{"id":2197,"date":"2016-05-09T21:02:37","date_gmt":"2016-05-09T21:02:37","guid":{"rendered":"http:\/\/rucksackblog.de\/?p=2197"},"modified":"2017-02-03T22:07:20","modified_gmt":"2017-02-03T22:07:20","slug":"die-grosse-geburtstagssause-auf-der-trauminsel-gili-trawangan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/?p=2197","title":{"rendered":"Die gro\u00dfe Geburtstagssause auf der Trauminsel Gili Trawangan"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt; color: #000000;\">Der Besuch der n\u00e4chsten Insel auf unserer indonesischen Landkarte stand bevor. F\u00fcr vier Tage verlie\u00dfen wir Bali in Richtung Gilis. Von <strong>Padang Bai<\/strong> sollte es mit dem Speedboot, das wir am Vortag gebucht hatten m\u00fchelose Richtung <strong>Gili Trawangan<\/strong> gehen. In nicht weiser Voraussicht buchten wir nur die einfache Fahrt. Vier Tage sp\u00e4ter sollten wir uns an die Worte der Verk\u00e4uferin, die uns warnte das R\u00fcckticket nicht gleich mit zu buchen, schmerzlich erinnern.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2210\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1946.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Kurz vor <strong>Gilli<\/strong> gingen wir an Deck. Der Wind brauste uns nur so um die Ohren und lie\u00df unsere Haare lustig verwuscheln. Eine Frisur wilder als die andere. Die brennende Sonne sp\u00fcrte man durch das laue L\u00fcftchen kaum. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn witterten im Vorfeld schon die Gefahr und hielten sich vorsorglich nur einige Minuten auf Deck auf. Einige Reisende hingegen waren nicht so schlau und ignorierten die Warnzeichen der Natur. Sie bekamen die Quittung am Ende der Fahrt serviert bzw. sie wurden wie ein garer Hummer selbst vom Deck des Bootes an den Strand serviert. Von Weitem konnten wir die drei Inseln schon sehen, eine fantastische Aussicht von dort oben. Drei kleine Inseln vom blauen Meerwasser umgeben.<br \/>\nEs wurde Zeit f\u00fcr den Erkl\u00e4rb\u00e4r. Er wollte in den Bereich Geografie den kleinen M\u00e4dchen, \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn, spielerisch neues Wissen vermitteln. Stolz stellte Diana, die sich selbst zum Erkl\u00e4rb\u00e4r ernannte, die Inseln namentlich vor: <strong><em>\u201eVon links nach rechts: Meno, Air und Trawangan\u201c<\/em><\/strong>. Es unterbrach eine oberschlaue mitreisende Dame, die in T\u00fcchern gewickelt war, um sich vor der bei\u00dfend brennenden Sonne zu sch\u00fctzen: <em><strong>\u201eNein. Air, Meno und Trawangan.\u201c<\/strong><\/em> Eiskalt und rotzfrech mischte sie sich unh\u00f6flicherweise in die private Unterrichtsstunde ein. Die M\u00e4dels kicherten, wie das Kinder in diesem Alter nun mal tun. Der Erkl\u00e4rb\u00e4r war entsetzt und lie\u00df sichtlich verletzt den Kopf h\u00e4ngen. Doch dann sch\u00fcttelte er sich nahm die Niederlage schmerzlich hin und konterte mit einem selbstbewussten und bestimmenden: <strong><em>\u201eNa und!\u201c<\/em>\u00a0<\/strong>Das hatte die ignorante Dame nicht erwartet und hielt sich fort an von der Lehrstunde fern. Es war ein sehr h\u00f6renswertes Schauspiel, wenn man nicht gerade der Erkl\u00e4rb\u00e4r war.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das Boot setzte uns direkt am Strand vor den bunten Buchstaben <strong>\u201e<\/strong><strong>TRAWANGAN<em>\u201c<\/em><\/strong>\u00a0ab. Fachgerecht wurden unsere Rucks\u00e4cke unsanft aus den Ladeluken des Speedbootes gezogen, r\u00fcde vom Boot geschmissen bis an den Strand.