{"id":2226,"date":"2016-06-26T09:25:53","date_gmt":"2016-06-26T09:25:53","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=2226"},"modified":"2017-02-03T22:46:54","modified_gmt":"2017-02-03T22:46:54","slug":"gili-trawangan-aenn-fraenn-verlieren-ihre-erste-food-challenge-die-stinkefrucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=2226","title":{"rendered":"Gili Trawangan: \u00c4nn &#038; Fr\u00e4nn verlieren ihre erste Food Challenge. Die Stinkefrucht!"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4116.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2231\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4116.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4116.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4116-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4116-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4116-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4116-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #262626;\">Der vierte Tag auf <\/span><span style=\"color: #262626;\"><b>Gili<\/b><\/span><span style=\"color: #262626;\"> stand ganz im Zeichen des Schnorchelns. Die \u00e4ngstliche \u00c4nn witterte nicht nur Gefahr, sie war sich des Risikos im offenen Meer verschollen zu gehen zu 100 Prozent bewusst. Eigentlich wollte sie ungern den anderen ihre \u00e4ngstliche Seite auf dem Tablett servieren. Es gab nur noch einen Ausweg, sie musste sich heimlich von der Gruppe entfernen, damit diese ohne sie in See stach. Ein Plan musste her, aber schnell.<br \/>\nAuf dem Weg zum Bootsanleger suchten sie wie wild nach einer unauff\u00e4lligen Gelegenheit. \u00c4nn war durstig und ben\u00f6tigte Wasser. Die anderen nicht. Perfekt, dachte sich \u00c4nn und teilte der Gemeinschaft mit, dass sie noch schnell im Kiosk eine Flasche Wasser kaufe. Die anderen begaben sich derweilen zum Bootsanleger, dort wo die Tour beginnen sollte. Nach dem gelungen Wassererwerb, der sich planm\u00e4\u00dfig durch ein ersch\u00f6pftes Wechselgeldkontingent des Kioskbesitzer verz\u00f6gerte, irrte \u00c4nn orientierungslos in die falsche Richtung. Sie lief und lief, scheinbar ohne Ahnung wo es hin gehen sollte. Einige Minuten vergangen. \u00c4nn fragte sich, ob die anderen bereits abgelegt h\u00e4tten. Vorher k\u00f6nnte sie nicht den Weg zur\u00fcck zum Hotel antreten. Nicht, dass die anderen sie dann noch erhaschen w\u00fcrden. Sie suchte ihr Handy in ihrer Tasche um herauszufinden wie sp\u00e4t es war. Dabei entdeckte sie die Quittung f\u00fcr die Schnorcheltour. Ohne diese Quittung gingen die anderen nicht an Board \u2013 Mist. Sie w\u00fcrden sie suchen. Sich zu verstecken w\u00fcrde nichts n\u00fctzen. \u00c4nn blieb nichts anderes \u00fcbrig als zur Gruppe zur\u00fcckzukehren. Damit diese ihren teuflischen Plan nicht durchschauten, muss sie so tun als h\u00e4tte sie \u00fcberall nach ihnen gesucht. Am besten sie lief panisch dorthin, dachte sie, das wirke dann realistisch. Sie wuschelte sich durchs Haar, schmierte sich Dreck an die Stirn, damit sie auch wirklich einen verwirrten und herrenlosen Eindruck machte. Schimpfend auf die indonesischen Menschen, die ihr immer den falschen Weg angesagt hatten, kam sie bei der Gruppe an, die \u00fcberraschender Weise noch ganz entspannt war. Hatten sie \u00c4nn etwa nicht vermisst. Naja, dachte sich \u00c4nn, h\u00e4tte ja klappen k\u00f6nnen. Jetzt aber musste sie da durch. Das tiefe Meer mit all seinen Gefahren lauerte schon auf sie. Ihr wurde mulmig. Nein das war jetzt etwas geflunkert. \u00c4nn verlor die Gruppe nicht mit Absicht. Sie verlief sich tats\u00e4chlich. Sie bemerkte nicht, dass die anderen wenige Meter neben dem Kiosk warteten und lief in die falsche Richtung.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2123.