar Tage. Lange konnten wir nicht \u00fcber unser Leid trauern, denn pl\u00f6tzlich ging der Feueralarm im Flughafen los. Attention! Attention! Panik. Hoffnung. Panik. Ein Wechselbad der Gef\u00fchle. Letztendlich stellte sich der Alarm als Fehlalarm heraus. Wir flogen nach Berlin. Die airberlin Maschine simulierte noch \u00fcber der arabischen Halbinsel f\u00fcr uns den Winter. Wir froren was das Zeug hielt. Fr\u00e4nn verschlief den Start und wachte mitten im Flug orientierungslos auf. Das waren also die ersten Vorboten des Jetlags. Kurz vor Berlin bekam \u00c4nn einen Klimaanlagenschnupfen. Die Simulation funktionierte hervorragend. Gut vorbereitet auf das eisig graue Berlin schlichen wir kraftlos aus unserem Flugzeug. Unsere Erwartungen wurden nicht entt\u00e4uscht. 1 Grad Au\u00dfentemperatur, Schneeregen, Nebel, Wind.\u00a0Willkommen zur\u00fcck. &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2974,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,26,108],"tags":[208,10,138,20],"class_list":["post-2414","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-backpacker","category-bangkok","category-foodpacker","tag-abu-dhabi","tag-bangkok","tag-chinatown","tag-red-snapper"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2414"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2414\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3200,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2414\/revisions\/3200"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2974"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}