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-2197 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2189'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1970-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2190'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1972-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif; font-size: 12pt;\"><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif;\">Recht schnell erhaschten wir unsere Gep\u00e4ckst\u00fccke und buckelten sie auf den R\u00fccken. Frank und Dianas Koffer verloren dabei teilweise die Rollen. Wir suchten entlang der Promenade unsere luxuri\u00f6seste Unterkunft der ganzen Reise. In einem sch\u00f6nen Hotel direkt an der Promenade hatten wir unser Zimmer. Die Bungalows befanden sich in einer gr\u00fcnen und gepflegten Gartenanalage. Voreilig freuten wir uns auf unseren eigenen Bungalow. Doch wir buchten ein Schn\u00e4ppchen und bekamen nur das Katzenzimmer zwischen zwei Bungalows. Backpackergetreu.<\/span> <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-2197 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2198'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1974-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2199'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1975-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ganz kurz malten wir uns diese Traumunterkunft mit Glasfassade, pers\u00f6nlichem Pagen und einem eigenen Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten aus. Diese Blase zerplatze schnell. Zufrieden waren wir mit dem Hotel und unser Bleibe trotzdem. Das Zimmer war mit einer Klimaanlage, einem Safe und einem sch\u00f6nen Badezimmer ausgestattet. Wie auf <strong>Gill<\/strong> \u00fcblich, befand es sich das Badezimmer drau\u00dfen. Die M\u00fccken lauerten im feucht warmen und dunklen Waschraum auf uns. Beim Toilettengang war man gegen sie wehrlos. Als allererste testen wie den Pool der Anlage und erfrischten uns. Die Testtour ging weiter und \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn statteten auch dem Meer, das ja nur einen Katzensprung entfernt war, einen Besuch ab. Zufrieden mit der Behausung und dem Drum und Dran ging es auf eine schnelle Inselerkundung, denn das geh\u00f6rte zu unseren Pflichten an jedem Tag jeder Ankunft. Kritisch begutachteten wir die Insel, die Promenade, die Restaurants und Bars. Auch die touristischen Besucher kamen unter unsere kritische Lupe. Die Insel war sch\u00f6n keine Frage. Aber all die Erwartungen, die sich bei uns durch die im Vorfeld an uns herangetragenen Erfahrungsberichte bildeten, konnte dieses Fleckchen Erde nicht ganz erf\u00fcllen. Dazu war <strong>Gili Trawangan<\/strong> einfach zu touristisch ausgerichtet. Der viele M\u00fcll, die unangenehm anmutenden partygeilen Touristen und die schon etwas abgerockten Etablissements hinterlie\u00dfen einen kleinen Wehrmutstropfen.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2211\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2115.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Die Abendbrotzeit war noch nicht ganz gekommen aber \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn zwickte bereits der Magen. Eine sogenannte \u201eGerman Kleinigkeit\u201c musste her. Die den vorl\u00e4ufigen Hunger stillen aber nicht zu sehr satt machen sollte, denn schlie\u00dflich stand der inseleigenen <strong>Foodmarkt<\/strong> noch auf dem Abendprogramm. Wir nahmen ein ortstypisches<strong> Bakso<\/strong> ein. Leider wirkte diese \u00e4hnlich einer kleinen Haxe mit Sauerkraut. Und \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren \u00fcberraschender Weise recht ges\u00e4ttigt. Aber so geht das ja nicht.<br \/>\nGeschickt versuchten wir uns den Hunger zu erarbeiten und holten unsere Dreckw\u00e4sche vom Hotel, um sie in der <strong>Laundry<\/strong> abzugeben. Ein skurril aussehender Kerl nahm sie entgegen. \u201e Yes, Miss Tattoo\u201c rief er uns hinterher. Er merkte sich wohl die Gesichter, denn einen Namen oder gar eine Nummer an den abgegebenen Beuteln mit W\u00e4sche notierte er nicht. Wird schon klappen, so wie immer, dachten wir uns. Den Abend lie\u00dfen wir gemeinsam mit Diana und Frank mit einem k\u00fchlen Bier und einem frittierten Red Snapper auf dem Foodmarkt ausklingen. Auf diesem zur Abendstunde \u00f6ffnenden Markt gab es allerhand K\u00f6stlichkeiten aus Fisch, Fleisch, Meeresfr\u00fcchten und einheimischen Spezialit\u00e4ten. Ein Traum f\u00fcr \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nns Leidenschaft der kulinarischen K\u00f6stlichkeitsvertilgung.