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2232\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2123.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2123.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2123-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2123-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2123-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2123-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2123-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"color: #262626; font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Trotzdem hatte Sie Angst. Angst vor dem Wasser, Angst vor der Str\u00f6mung, Angst unter zu gehen und noch mehr Angst davor, dass die anderen \u00fcber sie lachen w\u00fcrden.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"color: #262626;\">Tats\u00e4chlich fiel \u00c4nn zwischen den vielen Chinesen, die alle samt mit auff\u00e4llig gelben Schwimmwesten ausgestattet waren, nicht auf. Fr\u00e4nn und die anderen beiden lachten trotzdem. Sicher f\u00fchlte sich \u00c4nn trotz Schwimmweste nie. Beim ersten Ausstieg ins tiefe Meer verpasste \u00c4nn den Ausblick auf all die bunten Fische und interessanten Pflanzenarten und schwimmenden Schildkr\u00f6ten. Wobei man erw\u00e4hnen muss, dass die \u00e4ngstliche \u00c4nn zuvor noch nie schnorcheln war und somit gab sich die Gruppe gro\u00dfe M\u00fche R\u00fccksicht zu nehmen. Fr\u00e4nn die Schildkr\u00f6tenliebhaberin machte ihren Ruf alle Ehre und war die erste \u00fcber Board, sie konnte es kaum erwarten die Panzertiere in freier Wildbahn zu beobachten. Mit etwas \u00dcbung war es dann endlich geschafft und auch \u00c4nn konnte die neue Freiheit im Wasser genie\u00dfen.<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2087.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2227\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2087.jpg\" alt=\"IMG_2087\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2087.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2087-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2087-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2087-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2087-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2087-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Nachdem der Schnorcheltrip sich dem Ende neigte und wir etliche Schildkr\u00f6ten und bunte Fische gesehen hatten, lud der Bootsf\u00fchrer den vollbesetzten Kahn mit den mutigen Schnorchelern noch kurzer Hand an einem Nepper-Schlepper-Restaurant auf <strong>Gilli Air<\/strong> ab.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2098.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2228\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2098.jpg\" alt=\"IMG_2098\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2098.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2098-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2098-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2098-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2098-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2098-740x494.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Auf <strong>Gili Air<\/strong> machte der schmutzige Strand nicht positiv auf unsere kleine Reisegruppe aufmerksam. Viel Plastikm\u00fcll und Kronkorken sprachen ihre unsauberen B\u00e4nde. Zur\u00fcck auf <strong>Gili Trawangan<\/strong> zwickte \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn schon wieder der Magen. Von der kleinen Portion im Nepper-Schlepper-Restaurant konnte man eher arm statt satt werden. Eine <strong>Durian<\/strong> stand auf unserer nachmitt\u00e4glichen Speisekarte. Die beiden hungrigen M\u00e4dels ergatterten eine Frucht f\u00fcr 25.000 Rupiah (1,60 Euro). Vor der sogenannten <strong>Stinkefrucht<\/strong> warnten Frank und Diana und lie\u00dfen es sich nicht nehmen min\u00fctlich auf den angeblich unangenehmen Geruch der Frucht hinzuweisen. Auf ganz<strong> Gili<\/strong> ist es verboten die <strong>Durian<\/strong> mit aufs Zimmer der Unterkunft zu nehmen. Sie darf nicht in geschlossenen R\u00e4umen verzehrt werden. Alles wegen ihres stinkenden Rufes. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren aber unbefangen und gaben dem ungeliebten Stinkeobst eine Chance. Nat\u00fcrlich musste dieses videodokumentarisch festgehalten werden. Diana und Frank \u00fcbernahmen die Moderation und befahlen den neugierigen Vorkosterinnen den Prozess schnell durchzuf\u00fchren. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Der Durian Geschmackstest mit \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn in Indonesien\" width=\"960\" height=\"540\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9NKQ9R2K2qA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Frucht schmeckte uns nicht. Sie war weich, sah von innen ekelig aus und der Geschmack war schlimmer als der Duft. Wir wirkten und brachten keinen vern\u00fcnftigen bzw. bewertbaren Bissen herunter. \u00c4nn dachte das Obst w\u00e4re schlecht. Die Frucht schmeckte nach alten Zwiebeln in einer abgestandenen Sahneso\u00dfe, auch Fleischreste k\u00f6nnten dabei gewesen sein. Die Tapferkeit der beiden <strong>Foodpacker<\/strong> reichte an diesem Nachmittag nicht aus. Diesmal gewann das Essen.<br \/>\n\u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn versagten das erste Mal. Als wir die Frucht entfernen wollten, und zwar auf eine seri\u00f6se Art in die M\u00fclltonne werfend, meldeten sich die jungen indonesischen Schuhverk\u00e4uferinnen, die das Verkostungsschauspiel von gegen\u00fcber beobachteten. Sie konnten nicht verstehen, dass die <strong>Durian<\/strong> uns nicht zu sagte. Sie baten darum, den Rest essen zu d\u00fcrfen. Nichts leichter als das. Fr\u00e4nn \u00fcbergab die Frucht den Einheimischen. Sie bedankten sich h\u00f6flich und verzehrten dann die aus ihrer Geschmacksknospensicht k\u00f6stliche Frucht mit Genuss. Sie verschlangen sie regelrecht und lutschten gen\u00fcsslich den Kern der <strong>Durian<\/strong> ab. Wir hatten noch lange an diesem Abend mit dem Zwiebelgeschmack im Mund zu k\u00e4mpfen. Am Abend gab es als Entsch\u00e4digung einen kleinen\u00a0<strong>Lobster<\/strong> zum Abendbrot.\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2230\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4121.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4121.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4121-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4121-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4121-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4121-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Nach einem erfrischenden Poolbesuch begab sich unsere bescheidene Reisegruppe auf den Weg die R\u00fccktour von der Insel mit dem Speedboot zu buchen. Die inselans\u00e4ssigen Reiseb\u00fcrost\u00e4nde waren sich alle \u00fcber den Preis einig. Es gab auch keine Tour mit dem Boot direkt nach <strong>Sanur<\/strong>. Die Frau in <strong>Padang Bai<\/strong>\u00a0hatte uns also nicht belogen. Jetzt mussten wie mir den Konsequenzen leben. Beim Auschecken der Preise f\u00fcr die Bootstouren wurden wir von Frank, der mit seiner charmanten angeschwipsten Art die Wahrheit und das beste Angebot herausholen wollte, belustigt. Oft z\u00fcckten die Verk\u00e4ufer erst einmal ihr Handy und erkundigten sich angeblich ob noch Pl\u00e4tze auf den hoch beliebten Booten frei w\u00e4ren. Wir wussten, dass sie nur mit ihren M\u00fcttern redeten und uns vort\u00e4uschen wollten auf dem Boot g\u00e4be es nur noch wenige Pl\u00e4tze. Netter Versuch aber wir durchschauten diese Art teuflischen Planes.