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-2197 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2201'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1992-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2200'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1990-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2202'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1995-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2203'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_1996-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Das erste Fr\u00fchst\u00fcck auf <strong>Gili<\/strong> stand an. Aufgeregt wie zwei scheue Rehe bei der ersten Begegnung mit der menschlichen Erdenbev\u00f6lkerung zog es \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn aus den Federn. Wir waren sofort fr\u00fchst\u00fccksstartklar und marschierten zum hoteleigenen Restaurantbereich. Ein sehr \u00fcppiges, abwechslungsreiches und schmackhaftes Buffet wurde kredenzt. Unsere zwei Herzen schlugen h\u00f6her als jemals zuvor bei der ersten Mahlzeit des Tages. Die Raupen \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn sicherten sich ein Platz mit Meerblick. Die Kulisse war kaum zu toppen. Ermutigt durch das gute Fr\u00fchst\u00fcck beschlossen wir den ganzen Tag im Restaurant zu verbringen und schn\u00fcrten unsere Schreibbl\u00f6cke und Laptops und Filzer und begannen wie wild den sch\u00f6nsten Arbeitsplatz der Welt auszunutzen und Blogarbeiten professionell durchzuf\u00fchren. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-2197 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2204'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2006-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2217'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-16-09.10.43-2-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-16-09.10.43-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-16-09.10.43-2-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-16-09.10.43-2-768x768.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-16-09.10.43-2-1024x1024.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-16-09.10.43-2-520x520.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-16-09.10.43-2-740x740.jpg 740w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p><span style=\"font-family: Arial, sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Ab und zu erfrischten wir uns im Meer oder im Pool. Die zwei Flei\u00dfigen nutzen den ganzen Tag und kamen sehr gut voran. Zur Belohnung gab es abends ein gro\u00dfes Bier und einen frisch frittierten Red Snapper. Bevor aber die Nachtruhe angetreten werden konnte, mussten noch die Geschenke f\u00fcr das morgige Geburtstagskind eingepackt und verziert werden. Zu Dianas Ehren hatten wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Wir sammelten w\u00e4hrend der ganzen Reise die Landkarten der Orte, St\u00e4dte und L\u00e4nder, die wir bereisten, um diese als Geschenkpapier zu benutzen. Endlich konnte auch das Handgep\u00e4ck mit den kleinen Pr\u00e4senten an das Geburtstagskind abgegeben werden, denn das war schon sehr schwer. Seit <strong>Bangkok<\/strong> sammelten wir Geschenke f\u00fcr Diana. Aus jedem Land gab es ein kleines Pr\u00e4sent. Mittlerweile hatten sich viele kleine, niedlich Geschenke angesammelt, die wir schon durch sechs verschiedene L\u00e4ndern schleppten. Mit der Geschenktasche kamen wir am Flughafen durch jede Kontrolle auch wenn die Beamten neugierig auf das Geschenke waren und immer die Tasche sehen wollten.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id='gallery-5' class='gallery galleryid-2197 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2206'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2048-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.rucksackblog.de\/?attachment_id=2207'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2052-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Dianas gro\u00dfer Tag war gekommen. Heute waren wir G\u00e4ste in der Pearl, der <strong>\u201ePearl of Trawangan\u201c<\/strong>. P\u00fcnktlich zu\u00a09:15 Uhr wurden wir geladen. Die Hotelbediensteten lie\u00dfen es sich nicht nehmen schon vor unserem Eintreffen ein St\u00e4ndchen f\u00fcr das Geburtstagskind anzustimmen. Die Show des Tages hatten wir also verpasst. Bereits am fr\u00fchen Morgen war es so hei\u00df und schw\u00fcl, dass uns das Wasser von Stirn und R\u00fccken lief. Nach der Geschnek\u00fcbergabe nahmen wir am festlich gedeckten Geburtstagstisch Platz. Diana packte vorsichtig und sorgsam jedes der kleinen P\u00e4ckchen einzeln aus. Es dauerte eine ganz Weile ehe wir zum Schokotortengang \u00fcbergehen konnten. Veredelt wurde dieses s\u00fc\u00dfe zweite Fr\u00fchst\u00fcck mit fachgerecht gek\u00fchltem Champagner.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2205\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"683\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065-390x260.jpg 390w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065-520x347.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065-740x493.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/IMG_2065.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Was f\u00fcr ein sch\u00f6ner Tag. Den \u00fcbrigen Festtag verbrachten wir am Strand und am Pool der Pearl. F\u00fcr die ausreichende Fl\u00fcssigkeits- und Elektrolytversorgung wurde mit gek\u00fchltem Bier gesorgt. Wir entspannten und genossen das Wetter, das Hotel, den Tag. Nur kurz kam es zu einem kleinen Zwischenfall, als die Internetverbindung oder was auch immer den Upload der Blogbilder verhinderte. Kurzes Toben und zum Schluss ein verschmitztes L\u00e4cheln.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">Am Abend lud Diana uns zu einem sehr delikaten Grillbuffet ein. Nach dem wir unsere B\u00e4uche vollgestopft hatten, ging es ab in die Cocktailbar der Inseln. Hatte diese Bar Frank und Diana so viel Freude vor eineinhalb Jahren beschert. Lockere Atmosph\u00e4re, chillige Musik, gem\u00fctliche Sitzgelegenheiten und schmackhafte Cocktails. Voller Vorfreude peilten wir den Laden an, doch das Ergebnis war ern\u00fcchternd. Die Sitzgelegenheiten waren lieblos um ein Lagerfeuer gestellt, das eher Ferienlageatmosph\u00e4re vermittelte, als die erw\u00fcnsche Atmosph\u00e4re einer chilligen Cocktailbar am Strand. Die Sitzgelegenheiten hatte in den letzten Monaten auch nicht viel Pflege zur Gesicht bekommen, etwas abgeranzt kam die M\u00f6blierung daher. Naja, wenn das Drumherum auch nicht unseren hohen Erwartungen standhalten konnte, werden sicher die Cocktails alles wieder herausholen. Schlie\u00dflich sei Nebensaison, da ist wahrscheinlich nicht immer alles Pipapo, dachten wir. So bekam die Bar doch noch ihre Auszeichnung, leider keine gute. Der schlechteste Cocktail der Welt wurde hier gemischt. Es erinnerte an einen inoffiziellen Stand am Kreuzberger Maifest kurz vor dem Ende der Party. Bei dem der gaunerische Standbesitzer versucht die ohne hin schon volltrunkenen Besucher einen gepanschten Caipirinha mit geringf\u00fcgiger Alkoholmenge und schon benutzen Limetten anzudrehen. Getreu dem Motto: merken tun die doch eh\u00a0nichts mehr. Leider waren wir nicht volltrunken und merkten den Unterschied sehr wohl. Der Wirt reichte die Getr\u00e4nke in Plastikbechern. Die Gesellschaft r\u00fcmpfte schon hier die Nase. Eine