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Der letzte Tag auf <strong>Gili<\/strong> brach an. Es war mal wieder ein Freitag. Der letzte Freitag. Wie oft hatten wir die Freitage gez\u00e4hlt? Immer wenn wir uns fragten welcher Tag es sei, war schon wieder Freitag. Wir wussten der letzte Freitag w\u00fcrde kommen. Wir ahnten Wehmut w\u00fcrde uns ergreifen. Da wir nicht viel Zeit zum Trauern hatten, nahmen wir uns vor den Freitag sinnvoll zu nutzen. \u00c4nn &amp; F\u00e4nn schwammen kurz entschlossen zu Frank und Dianas Hotelstrand r\u00fcber. Wir M\u00e4dels kicherten bereits in den Wellen, bevor Diana uns vernahm und schwammen auch wieder zur\u00fcck. Da der sportliche Teil des Tages bereits hinter uns lag, genehmigten wir uns zum Abschluss noch eine indonesische <strong>Cooking Class<\/strong>. \u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4162.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2233\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4162.jpg\" alt=\"\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4162.jpg 1000w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4162-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4162-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4162-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_4162-740x555.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Es war 16 Uhr die Hitze stand noch auf der Insel wie ein Schwergewichtsboxer in der ersten Runde seines Kampfes. Es wurde gesch\u00e4lt und geschnippelt, gebrutzelt und gebraten. Eine sehr unterhaltsame Kochstunde in einer sehr privaten Atmosph\u00e4re. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren zusammen mit Diana die einzigen Kochsch\u00fcler. Zwei Lehrer standen dem Trio zur eigenen Verf\u00fcgung. Frank beobachtete das interessante Szenario vom Rand der K\u00fcche. Er hielt es in Bild und Ton fest und ergatterte sich immer wieder eine verdiente Kostprobe. Gestartet wurde mit der Zubereitung des Nachtisches, gr\u00fcne Teigb\u00e4lle mit Kokosstreusel. Der erste Gang bestand aus frittierten Tofu serviert an feiner Erdnussso\u00dfen. Bevor es zum ersten Hauptgang ging, bereiteten die Kochsch\u00fcler einen indonesischen Gem\u00fcsesalat vor. Ein traditionelles Nudelgericht namens <b>Mie Goreng<\/b> folgte auf ein delikates H\u00fchnercurry. Die Kochlehrlinge schwitzen. Sie konnten sich gar nicht so schnell mit frischen <b>Bintang<\/b> herunterk\u00fchlen, wie es bei diesen Temperaturen eigentlich angebracht w\u00e4re. Die Kochstunde endete mit gedehnten B\u00e4uchen und vielen Rezeptanregungen f\u00fcr die Heimat. Die flei\u00dfigen Lehrk\u00f6che konnten es kaum erwarten ihr Erlerntes in der Heimat anzuwenden, vielleicht bei einem \u201eStammtisch Asia\u201c au\u00dferhalb der gastwirtschaftlichen Szene. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-2226 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2251'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2195-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2239'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2127-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2240'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2139-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2244'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2159-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2248'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2184-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2247'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2174-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2250'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" 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class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2258'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2147-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2241'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/IMG_2148-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2245'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" 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Die \u00e4ngstliche \u00c4nn witterte nicht nur Gefahr, sie war sich des Risikos im offenen Meer verschollen zu gehen zu 100 Prozent bewusst. Eigentlich wollte sie ungern den anderen ihre \u00e4ngstliche Seite auf dem Tablett servieren. Es gab nur noch einen Ausweg, sie musste sich heimlich von der Gruppe entfernen, damit diese ohne sie in See stach. Ein Plan musste her, aber schnell. Auf dem Weg zum Bootsanleger suchten sie wie wild nach einer unauff\u00e4lligen Gelegenheit. \u00c4nn war durstig und ben\u00f6tigte Wasser. Die anderen nicht. Perfekt, dachte sich \u00c4nn und teilte der Gemeinschaft mit, dass sie noch schnell im Kiosk eine Flasche Wasser kaufe. Die anderen begaben sich derweilen zum Bootsanleger, dort wo die Tour beginnen sollte. Nach dem gelungen Wassererwerb, der sich planm\u00e4\u00dfig durch ein ersch\u00f6pftes Wechselgeldkontingent des Kioskbesitzer verz\u00f6gerte, irrte \u00c4nn orientierungslos in die falsche Richtung. Sie lief und lief, scheinbar ohne Ahnung wo es hin gehen sollte. Einige Minuten vergangen. \u00c4nn fragte sich, ob die anderen bereits abgelegt h\u00e4tten. Vorher k\u00f6nnte sie nicht den Weg zur\u00fcck zum Hotel antreten. Nicht, dass die anderen sie dann noch erhaschen w\u00fcrden. Sie suchte ihr Handy in ihrer Tasche um herauszufinden wie sp\u00e4t es war. Dabei entdeckte sie die Quittung f\u00fcr die Schnorcheltour. Ohne diese Quittung gingen die anderen nicht an Board \u2013 Mist. Sie w\u00fcrden sie suchen. Sich zu verstecken w\u00fcrde nichts n\u00fctzen. \u00c4nn blieb nichts anderes \u00fcbrig als zur Gruppe zur\u00fcckzukehren. Damit diese ihren teuflischen Plan nicht durchschauten, muss sie so tun als h\u00e4tte sie \u00fcberall nach ihnen gesucht. Am besten sie lief panisch dorthin, dachte sie, das wirke dann realistisch. Sie wuschelte sich durchs Haar, schmierte sich Dreck an die Stirn, damit sie auch wirklich einen verwirrten und herrenlosen Eindruck machte. Schimpfend auf die indonesischen Menschen, die ihr immer den falschen Weg angesagt hatten, kam sie bei der Gruppe an, die \u00fcberraschender Weise noch ganz entspannt war. Hatten sie \u00c4nn etwa nicht vermisst. Naja, dachte sich \u00c4nn, h\u00e4tte ja klappen k\u00f6nnen. Jetzt aber musste sie da durch. Das tiefe Meer mit all seinen Gefahren lauerte schon auf sie. Ihr wurde mulmig. Nein das war jetzt etwas geflunkert. \u00c4nn verlor die Gruppe nicht mit Absicht. Sie verlief sich tats\u00e4chlich. Sie bemerkte nicht, dass die anderen wenige Meter neben dem Kiosk warteten und lief in die falsche Richtung. &nbsp; &nbsp; Trotzdem hatte Sie Angst. Angst vor dem Wasser, Angst vor der Str\u00f6mung, Angst unter zu gehen und noch mehr Angst davor, dass die anderen \u00fcber sie lachen w\u00fcrden. Tats\u00e4chlich fiel \u00c4nn zwischen den vielen Chinesen, die alle samt mit auff\u00e4llig gelben Schwimmwesten ausgestattet waren, nicht auf. Fr\u00e4nn und die anderen beiden lachten trotzdem. Sicher f\u00fchlte sich \u00c4nn trotz Schwimmweste nie. Beim ersten Ausstieg ins tiefe Meer verpasste \u00c4nn den Ausblick auf all die bunten Fische und