Kostprobe best\u00e4tigte den ersten Eindruck. Kaum Alkohol, keine frischen Limetten, wei\u00dfer Zucker statt brauner und viel zu viel Eis. <\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-17-21.53.06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-large wp-image-2214\" src=\"http:\/\/rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-17-21.53.06-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-17-21.53.06-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-17-21.53.06-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-17-21.53.06-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-17-21.53.06-520x390.jpg 520w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-17-21.53.06-740x555.jpg 740w, https:\/\/www.rucksackblog.de\/wp-content\/uploads\/2016\/05\/2016-02-17-21.53.06.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><span style=\"font-family: arial, helvetica, sans-serif; font-size: 12pt;\">In der Kategorie Eis allerdings lie\u00df sich diese Cocktailbar nicht lumpen. Ganze Eisberge, so gro\u00df als k\u00f6nnten sie die Titanic versenken, fanden wir in unseren Getr\u00e4nken. Frank lie\u00df es sich nicht nehmen den namensgleichen Kinofilm pantomimisch darzustellen. Besser als das Original. Als der Bar-DJ zum dritten Mal die selber Platte auflegte, traten wir entschlossen den Heimweg an \u2013 zu viel ist zu viel. Da das einzige Getr\u00e4nk, auf das man sich vollumf\u00e4nglich verlassen kann, das immer die gleiche hochwertige Qualit\u00e4t verspricht und einen nie entt\u00e4uscht, das gute alte Bier ist, tranken wir noch eins. Wir gingen zum n\u00e4chsten Supermarkt, setzten uns an einen Holztisch und lie\u00dfen es uns schmecken. So ging also auch dieser ereignisreiche und besondere Ehrentag zu Ende. Und irgendwann, vielleicht jetzt oder nachher, stimmt auf der Urlaubsinsel <strong>Gili Trawangan<\/strong> der Hotelchor der \u201ePearl of Tarwangan\u201c ein Geburtstagst\u00e4ndchen an, f\u00fcr einen ganz anderen Gast, mit einer ganz anderen Geschichte \u2026<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Besuch der n\u00e4chsten Insel auf unserer indonesischen Landkarte stand bevor. F\u00fcr vier Tage verlie\u00dfen wir Bali in Richtung Gilis. Von Padang Bai sollte es mit dem Speedboot, das wir am Vortag gebucht hatten m\u00fchelose Richtung Gili Trawangan gehen. In nicht weiser Voraussicht buchten wir nur die einfache Fahrt. Vier Tage sp\u00e4ter sollten wir uns an die Worte der Verk\u00e4uferin, die uns warnte das R\u00fcckticket nicht gleich mit zu buchen, schmerzlich erinnern. &nbsp; Kurz vor Gilli gingen wir an Deck. Der Wind brauste uns nur so um die Ohren und lie\u00df unsere Haare lustig verwuscheln. Eine Frisur wilder als die andere. Die brennende Sonne sp\u00fcrte man durch das laue L\u00fcftchen kaum. \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn witterten im Vorfeld schon die Gefahr und hielten sich vorsorglich nur einige Minuten auf Deck auf. Einige Reisende hingegen waren nicht so schlau und ignorierten die Warnzeichen der Natur. Sie bekamen die Quittung am Ende der Fahrt serviert bzw. sie wurden wie ein garer Hummer selbst vom Deck des Bootes an den Strand serviert. Von Weitem konnten wir die drei Inseln schon sehen, eine fantastische Aussicht von dort oben. Drei kleine Inseln vom blauen Meerwasser umgeben. Es wurde Zeit f\u00fcr den Erkl\u00e4rb\u00e4r. Er wollte in den Bereich Geografie den kleinen M\u00e4dchen, \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn, spielerisch neues Wissen vermitteln. Stolz stellte Diana, die sich selbst zum Erkl\u00e4rb\u00e4r ernannte, die Inseln namentlich vor: \u201eVon links nach rechts: Meno, Air und Trawangan\u201c. Es unterbrach eine oberschlaue mitreisende Dame, die in T\u00fcchern gewickelt war, um sich vor der bei\u00dfend brennenden Sonne zu sch\u00fctzen: \u201eNein. Air, Meno und Trawangan.