interessanten Pflanzenarten und schwimmenden Schildkr\u00f6ten. Wobei man erw\u00e4hnen muss, dass die \u00e4ngstliche \u00c4nn zuvor noch nie schnorcheln war und somit gab sich die Gruppe gro\u00dfe M\u00fche R\u00fccksicht zu nehmen. Fr\u00e4nn die Schildkr\u00f6tenliebhaberin machte ihren Ruf alle Ehre und war die erste \u00fcber Board, sie konnte es kaum erwarten die Panzertiere in freier Wildbahn zu beobachten. Mit etwas \u00dcbung war es dann endlich geschafft und auch \u00c4nn konnte die neue Freiheit im Wasser genie\u00dfen. &nbsp; &nbsp; Nachdem der Schnorcheltrip sich dem Ende neigte und wir etliche Schildkr\u00f6ten und bunte Fische gesehen hatten, lud der Bootsf\u00fchrer den vollbesetzten Kahn mit den mutigen Schnorchelern noch kurzer Hand an einem Nepper-Schlepper-Restaurant auf Gilli Air ab. &nbsp; &nbsp; Auf Gili Air machte der schmutzige Strand nicht positiv auf unsere kleine Reisegruppe aufmerksam. Viel Plastikm\u00fcll und Kronkorken sprachen ihre unsauberen B\u00e4nde. Zur\u00fcck auf Gili Trawangan zwickte \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn schon wieder der Magen. Von der kleinen Portion im Nepper-Schlepper-Restaurant konnte man eher arm statt satt werden. Eine Durian stand auf unserer nachmitt\u00e4glichen Speisekarte. Die beiden hungrigen M\u00e4dels ergatterten eine Frucht f\u00fcr 25.000 Rupiah (1,60 Euro). Vor der sogenannten Stinkefrucht warnten Frank und Diana und lie\u00dfen es sich nicht nehmen min\u00fctlich auf den angeblich unangenehmen Geruch der Frucht hinzuweisen. Auf ganz Gili ist es verboten die Durian mit aufs Zimmer der Unterkunft zu nehmen. Sie darf nicht in geschlossenen R\u00e4umen verzehrt werden. Alles wegen ihres stinkenden Rufes. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren aber unbefangen und gaben dem ungeliebten Stinkeobst eine Chance. Nat\u00fcrlich musste dieses videodokumentarisch festgehalten werden. Diana und Frank \u00fcbernahmen die Moderation und befahlen den neugierigen Vorkosterinnen den Prozess schnell durchzuf\u00fchren. &nbsp; &nbsp; Die Frucht schmeckte uns nicht. Sie war weich, sah von innen ekelig aus und der Geschmack war schlimmer als der Duft. Wir wirkten und brachten keinen vern\u00fcnftigen bzw. bewertbaren Bissen herunter. \u00c4nn dachte das Obst w\u00e4re schlecht. Die Frucht schmeckte nach alten Zwiebeln in einer abgestandenen Sahneso\u00dfe, auch Fleischreste k\u00f6nnten dabei gewesen sein. Die Tapferkeit der beiden Foodpacker reichte an diesem Nachmittag nicht aus. Diesmal gewann das Essen. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn versagten das erste Mal. Als wir die Frucht entfernen wollten, und zwar auf eine seri\u00f6se Art in die M\u00fclltonne werfend, meldeten sich die jungen indonesischen Schuhverk\u00e4uferinnen, die das Verkostungsschauspiel von gegen\u00fcber beobachteten. Sie konnten nicht verstehen, dass die Durian uns nicht zu sagte. Sie baten darum, den Rest essen zu d\u00fcrfen. Nichts leichter als das. Fr\u00e4nn \u00fcbergab die Frucht den Einheimischen. Sie bedankten sich h\u00f6flich und verzehrten dann die aus ihrer Geschmacksknospensicht k\u00f6stliche Frucht mit Genuss. Sie verschlangen sie regelrecht und lutschten gen\u00fcsslich den Kern der Durian ab. Wir hatten noch lange an diesem Abend mit dem Zwiebelgeschmack im Mund zu k\u00e4mpfen. Am Abend gab es als Entsch\u00e4digung einen kleinen\u00a0Lobster zum Abendbrot.