\u201c Eiskalt und rotzfrech mischte sie sich unh\u00f6flicherweise in die private Unterrichtsstunde ein. Die M\u00e4dels kicherten, wie das Kinder in diesem Alter nun mal tun. Der Erkl\u00e4rb\u00e4r war entsetzt und lie\u00df sichtlich verletzt den Kopf h\u00e4ngen. Doch dann sch\u00fcttelte er sich nahm die Niederlage schmerzlich hin und konterte mit einem selbstbewussten und bestimmenden: \u201eNa und!\u201c\u00a0Das hatte die ignorante Dame nicht erwartet und hielt sich fort an von der Lehrstunde fern. Es war ein sehr h\u00f6renswertes Schauspiel, wenn man nicht gerade der Erkl\u00e4rb\u00e4r war. Das Boot setzte uns direkt am Strand vor den bunten Buchstaben \u201eTRAWANGAN\u201c\u00a0ab. Fachgerecht wurden unsere Rucks\u00e4cke unsanft aus den Ladeluken des Speedbootes gezogen, r\u00fcde vom Boot geschmissen bis an den Strand. &nbsp; &nbsp; Recht schnell erhaschten wir unsere Gep\u00e4ckst\u00fccke und buckelten sie auf den R\u00fccken. Frank und Dianas Koffer verloren dabei teilweise die Rollen. Wir suchten entlang der Promenade unsere luxuri\u00f6seste Unterkunft der ganzen Reise. In einem sch\u00f6nen Hotel direkt an der Promenade hatten wir unser Zimmer. Die Bungalows befanden sich in einer gr\u00fcnen und gepflegten Gartenanalage. Voreilig freuten wir uns auf unseren eigenen Bungalow. Doch wir buchten ein Schn\u00e4ppchen und bekamen nur das Katzenzimmer zwischen zwei Bungalows. Backpackergetreu. &nbsp; &nbsp; Ganz kurz malten wir uns diese Traumunterkunft mit Glasfassade, pers\u00f6nlichem Pagen und einem eigenen Schlafzimmer mit zwei Einzelbetten aus. Diese Blase zerplatze schnell. Zufrieden waren wir mit dem Hotel und unser Bleibe trotzdem. Das Zimmer war mit einer Klimaanlage, einem Safe und einem sch\u00f6nen Badezimmer ausgestattet. Wie auf Gill \u00fcblich, befand es sich das Badezimmer drau\u00dfen. Die M\u00fccken lauerten im feucht warmen und dunklen Waschraum auf uns. Beim Toilettengang war man gegen sie wehrlos. Als allererste testen wie den Pool der Anlage und erfrischten uns. Die Testtour ging weiter und \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn statteten auch dem Meer, das ja nur einen Katzensprung entfernt war, einen Besuch ab. Zufrieden mit der Behausung und dem Drum und Dran ging es auf eine schnelle Inselerkundung, denn das geh\u00f6rte zu unseren Pflichten an jedem Tag jeder Ankunft. Kritisch begutachteten wir die Insel, die Promenade, die Restaurants und Bars. Auch die touristischen Besucher kamen unter unsere kritische Lupe. Die Insel war sch\u00f6n keine Frage. Aber all die Erwartungen, die sich bei uns durch die im Vorfeld an uns herangetragenen Erfahrungsberichte bildeten, konnte dieses Fleckchen Erde nicht ganz erf\u00fcllen. Dazu war Gili Trawangan einfach zu touristisch ausgerichtet. Der viele M\u00fcll, die unangenehm anmutenden partygeilen Touristen und die schon etwas abgerockten Etablissements hinterlie\u00dfen einen kleinen Wehrmutstropfen. &nbsp; &nbsp; Die Abendbrotzeit war noch nicht ganz gekommen aber \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn zwickte bereits der Magen. Eine sogenannte \u201eGerman Kleinigkeit\u201c musste her. Die den vorl\u00e4ufigen Hunger stillen aber nicht zu sehr satt machen sollte, denn schlie\u00dflich stand der inseleigenen Foodmarkt noch auf dem Abendprogramm. Wir nahmen ein ortstypisches Bakso ein. Leider wirkte diese \u00e4hnlich einer kleinen Haxe mit Sauerkraut. Und \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn waren \u00fcberraschender Weise recht ges\u00e4ttigt. Aber so geht das ja nicht. Geschickt versuchten wir uns den Hunger zu erarbeiten und holten unsere Dreckw\u00e4sche vom Hotel, um sie in der Laundry abzugeben. Ein skurril aussehender Kerl nahm sie entgegen. \u201e Yes, Miss Tattoo\u201c rief er uns hinterher. Er merkte sich wohl die Gesichter, denn einen Namen oder gar eine Nummer an den abgegebenen Beuteln mit W\u00e4sche