\u00a0 &nbsp; &nbsp; Nach einem erfrischenden Poolbesuch begab sich unsere bescheidene Reisegruppe auf den Weg die R\u00fccktour von der Insel mit dem Speedboot zu buchen. Die inselans\u00e4ssigen Reiseb\u00fcrost\u00e4nde waren sich alle \u00fcber den Preis einig. Es gab auch keine Tour mit dem Boot direkt nach Sanur. Die Frau in Padang Bai\u00a0hatte uns also nicht belogen. Jetzt mussten wie mir den Konsequenzen leben. Beim Auschecken der Preise f\u00fcr die Bootstouren wurden wir von Frank, der mit seiner charmanten angeschwipsten Art die Wahrheit und das beste Angebot herausholen wollte, belustigt. Oft z\u00fcckten die Verk\u00e4ufer erst einmal ihr Handy und erkundigten sich angeblich ob noch Pl\u00e4tze auf den hoch beliebten Booten frei w\u00e4ren. Wir wussten, dass sie nur mit ihren M\u00fcttern redeten und uns vort\u00e4uschen wollten auf dem Boot g\u00e4be es nur noch wenige Pl\u00e4tze. Netter Versuch aber wir durchschauten diese Art teuflischen Planes. Der letzte Tag auf Gili brach an. Es war mal wieder ein Freitag. Der letzte Freitag. Wie oft hatten wir die Freitage gez\u00e4hlt? Immer wenn wir uns fragten welcher Tag es sei, war schon wieder Freitag. Wir wussten der letzte Freitag w\u00fcrde kommen. Wir ahnten Wehmut w\u00fcrde uns ergreifen. Da wir nicht viel Zeit zum Trauern hatten, nahmen wir uns vor den Freitag sinnvoll zu nutzen. \u00c4nn &amp; F\u00e4nn schwammen kurz entschlossen zu Frank und Dianas Hotelstrand r\u00fcber. Wir M\u00e4dels kicherten bereits in den Wellen, bevor Diana uns vernahm und schwammen auch wieder zur\u00fcck. Da der sportliche Teil des Tages bereits hinter uns lag, genehmigten wir uns zum Abschluss noch eine indonesische Cooking Class. \u00a0 &nbsp; &nbsp; Es war 16 Uhr die Hitze stand noch auf der Insel wie ein Schwergewichtsboxer in der ersten Runde seines Kampfes. Es wurde gesch\u00e4lt und geschnippelt, gebrutzelt und gebraten. Eine sehr unterhaltsame Kochstunde in einer sehr privaten Atmosph\u00e4re. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren zusammen mit Diana die einzigen Kochsch\u00fcler. Zwei Lehrer standen dem Trio zur eigenen Verf\u00fcgung. Frank beobachtete das interessante Szenario vom Rand der K\u00fcche. Er hielt es in Bild und Ton fest und ergatterte sich immer wieder eine verdiente Kostprobe. Gestartet wurde mit der Zubereitung des Nachtisches, gr\u00fcne Teigb\u00e4lle mit Kokosstreusel. Der erste Gang bestand aus frittierten Tofu serviert an feiner Erdnussso\u00dfen. Bevor es zum ersten Hauptgang ging, bereiteten die Kochsch\u00fcler einen indonesischen Gem\u00fcsesalat vor. Ein traditionelles Nudelgericht namens Mie Goreng folgte auf ein delikates H\u00fchnercurry. Die Kochlehrlinge schwitzen. Sie konnten sich gar nicht so schnell mit frischen Bintang herunterk\u00fchlen, wie es bei diesen Temperaturen eigentlich angebracht w\u00e4re. Die Kochstunde endete mit gedehnten B\u00e4uchen und vielen Rezeptanregungen f\u00fcr die Heimat. Die flei\u00dfigen Lehrk\u00f6che konnten es kaum erwarten ihr Erlerntes in der Heimat anzuwenden, vielleicht bei einem \u201eStammtisch Asia\u201c au\u00dferhalb der gastwirtschaftlichen Szene. &nbsp; &nbsp; &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2971,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9,187,146],"tags":[170,90,197,111,193,183,191,196,182,194,192],"class_list":["post-2226","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-backpacker","category-gili-trawangan","category-indonesien","tag-bintang","tag-cooking-class","tag-durian","tag-foodpacker","tag-gili-air","tag-gili-trawangan","tag-lobster","tag-mie-goreng","tag-padang-bai","tag-sanur","tag-stinkefrucht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2226","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2226"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2226\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3188,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2226\/revisions\/3188"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2971"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}