notierte er nicht. Wird schon klappen, so wie immer, dachten wir uns. Den Abend lie\u00dfen wir gemeinsam mit Diana und Frank mit einem k\u00fchlen Bier und einem frittierten Red Snapper auf dem Foodmarkt ausklingen. Auf diesem zur Abendstunde \u00f6ffnenden Markt gab es allerhand K\u00f6stlichkeiten aus Fisch, Fleisch, Meeresfr\u00fcchten und einheimischen Spezialit\u00e4ten. Ein Traum f\u00fcr \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nns Leidenschaft der kulinarischen K\u00f6stlichkeitsvertilgung. &nbsp; Das erste Fr\u00fchst\u00fcck auf Gili stand an. Aufgeregt wie zwei scheue Rehe bei der ersten Begegnung mit der menschlichen Erdenbev\u00f6lkerung zog es \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn aus den Federn. Wir waren sofort fr\u00fchst\u00fccksstartklar und marschierten zum hoteleigenen Restaurantbereich. Ein sehr \u00fcppiges, abwechslungsreiches und schmackhaftes Buffet wurde kredenzt. Unsere zwei Herzen schlugen h\u00f6her als jemals zuvor bei der ersten Mahlzeit des Tages. Die Raupen \u00c4nn &amp; Fr\u00e4nn sicherten sich ein Platz mit Meerblick. Die Kulisse war kaum zu toppen. Ermutigt durch das gute Fr\u00fchst\u00fcck beschlossen wir den ganzen Tag im Restaurant zu verbringen und schn\u00fcrten unsere Schreibbl\u00f6cke und Laptops und Filzer und begannen wie wild den sch\u00f6nsten Arbeitsplatz der Welt auszunutzen und Blogarbeiten professionell durchzuf\u00fchren. &nbsp; Ab und zu erfrischten wir uns im Meer oder im Pool. Die zwei Flei\u00dfigen nutzen den ganzen Tag und kamen sehr gut voran. Zur Belohnung gab es abends ein gro\u00dfes Bier und einen frisch frittierten Red Snapper. Bevor aber die Nachtruhe angetreten werden konnte, mussten noch die Geschenke f\u00fcr das morgige Geburtstagskind eingepackt und verziert werden. Zu Dianas Ehren hatten wir uns etwas ganz Besonderes ausgedacht. Wir sammelten w\u00e4hrend der ganzen Reise die Landkarten der Orte, St\u00e4dte und L\u00e4nder, die wir bereisten, um diese als Geschenkpapier zu benutzen. Endlich konnte auch das Handgep\u00e4ck mit den kleinen Pr\u00e4senten an das Geburtstagskind abgegeben werden, denn das war schon sehr schwer. Seit Bangkok sammelten wir Geschenke f\u00fcr Diana. Aus jedem Land gab es ein kleines Pr\u00e4sent. Mittlerweile hatten sich viele kleine, niedlich Geschenke angesammelt, die wir schon durch sechs verschiedene L\u00e4ndern schleppten. Mit der Geschenktasche kamen wir am Flughafen durch jede Kontrolle auch wenn die Beamten neugierig auf das Geschenke waren und immer die Tasche sehen wollten. &nbsp; &nbsp; Dianas gro\u00dfer Tag war gekommen. Heute waren wir G\u00e4ste in der Pearl, der \u201ePearl of Trawangan\u201c. P\u00fcnktlich zu\u00a09:15 Uhr wurden wir geladen. Die Hotelbediensteten lie\u00dfen es sich nicht nehmen schon vor unserem Eintreffen ein St\u00e4ndchen f\u00fcr das Geburtstagskind anzustimmen. Die Show des Tages hatten wir also verpasst. Bereits am fr\u00fchen Morgen war es so hei\u00df und schw\u00fcl, dass uns das Wasser von Stirn und R\u00fccken lief. Nach der Geschnek\u00fcbergabe nahmen wir am festlich gedeckten Geburtstagstisch Platz. Diana packte vorsichtig und sorgsam jedes der kleinen P\u00e4ckchen einzeln aus. Es dauerte eine ganz Weile ehe wir zum Schokotortengang \u00fcbergehen konnten. Veredelt wurde dieses s\u00fc\u00dfe zweite Fr\u00fchst\u00fcck mit fachgerecht gek\u00fchltem Champagner. &nbsp; &nbsp; Was f\u00fcr ein sch\u00f6ner Tag. Den \u00fcbrigen Festtag verbrachten wir am Strand und am Pool der Pearl. F\u00fcr die ausreichende Fl\u00fcssigkeits- und Elektrolytversorgung wurde mit gek\u00fchltem Bier gesorgt. Wir entspannten und genossen das Wetter, das Hotel, den Tag. Nur kurz kam es zu einem kleinen Zwischenfall, als die Internetverbindung oder was auch immer den Upload der Blogbilder verhinderte. Kurzes Toben und zum Schluss ein verschmitztes L\u00e4cheln. Am Abend lud Diana uns zu einem sehr delikaten Grillbuffet ein. Nach dem wir unsere B\u00e4uche vollgestopft hatten, ging es ab in die Cocktailbar der Inseln. Hatte diese Bar Frank und Diana so viel Freude vor eineinhalb Jahren beschert. Lockere Atmosph\u00e4re, chillige Musik, gem\u00fctliche Sitzgelegenheiten und schmackhafte Cocktails. Voller Vorfreude peilten wir den Laden an, doch das Ergebnis war ern\u00fcchternd. Die Sitzgelegenheiten waren lieblos um ein Lagerfeuer gestellt, das eher Ferienlageatmosph\u00e4re vermittelte, als die erw\u00fcnsche Atmosph\u00e4re einer chilligen Cocktailbar am Strand. Die Sitzgelegenheiten hatte in den letzten Monaten auch nicht viel Pflege zur Gesicht bekommen, etwas abgeranzt kam die M\u00f6blierung daher. Naja, wenn das Drumherum auch nicht unseren hohen Erwartungen standhalten konnte, werden sicher die Cocktails alles wieder herausholen. Schlie\u00dflich sei Nebensaison, da ist wahrscheinlich nicht immer alles Pipapo, dachten wir. So bekam die Bar doch noch ihre Auszeichnung, leider keine gute. Der schlechteste Cocktail der Welt wurde hier gemischt. Es erinnerte an einen inoffiziellen Stand am Kreuzberger Maifest kurz vor dem Ende der Party. Bei dem der gaunerische Standbesitzer versucht die ohne hin schon volltrunkenen Besucher einen gepanschten Caipirinha mit geringf\u00fcgiger Alkoholmenge und schon benutzen Limetten anzudrehen. Getreu dem Motto: merken tun die doch eh\u00a0nichts mehr. Leider waren wir nicht volltrunken und merkten den Unterschied sehr wohl. Der Wirt reichte die Getr\u00e4nke in Plastikbechern. Die Gesellschaft r\u00fcmpfte schon hier die Nase. Eine Kostprobe best\u00e4tigte den ersten Eindruck. Kaum Alkohol, keine frischen Limetten, wei\u00dfer Zucker statt brauner und viel zu viel Eis. &nbsp; &nbsp; In der Kategorie Eis allerdings lie\u00df sich diese Cocktailbar nicht lumpen. Ganze Eisberge, so gro\u00df als k\u00f6nnten sie die Titanic versenken, fanden wir in unseren Getr\u00e4nken. Frank lie\u00df es sich nicht nehmen den namensgleichen Kinofilm pantomimisch darzustellen. Besser als das Original. Als der Bar-DJ zum dritten Mal die selber Platte auflegte, traten wir entschlossen den Heimweg an \u2013 zu viel ist zu viel. Da das einzige Getr\u00e4nk, auf das man sich vollumf\u00e4nglich verlassen kann, das immer die gleiche hochwertige Qualit\u00e4t verspricht und einen nie entt\u00e4uscht, das gute alte Bier ist, tranken wir noch eins. Wir gingen zum n\u00e4chsten Supermarkt, setzten uns an einen Holztisch und lie\u00dfen es uns schmecken. So ging also auch dieser ereignisreiche und besondere Ehrentag zu Ende. Und irgendwann, vielleicht jetzt oder nachher, stimmt auf der Urlaubsinsel Gili Trawangan der Hotelchor der \u201ePearl of Tarwangan\u201c ein Geburtstagst\u00e4ndchen an, f\u00fcr einen ganz anderen Gast, mit einer ganz anderen Geschichte \u2026 &nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2970,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[187,146,181],"tags":[188,183,159,189],"class_list":["post-2197","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gili-trawangan","category-indonesien","category-padang-bai","tag-foodmarkt","tag-gili-trawangan","tag-laundry","tag-pearl-of-trawangan"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2197","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2197"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2197\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3185,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2197\/revisions\/3185"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/2970"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2197"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2197"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.rucksackblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2197"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}